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Daughters of the American Revolution
Die Daughters of the American Revolution (abgekürzt DAR, deutsch „Töchter der Amerikanischen Revolution“) sind eine patriotische Frauenvereinigung in den …
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Aufgabe und Verbreitung
Die Daughters of the American Revolution (DAR; deutsch „Töchter der Amerikanischen Revolution“) sind eine patriotische Frauenvereinigung in den Vereinigten Staaten. Sie wollen das Erbe der Amerikanischen Revolution von 1776 wachhalten, die Erinnerung an die Vergangenheit pflegen sowie Bildung und Patriotismus fördern.
Ihr Motto lautet „God, Home, and Country.“ („Gott, Heimat und Vaterland“). Die DAR ist in allen US-Bundesstaaten sowie in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Mexiko und dem Vereinigten Königreich vertreten. Sie vergibt unter anderem Stipendien und Auszeichnungen.
Kulturelle, soziale und Bildungsarbeit
Die Organisation unterstützt durch Spenden und Spendensammlungen den Erhalt und die Restaurierung historischer Monumente. In Washington, D.C. betreibt sie die Konzerthalle Constitution Hall und ein Museum. Dieses sammelt vor allem Haushaltsgegenstände aus der Zeit der Amerikanischen Revolution.
1939 verhinderte die DAR aus rassistischen Gründen einen Auftritt von Marian Anderson in der Constitution Hall.
Weitere Hilfe erhält der Bereich von Veteranenorganisationen, Veteranenhospitälern und medizinischen Einrichtungen der Armee, etwa dem Landstuhl Regional Medical Center. Mitglieder arbeiten dort auch ehrenamtlich mit.
Für die Bildung betreibt die DAR sechs Schulen, fördert gezielt Schulen für amerikanische Ureinwohner, veranstaltet jährlich einen Schreibwettbewerb und vergibt Stipendien. Sie verteilt amerikanische Flaggen an öffentliche Einrichtungen und informiert über ihre korrekte Nutzung. Seit 1920 veröffentlicht sie ein Handbuch für Einwanderer.
Voraussetzungen für die Mitgliedschaft
Mitglied können nur volljährige Frauen werden. Sie müssen ihre Abstammung von einem Vorfahren nachweisen, der zur Erlangung der amerikanischen Unabhängigkeit beigetragen hat.
Als solche Vorfahren gelten insbesondere Unterzeichner der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, Veteranen des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs einschließlich Freischärlern, Kaperfahrern oder Freibeutern sowie spanischen und französischen Soldaten und Matrosen. Dazu zählen außerdem Bedienstete von Übergangs- und Staatsregierungen, Mitglieder des Kontinentalkongresses und entsprechender Versammlungen der neuen Staaten, Teilnehmer an der Boston Tea Party sowie Kriegsgefangene, Flüchtlinge und Verteidiger von Befestigungen und Grenzen.
Auch Ärzte und Krankenschwestern, die verwundeten Revolutionären halfen, sowie andere Personen mit materieller oder patriotischer Unterstützung für die Revolution können als Vorfahren anerkannt werden.