Evolutionstheorie von Charles Darwin Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=ziUDLVWzIwU Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Jan ist heute im Zoo. Dort sieht er Bären, Giraffen, Löwen, Fische und alles andere, was in dem Zoo sonst noch so 0:06 rumgammelt. Er fragt sich, warum alle Giraffen eigentlich so einen übertrieben langen Hals haben und warum es im 0:12 Aquarium so viele verschiedene Fischarten gibt, obwohl die trotzdem irgendwie alle gleich aussehen. Das ist 0:17 ein klarer Fall für Charles Darwin und seine Evolutionstheorie. Yeah, Charles Darwin, der alte Racker, war 0:31 anfang des 19. Jahats auf einer Spritztour quer über den Globus unterwegs. Währenddessen entdeckte er 0:37 viel krassen Schit über die Lebewesen und deren Evolution. Er erforschte die Entwicklung und Entstehung von Pflanzen 0:42 und Tierarten. Dabei stellte er zwei Theorien auf, die Abstammungs und die Evolutionstheorie. 0:49 Die Abstammungstheorie bzw. Die Deszendenztheorie besagt, dass alle Organismen von einem gemeinsamen 0:55 Vorfahren abstammen. Wie man sich das vorstellen kann, seht ihr in diesem Beispiel. Wir haben einen Teich und in 1:01 dem befinden sich viele kleine Fische. Aus dramatischen klimatischen Gründen sinkt im Laufe der Zeit der 1:07 Wasserspiegel und es entstehen zwei getrennte kleinere seen. Die Fische werden voneinander getrennt. Mit der 1:13 Zeit verändern sich die zwei Fischgruppen unabhängig voneinander. Die Fische der beiden Gruppen entsprechen 1:18 nicht mehr den Fischen aus der ersten Generation, also bevor der See geteilt wurde. Nach langer, langer Zeit steigt 1:24 der Wasserspiegel wieder und beide Fischgruppen sind wieder glücklich vereint. Doch es gibt ein Problem. Die 1:29 zwei Fischgruppen haben sich so sehr verändert, dass sie jetzt nicht mehr der gleichen Art angehören. Aus einer Uart 1:35 sind also zwei neue Arten entstanden. Angenommen aus den zwei neuen Arten entstehen wieder zwei neue Arten und das 1:42 geht immer so weiter. Jede Art ändert sich wieder ein bisschen und ist anders als der Vorgänger. Dann haben wir 1:48 irgendwann unglaublich viele Fischarten, die aber alle auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückzuführen sind. Diese 1:54 Abstammungstheorie bezieht sich nicht nur auf die Fische, sondern auf jedes Lebewesen dieser Welt. Ein möglicher 2:00 Stammbaum würde dann ungefähr so aussehen. Der gemeinsame Vorfahrer aller Tiere wäre dann dieser Kollege hier. 2:06 Aber wie kommt es, dass sich die Tiere überhaupt verändern? Da kommt die Evolutionstheorie ins Spiel. Diese 2:12 Theorie besagt Survival of the fittest, also der Fitteste überlebt. Mit der Fitteste ist nicht unbedingt der 2:18 Stärkste gemeint. Man braucht nämlich nicht nur Kraft, um zu überleben, man muss auch anpassungsfähig sein. Bevor 2:24 wir weiter auf diese Theorie eingehen, erklären wir sie euch mit zwei Beispielen. Zuerst die Giraffen. Warum 2:30 haben die einen langen Hals? Weil sie sich angepasst haben. Wir haben hier also eine Urgiraffenmutter. Diese 2:36 Giraffe bekommt jetzt zwei Junge. Eins davon hat einen kurzen Hals wie sie und das andere einen langen Hals. Aber wie 2:42 kommt es zu diesen unterschiedlich langen Hälsen? Das passiert eigentlich rein zufällig und zwar durch Mutation 2:48 oder Rekombination der elterlichen Gene. Inzwischen haben sich die fucking Zebras wie die Kannickel vermehrt und den 2:55 Giraffen alles Gras weggefressen. Es gibt nur noch Blätter an Bäumen zum Fressen. Die Giraffe mit dem kurzen Hals 3:01 kommt an keine Blätter dran und stirbt. Die mit dem langen Hals kann sich gut ernähren und wird in der Lage sein, sich 3:06 zu vermehren und ihre Gene weiterzugeben. Die Giraffe mit dem kurzen Hals konnte also wegen ihrer 3:12 schlechten Eigenschaften und Anpassung an die Umwelt nicht überleben. Man spricht auch von natürlicher Selektion. 3:18 Die langhaltige Giraffe hat sich inzwischen vermehrt und auch wieder zwei junge gezeugt. Die haben jetzt jeweils 3:24 auch längere Hälse, einer hat zufällig sogar noch einen längeren. Weil die unteren Blätter von den Bäumen immer 3:29 schnell alle abgefressen sind, kann die mit dem noch längeren Hals noch besser und länger überleben und noch mehr 3:35 Nachkommen kriegen. Irgendwann gibt es also nur noch ganz schön langhaltige Giraffen, weil sie die einzigen waren, 3:41 die sich vermehren konnten. wurden also immer nur die Gene der langhal Giraffen weitergegeben s, dass es jetzt auch nur 3:47 noch Giraffen mit langen Helsen gibt. Sie haben sich am besten der Umwelt und den Randbedingungen angepasst und 3:53 konnten somit überleben. Survival of the Fit eben. Ein anderes Beispiel zur Evolutionstheorie sind die Darwinfinken. 4:00 Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Vogelarten, die nur auf den Galapagos Inseln und auf der Kokosinsel leben. 4:07 Diese 14 sehr eng verwandten Arten stammen alle von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch Stürme oder andere 4:14 Ursachen ist eine einzige Finkenart mal auf die Galapagos Inseln verschlagen worden. Dort herrschten perfekte 4:20 Bedingungen zur Fortpflanzung. Es gab weder Räuber noch Feinde und außerdem viel Platz und Nahrung auf den dünn 4:26 besiedelten Inseln. Dadurch haben sich die Finken übertrieben schnell vermehrt und es kam zur Überbevölkerung. Einige 4:32 Finken mussten auf Nachbarinseln ausweichen, wo sie sich auf andere Lebens- und Ernährungsweisen einstellen 4:37 mussten. Hauptsächlich unterscheiden sich die Dawinfinken durch die Form und Größe ihres Schnabels. Gab es auf einer 4:44 Insel z.B. nur Nüsse oder Samen als Nahrung, haben nur Finken mit einem großen und kräftigen Schnabel überlebt. 4:50 Mit der Zeit entstand also wie bei den Giraffen eine neue Art, eine die sich an die Umgebung angepasst hat. konnten sich 4:56 einige Finken nur von kleinen Insekten ernähren, dann musste der Schnabel feiner und spitzer werden, um an die 5:02 Nahrung dranzukommen. Es entstand also eine weitere neue Finkenart. Durch die unterschiedlichen Lebensräume entstanden 5:09 aus der einen Finkenart der Grünergeneration 14 neue verschiedene Arten. Diese Arten werden dann Davin 5:16 Finken genannt. Die Evolutionstheorie besagt also folgendes: Survival of the fittest. Es überleben die Lebewesen, die 5:24 durch Zufall besser an die Umwelt angepasst sind. Diese Theorie basiert aber auf folgenden Annahmen. Die 5:30 Individuen eine Art erzeugen mehr Nachkommen als zur Arterhaltung nötig wäre. Alle Lebewesen einer Art sind 5:36 immer ein bisschen unterschiedlich. Diese Unterschiede entstehen zufällig durch Rekombination oder Mutation der 5:42 Gene. Außerdem sind diese Unterschiede zu einem gewissen Teil vererb. Falls ihr wissen wollt, warum Pflanzen überhaupt 5:48 wachsen, schaut euch dieses Video hier an. Hat euch das Video gefallen, dann abonniert den Kanal und gebt uns einen 5:53 Daumen nach oben. Danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal. Glück auf und Halleluja.