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Alberti-Bass

Der Alberti-Bass (meist im Plural gebraucht: Alberti-Bässe auch Albertische Bässe oder Harfenbässe) ist eine spezielle Art der musikalischen Begleitung, …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Definition und Funktion
  2. 2. Aufbau des Musters
  3. 3. Verwendung und Beispiel

Definition und Funktion

Der Alberti-Bass, meist im Plural Alberti-Bässe genannt, ist eine besondere Form der musikalischen Begleitung. Er wird vor allem in der klassischen Musik verwendet und ist nach Domenico Alberti benannt. Seine Aufgabe ist es, einen Akkord als gleichmäßig wiederholte Begleitfigur hörbar zu machen.

Aufbau des Musters

Ein Alberti-Bass ist ein ausgeschriebenes Arpeggio: Die Töne eines Akkords erklingen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. Typisch ist die Reihenfolge „tiefster, höchster, mittlerer, höchster Ton“. Die Tonfolge ist jedoch nicht streng festgelegt; Komponisten konnten sie verändern. Das jeweilige Muster wird im weiteren Verlauf eines Musikstücks mehrfach wiederholt.

Verwendung und Beispiel

Alberti-Bässe erscheinen meist als Begleitfiguren in Werken für Tasteninstrumente. Sie werden gewöhnlich mit der linken, seltener mit der rechten Hand gespielt. Typische Lagen sind die kleine und die eingestrichene Oktave. Sie kommen auch in Kompositionen für andere Instrumente vor, zum Beispiel in Béla Bartóks 5. Streichquartett von 1934.

Ein bekanntes Beispiel ist der Anfang von Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviersonate in C-Dur, KV 545.

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