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🌵 Warum gibt es immer mehr Wüsten? | Spickzettel | planet schule | ARD
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 49 Zeilen
- Du findest sie in verschiedenen Klimazonen und auf allen Kontinenten.
- Wir erklären dir, was Wüsten sind und warum es immer mehr von ihnen gibt. Darum geht es:
- Erste Frage: Was sind Wüsten? Sandwüsten kennst du vielleicht, aber es gibt noch andere Wüstenarten.
- Außer heißen Wüsten gibt es auch kalte Wüsten: die Eis- und Kältewüsten.
- Alle Wüsten, heiße und kalte, sind trocken. Es gibt dort wenig Niederschlag,
- das heißt, es regnet oder schneit selten. Die Böden sind wenig fruchtbar.
- Das sind die größten Wüsten der Welt: ganz vorne Antarktis und Arktis,
- die Eis- und Kältewüsten der Polarregion. Die heiße Trockenwüste Sahara in Afrika belegt den dritten Platz.
- Die Zusammenfassung: Kalte und heiße Wüsten haben gemeinsam:
- kaum Niederschlag, trockene Böden und wenige Pflanzen. Als Nächstes geht es zu den Trockenwüsten.
- Sie entstehen in heißen Regionen, denn es regnet dort sehr wenig. Die Feuchtigkeit verdunstet schnell durch die Sonneneinstrahlung.
- Der Boden ist deshalb trocken. Der trockene, steinige Boden der Wüste speichert die Hitze nicht lang.
- Sobald es Nacht wird und die Sonne weg ist, sinkt die Temperatur von Boden und Luft stark ab.
- Am Tag kommt die Hitze schnell zurück. Die Steine in der Wüste dehnen sich am Tag in der Hitze aus
- und ziehen sich nachts zusammen. Dadurch entstehen Spannungen und Risse: Das Gestein zerbricht.
- Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder, er heißt: Verwitterung. So entstehen unterschiedliche Trockenwüsten.
- Steinwüsten mit Felsen und Geröll. Kieswüsten, die sich durch Verwitterung aus Steinwüsten bilden.
- Und Sandwüsten mit kleinen, von Wind und Wetter zermahlenen Körnern. Die Zusammenfassung:
- Trockenwüsten entstehen durch Hitze, Wassermangel und Verwitterung. Jetzt erklären wir dir, was "Desertifikation" bedeutet.
- Weltweit breiten sich die Wüsten immer mehr aus und neue Wüsten bilden sich.
- Dieser Vorgang heißt Desertifikation. Ein Fachausdruck für Wüstenbildung.
- Desertifikation ist oft Folge einer zu intensiven Nutzung des Bodens durch die Menschen.
- Es gibt aber noch mehr Ursachen. Der Boden vertrocknet, wird weggeweht oder weggeschwemmt.
- Weil keine Pflanzen wachsen, hat die Erde keinen Schutz vor Sonne, Wind und Starkregen.
- Viele Regionen leiden unter Wassermangel. Die Menschen verbrauchen zu viel Wasser in Dörfern und Städten
- für Tourismus, Landwirtschaft und Industrie. Zudem wächst die Weltbevölkerung und benötigt mehr Wasser.
- Viele Böden werden karg und unfruchtbar. Sie laugen aus und ernähren die Menschen nicht mehr.
- Ursachen sind rücksichtslose, zu intensive Landwirtschaft und die Vernichtung von schützenden Wäldern.
- Der Klimawandel sorgt für extreme Wetterereignisse. Hitze und Dürren,
- aber auch starke Regenfälle und Überflutungen werden häufiger. Der ausgetrocknete Boden
- kann die plötzlichen Wassermengen nicht aufnehmen. Das führt zu Flutkatastrophen.
- Desertifikation gibt es auf allen Kontinenten, auch im Süden Europas.
- Weite Regionen sind betroffen. Zusammengefasst:
- Umweltschädigende Landwirtschaft und extreme Wetterereignisse führen zu Desertifikation.
- Was tun gegen die Ausbreitung der Wüsten? Desertifikation lässt sich stoppen.
- Ein Beispiel ist das afrikanische Projekt "Grüne Mauer". Im Jahr 2007 haben elf afrikanische Länder beschlossen,
- eine Mauer aus Bäumen zu pflanzen, quer durch den afrikanischen Kontinent.
- Entstehen soll ein Baumgürtel von 15 Kilometern Breite und 7.000 Kilometern Länge.
- Er soll die Ausbreitung der Wüsten stoppen. Die Bäume und der Schutz des Bodens
- könnten auch gegen den Klimawandel helfen. Internationale Organisationen beteiligen sich an dem Projekt
- und die Menschen vor Ort werden eingebunden. Das Problem:
- Die grüne Mauer wächst nur langsam. Trotzdem, das Projekt macht Hoffnung.
- Das heißt: Wüstenbildung lässt sich stoppen,
- mit Klimaschutz, internationaler Zusammenarbeit, Geld und Einbeziehung der Menschen vor Ort.
- Gerade für junge Menschen ist es lebenswichtig, die bedrohten Regionen zu retten.
- Nur dann gibt es Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft. Und hier alles auf einen Blick:
- In Wüsten gibt es kaum Niederschlag, die Böden sind trocken und Pflanzen wachsen kaum.
- Trockenwüsten entstehen durch Hitze, Wassermangel, Verwitterung. Desertifikation ist eine Folge von Trockenheit,
- umweltschädigender Landwirtschaft und extremen Wetterereignissen. Aber Wüstenbildung lässt sich stoppen durch Klimaschutz und Zusammenarbeit.
Zum Nachlesen
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