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Proteine - Eiweiße

Chemie - simpleclub4:30 851.773 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
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  1. Moin Leute, wenn ihr euch in der Muckibude mit anderen unterhaltet, hört ihr vielleicht mal sowas. Alter, wenn du
  2. ein dicken Bizeps willst, dann ist doch nicht so ein Scheiß. Da musst du viel Eiweiß zu dir nehmen. Am besten viele
  3. Proteinshakes trinken. Was Proteine überhaupt sind, darum geht's jetzt. [Musik]
  4. So, also erstmal, was sind Proteine? Proteine oder auch Eiweiße genannt sind biologische Makromoleküle, also
  5. Moleküle, die sehr groß sind. Die Besonderheit, sie sind aus Aminosäuren aufgebaut. Die Proteine sind in allen
  6. Zellen enthalten und dort für die verschiedensten Aufgaben zuständig. Für die Chemika jetzt aber erstmal
  7. wichtiger, wie sehen die aus und wie sind die aus den Aminosäuren aufgebaut? Jetzt müsste man halt erstmal wissen,
  8. was eine Aminosäure ist. Allgemein sind Aminosäuren organische Verbindungen, die eine Karboxylgruppe, also COOH Gruppe
  9. und eine Aminogruppe NH2 Gruppe besitzen. Wenn man aber über die Aminosäuren spricht, meint man in der
  10. Regel die proteinogenen Aminosäuren. Das heißt, die Aminosäuren, aus denen Proteine aufgebaut werden. Das sind je
  11. nach Definition meist so 20 Stück. Und wenn mal Stromausfall ist und ihr euch langweilt, könnt ihr die auch alle
  12. ausfindig lernen. Das ist aber wenig spannt. Immerhin eine Sache ist schön. Allgemein sehen die proteinogenen
  13. Aminosäuren immer so aus. Oben die höchst oxidierte COOH-Gruppe an dem Kohlenstoff, an dem die hängt, ist auf
  14. der linken Seite die Aminogruppe, auf der rechten Seite nur ein Wasserstoff und unten der Rest. Nur in dem
  15. unterscheiden sich die 20 Aminosäuren voneinander. Also die einfachen Beispiele sind Glytzen, das nur ein
  16. Wasserstoff als Rest besitzt oder Alanin, bei dem der Rest aus einer Methylgruppe besteht. Manchmal wird auch
  17. betont, dass die Aminosäuren als Zwitterionen vorliegen. Das hat jetzt weniger damit zu tun, dass die sowohl
  18. Männlein als auch Weibin sind, sondern bedeutet, dass es hier eine positiv und eine negativ geladene funktionelle
  19. Gruppe gibt. Also auf Deutsch, die Säuregruppe gibt ein Proton, also H+ ab und das wird von der Aminogruppe
  20. aufgenommen. Schon haben wir die Aminosäure, die fast noch gleich aussieht. Einziger Unterschied, wir
  21. haben eine COO- und eine NH3+ Gruppe im Molekül. Für die Proteine ist jetzt wichtig, wie Aminosäuren eine lange
  22. Kette bilden. Dafür reagieren eben immer zwei Stück miteinander und dann wieder zwei und wieder zwei. Und hierbei
  23. handelt es sich um eine Kondensation, da Wasser abgespalten wird. Aus der Carbonsäure und der Aminogruppe entsteht
  24. ein Amid, aber für die spezielle Bindung bei Aminosäuren gibt es hier das passendere Fachwort, der Peptidbindung.
  25. So reagieren jetzt meist über 100 Aminosäuren zu einem Protein. Damit man da den Überblick behält, gibt es die
  26. Einteilung in primär, Sekundär, Terzi und Quarterstruktur. Die Primärstruktur gibt nur die Reihenfolge der einzelnen
  27. Aminosäuren in der Kette an, als z.B. Alanin, Glyzin, Alanin. Somit weiß man, welche Aminosäuren nacheinander
  28. auftreten. Die sekundärstruktur gibt jetzt häufig auftretende Strukturen der Kette an. Z.B. windet sich die
  29. Aminosäurekette oft zu einer Alpha Helix. sieht dann so aus wie eine Welttreppe. Die Anordnung ist durch
  30. Wasserstoffbrücken ziemlich günstig und taucht deshalb auch oft auf. Eine andere häufig auftretende Struktur ist das Beta
  31. Faltblatt, bei dem zwei Aminosäurestränge sich parallel oder antiparallel gegenüberliegen. Auch die
  32. ist durch Wasserstoffbrückenbindungen stabilisiert. Die Terziast Struktur bezeichnet jetzt den kompletten
  33. räumlichen Aufbau einer Polypeptidkette. Hier werden jetzt alle Elemente der Sekundärstruktur zusammen betrachtet und
  34. so die Form der Polypeptidkette. Neben Wasserstoffbrücken spielen in den Strukturen auch diesulpfidbrücken,
  35. Ionenbindungen und andere Wechselwirkungen der Reste der Aminosäuren eine wichtige Rolle. Die
  36. Quarter der Struktur gibt jetzt die Anordnung von zwei oder mehreren Polypeptidketten an, die durch
  37. zwischenmolekulare Kräfte zusammengehalten werden. Das wäre die Anordnung von verschiedenen
  38. Untereinheiten eines Proteins zueinander. Puh, das sind die verschiedenen Strukturen. Man geht also
  39. bei jeder Struktur eine Ebene weiter zurück, damit man über immer größere Teile reden kann. Zum Ende noch ein Fun
  40. Fact zu Eiweiß. In einem Hühnerei ist im sogenannten Eiweiß, das richtig Elar heißt, weniger Protein drin als im
  41. Eiigelb. Ganz klares Fail von der Bezeichnung her. Wenn euch die Eiweiße als Nahrungsbestandteil interessiert
  42. haben, dann klickt auf den Link hier rechts. Da gibt's dann ein Video über Fette. Ansonsten lasst ein Like da, wenn
  43. ihr das Video gut fandet und schaut auch in die anderen Channels von The Simple Club rein.

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