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Buddhismus: Weltreligion erklärt | SRF Kids – Clip und klar! | Für Kinder erklärt

SRF Kids6:02 242.015 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 53 Zeilen
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  1. Hörst du das? * Langanhaltender Gong * Was das für ein Geräusch ist und was es mit Buddhismus zu tun hat,
  2. das erfährst du gleich. Mit Untertiteln von SWISS TXT
  3. Willkommen bei "Clip und klar!". Der Buddhismus gehört zu den fünf sog. Weltreligionen.
  4. Hinter mir siehst du einen buddhistischen Tempel mit einer goldenen Buddha-Statue.
  5. Dieser Tempel steht in Thailand. Und auch das hier ist typisch für den Buddhismus.
  6. V.a. in den Ländern, die im Himalaja- Gebirge liegen, wie z.B. Nepal: bunte Gebetsfahnen.
  7. Buddhist/-innen hängen sie in den Wind und schicken so Gebete in den Himmel.
  8. Der Buddhismus ist die viertgrösste Weltreligion. Auf der ganzen Welt gibt es geschätzt
  9. zwischen 350 und 500 Mio. Buddhistinnen und Buddhisten. Die meisten von ihnen leben in Asien.
  10. V.a. in Thailand, China, Myanmar, Vietnam und Japan. In der Schweiz leben geschätzt rund 40'000 von ihnen.
  11. Im Vergleich zu anderen Religionen ist im Buddhismus etwas besonders: Es gibt keinen Gott und keine Göttin.
  12. Stattdessen möchten die Anhängerinnen und Anhänger etwas erreichen, was sie Erleuchtung nennen.
  13. Wer erleuchtet ist, erkennt und versteht das Leben und die Welt so, wie sie wirklich sind - so der Glaube.
  14. Um diese Erleuchtung zu erlangen, meditieren Buddhistinnen und Buddhisten viel.
  15. Meditieren bedeutet, sich zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen, ohne derweil an etwas Bestimmtes zu denken.
  16. Klingt vielleicht einfach, braucht aber sehr viel Übung. Dabei hilft vielen Buddhist/-innen der Ton einer Klangschale.
  17. Damit beginnen und beenden sie ihre Meditation. Der Buddhismus lehnt Gewalt ab.
  18. Es ist nicht wichtig, viel zu besitzen oder reich zu sein. Vorgelebt hat all das ein Mensch,
  19. der vor etwa 2'500 Jahren in Indien lebte: Siddharta Gautama.
  20. Er war ein Prinz und obwohl er reich war und viele Dinge besass, war er unglücklich.
  21. Das Leid der Welt, die Krankheiten oder der Tod beschäftigten ihn sehr. Und zwar so sehr, dass er beschloss, sein Leben zu ändern.
  22. Buddhist/-innen glauben, dass er schliesslich durch Meditation erleuchtet wurde.
  23. Nach seiner Erleuchtung trug er den Namen Buddha. Das bedeutet: der Erwachte.
  24. Er begann danach, seine Lehren zu verbreiten. Damit hat er den Buddhismus begründet.
  25. Um an ihn und seine Lehren zu erinnern, gibt es im Buddhismus viele Buddha-Statuen.
  26. Es gibt kleine, die sind praktisch für zu Hause. Aber auch riesengrosse, wie diese Tian-Tan-Buddha-Statue,
  27. die in Hongkong steht. Ein weiteres wichtiges Symbol ist das Dharma-Rad -
  28. das Rad der Lehre. Es soll Buddhistinnen und Buddhisten daran erinnern,
  29. dass auf jeden Tod neues Leben folgt. Dieser Kreislauf der Wiedergeburten hört erst auf,
  30. wenn ein Mensch die Erleuchtung erlangt. Wie in anderen Religionen gibt es auch im Buddhismus Bücher,
  31. die den Gläubigen viel bedeuten. Eines der wichtigsten heisst Tripitaka.
  32. Es erzählt vom Leben des Buddhas Siddharta und überliefert seine Lehre.
  33. Ausserdem stehen darin die Regeln für das Klosterleben. Jetzt zu einigen Bräuchen und Regeln:
  34. Dafür ist Kloster ein super Stichwort. Buddhistische Mönche und Nonnen tragen nämlich besondere Kleidung.
  35. Lange Gewänder, oft in leuchtenden Farben wie gelb oder orange. In einigen Ländern verbringen auch Kinder einige Zeit im Kloster,
  36. um die Lehren Buddhas kennenzulernen. Und - so sieht heute der weltweit wohl berühmteste Buddhist aus:
  37. der Dalai Lama - das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus. Dalai Lama ist ein Titel und bedeutet Lehrer,
  38. dessen Weisheit so gross ist wie der Ozean. Zu den wichtigsten Regeln im Buddhismus gehört,
  39. nicht zu stehlen und nicht zu lügen. Ausserdem sollen Buddhistinnen und Buddhisten
  40. kein Lebewesen töten oder verletzen. Darum ernähren sich viele von ihnen vegetarisch.
  41. Je nach Glaubensrichtung oder Land feiern Buddhist/-innen verschiedene Feste.
  42. Das wichtigste ist das Vesakh-Fest. An diesem Tag feiern sie den Geburtstag, die Erleuchtung
  43. und den Todestag von Buddha. Oft mit vielen Lichtern, farbigen Umzügen
  44. und fröhlichen Festen im Tempel. Vesakh ist ein Tag der guten Vorsätze und der guten Taten.
  45. Den Armen soll geholfen werden und auch Tiere sollen besonders gut behandelt werden.
  46. In einigen Ländern Südostasiens werden z.B. Vögel und andere Tiere aus ihren Käfigen befreit.
  47. Auch in der Schweiz feiern Buddhist/-innen das Vesakh-Fest, wie beispielsweise hier in Gretzenbach im Kanton Solothurn.
  48. Und das war es auch schon wieder mit dem kurzen Überblick zum Buddhismus.
  49. Natürlich können wir in einer einzigen "Clip und klar!"-Folge nicht alles erklären, was eine ganze Weltreligion ausmacht.
  50. Ausserdem leben Buddhistinnen und Buddhisten weltweit ihren Glauben auf unterschiedliche Art und Weise.
  51. Nach allem, was du jetzt gehört hast, hast du bestimmt einen guten, ersten Überblick.
  52. Du findest bei uns auch Videos zu den anderen Weltreligionen. Ich habe sie dir in der Beschreibung verlinkt.
  53. Schau mal rein, wenn du magst. Viel Spass dabei und - tschau.

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