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Die fünf Säulen des Islam! | Spickzettel | planet schule | ARD

planet schule7:25 2.797 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 66 Zeilen
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  1. Warum beten Muslime fünfmal am Tag? Warum glauben sie?
  2. Warum pilgern sie? Die Antwort steckt in fünf Säulen.
  3. Sie sind die Grundlagen des Islam. In diesem Video erklären wir dir, was diese Säulen bedeuten.
  4. Glauben, Beten, Spenden, Fasten und Pilgern. Alles Wichtige dazu bekommst du am Ende auf einem Spickzettel.
  5. Alle Säulen sind gleich bedeutsam für Muslime. Wir fangen an mit dem Glaubensbekenntnis.
  6. Das islamische Glaubensbekenntnis heißt Schahāda. Es lautet, es gibt keinen Gott außer Gott.
  7. Und Muhammad ist der Gesandte Gottes. Muhammad ist der wichtigste Prophet im Islam.
  8. Der Schriftzug in dieser Moschee zeigt seinen Namen. Als Prophet soll Muhammad
  9. Gottes Botschaft an die Gläubigen weitergeben. Wer die Schahāda aus freiem Willen und vor Zeugen spricht, wird Muslim.
  10. Babys wird das Glaubensbekenntnis oft nach der Geburt ins Ohr geflüstert.
  11. So gehören sie von Anfang an zur muslimischen Gemeinschaft. Kurz für den Spickzettel:
  12. Das Glaubensbekenntnis besagt, dass es nur einen Gott gibt. Muhammad ist der Prophet, der die Botschaft Gottes überbringt.
  13. Das ist die Grundlage der muslimischen Identität. Die 2. Säule des Islam ist das Beten.
  14. Auf Arabisch ṣalāt. Muslime lernen das Beten ungefähr mit 7 Jahren.
  15. Ab der Pubertät wird das Beten zur Pflicht. Vor jedem Gebet waschen Muslime sich
  16. Kopf, Gesicht, Arme und Füße, um sauber und respektvoll vor Gott zu stehen.
  17. Beim Beten sprechen sie Verse aus dem Koran. Also die Worte, die Gott an Muhammad weitergegeben haben soll.
  18. Das Gebet besteht aus vorgeschriebenen Bewegungen und Worten Die Betenden stehen, knien und verbeugen sich vor Gott.
  19. Gläubige Muslime beten 5-mal am Tag. Wann genau, hängt vom Stand der Sonne ab.
  20. Wer den Sonnenstand nicht so einfach erkennen kann, informiert sich in der Moschee oder per App.
  21. Das sind die Gebetszeiten: Vor Sonnenaufgang.
  22. Am Mittag, wenn die Sonne ganz oben steht. Am Nachmittag.
  23. Am Abend, kurz nach Sonnenuntergang. Und dann noch einmal nach Einbruch der Nacht.
  24. Für das Gebet gibt es viele praktische Produkte zu kaufen. Z .B. faltbare Gebetsteppiche für unterwegs.
  25. Gebetsketten oder Teppiche mit einem eingenähten Kompass. Der Kompass ist nützlich, weil sich die Gläubigen
  26. während ihres Gebets immer in Richtung der Stadt Mekka wenden. Mekka liegt in Saudi-Arabien
  27. und ist für Muslime eine heilige Stadt, weil es der Geburtsort Muhammads ist.
  28. In Mekka steht das zentrale Heiligtum des Islam, die Kaaba. Kurz für dich zusammengefasst:
  29. Gebetet wird 5-mal am Tag immer in Richtung Mekka. Der Ablauf des Gebets,
  30. die Bewegungen und Worte sind festgelegt. Das Gebet stärkt die Beziehung der Gläubigen zu Gott.
  31. Und jetzt zur 3. Säule: Der Pilgerpfad, auf arabisch Haddsch. Einmal im Leben sollte jeder Muslim nach Mekka in Saudi-Arabien pilgern.
  32. Für Muslime ist das eine besonders wichtige Reise, auf die sie sich jahrelang vorbereiten.
  33. In Mekka treffen sich Millionen Muslime aus der ganzen Welt. Ziel ist die Kaaba, das wichtigste Heiligtum im Islam.
  34. In der Mauer der Kaaba ist ein schwarzer Stein, der symbolisch für die Verbindung zu Gott steht.
  35. Die Gläubigen umrunden die Kaaba 7-mal und versuchen, den schwarzen Stein zu berühren,
  36. als Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft. Die ganze Pilgerpfad dauert etwa eine Woche.
  37. Kurz für dich zusammengefasst: Alle Muslime sollten einmal im Leben nach Mekka
  38. in Saudi-Arabien pilgern und dort die Kaaba besuchen, das wichtigste Heiligtum des Islam.
  39. So zeigen sie ihre Verbundenheit mit Gott und anderen Gläubigen. Und jetzt zur 4. Säule: Dem Fasten, auf arabisch Saum.
  40. Der Koran schreibt einen Fastenmonat vor. Dieser Monat heißt Ramadan.
  41. Wann er beginnt, hängt vom Mond ab. Deshalb verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr.
  42. Im Ramadan verzichten Muslime tagsüber auf Essen und Trinken. Bei Hitze kann das echt hart sein.
  43. Zur Schule gehen oder arbeiten müssen Muslime trotzdem. Kleine Kinder, Alte, Schwangere,
  44. Kranke und Reisende müssen nicht fasten. Jugendliche aber schon.
  45. Beim Fasten geht es darum, innerlich stärker zu werden, sich auf Gott zu konzentrieren und die Gemeinschaft zu erleben.
  46. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten gebrochen. Oft gemeinsam mit der Familie, mit Freunden oder in der Gemeinde.
  47. Während des Ramadans verbringt man viel Zeit mit der Familie und mit Freunden.
  48. Für die Kinder gibt es Kalender mit kleinen Geschenken. Nach Ende des Ramadans feiern Muslime das Fest des Fastenbrechens,
  49. auch Zuckerfest genannt. Sie danken Gott dafür, dass sie das Fasten geschafft haben.
  50. Für Kinder gibt es dann oft Geschenke, Süßigkeiten oder Geld. Und wieder das Wichtigste für den Spickzettel:
  51. Der Fastenmonat heißt Ramadan. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichten
  52. die Gläubigen auf Essen und Trinken. Das stärkt den Glauben und die Gemeinschaft.
  53. Und nun zur fünften Säule: Spenden.
  54. Auf Arabisch Zakat. Muslime sollen einmal im Jahr einen Teil ihres Eigentums spenden,
  55. um Menschen zu helfen, die weniger haben als sie. Sie geben 2,5 Prozent von dem, was sie besitzen,
  56. an soziale Organisationen oder Hilfsprojekte. Es geht um soziale Gerechtigkeit.
  57. Wer kann, soll teilen, sodass alle Unterstützung bekommen und niemand vergessen wird.
  58. Für dich zusammengefasst: Einmal im Jahr spenden Muslime einen Teil ihres Besitzes an Hilfsbedürftige.
  59. Sie erfüllen damit ihre Pflicht zu teilen. Und hier hast du nochmal den gesamten Spickzettel:
  60. Muslime glauben an einen Gott. Muhammad ist sein Prophet.
  61. Das ist die Grundlage der muslimischen Identität. Fünfmal am Tag beten Muslime in Richtung Mekka.
  62. Das stärkt ihre Beziehung zu Gott. Einmal im Leben sollten sie nach Mekka pilgern.
  63. Sie zeigen so ihre Verbundenheit mit Gott und anderen Gläubigen. Jedes Jahr fasten Muslime während des Ramadans.
  64. Das stärkt ihren Glauben und die Gemeinschaft. Einmal im Jahr haben Muslime die Pflicht,
  65. an Hilfsbedürftige zu spenden. Mach dir einen Screenshot, dann hast du
  66. alle wichtigen Infos auf einen Blick.

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