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Vollmond bis Neumond: Warum gibt es Mondphasen? | SRF Kids – Clip und klar! | Für Kinder erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 48 Zeilen
- Mal ist er ganz, mal ist er nur halb zu sehen: der Mond. Und manchmal scheint er sogar ganz verschwunden zu sein.
- Warum ist das so? Mit Untertiteln von SWISS TXT
- Hallo, servus, willkommen bei "Clip und klar". Um zu verstehen, warum der Mond immer wieder anders aussieht,
- müssen wir erst einmal raus ins Weltall. Das hier ist unsere Erde. Sie dreht sich um sich selbst.
- Und das ist der Mond. Er kreist um die Erde. Und jedes Mal, wenn der Mond die Erde umkreist,
- dreht auch er sich einmal um sich selbst. Vielleicht ist es dir noch nie aufgefallen,
- aber genau darum sehen wir immer dieselbe Seite vom Mond. Erde und Mond drehen sich beide um die Sonne.
- Und beide werden dabei von der Sonne angestrahlt. Wenn der Mond von der Sonne angestrahlt wird,
- funktioniert er wie eine Art Spiegel: Er reflektiert das Licht der Sonne zu uns auf die Erde zurück.
- Und darum kannst du den Mond sehen. Würde er nicht von der Sonne angestrahlt werden,
- könntest du den Mond nicht sehen, denn er leuchtet nicht von sich aus. Um die Erde zu umkreisen, braucht der Mond ungefähr einen Monat.
- Je nachdem, wie Sonne, Mond und Erde zueinander stehen, sieht er von der Erde aus gesehen immer wieder anders aus.
- Dabei spricht man von den sog. Mondphasen. Und die schauen wir uns jetzt genauer an.
- Beginnen wir mit der ersten Phase, dem Vollmond. Wenn die Sonne die ganze Seite des Mondes beleuchtet,
- die in Richtung Erde schaut, siehst du ihn als ganzen Kreis am Nachthimmel.
- Der Mond sieht voll aus, darum auch Vollmond. Wenn der Mond sich weiter um die Erde dreht,
- sehen wir immer weniger von ihm. Der Grund: Von der Erde aus gesehen
- strahlt die Sonne ihn nun von der linken Seite an. Nacht für Nacht bekommt die rechte Seite aber immer weniger Sonnenlicht.
- Und den Bereich, der im Schatten liegt, können wir nicht mehr sehen. Man spricht in dem Moment vom abnehmenden Halbmond.
- Okay, damit haben wir also den Vollmond und den abnehmenden Halbmond abgecheckt.
- Zwei Mondphasen erledigt, zwei fehlen noch. Weiter geht's. Nun wandert der Mond weiter auf seiner Umlaufbahn um die Erde.
- Wenn du den Mond von der Erde aus anschaust, siehst du, wie die linke Seite, die hell ist,
- von Tag zu Tag schmaler wird. Der Mond sieht immer mehr aus wie eine Sichel.
- Und dann passiert es: Der Mond verschwindet. Wie ist das passiert?
- Rund zwei Wochen nach dem Vollmond hat sich der Mond zwischen die Sonne und die Erde geschoben.
- Das Sonnenlicht trifft zwar weiterhin auf den Mond, aber die Mondseite, die von der Sonne beleuchtet wird,
- können wir nachts von der Erde aus nicht sehen. Für uns bleibt der Mond also dunkel.
- Diese Mondphase nennen wir Neumond oder Leermond. Das bleibt aber nicht lange so,
- denn der Mond wandert weiter auf seiner Umlaufbahn. Nach wenigen Tagen kannst du ihn wieder am Nachthimmel sehen.
- Von der Erde aus gesehen treffen die Sonnenstrahlen nun auf die rechte Mondhälfte.
- Du kannst eine schmale Sichel erkennen. Diesmal bleibt der linke Rand für uns im Schatten.
- Die schmale Mondsichel nimmt jede Nacht weiter zu, bis du die Hälfte des Mondes wieder sehen kannst.
- Das nennt man zunehmender Halbmond. Und damit haben wir alle Mondphasen durch.
- Vollmond, abnehmender Halbmond, Neumond, zunehmender Halbmond. Nach etwa einem Monat, wenn der Mond die Erde komplett umkreist hat,
- siehst du ihn wieder als ganzen, runden Kreis - es ist Vollmond. Und der Kreislauf der Mondphasen beginnt von vorne.
- Fassen wir noch einmal kurz zusammen: Der Mond dreht sich um die Erde und um sich selbst.
- Dazu braucht er rund einen Monat. Je nachdem, wie der Mond zur Sonne und zur Erde steht,
- sehen wir ihn nachts kreisrund, abnehmend, gar nicht oder wieder zunehmend
- Zum Schluss drei Funfacts zum Mond: Erstens: Bis heute waren zwölf Astronauten auf dem Mond,
- der letzte im Jahr 1972. Aber das soll sich ändern:
- Die nächsten Menschen wollen im Jahr 2025 wieder den Mond betreten, darunter erstmals eine Frau.
- Zweitens: Auf der Seite vom Mond, die von der Sonne angestrahlt wird, steigt die Temperatur auf mehr als 120 °C.
- Schon krass - bei 100 °C kocht Wasser bei uns hier auf der Erde. Und die Seite, die im Schatten liegt?
- Da wird es bitterkalt, und zwar bis zu -160 °C. Drittens: ein Tipp, wie du dir merken kannst, ob der Mond zu- oder abnimmt.
- Der abnehmende Mond sieht aus wie eine Klammer auf. Der zunehmende Mond sieht aus wie eine Klammer zu.
- Schau doch mal gerade heute in den Nachthimmel. Kannst du erkennen, welche Mondphase heute ist?
- Bei diesem Thema bist du jetzt sicher nicht mehr hinter dem Mond. Danke schön fürs Zuschauen und baba.
- SWISS TXT / Accessibility Services Madeleine Gassner - 2022