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Alkanole

Als Alkanole bezeichnet man in der Organischen Chemie eine Stoffgruppe, die sich von den Alkanen (gesättigten Kohlenwasserstoffen) ableitet.

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Alkanole: Definition und Aufbau
  2. 2. Beispiele und Einteilung nach Kettenlänge

Alkanole: Definition und Aufbau

Alkanole sind in der Organischen Chemie eine Stoffgruppe, die sich von Alkanen, also gesättigten Kohlenwasserstoffen, ableitet. Ihr gemeinsames Merkmal ist die Hydroxygruppe als funktionelle Gruppe. Bei einwertigen Alkanolen lautet die allgemeine Formel CₙH₂ₙ₊₁OH. Der Rest R in der allgemeinen Struktur steht für einen Alkylrest: Mit einer Methylgruppe entsteht Methanol, mit einer Ethylgruppe Ethanol.

Alkanole sind eine Untergruppe der Alkohole. „Alkohol“ beschreibt allgemein die Funktionalität der Hydroxygruppe; „Alkanol“ legt zusätzlich fest, dass der Alkylrest gesättigt ist. Alkanole mit zwei Hydroxygruppen heißen Alkandiole, zum Beispiel Ethylenglycol. Verbindungen mit mehr Hydroxygruppen gehören zu den Polyolen, etwa das Triol Glycerin.

Beispiele und Einteilung nach Kettenlänge

Zu den einfachen Alkanolen gehören Methanol (CH₃OH), Ethanol (C₂H₅OH), Propanol (C₃H₇OH), Butanol (C₄H₉OH) und Hexanol (C₆H₁₃OH).

Geradkettige Alkanole mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen werden Fettalkohole genannt. Beispiele sind Octanol (C₈H₁₇OH), Decanol (C₁₀H₂₁OH), Dodecanol oder Laurinalkohol (C₁₂H₂₅OH), Tetradecanol oder Myristinalkohol (C₁₄H₂₉OH), Hexadecanol oder Cetylalkohol (C₁₆H₃₃OH) und Octadecanol oder Stearinalkohol (C₁₈H₃₇OH).

Höhermolekulare unverzweigte Alkohole mit etwa 24 oder mehr Kohlenstoffatomen zählen zu den Wachsalkoholen. Dazu gehören Lignocerylalkohol (C₂₄H₄₉OH), Cerylalkohol (C₂₆H₅₃OH) und Melissylalkohol (C₃₀H₆₁OH).

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