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Biologische Kybernetik

In ihren Fachbereich fallen Prozesse wie die Regulierung der Körpertemperatur, das osmotische Gleichgewicht, der Säurehaushalt sowie diverse Stoffwechsel …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand der Biologischen Kybernetik
  2. 2. Grundregeln nach Frederic Vester
  3. 3. Differenzierungsgebiete und Methoden
  4. 4. Genannte Wissenschaftler

Gegenstand der Biologischen Kybernetik

Die Biologische Kybernetik (englisch biological cybernetics) untersucht Steuerungs- und Regelungsvorgänge in Organismen und Ökosystemen. Sie ist wichtig, weil Lebewesen und ökologische Systeme viele Bedingungen innerhalb bestimmter Bereiche halten oder auf Veränderungen reagieren müssen.

Zu ihren Themen gehören die Regulierung der Körpertemperatur, das osmotische Gleichgewicht (der Ausgleich gelöster Stoffe und von Wasser), der Säurehaushalt sowie Stoffwechselprozesse und ihre Regulierung durch Hormone. Auch Wirkungsgefüge und Gleichgewichtsprozesse in der Ökologie zählen dazu.

Grundregeln nach Frederic Vester

Frederic Vester nennt acht Grundregeln der Biologischen Kybernetik:

  • Negative Rückkopplung muss gegenüber positiver Rückkopplung dominieren.
  • Die Systemfunktion muss vom quantitativen Wachstum unabhängig sein.
  • Ein System soll funktionsorientiert statt produktorientiert arbeiten.
  • Vorhandene Kräfte sollen nach dem Jiu-Jitsu-Prinzip genutzt werden, statt sie nach der Boxer-Methode zu bekämpfen.
  • Produkte, Funktionen und Organisationsstrukturen sollen mehrfach genutzt werden.
  • Kreisprozesse sollen zur Abfall- und Abwasserverwertung genutzt werden (Recycling).
  • Symbiose bedeutet die gegenseitige Nutzung von Verschiedenartigkeit durch Verbindung und Austausch.
  • Produkte, Verfahren und Organisationsformen sollen durch Feedback-Planung biologisch gestaltet werden.

Differenzierungsgebiete und Methoden

Als Differenzierungsgebiete und Methoden werden Konnektionismus, Biologische Informationstheorie und Systembiologie genannt.

Genannte Wissenschaftler

Im Artikel werden unter anderem Valentino Braitenberg, Joseph J. DiStefano III, Werner Reichardt, Holk Cruse, Hans Drischel, Bernhard Hassenstein, Horst Mittelstaedt, Dezsö Varjú, Frederic Vester, Gerhard Vossius, Erich von Holst und Franco Zucconi genannt.

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