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Atomrumpf
Im Schalenmodell der Atomphysik geht man davon aus, dass sich die Elektronen in Schalen um den Atomkern gruppieren. Wenn die äußerste von Elektronen …
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Definition
Ein Atomrumpf ist ein Atom ohne Außenelektronen. Er entsteht, wenn ein Atom seine äußersten Elektronen abgibt (Ionisierung) und nur der Atomkern mit den inneren, abgeschlossenen Schalen übrig bleibt.
Entstehung im Schalenmodell
Im Schalenmodell der Atomphysik gruppieren sich die Elektronen in Schalen um den Atomkern. Ist die äußerste besetzte Schale voll (Fassungsgrenze erreicht), liegt ein Schalenabschluss vor, auch Edelgaskonfiguration genannt. Werden die Elektronen der äußersten, nicht vollständig besetzten Schale – die Außenelektronen – abgegeben, entsteht dadurch ein Atomrumpf.
Zusammensetzung bei verschiedenen Elementen
Der Atomrumpf besteht im Allgemeinen aus dem Atomkern und den inneren abgeschlossenen Schalen. Ausnahmen und Beispiele: Bei Wasserstoff und Helium besteht der Atomrumpf nur aus dem Atomkern. Bei allen Elementen der zweiten Periode des Periodensystems (Lithium, Bor, Beryllium, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Fluor und Neon) besteht er aus dem Atomkern und den zwei Elektronen der inneren Schale (K-Schale).