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Rechnungswesen einfach erklärt – Finanzbuchhaltung, Controlling, etc.
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 53 Zeilen
- Was haben ein Supermarkt, ein Handwerksbetrieb und ein Großkonzern gemeinsam? Sie alle sind auf das Rechnungswesen
- angewiesen, um die eigenen Finanzen im Blick zu behalten. Nicht umsonst spielt das Thema praktisch in jedem Wirtschaftsstudium bzw. in jeder
- Ausbildung mit wirtschaftlichem Fokus eine Rolle. Doch was genau ist das Rechnungswesen eigentlich? Diese Frage möchten wir in diesem Video klären.
- Beim Rechnungswesen geht es grundsätzlich darum, alle Geld und Leistungsströme in einem Unternehmen systematisch zu erfassen, zu
- dokumentieren und auszuwerten. Das Ziel ist es dabei, dass ein Unternehmen immer einen guten Überblick über seine Geschäfte hat und auf Basis
- der gesammelten Informationen bessere Entscheidung treffen kann. Wie wichtig das Rechnungswesen dabei ist, zeigt allein schon die Frage danach, ob man
- mit seinem Unternehmen überhaupt Gewinne erzielt. Nur wer alle ein und Ausnahmen korrekt dokumentiert, kann beurteilen, ob sich die unternehmerische Tätigkeit
- tatsächlich lohnt. Beim Rechnungswesen geht es allerdings nicht nur allein um die Gewinnermittlung.
- So gibt es insgesamt vier Teilbereiche, die alle unterschiedliche Aufgaben und Methoden haben und im Ergebnis auch ganz verschiedene Daten und Informationen
- liefern. Alle vier wollen wir uns nun einmal genauer anschauen. Den Anfang macht das externe
- Rechnungswesen, das oft auch als Finanzbuchhaltung bezeichnet wird. Hier geht es darum, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nach außen
- darzustellen. Andressaten sind unter anderem Investoren, Geschäftspartner, Banken und vor allem das Finanzamt. Die auf diese Weise zur Verfügung
- gestellten Daten erlauben es, die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens von außen zu bewerten. Wer also beispielsweise einen neuen Lieferanten
- sucht, dann aber feststellt, dass dieser kurz vor dem Bankrott steht, dürfte von einer Partnerschaft absehen. Im Gegenzug ist ein Partner, der seit Jahren
- wirtschaftlich solide arbeitet, natürlich viel attraktiver. Um sicherzustellen, dass Unternehmen keine geschönten Zahlen vorlegen, ist
- die Finanzbuchhaltung gesetzlich streng im Handelsgesetzbuch geregelt. Das Gesetz legt zudem auch fest, wer überhaupt eine Finanzbuchhaltung machen
- muss. Diese betrifft Kaufleute, Kapitalgesellschaften sowie Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Freiberufler,
- wenn sie bestimmte Umsatzgrenzen überschreiten. Nachdem sich das externe Rechnungswesen vor allem an Adressaten außerhalb des
- Unternehmens richtet, geht es beim internen Rechnungswesen um die Selbstanalyse. oft auch als Controlling bezeichnet,
- versucht man hier auf Basis der Kosten und Leistung zu analysieren, wie wirtschaftlich das eigene Unternehmen arbeitet und wo es eventuell
- Verbesserungspotenzial gibt. Während das externe Rechnungswesen dabei nur einen Istzustand abbildet, schaut man beim internen Rechnungswesen auch in die
- Zukunft. Man vergleicht die aktuelle mit einer zukünftigen gewünschten Lage und versucht auf Basis der gesammelten
- Datenmaßnahmen zu ergreifen, um das geplante Ziel zu erreichen. Ein klassisches Beispiel für ein solches Ziel wäre die Steigerung des Gewinns um
- 5% innerhalb eines Jahres. Um dies zu erreichen, kann ein Unternehmen z.B. seine Kosten analysieren, um Stellen zu finden, wo man sparen kann.
- So wichtig sowohl das interne als auch externe Rechnungswesen sind, so bilden Sie doch nur die Leistung des Unternehmens ab, ohne sich jedoch in ein
- Verhältnis zur Konkurrenz zu setzen. An dieser Stelle kommt nun der dritte Aufgabenbereich Statistik und Vergleichsrechnung ins Spiel. Hier geht
- es genau darum festzustellen, wie gut denn die eigene Leistung tatsächlich ist. Dabei wird typischerweise zwischen zwei
- Arten unterschieden. Im Betriebsvergleich versucht man sich mit anderen Unternehmen zu vergleichen. Auf diese Weise lässt sich einordnen, wo man
- im Vergleich zur Konkurrenz steht und welche Maßnahmen eventuell ergriffen werden müssen. Dem gegenüber steht der Zeitvergleich.
- Hier vergleicht das Unternehmen seine aktuelle Lage mit der zu einem früheren Zeitpunkt, um zu bewerten, inwiefern man sich verbessert oder verschlechtert hat.
- All die gesammelten Informationen spielen dann auch im letzten Teilbereich des Rechnungswesen der Planungsrechnung wieder eine Rolle. Hier dreht sich alles
- um den Blick in die Zukunft. Es wird überlegt, welche Ziele man bis zu einem konkret festgelegten Zeitpunkt erreichen möchte und welche Mittel dafür benötigt
- werden. Anhand dessen wird dann ein Budget erstellt. Dieses hilft auch dabei, die eigenen Ausgaben schon einmal zu bestimmen, sodass man in der Lage
- ist, eine realistische Prognose über die zu erwartenden Gewinne oder Verluste bis zu dem festgelegten Datum abzugehen. Wie verlässlich diese Aussagen sind,
- hängt immer auch etwas von der zu betrachtenden Laufzeit ab. Je weiter das Ziel in der Zukunft liegt, umso ungenauer werden meist dir vorhersagen.
- Nachdem wir dir nun einen allgemeinen Überblick über das Thema Rechnungswesen gegeben haben, wollen wir uns zum Abschluss ein paar Übungsaufgaben
- widmen. Wenn du möchtest, kannst du auch gerne versuchen, sie gemeinsam mit uns zu lösen. Doch zunächst befindest du dich vielleicht gerade mitten in deiner
- Vorbereitung auf die Prüfung und sehnst dich nach mehr Unterstützung beim Lernen? Dann schau dir doch mal unseren Testtrainer speziell für die
- Vorbereitung auf das Rechnungswesen an. Dort bekommst du zusätzlich zu unseren Videos auch zahlreiche interaktive Übungsaufgaben und Fachwissen, um dich
- bestmöglich auf deine Prüfung vorzubereiten. Und das Beste, unsere Lerninhalte stehen dir auch als App zur Verfügung, sodass du flexibel und
- ortunabhängig üben kannst. Sichere dir also jetzt deinen Zugang zur Plossakademie und erhöhe deine Chancen auf ein Bestergebnis in der Prüfung. So,
- nun aber zu den Aufgaben. Versuche gerne selbst auf die Lösung zu kommen. Wir lösen aber jede Frage im Anschluss auf. Wir starten mit der ersten Frage. Was
- zählt nicht zu den Aufgaben des Rechnungswesens? A. Das Erstellen einer Bilanz. B. Das Erfassen von Geschäftsprozessen.
- C. die Berechnung des Jahresgewinns oder D die Steuerung von Unternehmensprozessen.
- Die richtige Antwort ist D. Die Steuerung von Unternehmensprozessen gehört nicht zum Rechnungswesen. Es geht direkt mit der zweiten Frage
- weiter. Was versteht man unter dem Begriff Abschreibung? A. Die Minderung des Wertes von Vermögensgegenständen.
- B. die Rückzahlung eines Kredites, C das Begleichen einer Rechnung oder D die Auflösung eines Unternehmens.
- Hier ist die Antwort A korrekt. Man spricht bei der Minderung von Vermögensgegenständen von einer Abschreibung.
- Kommen wir zur Frage 3. Wofür steht die Abkürzung GUV? A Geschäft und Verkauf, B Gewinn und Verlustrechnung, C Geld und
- Vermögensanlage oder D Geschäfts- und Verwaltungsaufwand. Und hier lautet die korrekte Antwort B. Es ist die Gewinn und Verlustrechnung.
- Und damit sind wir am Ende des Videos angekommen. Konntest du alle Fragen richtig beantworten? Wenn dieses Video hilfreich war, dann zeige uns das gerne
- mit einem Daumen nach oben. Bei Fragen stehen wir dir in den Kommentaren immer zur Seite. Und vergiss nicht in die Videobeschreibung zu gucken, denn da
- haben wir dir den Online Testtrainer verlinkt. Wir wünschen dir in jedem Fall viel Spaß beim Lernen. Dein Plostteam.
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