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Lobbyismus – Grundbegriffe der Wirtschaft
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 41 Zeilen
- Karl ist Politiker. Er mag seinen Job und geht gerne in den Bundestag um Beschlüsse zu treffen.
- Natürlich weiß er nicht alles, aber wer kann das schon von sich behaupten?! Das gute am Politikerdasein ist, dass es viele Leute gibt, die ihn beraten und informieren.
- Hat er also am Ende der Woche eine Sitzung zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes – wo Karl null Ahnung vom Thema hat –
- Dann trifft er sich halt zu Wochenanfang mit ein paar Schlipsträgern, die ihn umfangreich über das Thema informieren.
- Und dann bevor die Sitzung beginnt bekommt Karl sogar noch vorgeschriebene Gesetzestexte von den netten Herrschaften.
- Toll für Karl, dieser kann jetzt richtig mitreden und auch Gesetzesvorschläge machen. Was sind das bloß für nette Herren gewesen und wieso haben die den Karl einfach so beraten?
- Lobbyisten heißen diese Herrschaften, die Politiker informieren, beraten und versuchen von ihren Interessen zu überzeugen.
- Darüber steht das große Wort Lobbyismus. Beim Lobbyismus geht es um die Beeinflussung von politischen Entscheidungen durch Interessensverbände.
- Interessensverbände heißt also nicht nur Schlipsträger aus der Wirtschaft… Nein, es gibt auch Lobbyisten von Umweltorganisationen, Tierschutzverbänden oder sozialen Initiativen,
- die die Politiker zu bestimmten Thematiken von ihren Standpunkten überzeugen wollen. Und dann ist da noch die vielleicht wichtigste Lobbygruppe,
- die Gewerkschaften, welche die Interessen von abhängig Beschäftigten vertreten. Zu den Leistungen der Interessensvertretungen zählen neben Studien, Berichten und Vorlagen
- zur Wissensbereicherung der Politiker z.B. auch Spenden an Parteien
- Grade Lobbyisten der Wirtschaft haben dadurch meist ganz andere Möglichkeiten Beeinflussung von Politikern.
- Im Vordergrund jedoch stehen die wichtigen Informationen, das Expertenwissen,
- was die verschiedenen Verbände, Vereine und NGO’s den Politikern übermitteln und diese so fit machen für die nächsten Sitzungen.
- Trotzdem ist Lobbyismus in der Gesellschaft eher negativ belastet. Lobbyisten nennen ihr Tun daher auch lieber Politikberatung oder ähnliches.
- Doch Lobbyismus hat auch gutes. Lasst uns doch mal die Pro und Contra Seite unter die Lupe nehmen.
- Positiv an der Lobby Arbeit ist die Unterstützung der Politiker mit Informationen und Wissen. Politiker haben von vielem halt wenig bis gar keine Ahnung und müssen daher über Themen
- informiert werden, über die sie dann Entschlüsse fällen. Zudem gibt es viele verschiedene Gruppen von Lobbyisten,
- auch Umweltorganisationen, Tierschutzverbände oder soziale Initiativen stellen der Politik Informationen zu Verfügung.
- Es sind nicht nur die großen Industrien, die mit den Politikern quatschen, auch wenn letztere deutlich mehr Platz im Terminkalender einnehmen.
- Es ist aber auch wichtig, Unternehmen und Konzerne zu Wort kommen zu lassen, um mit der Politik zu besprechen,
- wie man Bedingungen für eine funktionierende Wirtschaft schaffen kann. Interessensverbände sollen hierfür auch die verschiedenen Blickwinkel widerspiegeln.
- Sodass Gesetze dem Lauf der Zeit entsprechend geschaffen oder verändert werden können. Lobbyisten präsentieren dabei generell auch die Interessen der Bevölkerung,
- also eigentlich, so wäre es zumindest gut. Wo wir auch gleich beim Contra Lobbyismus sind
- Es gibt viele Gegner vom Lobbyismus. Das mag daran liegen, dass grade mächtige Industrien, wie die Automobil-, Strom-, oder
- Rüstungsindustrie Großen Einfluss auf die Politik und Gesetzgebung zu haben scheinen.
- Finanzstarke Branchen haben viel mehr Möglichkeiten bei der Gesetzgebung mitzubestimmen. Umweltorganisationen, Tierschutzverbände oder soziale Einrichtungen, die über deutlich
- weniger Macht und Geld verfügen Sind nicht so einflussstark.
- So geraten Interessen und Bedürfnisse der Allgemeinheit, also der Bürger, in den Hintergrund. Was der Verletzung demokratischer Grundsätze gleicht.
- Viele Lobbyisten gehen dazu im Bundestag ein und aus, ohne dass sie irgendwo gelistet sind. So ist es fast unmöglich das Treiben der Lobbyisten nachzuverfolgen.
- Zudem wird hinter verschlossener Tür gequatscht. Die Öffentlichkeit hat meist keine Chance zu erfahren, welche Deals die Interessenverbände
- austüfteln, es fehlt an Transparenz.
- Auch der Wechsel aus der Politik zu Großkonzernen Schnürt Misstrauen der Bevölkerung über das Tun der Lobbyisten
- Lobbyismus an sich ist aber nicht das Problem. Die Intransparenz
- und die Machtausübung der Wirtschaft auf Politik und Gesetzgebung schon. Es ist also wichtig ein Auge auf die Aktivitäten, grad der Wirtschafts-Lobbyisten, zu werfen.
- Das machen zum Beispiel Organisationen, wie Transparency Deutschland oder abgeordnetenwatch. Aber auch wir Bürger sind angehalten das Handeln der Politiker mit wachen Augen zu
- beobachten. Was denkt ihr über das Thema?
- Seht ihr noch mehr Pro und Contra Argumente? Dann ballert sie in die Kommentare
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- Wir sehen uns beim nächsten Video, machts gut und Ciao
Zum Nachlesen
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