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Diversifikation | Grundbegriffe der Wirtschaftslehre

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
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  1. So, herzlich willkommen zu diesem neuen Video Grundbegriffe der Wirtschaftslehre und wir beschäftigen uns heute mit der Diversifikation.
  2. Dafür skizzieren wir uns einfach mal eine Ausgangssituation ein, also erstens Ausgangssituation.
  3. So und für diese Ausgangssituation brauchen wir eine Unternehmung. Also nehmen wir uns einmal mal vor, unsere Unternehmung heißt die Feno AG.
  4. So, die Feno AG skizzieren wir einmal ein. So ein wunderschönes Haus hier. So, bei der Feno AG handelt es sich um
  5. ein Industriebetrieb. Und ein Industriebetrieb braucht ein Produkt. So, also schreiben wir hin, das sind unsere Produkte.
  6. Wir nehmen mal an, wir haben jetzt den Rohstoff Holz eingekauft, wollen diesen jetzt verarbeiten in der Produktion und am
  7. Ende kommt der Holztisch 63 heraus. So, diesen Holztisch wollen wir auf dem Markt platzieren und suchen uns dafür den Möbelmarkt aus.
  8. So, unser Markt ist der Möbelmarkt und da kommt jetzt der Holztisch 63
  9. hin. So, Ausgangssituation nochmal festgehalten, unsere Unternehmung ist die Feno AG, es handelt sich um ein
  10. Industriebetrieb. Dieser Industriebetrieb produziert Holztische, unser Produkt heißt Holztisch 63, den wir auf dem Möbelmarkt
  11. platzieren. So, jetzt kommen wir zum Begriff der Diversifikation. Bei diesem Begriff handelt es sich um eine Unternehmensstrategie.
  12. Und diese Strategie wollen wir jetzt ganz gerne fahren. Welche Gründe könnte es dafür geben?
  13. Halten wir das mal kurz fest und zwar könnte es z.B. so sein, dass die Nachfrage nach Holztischen sinkt und wir einen
  14. Risikoausgleich brauchen. Also sprich ein Produkt, das den Verlust des Holztisches 63
  15. ausgleicht. Dann haben wir ja Maschinen vorliegen. So, diese Maschinen können Holz verarbeiten.
  16. Wieso nutzen wir diese Maschinen nicht, um andere Produkte aus Holz zu produzieren, also Synergieeffekte. So, dann können wir noch den
  17. Unternehmenswert steigern. Dadurch, dass wir jetzt in der Lage sind, mehrere Produkte zu produzieren,
  18. steigert sich auch unser Unternehmenswert. So, als letzten Grund habe ich dann noch das Wachstum
  19. oder auch Ausdehnung. Ja, wenn man sich zwei, drei Gründe davon merkt, dann denke ich, ist man
  20. ganz gut aufgestellt. So, zweite Situation, skizzieren wir die mal ein. Wir nehmen dafür einfach mal hier so einen Braunton. Zweite
  21. Situation, ich möchte jetzt in diesem Schritt die verbundene Diversifikation aufzeigen.
  22. Das heißt, wir erweitern einfach unsere Ausgangssituation. Wir sagen uns, wir wollen jetzt ein neues Produkt
  23. entwickeln. Nehmen wir jetzt mal an, das Produkt nennt sich Holzspielzeug. Holzspielzeug 7. So, dieses Spielzeug wollen wir auf dem Spielzeugmarkt
  24. bringen, also schreiben wir hin Spielzeugmarkt, also ein neuer Markt und dort packen wir
  25. unser Holz Spielzeug sieben hin.
  26. Halten wir noch mal fest, unsere Ausgangssituation lautet Feno AG Industriebetrieb mit dem Produkt Holztisch 63. So,
  27. wir wollen ein Risikoausgleich schaffen, Synergieeffekte nutzen, Unternehmenswert steigern und wachsen als Unternehmen.
  28. So, dafür entwickeln wir das neue Produkt Holzspielzeug. Es handelt sich um ein komplett neues Produkt, das wir auf einem neuen Markt,
  29. dem Spielzeugmarkt, platzieren. Und damit habe ich eigentlich schon die Definition der Diversifikation genannt. So, aber wir sind noch nicht fertig.
  30. Jetzt nehmen wir uns eine weitere Farbe. Nehme jetzt hier mal so ein richtig dunkles Blau hin zum Lila. Drittens, die unverbundene Diversifikation.
  31. So, wir brauchen wieder ein neues Produkt. Die Gründe sind die gleichen. So, wir nehmen jetzt einfach mal ein PC-Tablet.
  32. PC-Tablet 43. So, dieses PC-Tablet können wir weder auf dem Möbelmarkt noch auf dem
  33. Spielzeugmarkt platzieren, sondern wir packen das auf dem Elektronik-
  34. Markt oder Markt für Unterhaltungselektronik. So, zack, da packen wir unser PC- Tablet 43 rauf.
  35. So, wo ist jetzt der Unterschied zwischen verbundener Diversifikation? Verbunden heißt, wir haben Ähnlichkeiten zu unserem bisherigen Produkt. Sprich,
  36. Holztisch und Holzspielzeug. Beides verfügt über den Rohstoff Holz. So, unser PC-Tablet, da haben wir Kunststoff drin, da haben
  37. wir Glas drin, da haben wir Metall, Aluminium drinne. Komplett neue Rohstoffe verarbeitet. So, unser PC-Tablet hat auch mit Tisch
  38. überhaupt nichts zu tun. Genauso ist es auch kein Holzspielzeug für Kinder oder ein Kasten mit Holzspielzeug drinne.
  39. Also, wir haben jetzt hier ein neues Produkt auf einem neuen Markt, was aber keine Verwandtschaft mehr hat zu unserer Ausgangssituation, sprich zum Holztisch
  40. 63. So, zu guter Letzt noch mal eine Definition. Ich werde diese auch immer in die Videobeschreibung hinein tun,
  41. also schaut da auch mal hinein. So, dafür nehme ich jetzt einfach mal wieder diese Farbe schwarz. So, und zwar die Definition lautet
  42. nichts anderes als die Betätigung in einen neuen von dem
  43. betreffenden Unternehmen noch nicht bedienten
  44. Markt. Ich hoffe, ich habe mich nicht vertippt. Das sieht ganz gut aus. Die Betätigung in einen Markt von dem betreffenden Unternehmen noch nicht
  45. bedienten Markt. Das nennt man Diversifikation. So, die Gründe habe ich auf der rechten Seite stehen. Die Beispiele sind farblich gekennzeichnet.
  46. Danke, dass ihr zugesehen habt. Bis zum nächsten Video und ciao.

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