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Analyse & kritik

Dieser Artikel behandelt die politische Zeitschrift. Für die soziologische Zeitschrift siehe Analyse & Kritik. Die linke Monatszeitung ak – analyse & kritik (ak) …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Entstehung und Herausgabe
  3. 3. Inhalte und Aufbau
  4. 4. Redaktion und Funktion
  5. 5. Erscheinungsweise und Auflage

Überblick

ak – analyse & kritik (ak) ist eine linke politische Monatszeitung aus Hamburg. Ihr Untertitel lautet „Zeitung für linke Debatte und Praxis“. Sie behandelt politische Bildung und soziale Bewegungen und erscheint auf Deutsch. Herausgegeben wird sie vom Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V.; der Verlag ist die a.k.i Verlag für analyse, kritik und information GmbH. Die Erstausgabe unter dem heutigen Namen erschien 1992. Bis einschließlich August 2026 wurden insgesamt 728 Ausgaben produziert.

Entstehung und Herausgabe

Die Zeitung ist die Nachfolgerin von Arbeiterkampf (AK), der Zeitung des Kommunistischen Bundes (KB). AK erschien erstmals im Dezember 1971. Nach der Auflösung des KB im Jahr 1991 wurde die Zeitung weitergeführt. Bis Sommer 1992 produzierten die beiden KB-Strömungen, Mehrheit und Minderheit, sie gemeinsam als „Dach-AK“. Ab August 1992, mit Nr. 345, war die ehemalige KB-Mehrheit alleinige Herausgeberin. Die Zeitung erhielt dabei den Namen ak – analyse & kritik. Ende 1999 übernahm der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V. die Herausgeberschaft.

Inhalte und Aufbau

Seit einem Neugestaltung zum 40-jährigen Bestehen im Dezember 2011 (ak Nr. 566) besteht die Zeitung aus vier „Büchern“: Politik, Thema, Bewegung und Gesellschaft. Wiederkehrende Rubriken heißen Aktion, Deutschland, Diskussion, Gender, Geschichte, International, Kultur, Rechte sowie Wirtschaft & Soziales.

Die Beiträge vertreten marxistische, feministische, linksradikale oder reformerische Sichtweisen. ak berichtet über soziale Bewegungen und stellt ihnen kritische Fragen. Antifaschistische und antirassistische Themen werden regelmäßig behandelt. Jede Ausgabe enthält einen Schwerpunkt von drei bis fünf Seiten. Schwerpunkte im Jahr 2018 waren unter anderem Imperiale Lebensweise, Black History Month, 1968, China, Sexarbeit, Fußball-WM, Lagersystem, Solidarität und Klima. Zusätzlich erschienen Artikelserien; die letzte Serie wurde 2018 als Buch veröffentlicht.

Redaktion und Funktion

2019 bestand die Redaktion aus neun Personen. Weitere Mitarbeitende arbeiteten in Grafik, Layout, Korrekturlesen, Technik, Buchhaltung und Vertrieb. In den vier davorliegenden Jahren schrieben mehr als 350 Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland für ak.

Die Zeitung versteht sich als Schnittstelle zwischen verschiedenen Strömungen der außerparlamentarischen Linken und ist ihnen solidarisch verbunden. Für jede Ausgabe gilt eine Frauenquote: Mindestens 40 Prozent der Texte sollen von Frauen geschrieben werden; seit Dezember 2012 hatte die Quote bei 30 Prozent gelegen. Von April 2002 bis Sommer 2008 erschien außerdem Fantômas als Themenheft und Halbjahres-Magazin der ak in 13 Ausgaben.

Erscheinungsweise und Auflage

ak erscheint monatlich, außer im Juli, mit 32 Seiten im Berliner Format. In unregelmäßigen Abständen liegen Broschüren bei, die überwiegend bereits veröffentlichte ak-Artikel zu einem Thema nachdrucken. Beispiele sind „Critical Whiteness. Debatte um antirassistische Politik und nicht diskriminierende Sprache“, „Kampf um Kurdistan“ und „Emission Impossible. Was tun gegen die kapitalistische Klimazerstörung?“. Die Broschüren werden auch einzeln über den a.k.i. Verlag vertrieben. Die Auflage betrug im Dezember 2025 7.900 Exemplare.

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