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🌵 Warum gibt es immer mehr Wüsten? | Spickzettel | planet schule | ARD

planet schule5:04 2.868 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. Du findest sie in verschiedenen Klimazonen und auf allen Kontinenten.
  2. Wir erklären dir, was Wüsten sind und warum es immer mehr von ihnen gibt. Darum geht es:
  3. Erste Frage: Was sind Wüsten? Sandwüsten kennst du vielleicht, aber es gibt noch andere Wüstenarten.
  4. Außer heißen Wüsten gibt es auch kalte Wüsten: die Eis- und Kältewüsten.
  5. Alle Wüsten, heiße und kalte, sind trocken. Es gibt dort wenig Niederschlag,
  6. das heißt, es regnet oder schneit selten. Die Böden sind wenig fruchtbar.
  7. Das sind die größten Wüsten der Welt: ganz vorne Antarktis und Arktis,
  8. die Eis- und Kältewüsten der Polarregion. Die heiße Trockenwüste Sahara in Afrika belegt den dritten Platz.
  9. Die Zusammenfassung: Kalte und heiße Wüsten haben gemeinsam:
  10. kaum Niederschlag, trockene Böden und wenige Pflanzen. Als Nächstes geht es zu den Trockenwüsten.
  11. Sie entstehen in heißen Regionen, denn es regnet dort sehr wenig. Die Feuchtigkeit verdunstet schnell durch die Sonneneinstrahlung.
  12. Der Boden ist deshalb trocken. Der trockene, steinige Boden der Wüste speichert die Hitze nicht lang.
  13. Sobald es Nacht wird und die Sonne weg ist, sinkt die Temperatur von Boden und Luft stark ab.
  14. Am Tag kommt die Hitze schnell zurück. Die Steine in der Wüste dehnen sich am Tag in der Hitze aus
  15. und ziehen sich nachts zusammen. Dadurch entstehen Spannungen und Risse: Das Gestein zerbricht.
  16. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder, er heißt: Verwitterung. So entstehen unterschiedliche Trockenwüsten.
  17. Steinwüsten mit Felsen und Geröll. Kieswüsten, die sich durch Verwitterung aus Steinwüsten bilden.
  18. Und Sandwüsten mit kleinen, von Wind und Wetter zermahlenen Körnern. Die Zusammenfassung:
  19. Trockenwüsten entstehen durch Hitze, Wassermangel und Verwitterung. Jetzt erklären wir dir, was "Desertifikation" bedeutet.
  20. Weltweit breiten sich die Wüsten immer mehr aus und neue Wüsten bilden sich.
  21. Dieser Vorgang heißt Desertifikation. Ein Fachausdruck für Wüstenbildung.
  22. Desertifikation ist oft Folge einer zu intensiven Nutzung des Bodens durch die Menschen.
  23. Es gibt aber noch mehr Ursachen. Der Boden vertrocknet, wird weggeweht oder weggeschwemmt.
  24. Weil keine Pflanzen wachsen, hat die Erde keinen Schutz vor Sonne, Wind und Starkregen.
  25. Viele Regionen leiden unter Wassermangel. Die Menschen verbrauchen zu viel Wasser in Dörfern und Städten
  26. für Tourismus, Landwirtschaft und Industrie. Zudem wächst die Weltbevölkerung und benötigt mehr Wasser.
  27. Viele Böden werden karg und unfruchtbar. Sie laugen aus und ernähren die Menschen nicht mehr.
  28. Ursachen sind rücksichtslose, zu intensive Landwirtschaft und die Vernichtung von schützenden Wäldern.
  29. Der Klimawandel sorgt für extreme Wetterereignisse. Hitze und Dürren,
  30. aber auch starke Regenfälle und Überflutungen werden häufiger. Der ausgetrocknete Boden
  31. kann die plötzlichen Wassermengen nicht aufnehmen. Das führt zu Flutkatastrophen.
  32. Desertifikation gibt es auf allen Kontinenten, auch im Süden Europas.
  33. Weite Regionen sind betroffen. Zusammengefasst:
  34. Umweltschädigende Landwirtschaft und extreme Wetterereignisse führen zu Desertifikation.
  35. Was tun gegen die Ausbreitung der Wüsten? Desertifikation lässt sich stoppen.
  36. Ein Beispiel ist das afrikanische Projekt "Grüne Mauer". Im Jahr 2007 haben elf afrikanische Länder beschlossen,
  37. eine Mauer aus Bäumen zu pflanzen, quer durch den afrikanischen Kontinent.
  38. Entstehen soll ein Baumgürtel von 15 Kilometern Breite und 7.000 Kilometern Länge.
  39. Er soll die Ausbreitung der Wüsten stoppen. Die Bäume und der Schutz des Bodens
  40. könnten auch gegen den Klimawandel helfen. Internationale Organisationen beteiligen sich an dem Projekt
  41. und die Menschen vor Ort werden eingebunden. Das Problem:
  42. Die grüne Mauer wächst nur langsam. Trotzdem, das Projekt macht Hoffnung.
  43. Das heißt: Wüstenbildung lässt sich stoppen,
  44. mit Klimaschutz, internationaler Zusammenarbeit, Geld und Einbeziehung der Menschen vor Ort.
  45. Gerade für junge Menschen ist es lebenswichtig, die bedrohten Regionen zu retten.
  46. Nur dann gibt es Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft. Und hier alles auf einen Blick:
  47. In Wüsten gibt es kaum Niederschlag, die Böden sind trocken und Pflanzen wachsen kaum.
  48. Trockenwüsten entstehen durch Hitze, Wassermangel, Verwitterung. Desertifikation ist eine Folge von Trockenheit,
  49. umweltschädigender Landwirtschaft und extremen Wetterereignissen. Aber Wüstenbildung lässt sich stoppen durch Klimaschutz und Zusammenarbeit.

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