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Wiener Kongress
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 41 Zeilen
- hey leute heute wollen wir uns die zeit anschauen in der im deutschen raum zum ersten mal ein gemeinsames nationalgefühl entstand und die menschen
- sich wirklich als deutsche verstanden wie diese hoffnungen auf einen eigenen nationalstaat an aber in wiener kongress enttäuscht wurden schauen wir uns heute
- an [Musik] ok bevor wir zum wiener kongress kommen lasst uns mal einen blick auf die jahre
- zuvor werfen damals hat napoleon große teile europas besetzt und befindet sich mit verschiedenen europäischen großmächten in kriegen die koalitions
- beziehungsweise napoleonischen kriege in dieser zeit in der unter anderem auch deutschland bzw das heilige römische reich deutscher nation wie es damals
- heißt besetzt ist verbreiten sich viele vorstellungen und ideen der französischen revolution freiheit gleichheit
- menschenrechte und im zuge dessen setzt napoleon einige reformen durch die folge ist dass viele fürsten also der adel an vorrechten gegenüber den bürgern
- verlieren und die normale bevölkerung aus bauern und bürgern viele neue rechte gewinnen die mittelalterliche stände gesellschaft entwickelt sich nach und
- nach zu einer bürgerlich gleichberechtigten stellvertretend hierfür ist der von napoleon erlassene co2 will 1804 der
- eine art frühzeitliche bürgerliches gesetzbuch ist und alle menschen vor dem gesetz gleich macht die menschen bekommen rechte wie schutz des
- privateigentums gewerbefreiheit oder presse und meinungsfreiheit also tatsächlich relativ fortschrittlich als dann napoleon 1814 in der
- völkerschlacht bei leipzig geschlagen werden kann bleiben diese freiheitlichen gedanken in den köpfen der menschen bestehen zusätzlich bildet sich in den
- befreiungskriegen gegen napoleon erstmals ein echtes deutsches nationalbewusstsein ihr müsst euch vorstellen deutschland ist anfang des
- neunzehnten jahrhunderts kein nationalstaat sondern ein flickenteppich aus über 300 souveränen klein und mittelstädten und erst jetzt bildet sich
- ein echtes nationalgefühl und der wunsch nach einem gemeinsamen nationalstaat und so stellt sich nach der niederlage napoleons die frage was jetzt und diese
- frage soll auf dem wiener kongress hortet werden so treffen sich in wien zwischen dem 18 september 1814 und dem 9 juni 1815 zahlreiche fürstenaus rund 200
- europäischen staaten die führende rolle spielen russland preußen das vereinigte königreich frankreich und österreich unter der leitung des außenministers
- fürst clemens von metternich also ihr merkt das sind keine vom volk gewählten vertreter die hier in wien zusammenkommen sondern fürsten adelige
- also genau die die unter napoleon ihre macht verloren hatten und sie nun zurückgewinnen wollen und das wird wirklich wichtig denn die fürsten haben
- selbstverständlich kein interesse der normalen bevölkerung gleich gestellt zu sein und so viele rechte zuzulassen so richten sich die politischen
- entscheidungen auf dem kongress nach vier prinzipien die wir uns jetzt mal anschauen wollen erstens restauration mit restauration ist einfach die
- wiederherstellung des zustands vor der französischen revolution gemeint dem ancien régime es sollen wieder absolutistische herrscher die fürsten
- eingesetzt werden zweitens legitimität legitimität meint dass die herrschaft der fürsten legitim also gerechtfertigt sei weil sie auf
- gottes gnaden beruhe man lehnt also jegliche mitbestimmung des volkes ab drittens solidarität solidarität meint dass die monarchen
- gemeinsam gegen revolutionäre ideen demokratie und liberalismus vorgehen wollen dafür schließen sich österreich russland und preußen in der heiligen
- allianz zusammen und letztendlich viertens das möchte gleichgewicht ziel ist es dass man ein europäisches gerüst schafft das dauerhaft für frieden sorgt
- und weitere kriege und revolutionen verhindert schauen wir uns mal an wie sie das umsetzen konnten direkt in bezug auf das möchte gleichgewicht werden die
- grenzen auf den stand vor den koalitions kriegen zurückgesetzt auch wichtig dass man frankreich nicht wirklich für den krieg bestraft sondern sie als großmacht
- belässt denn frankreich ist so wichtig für das europäische mächte gleichgewicht hier erkennt man wie vorausschauend und langfristig die großmächte damals denken
- so hält der frieden in europa bis 1871 also über 50 jahre dann fragt ihr euch bestimmt noch wie es mit deutschland weiter geht und ob sie
- wirklich einen eigenen nationalstaat bekommen und da werden die hoffnungen vieler leider enttäuscht statt einem geeinten deutschen nationalstaat
- schaffen die fürsten auf dem kongress den deutschen bund das ist ein zusammenschluss von 39 kleinstaaten ebenso lösen sich die
- mitbestimmungsrechte und freiheiten der bevölkerung in luft auf ihr merkt also viel von napoleon ist nicht mehr übrig geblieben lasst uns also mal ein fazit
- ziehen die reformen unter napoleon wurden wieder zurückgesetzt der adel übernahm wieder die herrschaft und die bürger mussten sich unterordnen auch
- ihre freiheitsrechte wie die meinungs- oder versammlungsfreiheit wurden in der folge eingeschränkt als mann für seine rechte protestierte denkt hier an die
- stichworte solidarität und heilige allianz man erkennt also dass die fürsten durch den wiener kongress den formalen rahmen von vor der
- französischen revolution wieder herstellen konnten die vorstellungen von freiheit gleichheit und menschenrechten blieben aber bestehen und zudem
- besonders der wunsch nach einem eigenen deutschen nationalstaat schaut euch diesbezüglich aber gern unser video zum vor märz an
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