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Daisy Jones & the Six

Daisy Jones & the Six ist eine US-amerikanische Miniserie aus dem Jahr 2023. Sie basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman der Autorin Taylor Jenkins …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Handlung und Erzählweise
  3. 3. Produktion und Vorbilder
  4. 4. Musik
  5. 5. Aufnahme und Auszeichnungen

Überblick

Daisy Jones & the Six ist eine US-amerikanische Miniserie aus dem Jahr 2023. Sie basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Taylor Jenkins Reid aus dem Jahr 2019, der 2020 auch auf Deutsch erschien. Für das Fernsehen wurde der Roman von Scott Neustadter und Michael H. Weber adaptiert. Die Serie wurde vom 3. bis 24. März 2023 auf Prime Video in zehn Folgen veröffentlicht.

Die Serie erzählt die Geschichte einer fiktiven Rockband in den 1970er Jahren. Im Mittelpunkt stehen Daisy Jones und Billy Dunne, beide Leadsänger und Songwriter. Wichtige weitere Figuren sind Camila Alvarez, Billys Frau und Fotografin, Karen Sirko als Keyboarderin, Graham Dunne als Leadgitarrist, Eddie Roundtree als Bassist, Warren Rojas als Drummer, Simone Jackson als Daisys Freundin und Sängerin sowie Teddy Price als Produzent.

Handlung und Erzählweise

Die Handlung beginnt mit einer fiktiven Rockband aus Hazelwood, einem Stadtteil von Pittsburgh, die um den Leadsänger Billy Dunne aufgebaut ist. Nach ersten lokalen Erfolgen rät ihr Manager der Band Mitte der 1970er Jahre, nach Los Angeles zu ziehen. Dort kommt der große Durchbruch, als sich die charismatische Sängerin und Songwriterin Daisy Jones der Band anschließt. Gemeinsam nimmt die Gruppe mehrere sehr erfolgreiche Songs auf und gibt viele Konzerte.

Zwischen Daisy und Billy entsteht eine starke, widersprüchliche Beziehung, die als Hassliebe beschrieben wird. Diese Spannung führt zu privaten und beruflichen Konflikten und trägt bei beiden zu übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum bei. Daisy zieht sich schließlich plötzlich nach Griechenland zurück und heiratet. Freundinnen und Freunde bringen sie später zurück in die USA.

Nach einer letzten großen Show am 4. Oktober 1977 im ausverkauften Soldier Field in Chicago löst sich die Band auf. Die Serie zeigt dabei nicht nur Konzerte, Proben und Studiosessions, sondern auch das Privatleben der Musikerinnen und Musiker.

Eine zweite Erzählebene spielt 20 Jahre später: Die Bandmitglieder kommentieren rückblickend einzelne Ereignisse. Am Ende wird klar, dass diese Interviews von Billy Dunnes Tochter geführt werden, die erfahren möchte, was damals geschah. Außerdem wird deutlich, dass ihre Mutter Camila Dunne zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebt. In der letzten Szene besucht der gealterte Billy Dunne Daisy Jones; sie schaut ihn zunächst irritiert an, lässt ihn dann aber lächelnd herein.

Produktion und Vorbilder

Für die Serie nahmen die beiden Hauptdarsteller intensiven Gesangs- und Gitarrenunterricht, damit sie alle Songs selbst einspielen konnten. Gedreht wurde vor allem in verschiedenen Teilen von Los Angeles, darunter im Szeneviertel Laurel Canyon. Weitere Drehorte waren bekannte Musikclubs wie The Troubadour und Whisky a Go Go.

Die Geschichte weist mehrere Parallelen zu den Biographien der Rockstars Stevie Nicks und Lindsey Buckingham sowie zu ihrer Band Fleetwood Mac auf. Diese gelten als Vorbilder für die Serie.

Musik

Der Soundtrack erschien Anfang März 2023 unter dem Titel Aurora, dem Namen des in der Serie mehrfach erwähnten Albums der Band, auf Streamingportalen. Er umfasst 11 Titel; die Deluxe-Version enthält 25 Titel. Die meisten Stücke sind Studioproduktionen, einige sind Live-Mitschnitte.

Von einigen Songs existieren mehrere Versionen, darunter von den fiktiven Hits Look at Us Now mit vier Versionen und Let Me Down Easy mit drei Versionen. Das Album konnte sich sowohl in den USA als auch in Europa in den Charts platzieren.

Aufnahme und Auszeichnungen

Die Serie wurde überwiegend gelobt. Auf der Website Rotten Tomatoes sind 70 % der Kritiken positiv.

Für die 75. Emmy-Verleihung, die am 15. Januar 2024 stattfand, war Daisy Jones & the Six in drei Kategorien nominiert: Beste Miniserie, Beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Riley Keough und Beste Nebendarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Camila Morrone.

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