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Freedom From Religion Foundation

Sie setzt sich für die Trennung von Religion und Staat sowie die Information der Bevölkerung über die Themen Atheismus, Agnostizismus und Nontheismus ein.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Aufgabe und Organisation
  2. 2. Gründung und Arbeitsweise
  3. 3. Emperor Has No Clothes Award
  4. 4. Ausgewählte Preisträger

Aufgabe und Organisation

Die Freedom From Religion Foundation (FFRF) ist eine US-amerikanische Freidenker-Organisation. Sie setzt sich für die Trennung von Religion und Staat ein und informiert über Atheismus, Agnostizismus und Nontheismus. Atheismus bezeichnet die Ablehnung des Glaubens an Gott oder Götter, Agnostizismus die Auffassung, dass die Frage nach Gott nicht sicher beantwortbar ist, und Nontheismus umfasst Positionen ohne Glauben an einen Gott.

Die FFRF wurde 1976 gegründet, hat ihren Sitz in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin und ist als 501(c)(3) organization organisiert. Ihr Schwerpunkt ist der Säkularismus, also die Trennung staatlicher und religiöser Bereiche. Sie gibt die Zeitschrift Freethought Today heraus und wirkt bei Freethought Radio mit. Für 2023 werden ein Umsatz von 7.663.963 US-Dollar, 16 Beschäftigte und über 22.000 Mitglieder angegeben.

Gründung und Arbeitsweise

Gegründet wurde die FFRF 1976 von Anne Nicol Gaylor und Annie Laurie Gaylor. Annie Laurie Gaylor teilt sich die Präsidentschaft mit Dan Barker. Im Geschichtsabschnitt werden mittlerweile über 12.000 Mitglieder genannt; dies weicht von der Angabe über 22.000 Mitglieder in den Basisdaten ab.

Mit Mitgliedsbeiträgen unterstützt die Organisation beispielsweise Prozesse, welche die Rechte von Atheisten stärken und die Trennung von Religion und Staat stützen. Zu ihren Unterstützern zählen Christopher Hitchens, Katha Pollitt, Julia Sweeney, Ellery Schempp und Matthew LaClair. Nach Angaben des „Humanistischen Pressedienstes“ war die Schauspielerin Butterfly McQueen jahrzehntelang Mitglied und bedachte die Vereinigung in ihrem Testament.

Emperor Has No Clothes Award

Seit 1999 vergibt die Foundation den Emperor Has No Clothes Award, auf Deutsch Der-Kaiser-hat-keine-Kleider-Preis. Er würdigt nach Auffassung des Vereins „klare Sprache in Bezug auf Mängel der Religionen“ („plain speaking“ on the shortcomings of religion).

Der Name bezieht sich auf Hans Christian Andersens Märchen Des Kaisers neue Kleider. Dieses Märchen kritisiert Leichtgläubigkeit und die unkritische Akzeptanz von Autoritäten.

Ausgewählte Preisträger

Zu den Preisträgern gehören der Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg (1999), der Evolutionsbiologe Richard Dawkins (2001), der Philosoph Peter Singer (2004), der Neurologe und Autor Oliver Sacks (2005), der Journalist und Autor Christopher Hitchens (2007), der Philosoph Daniel C. Dennett (2008), die Autorin Ursula K. Le Guin (2009), die Autorin Ayaan Hirsi Ali (2010), die bangladeschische Ärztin und Schriftstellerin Taslima Nasrin (2015) sowie Salman Rushdie (2018).

Weitere genannte Auszeichnungen gingen 2021 an Ann Druyan, 2022 an John Irving und 2023 an Lizz Winstead. Ron Reagan erhielt den Preis sowohl 2004 als auch 2009.

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