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Finanzbuchhaltung aka Fibu - Kontenarten und Erfolgskonten der Buchführung einfach erklärt!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 106 Zeilen
- Moin Leute, heute beschäftigen wir uns mir der FIBU.
- Grad diejenigen unter euch, die dabei an eine Bodybuilding Messe oder einen exotischen Paradiesvogel denken, sollten jetzt gut zuhören!
- FIBU ist nämlich die Abkürzung von Finanzbuchhaltung. Mit der Finanzbuchhaltung befinden wir
- uns im externen Rechnungswesen. Aufgabe des externen Rechnungswesens
- ist es: Informationen über Vermögens und Ertragslage an die Öffentlichkeit zu gegeben. Also um zu präsentieren, wie gut oder
- auch schlecht es einem Unternehmen geht.
- Dabei werden zum einen Ein und Auszahlungen, als auch Werte von Geldanlagen, Krediten und Aktien, sachlich und chronologisch erfasst.
- Das ermöglicht dem Unternehmen ertragsreiche oder kostenintensiv eUnternehmensbereiche zu identifizieren.
- Also Bereiche in denen es halt läuft und Bereiche in denen es nicht so läuft :D
- In dem ersten Video beschäftigen wir uns mit den Kontenarten der Buchführung. Ihr fragt euch jetzt bestimmt was das sind.
- Ganz einfach, alle Geschäftsfälle müssen zur Dokumentation auf Konten gebucht werden. Würde man alle Geschäftsfälle auf einem einzigen Konto dokumentieren,
- Dann sähe das Konto ziemlich chaotisch aus. Deshalb werden die Konten in verschiedene Kontenarten aufgesplittert.
- Die Sache ist dann deutlich übersichtlicher und man kann die
- Buchungen leichter verarbeiten. Wir haben da zum einen die
- Bestandskonten und zum anderen die Erfolgskonten.
- Das ist die erste Unterteilung der Kontenarten.
- Fangen wir mit den Bestandskonten an. Die Bestandskonten sind am einfachsten zu verstehen.
- Hier steht alles drin, wo wir unser Geld reingesteckt haben und wo es herkommt.
- Unterschieden wird zwischen Aktiv- und Passivkonten. Aktivkonten zeigen auf, wo unser Geld
- drinsteckt. Also werden alle Geschäftsfälle, die z.B.
- Gebäude, Anlagen, Rohstoffe oder unsere Kasse ansprechen
- auf Aktivkonten zu buchen. Auf den Passivkonten steht wo wir unser
- Geld her beziehen, Also z.B. unser Eigenkapital, Darlehen
- der Bank oder Verbindlichkeiten. Dabei haben wir zunächst einmal zwei
- Seiten bei unserem TKonto: T Konto heißt dat Ding, weil es
- aussieht wie ein T. Keine schwere Mathematik, einfach
- zwei Seiten. Links die SollSeite und rechts die
- HabenSeite. Das ist bei beiden gleich.
- Unterschiedlich ist was auf den Seiten eingetragen wird.
- Beim Aktivkonto steht der Anfangsbestand auf der SollSeite.
- Zugänge werden auch links gebucht. Abgänge werden auf der HabenSeite
- gebucht, also rechts! Dort steht auch der Saldo.
- Das ist die Differenz zwischen Soll und HabenSeite.
- Letztendlich ist der Saldo also nichts anderes als der Schlussbestand.
- Unter beiden Seiten steht die Summe. Wie ihr wisst muss diese auf beiden Seiten immer gleich sein!
- Nun zu den Passivkonten, hier sind die Eintragungen umgekehrt. Das ist ganz wichtig, dass ihr das euch einprägt!
- Die Eintragungen sind spiegelverkehrt zu den der Aktivkonten! Anfangsbestand und Zugänge stehen auf der Haben Seite, also rechts
- Und Abgänge und der Saldo links auf der Soll Seite. Vielleicht ist euch das ganze schon von
- der Bilanz bekannt, denn daher stammen die Anfangsbestände. Aktivkonten stehen im Soll, daher auch der Anfangsbestand im Soll Und Passivkonten stehen
- im Haben, daher auch der Anfangsbestand im Haben.
- Nun zu den Erfolgskonten: Erfolgskonten Die haben die Gewinnermittlung zum Ziel. Im Unternehmen werden also alle Aufwendungen und Erträge hier einsortiert.
- Hier gibt es zum einen Aufwandskonten und zum anderen Ertragskonten Beginnen wir mit den Aufwandskonten.
- Wichtig zum Verstehen: Aufwendungen mindern den betrieblichen Gewinn Z.B.
- eine Mietzahlung für Büroräume. Dann haben wir eine Ausgabe und bekommen erstmal kein Geld rein.
- Indem wir die Miete überweisen machen wir sozusagen erstmal Minus. Stellt euch vor, wir würden nur im Büro sitzen und uns mit Papierkugeln abwerfen.
- Wir zahlen Miete, aber wir machen kein Gewinn, sondern Minus, da wir kein Geld reinbringen.
- Dabei werden Aufwandskonten wie Aktivkonten behandelt.
- Nehmt das erstmal so hin, in ein paar Sekunden wisst ihr warum das so ist.
- Also werden Zugänge auf der SollSeite Abgänge auf der HabenSeite gebucht.
- Nun zu den Ertragskonten. Ein Ertrag erhöht den betrieblichen
- Gewinn. Beispiel hierfür, der Verkauf von
- Produkten. Wir stellen ein Produkt her, haben in der
- Produktion Geld für Materialien, Maschinen, Mitarbeiterlohn etc.
- reingesteckt. Und am Ende wollen wir unsere
- Produkte dann gewinnbringend verkaufen.
- Damit machen wir Geld. Je höher die Erträge desto besser!
- Wir behandeln die Ertragskonten dabei, wie Passivkonten.
- Zugänge werden auf der HabenSeite gebucht,
- Abgänge auf der SollSeite. Beim nächsten Schritt erschließt sich dir
- auch warum. Gehen wir jetzt einen Schritt weiter und
- gucken, wie die Konten abgeschlossen werden.
- „Abgeschlossen“ heißt, wir führen jetzt die Konten auf einem anderen Konto
- zusammen. Dabei werden Bestandskonten und
- Erfolgskonten auf verschiedenen Konten zusammengeführt.
- Sonst würden wir die Geschäftsfälle ja wieder vermischen.
- Und durch das Abschließen der Konten können wir am Ende endlich Schlüsse
- aus den Geschäftsfällen ziehen. Unsere Bestandskonten werden auf dem
- Schlussbilanzkonto abgeschlossen. Es ist nun wichtig die Goldenen Regel
- der Buchhaltung zu befolgen: Von Soll an Haben buchen!
- Es wird immer an die andere Seite gebucht.
- Beim Aktivkonto haben wir den Saldo, also den Schlussbestand auf der Haben- Seite.
- Der muss nun auf die Soll Seite des Schlussbilanzkontos übertragen werden.
- Das Besagte folgt aus unserer Goldenen Regel. Der Übertrag muss IMMER auf die
- andere Seite gemacht werden! Und nicht von Soll an Soll oder Haben an Haben!
- Beim Passivkonto ist der Schlussbestand auf der Soll Seite zu finden. Also kommt dieser jetzt auf die Haben- Seite des Schlussbilanzkontos.
- Nun haben wir, wie zu Beginn, alle Aktivkonten auf der SollSeite
- Und alle Passivkonten auf der Haben- Seite. Erfolgskonten werden auf dem Gewinn- und Verlustkonto abgeschlossen.
- Durch das Zusammenführen der beiden Konten können wir auf dem Gewinn- und Verlustkonto sehen, ob das Unternehmen
- Gewinn oder Verlust gemacht hat! Ihr werdet jetzt auch verstehen, warum
- die Konten wie Aktiv oder Passivkonten behandelt werden. Denn wie ihr gleich sehen werdet steigern die Erträge den Gewinn auf dem G und V Konto
- Jedenfalls, wenn es höhere Erträge als Aufwendungen gibt, wovon wir hier ausgehen.
- Wenn es andersrum wäre, also Ertragskonten nicht wie Passiv sondern wie Aktivkonten gebucht würden...
- Dann würden Erträge den Gewinn schmälern und das macht ja mal gar
- keinen Sinn! Dann könnten wir einen hohen Gewinn
- machen, indem wir im Büro nur Müll machen und nichts verkaufen. Gucken wir uns jetzt aber mal an, wie wir zu dem Gewinn kommen.
- Dafür müssen wir die beiden Konten auf dem Gewinn und Verlustkonto abschließen.
- Der Saldo bei den Aufwandskonten kommt von der Haben auf die Soll- Seite des Gewinn und Verlustkontos
- Andersrum kommt der Saldo von den Ertragskonten auf die HabenSeite. Die Erträge steigern somit den Gewinn, wenn wir davon ausgehen, dass die Erträge größer
- als die Aufwendungen sind. Der Gewinn steht also als Saldo auf der Soll Seite des Gewinn und Verlustkontos.
- Und schließlich wird der ermittelte Gewinn aus dem Gewinn und Verlustkonto Von der Soll auf die Habenseite des Eigenkapitalkontos übertragen.
- Den auch das Gewinn und Verlustkonto muss noch einmal abgeschlossen werden. Stellt euch vor ihr habt vor ein paar Jahren eine Firma gegründet.
- Ihr habt damals 300.000 Euro Eigenkapital reingesteckt. Ihr seid mit den Geschäften sehr erfolgreich und fahrt nur Gewinne rein!
- Dann macht euch das reicher. Das Kapital wächst und genau das ist auf dem Eigenkapitalkonto zu sehen.
- Wie ihr auch durch den Pfeil in der Grafik erkennt, wird der Saldo von der SollSeite des G und V Kontos auf die Haben Seite des Eigenkapitalkontos
- übertragen. Ihr wisst ja, der Übertrag muss immer auf die andere Seite gehen.
- Und jetzt die Fangfrage: wie wird das Eigenkapitalkonto gebucht, wie ein Aktiv oder Passivkonto?
- Na? Entweder ihr wisst es, oder ihr checkt einfach ab, wo es grade einen Zugang verzeichnet hat.
- Gesehen? Das Eigenkapital hat doch grad durch den Zugang auf der SollSeite verbucht.
- Und welche Konten steigen bekanntlich im Haben? Richtig, Passivkonten, damit ist unser Eigenkapitalkonto ein Passivkonto.
- Es zeigt uns wo das Geld herkommt. So das sind also die 4 Kontenarten der Buchführung.
- Aktiv und Passivkonto, aus der Bilanz hergeleitet Und Aufwands und Erfolgskonto aus der Gewinn und Verlustrechnung hergeleitet.
- Aktiv und Passivkonten werden im Schlussbilanzkonto abgeschlossen Aufwands und Ertragskonten im Gewinn und Verlustkonto
- Und dann anschließend im Eigenkapitalkonto. Damit ist der erste Step in die Link zum Video: Buchungssätze: ein paar Finanzbuchhaltung
- getan. Im nächsten Video geht es dann um die Buchungssätze.
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- Und natürlich könnt ihr uns auch gerne Kommilitonen und Freunde empfehlen. Damit Ciao, macht’s gut und bis zum nächsten Video
Zum Nachlesen
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