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Comic Relief (Stilmittel)

Comic relief (englisch „komische Entlastung“, „befreiende Komik“) ist ein literarisches und filmisches Stilmittel (rhetorische Figur).

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Funktion
  2. 2. Typische Beispiele

Bedeutung und Funktion

Comic relief (englisch „komische Entlastung“, „befreiende Komik“) ist ein literarisches und filmisches Stilmittel, also eine rhetorische Figur. Dabei werden humorvolle Figuren, Szenen oder Dialoge in eine ansonsten ernste oder spannende Handlung einbezogen. Ähnlich wie Galgenhumor soll Comic relief kurzfristig Spannung abbauen und dem Publikum eine komische Entlastung verschaffen.

Typische Beispiele

In Shakespeares Dramen gehören dazu die Totengräberszene in Hamlet (Akt 5, Szene 1) und die Pförtnerszene in Macbeth (Akt 2, Szene 3). In Star Wars erfüllen die Droiden C-3PO und R2-D2 diese Funktion; in Die dunkle Bedrohung kommt Jar Jar Binks hinzu.

Weitere Beispiele sind Gimli, oft zusammen mit Legolas, sowie Merry und besonders Pippin in Der Herr der Ringe; Timon und Pumbaa in Der König der Löwen; Fred und George Weasley in Harry Potter; Balu in Das Dschungelbuch (1967) und The Jungle Book; Olaf in Die Eiskönigin – Völlig unverfroren; Mushu in Mulan sowie Sokka in Avatar – Der Herr der Elemente.

Comic relief kann auch durch einzelne wiederkehrende Aussagen oder unerwartete Bemerkungen entstehen, etwa „So it goes“ in Kurt Vonneguts Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug. In Raumschiff Enterprise wird nach einem überstandenen Abenteuer ein Scherz über einen „emotionalen Ausbruch“ von Mr. Spock gemacht. In Das Boot zitiert der 2. Wachoffizier im Moment größter Anspannung aus dem Handbuch zur Seefahrt, woraufhin alle Insassen lachen müssen.

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