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Die Attische Demokratie Zusammenfassung

Geschichte - simpleclub2:46 294.506 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 28 Zeilen
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  1. Heute beurteilen wir ein bisschen die Attische Demokratie, viel Spaß! Die Attische Demokratie war die erste demokratische Staatsform.
  2. Deswegen kam ihr ne fette Vorbildfunktion zu. Könnt ihr euch direkt merken.
  3. In moderneren Freiheitsbewegungen im 18ten und 19ten Jahrhundert hat man oft Bezug auf das antike Griechenland genommen.
  4. Heutzutage verstehen wir unter Demokratie aber trotzdem etwas anderes. Was war damals anders, was sind die Unterschiede der Attischen Demokratie zum heutigen Demokratieverständnis?
  5. Nr. 1, die Demokratie gilt nicht für alle. Nur athenische Vollbürger haben die politischen Mitspracherechte.
  6. Sklaven und Frauen haben keine politischen Rechte. Auch Metöken, das waren “Mitbewohner” die aus anderen Gebieten stammen, sind von
  7. der Mitwirkung ausgeschlossen. Dazu kommt noch, dass die Landbevölkerung aus praktischen Gründen nicht so gut an der
  8. Volksversammlung teilnehmen kann. Die müssen sich ja um ihren eigenen Scheiß kümmern, und können nicht so oft in die
  9. Stadt fahren für die Abstimmungen und so. Nr. 2, es gibt keine Gesetze.
  10. What, keine Gesetze? Ja genau, die Rechtsprechung beruht auf dem Rechtsempfinden der Leute.
  11. Das ist natürlich ziemlich willkürlich. Es gibt kein geschriebenes Recht, das wurde erst von den Römern eingeführt.
  12. Nr. 3, Direkte Demokratie In Athen läuft es nicht so wie bei uns heute,
  13. dass die Sachen durch politische Vertreter geklärt werden. Überall kommt es darauf an, wie die Volksversammlung abstimmt.
  14. Die Volksversammlung kann auch Beschlüsse der Gerichte rückgängig machen. Das Volk übt seine Macht also unmittelbar und direkt aus.
  15. Nr. 4, Keine Gewaltenteilung.
  16. Die Gewaltenteilung kommt aus dem 18ten Jahrhundert. Der englische Philosoph John Locke war zum Beispiel ein wichtiger Begründer davon.
  17. Für unser heutiges Verständnis von Demokratie, ist die Gewaltenteilung mega wichtig. Weil es dadurch unabhängige Instanzen gibt.
  18. Dadurch können zum Beispiel ungerechte und unverantwortliche Entscheidungen vermieden werden.
  19. In Athen fehlen diese unabhängigen Instanzen, die Macht wird von der Volksversammlung direkt ausgeübt.
  20. Das führt zu Problemen. Denn eine Masse von Menschen ist oft dumm.
  21. Und wenn die Volksversammlung alles direkt entscheidet, so ganz ohne Gewaltenteilung, dann können da oft unverantwortliche Entscheidungen getroffen werden.
  22. Nr. 5, die Macht liegt de facto bei einer kleinen Schicht von Leuten. Prinzipiell gilt die Demokratie.
  23. Trotzdem gibt es einige wenige Leute, die viel Reichtum, Bildung und Selbstbewusstsein haben.
  24. Deswegen haben sie eine gewisse Anhängerschaft, und können so große politische Macht ausüben. Fun fact: Alle krassen Politiker, wie z.B.
  25. Kleisthenes oder Perikles, sind Adlige. Zweitens, kein geschriebenes Recht.
  26. Drittens, direkte Demokratie. Viertens, keine Gewaltenteilung.
  27. Fünftens, de facto Macht bei einer kleinen Schicht. Wir sin feddich!
  28. Wiederschau’n und Reingehau’n.

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