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Die Attische Demokratie Zusammenfassung
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 28 Zeilen
- Heute beurteilen wir ein bisschen die Attische Demokratie, viel Spaß! Die Attische Demokratie war die erste demokratische Staatsform.
- Deswegen kam ihr ne fette Vorbildfunktion zu. Könnt ihr euch direkt merken.
- In moderneren Freiheitsbewegungen im 18ten und 19ten Jahrhundert hat man oft Bezug auf das antike Griechenland genommen.
- Heutzutage verstehen wir unter Demokratie aber trotzdem etwas anderes. Was war damals anders, was sind die Unterschiede der Attischen Demokratie zum heutigen Demokratieverständnis?
- Nr. 1, die Demokratie gilt nicht für alle. Nur athenische Vollbürger haben die politischen Mitspracherechte.
- Sklaven und Frauen haben keine politischen Rechte. Auch Metöken, das waren “Mitbewohner” die aus anderen Gebieten stammen, sind von
- der Mitwirkung ausgeschlossen. Dazu kommt noch, dass die Landbevölkerung aus praktischen Gründen nicht so gut an der
- Volksversammlung teilnehmen kann. Die müssen sich ja um ihren eigenen Scheiß kümmern, und können nicht so oft in die
- Stadt fahren für die Abstimmungen und so. Nr. 2, es gibt keine Gesetze.
- What, keine Gesetze? Ja genau, die Rechtsprechung beruht auf dem Rechtsempfinden der Leute.
- Das ist natürlich ziemlich willkürlich. Es gibt kein geschriebenes Recht, das wurde erst von den Römern eingeführt.
- Nr. 3, Direkte Demokratie In Athen läuft es nicht so wie bei uns heute,
- dass die Sachen durch politische Vertreter geklärt werden. Überall kommt es darauf an, wie die Volksversammlung abstimmt.
- Die Volksversammlung kann auch Beschlüsse der Gerichte rückgängig machen. Das Volk übt seine Macht also unmittelbar und direkt aus.
- Nr. 4, Keine Gewaltenteilung.
- Die Gewaltenteilung kommt aus dem 18ten Jahrhundert. Der englische Philosoph John Locke war zum Beispiel ein wichtiger Begründer davon.
- Für unser heutiges Verständnis von Demokratie, ist die Gewaltenteilung mega wichtig. Weil es dadurch unabhängige Instanzen gibt.
- Dadurch können zum Beispiel ungerechte und unverantwortliche Entscheidungen vermieden werden.
- In Athen fehlen diese unabhängigen Instanzen, die Macht wird von der Volksversammlung direkt ausgeübt.
- Das führt zu Problemen. Denn eine Masse von Menschen ist oft dumm.
- Und wenn die Volksversammlung alles direkt entscheidet, so ganz ohne Gewaltenteilung, dann können da oft unverantwortliche Entscheidungen getroffen werden.
- Nr. 5, die Macht liegt de facto bei einer kleinen Schicht von Leuten. Prinzipiell gilt die Demokratie.
- Trotzdem gibt es einige wenige Leute, die viel Reichtum, Bildung und Selbstbewusstsein haben.
- Deswegen haben sie eine gewisse Anhängerschaft, und können so große politische Macht ausüben. Fun fact: Alle krassen Politiker, wie z.B.
- Kleisthenes oder Perikles, sind Adlige. Zweitens, kein geschriebenes Recht.
- Drittens, direkte Demokratie. Viertens, keine Gewaltenteilung.
- Fünftens, de facto Macht bei einer kleinen Schicht. Wir sin feddich!
- Wiederschau’n und Reingehau’n.
Zum Nachlesen
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