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Die deutschen Kolonien erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 150 Zeilen
- Gibt es in eurer Stadt eine Lüderitz-Straße? Oder Straßen, die Namen von Orten und Ländern in Afrika tragen?
- Falls ja, dann wird vielleicht darüber diskutiert, die Straße umzubenennen. Solche Diskussionen haben mit einem bestimmten
- Kapitel deutscher Geschichte zu tun, nämlich dem Deutschen Kaiserreich als Kolonialmacht.
- Und genau in diesem Zusammenhang steht auch die Person Adolf Lüderitz. Wir erklären euch, welche Gebiete die Deutschen besetzt hatten,
- warum sie das machten und welche Verbrechen sie dabei begingen. Das deutsche Kaiserreich ist ja im Vergleich mit anderen
- europäischen Nationalstaaten relativ spät entstanden, im Jahr 1871. Und so steigt das Reich auch erst spät, aber umso ehrgeiziger in das Rennen
- ein, bei dem sich die europäischen Mächte die Welt aufteilen. Es geht also um Kolonien.
- Jetzt stellt sich zuerst einmal die Frage: Wie kommt man denn zu Kolonien? Also Gebiete, die von landfremden Herrschern erobert oder besiedelt werden,
- aber abhängig von ihrem jeweiligen Mutterland sind. Das Vorgehen ist relativ einfach:
- Unternehmer, die Chancen auf großen Gewinn wittern, kaufen in einer angeblich unzivilisierten Gegend immer mehr Land zusammen.
- Zum Beispiel der Kaufmann Adolf Lüderitz aus Bremen. Er kauft Land im Südwesten Afrikas, dem heutigen Namibia.
- Dabei versuchen sie, die Bewohner, in der Regel die Anführer der indigenen Gruppen, übers Ohr zu hauen.
- Zum Beispiel lässt Lüderitz seine Geschäftspartner darüber im Unklaren,
- ob deutsche oder englische Meilen gemeint sind. Das macht aber einen Riesenunterschied beim Landkauf.
- Eine deutsche Meile sind rund 7.500 Meter, die englische Meile gerade einmal 1.600 Meter.
- Die neuen Besitzer ersuchen dann die Regierung des Kaiserreichs um Schutz. Das heißt,
- die Ländereien können dann notfalls mit Hilfe des Militärs verteidigt werden. So entsendet die deutsche Regierung auch auf Druck von Kaufleuten rund um Lüderitz
- Kriegsschiffe nach Afrika. Soldaten hissen deutsche Fahnen und stellen das Gebiet unter deutschen Schutz.
- Bald trägt es den Namen Deutsch-Südwestafrika. Landstriche umzubenennen zeigt auch an, wer jetzt der neue Herr ist.
- Das Bergmassiv des Kilimandscharo erhält den Namen Kaiser-Wilhelm-Spitze. Der höchste Berg Deutschlands liegt damals nicht in den Alpen, sondern
- in Ostafrika, wo die Deutschen ebenfalls Kolonialgebiete in Besitz nehmen. Zwischen 1880 und 1900 eignen sich die Deutschen in der ganzen Welt Kolonien an.
- Wo liegen diese Kolonien? Ziemlich bekannt sind die afrikanischen Gebiete Togo und Kamerun,
- beide in Westafrika. Das heutige Namibia, damals Deutsch- Südwestafrika, und Deutsch-Ostafrika,
- auf dessen Gebiet heute etwa die Länder Tansania, Burundi und Ruanda liegen. Auch im Pazifik ist das Deutsche Reich aktiv.
- Samoa, die Marianen, die Karolinen, Palau, Nauru, ein Teil Neuguineas, das sogenannte Kaiser-Wilhelms-Land
- und die Marshall-Inseln gehören zum deutschen Kolonialgebiet. Und dann noch das Gebiet
- an der chinesischen Kiautschou-Bucht mit der Hafenstadt Qingdao, das das Reich auf 99 Jahre gepachtet. In den Kolonien leben Anfang
- des 20. Jahrhunderts insgesamt geschätzt um die 12 Millionen Menschen, Sogenannte Schutzbefohlene des Deutschen Reichs.
- So nennen die Deutschen die Menschen vor Ort. Deutsche Kolonisten sind höchstens ein paar Zehntausend vor Ort.
- Was machen die Deutschen in den Kolonien? Na ja, Kolonien sind vor allem Rohstofflieferanten, aber auch Märkte.
- In Kamerun zum Beispiel verkauft der Händler und Reeder Adolf Woermann Alkohol. Nicht ohne den Hinweis: würde man das nicht machen, wären in Deutschland
- Arbeitsplätze in der Brauereibranche gefährdet. Ein besonders heftiges Beispiel
- sind auch die Opiumkriege, mit denen das Britische Empire durchsetzt, dass in britischen Kolonien hergestelltes Opium in China verkauft werden darf.
- Millionen Menschen werden opiumsüchtig. Schon vor dem Zeitalter des Imperialismus beuten
- die Europäer die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent aus und entführen sie millionenfach als Sklaven.
- Den neuen Kolonialherren geht es nicht um Sklaverei, aber sie beuten die Menschen vor Ort zu niedrigsten Löhnen aus,
- damit deutsche Händler weltweit billige landwirtschaftliche Produkte anbieten können.
- Kolonien stellen aber auch Waren her, die man ins Mutterland importieren kann. Für den deutschen Staat stellen sich die Kolonien in dieser Hinsicht
- aber als absolutes Draufzahlgeschäft heraus. Viel zu gering sind die Erträge für das Mutterland.
- Reich werden so letztlich nur eine Reihe Unternehmer. Rechnet man den ganzen Verwaltungsaufwand dagegen, rentieren sich die
- Kolonien aus Sicht der Kolonialherren wirtschaftlich kaum. Und das, obwohl das Reich in die Infrastruktur, vor allem
- die Eisenbahn vor Ort investiert, damit die Wirtschaft effizienter läuft. Natürlich geht es hauptsächlich um Wirtschaft,
- aber es geht auch in der damaligen Ideologie darum, den sogenannten „Wilden“ die Zivilisation und vor allem den christlichen Glauben nahezubringen.
- Das Kolonialgeschäft wird in diesem Sinne als „Erziehungsarbeit“ angesehen, denn die Deutschen und natürlich auch die anderen Europäer
- betrachten die Einheimischen, wie - kann man schon sagen - Kinder.
- Kinder, die „erzogen“ werden müssen. Viele Missionare sehen in den Kolonien die Erfüllung eines Traums.
- Weit weg von der industrialisierten, scheinbar kaputten westlichen Welt wollen sie christliche,
- bäuerliche Gemeinschaften aufbauen und gottgefällig leben. Dabei wollen sie der einheimischen Bevölkerung den christlichen Glauben überstülpen,
- deren bisherige Lebenswelt durch den Kolonialismus größtenteils zerstört wird. Die Missionen sind natürlich auch politische Instrumente, durch die
- die Kolonialstaaten den besetzten Ländern ihren Stempel aufdrücken. Nur eben nicht so offensichtlich.
- Eine besondere Rolle spielt dabei die Schulbildung, die die Missionare in die Kolonien bringen.
- Die Deutschen betreiben Elementarschulen, katholische, evangelische und auch staatliche Schulen,
- aber nur eine absolute Minderheit der einheimischen Kinder wird mit dem Schulunterricht erreicht.
- Und der deutsche Staat bringt auch medizinische Stationen in die Kolonien. Die sind aber vor allem
- für die weißen Kolonisten gedacht und weniger für die Einheimischen vor Ort. Die Bilanz der deutschen Kolonisten:
- Millionen von Kleinbauern werden enteignet, gesellschaftliche Strukturen zerschlagen,
- Hunger wird zu einem sehr weitverbreiteten Problem und die Menschen werden rücksichtslos ausgebeutet.
- Wenn die Deutschen damals auf die Kolonien blicken, dann sehen sie keine gleichwertigen Menschen.
- Wenn sie über diese Menschen reden, dann verwenden sie das N-Wort. Sie gelten den Deutschen nicht als Menschen,
- die eine gleichwertige Sprache und Kultur haben. Sie gelten als primitiv und wenig fortschrittsfähig.
- Kurz: als unterlegen. In Kolonialausstellungen im Mutterland werden Menschen wie Zootiere vorgeführt.
- Es geht weniger darum, Kulturen zu entdecken, sondern vor allem die eigene Überlegenheit zu feiern.
- Menschen werden als exotisch, unzivilisiert und fremd inszeniert. Bis in die 1930er-Jahre hinein, vereinzelt
- sogar noch später, finden solche Völkerschauen statt. Diese Geisteshaltung der vermeintlichen Überlegenheit
- zeigt sich auch in den damaligen Gesetzen. Das Rechtssystem in den Kolonien schützt die weißen Herren, die Afrikaner
- aber nicht. Gewaltanwendung durch die Kolonisten ist an der Tagesordnung.
- Die Kolonisten sprechen hier vom sogenannten väterlichen Züchtigungsrecht. Gegen diese Behandlung
- setzen sich die Menschen natürlich zur Wehr und daraus resultieren auch die Kolonialkriege.
- Das Deutsche Kaiserreich führt zwei große Kolonialkriege in Südwest- und in Ostafrika.
- Und genau die schauen wir uns jetzt ein wenig genauer an! Beide Kriege haben gemein,
- dass sie seitens der deutschen Armee mit großer Brutalität geführt werden. Beide Kriege entspringen einer längeren Phase der Konfrontation,
- während der es schon zu lokalen Kämpfen kommt. Zunächst einmal der Krieg zwischen den Jahren 1904
- bis 1908 in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Dieses Land war von 1884 an als deutsche Siedlungskolonie vorgesehen.
- Da sollten also deutsche Farmer, oder besser gesagt Viehzüchter, ihre Anlagen errichten, das Land besiedeln.
- Den Einheimischen, den Herero und Nama, wird das Land Stück für Stück weggenommen. Sie sollen vor allem als Lohnarbeiter für die Deutschen arbeiten.
- Die allgemeine Situation vor allem der Herero wird immer schlechter, wozu auch eine Malariaepidemie und eine Rinderpest beitragen.
- Sie beginnen schließlich den Krieg, angeführt von Samuel Maharero, der hat lange mit den Kolonialherren zusammengearbeitet.
- Bei ihrem Aufstand, der im Januar 1904 beginnt, plündern die Herero deutsche Farmen und Siedlungen.
- Etwa 120 Deutsche kommen dabei ums Leben. Frauen und Kinder, befiehlt Maharero zu verschonen.
- Der Befehl wird bis auf wenige Ausnahmen eingehalten. Berlin schickt
- Generalleutnant Lothar von Trotha als neuen Oberkommandierenden nach Afrika. Er hat schon Aufstände in anderen Kolonialgebieten niedergeschlagen.
- Bei der sogenannten Schlacht am Waterberg will von Trotha die Herero einkesseln. Aber viele entkommen und fliehen durch die Omaheke Wüste.
- Jetzt erlässt von Trotha einen Vernichtungsbefehl. Er befiehlt, auf alle Aufständischen zu schießen
- und nimmt dabei Frauen und Kinder nicht aus. Nähern sich die Herero den Wasserstellen,
- werden sie vertrieben oder erschossen. Der Vernichtungsbefehl wird zwar nach innenpolitischen Debatten
- von Berlin wieder aufgehoben, aber zu spät. Tausende sterben.
- Die Nama erheben sich ebenfalls gegen die deutschen Besatzer, in einem Guerillakrieg.
- Am Ende des Krieges leben von 60-80.000 Herero noch etwa 15-20.000.
- Die Angaben in der Forschung schwanken da. Von ursprünglich etwa 20.000 Angehörigen der Nama überlebt knapp die Hälfte.
- Dieser Krieg wird heute von Historikerinnen und Historikern als Genozid, also als Völkermord, eingeordnet.
- Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts. Der zweite Kolonialkrieg findet zwischen 1905
- bis 1907 in Deutsch-Ostafrika statt. Die Gegend ist seit 1885 in deutschem Besitz.
- Die einheimischen Männer müssen auf den Baumwollplantagen der Deutschen arbeiten und dadurch ihre eigenen Felder vernachlässigen.
- Wer die geforderte Kopfsteuer nicht zahlen kann, muss sie bei den Deutschen abarbeiten.
- Verschiedene Stämme und Volksgruppen verbünden sich gegen die Besatzer. Motiviert werden sie auch durch
- eine geistliche Bewegung, dem sogenannten Maji-Maji-Kult. Auch hier setzen die Aufständischen,
- oder sagen wir besser die Freiheitskämpfer, auf einen Guerillakrieg. Darauf reagieren die Deutschen mit einer Taktik der verbrannten Erde:
- Sie plündern, vergewaltigen, massakrieren, richten hin, internieren in Lagern und vertreiben die Einheimischen.
- Der Krieg in Ostafrika löst auch eine Hungersnot aus. Auch hier haben wir keine genauen Opferzahlen.
- Die Schätzungen reichen bis zu 300.000 Todesopfern durch Krieg und Hunger. Neben den Toten ist zu beklagen, dass die Existenzgrundlage
- ganzer Volksgruppen zerstört wird. Die sozialen Strukturen brechen zusammen,
- weil vor allem in Ostafrika afrikanische Söldnertruppen unter deutschen Befehl den Aufstand niederschlagen,
- wird in der dortigen Gesellschaft lange anhaltender Hass geschürt. In Deutsch-Südwestafrika ebnet der Krieg den Weg,
- dass das Land mehr und mehr von weißen Siedlern in Besitz genommen wird. Auf Samoa nutzen das Deutsche Reich, das Britische Empire
- und die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1889 innere Spannungen aus, indem sie erst alle drei
- das Gebiet gemeinsam beherrschen wollen, sich dann zerstreiten und die verschiedenen politischen Lager im Land selbst gegeneinander aufhetzen.
- Auch in China gibt es 1900 einen Krieg mit deutscher Beteiligung, den sogenannten Boxeraufstand.
- Mit dem Ersten Weltkrieg verliert das Deutsche Reich seine Kolonien. Die deutsche Kolonialzeit ist also im Vergleich
- mit anderen europäischen Mächten nicht sehr lang. Und dieser Umstand hat auch dazu
- beigetragen, dass man in Deutschland immer noch um den richtigen Umgang mit der Kolonialgeschichte ringt.
- „Wir waren noch nicht so schlimm wie die anderen.“ Das ist wohl bei Vielen der Gedanke.
- Aber es geht nicht darum, ob andere noch schlimmer waren als man selbst, sondern was man selbst gemacht hat.
- Wenn es um die Verortung des Kolonialismus in der deutschen Erinnerungskultur geht, war in letzter Zeit auch von einem sogenannten Historikerstreit 2.0
- die Rede. Vielleicht habt ihr davon ja schon mal gehört.
- Die Bezeichnung bezieht sich auf den ersten Historikerstreit, der in den 1980er-Jahren in der Bundesrepublik geführt wurde.
- Dabei ging es zusammengefasst um die Frage, ob der Holocaust singulär sei, also historisch beispiellos, und darum,
- wie man grundsätzlich in Deutschland an den Nationalsozialismus erinnern sollte. Dabei setzte sich die Einschätzung durch:
- Ja, der Holocaust, der Völkermord an den europäischen Juden ist in seinem Ausmaß mit nichts anderem gleichzusetzen
- und die Erinnerung daran und das Anerkennen der Schuld gehören zum Grundverständnis der Bundesrepublik.
- Die Debatte der vergangenen Jahre bezieht bei dieser Frage jetzt verstärkt die Zeit des Kolonialismus mit ein.
- Dazu muss man sagen die Bezeichnung „Historikerstreit 2.0“ ist umstritten. Die Diskussion dreht sich im Kern um die These, dass es Kontinuitäten,
- also direkte Zusammenhänge zwischen dem Holocaust und der deutschen Kolonialzeit gäbe, zum Beispiel
- in Bezug auf die angewendete Gewalt oder dem dahinterstehenden Rassismus. Der Holocaust sei demnach nur eine extremere Form
- von dem gewesen, was die Deutschen bereits im Kolonialismus gemacht hätten. Das stellt die Singularität des Holocaust, die in der Forschung
- gemeinhin als Konsens galt, ein Stück weit in Frage. Darüber hinaus wird kritisiert, dass die starke Fokussierung
- auf den Holocaust in der Erinnerungskultur alles andere überdecken und die Aufarbeitung der kolonialen Verbrechen behindern würde.
- Es gibt allerdings sehr viele sehr gute Argumente, die gegen solch eine direkte Verbindung von Holocaust und Kolonialismus sprechen.
- So ging der Völkermord an den Juden nicht aus einem realen Konflikt bzw. Krieg hervor, wie es bei den Massakern an den Herero und Nama der Fall war,
- sondern sein Ausgangspunkt war die extreme Ideologie der Nationalsozialisten. Der Holocaust hat sich auch nicht auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt,
- sondern war der Versuch eines Staates, eine ganze, nach seinen Kriterien zusammengesetzte Bevölkerungsgruppe systematisch zu vernichten
- und das mit allen Mitteln, die ihm dafür zur Verfügung standen. Das hat es in dieser Form, in der Geschichte, davor
- oder danach nicht gegeben. Damit will ich nicht
- sagen, dass es verboten sein sollte, historische Ereignisse grundsätzlich zu vergleichen.
- Durch einen Vergleich kann man die Beispiellosigkeit von etwas ja überhaupt erst feststellen.
- Mit etwas gleichsetzen lässt sich der Holocaust, so die weiterhin überwiegende Meinung in der Geschichtsforschung aber nicht.
- Und diese Beispiellosigkeit in Frage zu stellen, kann schnell dazu führen, dass der Holocaust in seinem historischen Ausmaß insgesamt
- verharmlost wird oder die Verantwortung, die Deutschland daran trägt. So, das war jetzt ein recht vereinfachter Blick auf eine sehr komplexe Debatte.
- Wenn ihr euch ausführlicher darüber informieren wollt, dann findet ihr oben, auf dem i
- einen Artikel von der Bundeszentrale für politische Bildung dazu. Schaut da gerne mal rein.
- Was natürlich auch klar sein sollte: Die Erinnerung an den Holocaust macht die Verbrechen der Kolonialzeit
- nicht weniger grausam und das Leid der Indigenen nicht weniger wichtig. Kritische Erinnerung an den Holocaust und an die Verbrechen des Kolonialismus
- schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Mai 2021, mehr als 100 Jahre nach dem Ende der deutschen Kolonialzeit,
- hat sich die Bundesregierung offiziell für das begangene Unrecht an den Herero und Nama entschuldigt
- und es als Völkermord aus heutiger Sicht anerkannt. In dem Zuge hat Deutschland Namibia 1,1 Milliarden Euro Wiederaufbauhilfe
- innerhalb der kommenden 30 Jahre in Aussicht gestellt. Die Diskussionen um Zahlungen an Namibia dauern
- stand jetzt, also im Herbst 2024, allerdings noch. Was denkt ihr denn?
- Wie sollten wir mit der Zeit des Kolonialismus umgehen? Auch in unserem Alltag mit Straßennamen zum Beispiel wie die Lüderitz-Straße?
- Schreibt uns das gerne unten in die Kommentare! Aber wie immer gilt: Bitte bleibt fair dabei.
- Hier neben mir findet ihr noch einen Beitrag von Terra X zu dem Thema und darunter ein Video von unserem Kanal.
- Schaut da auch gerne mal rein. Ich sag: Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.
Zum Nachlesen
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