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Das Mönchtum - die wahre Geschichte [TALK] - mit Prof. Dr. Gregor Emmenegger
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 345 Zeilen
- In dieser neuen Serie wollen wir über Ortstraditionen und Mönchtum sprechen. Und deshalb haben wir gedacht, fangen wir doch gleich mit dem Anfang an und
- fragen, wie hat sich eigentlich die Tradition der Orden, wie hat sich das Mönchtum entwickelt, woher kommt das? Wir waren die ersten Mönche
- und vieles weitere und es freut mich sehr, dass du Gregor wieder mal bei uns bist und mit uns darüber sprichst. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge
- Glaube und Gesellschaft im Gespräch. [Musik] Abonniert den Kanal, gibt uns ein Like oder schreibt uns in die Kommentare.
- Vielen Dank. Zuerst eine persönliche Frage an dich. Du bist verheiratet und hast zwei Kinder.
- Als du das noch nicht warst, als du jünger warst, hast du dich da hat es sich manchmal ein bisschen in diese Richtung gezogen? Also hast du dir mal
- überlegt vielleicht Mönch zu werden? Ja, habe ich. Genau. Ich war bei den Kappuzinen eine Woche, ich war bei den Jen,
- das war dann glaube ich auch schon. Genau. Und da hast du dir so ein bisschen überlegt, könnte das was sein?
- Ja, genau. Und war es nach dieser Woche dann gegessen oder blieb die Faszination?
- Die blieb eigentlich Faszination natürlich äh für Gemeinschaften. Ja, aber ähm ist natürlich eine Frage der Berufung. Mhm.
- Und dich habe ich bei mir nicht gespürt, deine Berufung in diese Richtung. Ja. Hab wie sich da für katholische Leute
- gehört, dass man sich irgendwann auch die Frage stellt, soll ich Priester werden? Das gehörte auch dann in diesen großen Kontext und nein, diese Berufung
- habe ich nicht. Ja, die hast du nicht. Aber du hast dich dann quasi als Historiker aus einer anderen Perspektive
- und als als Theologe aus einer anderen Perspektive mit diesen Themen beschäftigt. Ja, ganz genau. Ja.
- Und da sind wir eigentlich schon gleich beim Punkt. Ähm, das Mönchtum, das ist ja eben nicht was irgendwie neu ist und gleichzeitig ist es etwas, was mit dem
- Christentum in auf eine neue Form auch auf in einer neuen Form aufkommt. Ähm, wo hat das begonnen? Wie wie kommt man plötzlich drauf,
- wir finden Mönche? Weil vielleicht, wenn wir im neuen Testament schauen, finden wir ja noch nichts davon. Also da zu dieser Zeit
- genau gab es es damals ja quasi noch nicht. Wann und wie kommt das auf? Ja, das ist eine höchstpannende Frage.
- Wenn man diese Frage vor 50 Jahren gestellt hätte, ähm hätte man wahrscheinlich von einem wunderbaren Eingreifen Gottes geredet,
- dass da plötzlich sich junge Leute aufmachen und Mönche werden. Ähm da Anfang des vierten Jahrhunderts ähm vor 50 Jahren noch hätte man davon
- gesprochen, dass die da in die Wüste gingen, weil sie mit der ähm konstantinischen Kirche nicht zufrieden gewesen wären und dann quasi aus
- Unzufriedenheit in die Wüste gegangen wären. Äh und heute wird die Frage etwas anders gestellt. Ähm man geht tatsächlich zum neuen Testament zurück.
- Ähm, zu ist ein mal ähm die Einsicht, dass das Christentum vor allem eine Frage der Gemeinschaft ist und von Anfang an eine Frage der
- Gemeinschaft ist und in dem Punkt auch eine wesentliche Neuerung mit sich bringt, nämlich der Bruch mit der Blutsverordschaft, also, dass im Zentrum
- des Christentums eine Gemeinschaft steht. Mhm. Also es ist eigentlich viel weniger ein Glaube. Es geht nicht darum irgendwelche
- Dinge für wahrzuhalten. Es geht vor allem darum zusammenzuleben, zusammen ähm in der Nachfolger zu stehen. Und dieses zusammen hatten die French
- Christen auch enorm Mühe, das in Wort zu fassen. Was ist das überhaupt von der Gemeinschaft? Sie sind keine Philosophie, obwohl das einige sagen.
- Sie sind auch ähm keinen Relig im antiken Sinne. Äh weil müssen sie ein Tempel und einen Kult und eine Liturgie haben. Haben sie auch nicht. Äh sie sind
- auch nicht irgendwie ein Volk, obwohl diese Metapher auch gerne gebraucht wird, aber das was vor allem aufkommt von Anfang an ist die Vorstellung ähm
- quasi eine alternative Gemeinschaft, eine alternative Familie ähm aber eben nicht Blutverwandt, sondern herausgerufen von Gott. Das ist ja ein
- eine Wurzel mit Eccllesia und das andere ist eben, man nennt sich Brüder Bruder und Schwestern. Der Bischof ist der Vater bzw. Gott ist der Vater. Ähm die
- Idee einer alternativen Gemeinschaft ähm eine Geschwisterschaft, was von Anfang an eigentlich da ist und das Mönchtum ist in dieser Linie.
- Mhm. Aber also diese Idee einer alternativen Familie, da könnte man ja sagen, ja, das gab's ja von Anfang an mit der Kirche,
- ja, man hatte diese Gemeinschaften. Ähm, aber das Mönchtum war dann noch ein bisschen etwas anderes, oder? Ja, genau. Ähm,
- ein Wissenschaftler, den ich hoch verehre, ähm heißt G, ein französischer Autor, der viel zum Mönstum gearbeitet hat und der schreibt irgendwann mal in
- ein Nebensatz, es gibt keine wundersamen Entstehungen beim Mönchtum, überhaupt nicht generell der Kirchengeschichte. Und das ist was für mich so ein
- Schlüsselmoment, wenn es um die Erforschung des frühen Mönchtums geht. Der Kontext spielt eine ganz ganz große Rolle. ähm
- Christin und Christen suchen immer in der gegebenen Zeit in dem Kontext ihre Gemeinschaften aufzubauen. Und natürlich war von Anfang an eigentlich klar, ihre
- Gemeinschaften sind mitin der Gesellschaft, aber im dritten Jahrhundert wird ähm der Kontext so schwierig, dass es für einige
- nicht anders geht, als aus der Gesellschaft auszusteigen. Und das ist eigentlich der Kern oder Urgedanke des Mönchtums. Also es ist die Zeit der
- Folgung, es ist die Zeit der Reichskrise. Ähm gerade die Soldatenkaiser. Ab 234 ist es eine ganz schwierige Zeit fürs römische Reich, wo
- wir wirklich alle Jahre neuen Kaiser haben, weil der Vorgänger ermordet wird. Serie von Bürgerkriegen, wo viele Leute, vor allem junge Leute
- dann als Soldaten dienen mussten. Es braucht unglaublich Geld für Krieg zu führen. Die Steuern sind drückend und diese Gesellschaft schafft viele Leute,
- die aus der Gesellschaft herausfallen. Ähm das sind zunächst keine Christen, auch Christen, aber nicht nur. Mhm. Ähm, die sich dann am Rande der
- Gesellschaft sammeln und dann in der Regel von Kleinkriminalität leben, von Schmuggel, von solchen Dingen. Aber genau in diesem Raum breitet sich eben
- dann auch ähm das Mönchtum dann aus. Mhm. Kannst du das lokalisieren? Wo wo geschieht das zuerst oder geschieht es überall? ähm diese
- Kleinkrimin, also dieses Problem mit den Leuten, die aus der Gesellschaft herausfallen haben eigentlich im gesamten römischen Reich. Äh da gibt's
- in Galen die Bagauden, da gibt's in Nordafrika Gruppen überall und die sammeln sich dann auch und machen dann wiederprobleme. Ähm oft man sie so
- stark, dass sie dann wirklich auf so die offene Revolte wagen, wo es dann noch mehr Blutverpießen gibt, was diesen Bürgerkrieg noch verändert. Der Kontext
- ist in Ägypten anders und das ist auch der Anfang des Mönchtums. Ähm, das hängt einerseits mit der geographischen Situation zusammen. In Ägypten ist es
- recht einfach in äh aus der Gesellschaft auszusteigen. Ich brauche nur vom Nil, wir haben eine lange Flussase, Niltal und wenn ich da aufsteige, 2, 3 km in
- die Wüste gehe, bin ich quasi aus der Gesellschaft rausm und dort gibt es in dieser Zeit im dritten 4. 100 ähm Schmuckler, Banditen,
- äh Leute, die die Steuer nicht mehr bezahlen können, Prostituierte, das sammelt sich alles da in diesem Raum und das ist genau das Milieu, in dem sich
- dann auch das Mönchtum ausbreiten kann. Mhm. hängt mit einem der Legende nach wird das dem Antonius zugeschrieben. Der gilt
- als Vater der Mönche. Ähm man geht heute davon aus, dass nicht nur er das war, dass es eine ganze Serie von Leuten gibt, die ähnliche Erfahrung gemacht
- haben. Also auch Christen gehen ähm werden gezwungen in die Wüste zu gehen, aber leben dort dann ihre alternative Gesellschaft unter neuen Vorzeichen eben
- außerhalb der Gesellschaft. Mm. Aber könntest du trotzdem die Legende oder die Geschichte von Antonius soisch skizzieren, weil es ja doch irgendwie
- dann sehr wichtig wird auch für die Rezeption des Mönchtums. Das ist ein guter Hinweis. Das ist ein Buch, das Athanasus
- geschrieben hat, der berühmte Bischof von Alexandrin. Der hat ein lebendes Antonius geschrieben gleich nach dem Tod von Antonius. Ähm das ist der Bestseller
- im vierten Jahrhunder ist eines der beliebsten Bücher und das merkt man auch ähm wenn man z.B. die Biografie von Augustinus liest in den Konfessiones
- erzählte, dass die Bekehrung von Augustinus eigentlich anfängt mit der Lektüre von diesem Buch ähm von Antonius. Ähm bei Hieronimus ist
- genau dasselbe. Der liest das Buch und will auch Mönch werden. Und das ist etwas, was was auch das vierte Jahrhundert an kennzeichnet. Dieses Buch
- schlägt ein wie eine Bombe. Also ein gefährliches Buch. Man liest es und will Mönch werden. So ist es ganz genau
- wie wie Harry Potter. Man liest es und dann will man Zauberer und werden ganz genau. Ja, genau. Es gibt so ähm Der Fänger im Rocken ist auch so ein
- Beispiel ähm ein Buch, das einfach in eine Zeit gehört und die sehr typisch illustriert und ähm das Leben des Antonius gehört da dazu auf jeden Fall.
- Und und was ist sein Leben? Ja, genau. Jetzt jetzt muss ich Genau. Ähm Atonasius erzählt, dass der Antonius eigentlich ähm Bauer war ähm im
- MittelÄgypten in einem kleinen Dorf namens Komet, das aber in dieser Zeit Mitte drittes Jahrhundert schon fast vollständig christianisiert ist. Es gibt
- eine Kirche, aber es gibt keinen Tempel mehr. Ähm und Antonius geht da zum Gottesdienst ähm eben Mitte drites Jahrhundert und der Priester liest vor.
- Wie das genau funktioniert, ist auch noch mal eine spannende Frage, wie was Bibeln angelegt, aber angeht, wie das genau funktioniert. Aber jedenfalls
- Antonius sitzt am Gottesdienst und erzählt wird die Geschichte vom reichen Jüngling. Ähm Meister, was muss ich tun, damit ich gerettet werde? Und dann zählt
- Jesus die zehn Gebote auf und der Jüng sagt, mache ich alles schon, was kann ich noch mehr tun? Und Jesus sagt dann, wenn du vollkommen sein willst, verkaufe
- alles, was du hast und dann komm und folge mir nach. Und das schlägt beim Antonius ein wiederum wie eine Bombe. Er will das. Und ihm ist klar, das ist in
- sein Leben gesprochen. Jesus sagt direkt ihm, dass diese Reiche Jüngling bin ich. Genau, bin ich. Genau. Und Antonius ist
- zumindest, wenn man Atanasius glauben will, ähm er ist ähm Weisenkind, schon älter, hat noch eine kleinere düngere Tochter.
- Tochter, eine Schwester. Ähm, aber die Eltern sind gestorben und er ist für einen Hof zuständig, der ziemlich groß ist.
- 80 Hektaren etwa 300 Auren, sagt der Tex sind 80 Hektaren, also ein ziemlich großer Bauernhof. Ähm durchschnitt, ich habe Schweizer Bauernhof hat 16
- Hektaren, also ziemlich viel Land. Mhm. Und Antonius geht nach Hause, verschenkt die beweglichen Güter und gibt das Land den
- Nachbarn, damit die die Steuern bezahlen können und will als Asket leben. Diese asketische Bewegung hat sich eigentlich schon ab dem ersten Jahrhundert
- entwickelt. In den Kirchgemeinden und in den christlichen Gemeinschaften gibt es Leute ähm, die mit ihrem Christentum möglichst ernst machen möchte, ein
- bisschen analog zu den Gemeinschaften. Ähm asketische Bewegung nennt man das. hatten wir ja auch schon mit Symian. Genau. Ganz genau.
- Einige waren so bewegt, dass sie auf eine Säule stiegen. Wer das noch nachhören will. So ist es. Aber das ist später diese
- asketische Bewegung ist stark auch ähm platonisch und überhaupt von der antiken Vorstellung ähm geprägt. Ähm ich muss mich reinigen. Ich muss
- die Selbsterkenntnis geht der Gottes Erkenntnis voraus. Also, ich muss zuerst mich selbst kennenlernen. Ich muss ähm meine Bedürfnisse kennen. Ich muss
- wissen, wie ich funktioniere, wo meine Tugenden, meine Laste sind und wenn ich mich selbst genug kenne, kann ich mich auf dem Weg zu Gott machen. Das ist so
- diese Idee, die hinter asketischen Bewegung steht. Ask Käse meint in diesem Zusammen auch nicht, dass ich da Hungerübungen mache, sondern Askäse
- meint eigentlich nur üben. Mhm. Also, ich über mein Christentum ein. Und Antonius ähm sucht sich zu diesem Zweck einen Altvater. Auch das ist gängige
- Praxis in der Zeit und lebt mit diesem Altvater zusammen. Der Altvater gibt dem Hinweise eben, wie kann ich selbst erkennen? Auch das auch das ist ein
- wichtiges Element. Äh gerade aus Novit kennt man sich selbst zu wenig, um die eigenen Tugenden von den eigenen Lastern zu unterscheiden.
- M Mhm. Also ähm der Fanatiker ist ähm stolz auf seine Glaubenstreue und der leichtsinnige
- stolz auf seinen Mut und ähm ja und so weiter und so weiter. Hat mal zu wenig Selbsterkenntnis zum Wissen, um eben Tugend von L zu unterscheinen.
- Deshalb braucht es quasi modern gesagt ein Mentoring, ein Coaching, jemand der erfahren, lebenserfahren ist, glaubenserfahren
- und der quasi dann in das Leben von Antonius sprechen können. Ganz genau. Die spätere Legende wird ihm dann auchch einen Namen geben. Paulus
- heißt er. Und darum gibt's auch in Ägypten ein Paulus Kloster. Ihm zu ehren. Das ist diese Paulus gibt dann auch eine Legende
- von Hieronymus, der die Geschichte von diesem Paulus aufschreibt und dieser Antonios, der geht in die Wüste, fühlt sich da irgendwie gerufen
- in ein asketisches Leben und wird laut der legendarischen Darstellung sozusagen wie der der Archetyp dieses Mönchtums in dem Sinne.
- Ja. Ähm zunächst noch Athanasus beschreibt, dass dieser Antonius dann zu seinem geistigen Vater kommt und sagt ähm ich habe eine Eingebung, ich möchte
- gerne in der Wüste leben. Und dann sagt der Altvater, es kommt nicht in Frage her, also sagt ist eine Neuerung und da das gibt eigentlich ziemlich
- genau das wieder, was wohl die Christinnen und Christen in dieser Zeit gedacht haben von dieser Idee. Das ist das gehört sich nicht. Christentum legt
- sich in Gemeinschaft nicht alleine und nicht in die Wüste, sondern das gehört in die Gesellschaft hinein. Und Antonius geht trotzdem, obwohl sein sein
- geistlicher Vater dagegen ist. Das ist auch noch so ein Element, das das wichtig ist. Mhm. Er zieht sich dann zunächst in eine
- Höhle zurück, ähm lebt dort für sich, dann kommen auch die ganzen Dämonenkämpfe, die da beschrieben werden, recht ausführlich. Ähm jetzt für
- unser Thema ist wichtiger, dass er dann eben plötzlich mit Leuten in Kontakt kommt, realisiert die Wüste ist nicht leer.
- Mhm. Da gibt es ähm geflohene Legionäre, entlaufene Sklaven. Da gibt's Leute, die Steuer nicht bezahlen können. Es gibt
- kriminelle Schmuggler. Ähm es gibt Frauen, die sich prostituieren. Einfach dieses Milie von den Leuten, die sowieso schon aus der Gesellschaft rausgefallen
- sind und die eben sehr zahlreich sind in der Zeit. Und Antonius beginnt mit denen zu leben, zu diskutieren und ähm über
- Gerechtigkeit, das Evangelium und was das mit heute zu tun hat und die beginnen dann kleine Gruppen zu bilden, ähm wie sie zusammenleben sollen und was
- sehr schnell kommt und das ist auch im Text sehr schön beschrieben, so diese Idee, die heute wird man Alternativgemeinschaft,
- Alternativgesellschaft dazu sagen, ein Reich für sich, man ist nicht mehr im römischen Reich, sondern ist eben in einem neuen Reich. wo neue Regeln gelten
- und zwar nur die des Evangeliums. Mhm. Mhm. Und das ist eigentlich der Kerngedanke
- des Mönchtums. Wir machen eine neue Gesellschaft außerhalb der gängengesellschaft. Wir sind nicht mehr in der Welt, wir sind nur noch für Gott
- da. Mhm. Und du hast gesagt, die haben sich eigentlich aus der Gesellschaft zurückgezogen. In Ägypten heißt es aber
- auch, man hat sich abgeschnitten äh von Wasser, abgeschnitten von Lebensmittel. Das wächst ja alles dort beim Nil. Wir haben die überlebt.
- Das ist zunächst wichtig ist, es gibt keine Regel, es gibt keine Vorgaben. Es ist eine Reihe Leihenbewegung, es ist eine Jugendbewegung. Ähm das es sind vor
- allem junge Leute, die halt einfach weggehen können, weil die näm Kindern das ist auch so ein Thema, das vielfach kommt, wenn du Kinder hast, wenn du eine
- Frau kannst, dann kannst du nicht, dann geht das nicht. Ja, das geht für junge Leute, die nicht gebunden sind und die gehen dann in die
- Wüste, machen auch Gegengesellschaft. Also eine lustige Vorstellung von, du sagst Jugendbewegung. Ich stell mir d noch vor Jugendliche sagen, die sagen ja
- ab in die Wüste. Alustige spezielle Jugendbewegung. Ja, ich vergleiche in der Vorlesung immer gerne mit den 68er Jahren mit der
- Hippbewegung. Ähm weil die wollten auch Gegenesellschaft machen und es sind junge Leute und genauso muss man sich auch diese
- Wüstenfettbewegung vorstellen. Es ist eine es gibt keine Regeln. Jeder macht wie er will. Es gibt auch Leute, die mit der ganzen Familie in die Wüste gehen.
- Das gibt's auch. Es gibt Leute, die den heimatlichen Hof zum Kloster erklären. Es gibt auch alles. Es gibt wirklich sehr, sehr bunt alle möglichen Formen
- und man haust da irgendwie zusammen oder alleine. Aber getrieben von diesem Anliegen ein dem Evangelium gemäßes Leben zu leben
- und zu führen. Eine Gemeinschaft, eine neue Form von Gemeinschaft. Genau. Es ist in der es ist innerhalb der römischen Gesellschaft nicht möglich
- als Christben, also steige ich aus und mache das außerhalb. Und das ist das, was dann auch sehr passiert am Anfang. Wenn man ähm es gibt diese berühmten
- Apophekmapum, diese Geschichten der Wüstenväter, Aussprüche der Wüstenväter. Äh, wenn man die ältesten Texte anschaut, habe ich genau dieses klein
- kriminelle Milieu. Ähm, wenn ich die aufzählen würde, da Makarius der Große waren Mörder und äh Moses hat eine Räubebande gehabt und Paiert.
- auch dieses kriminelle Kleinmilieö ähm das waren ist die erste Generation und die zweite Generation sind dann einfach junge Leute auf Hom Nil, die ähm aus
- ihren gesellschaftlichen Zwängen davon laufen und sich diese Wüstenbeweg Vbewegung anschließen und die dann ähm alle machen, wie sie wollen. Ähm diese
- Idee von Altvater setzt sich nach wie vor fort. Man sucht sich in der Wüste ein Altvater, bei dem ich lerne, was mich selbst kennenlerne, aber auch ganz
- praktisch. Wo finde ich Wasser? Wie organisiere ich Nahrungsmittel? Wie lagere ich das, wie überlebe ich in der Wüste?
- Und das ist in Ägypten insofern recht einfach, weil die Grenze zwischen Wüste und ähm Nil ist recht scharf. Ähm, ich habe wirklich links und rechts vom Nil
- das Gebiet, das äh überschwemmt wird, wo das sehr fruchtbar ist und dann kommt eine scharfe Grenze, dann kommen ähm 2 300 m lang oder hoch die Gräber, die
- alten, die sich schon ideal anbieten, wo man als Mönch leben kann. Ähm und je weit ich in die Wüste geben, desto isolierter bin ich einfach. Die meisten
- leben am Rande ähm in diesen Höhlen. Also schönes Beispiel, dass man das Grab von Tuttenchamun ausgegraben hat, musste man zunächst durch die
- Hinterlassenschaften dieser Mönisväter durchgraben, bis man dann wirklich zu den alttägyptischen Sachen gekommen sind, weil die Hausen alle da.
- Oh wow. Okay. Ja. Und das ist eigentlich der, also es gibt ein paar wenige Leute, die wirklich ganz in der Wüste leben. Das sind ein paar ganz exotische Leute,
- aber die meisten leben da am Rand und dann bin ich 2 3 km Fußmarsch und dann bin ich am Nil ähm kann ich Wasser holen, ich kann als Ernte Helfer
- mithelfen und nehme ein bisschen trockenes Brot mit in die Wüste und dann bin ich wieder besorgt für eine Zeit lang. Mhm.
- Mhm. Mhm. Und es war ja auch nicht selten, dass diese Wüstenväter dann auch Einsiedler waren. Also es hat irgendwie auch dazu gehört, manchmal in
- Gemeinschaft, manchmal allein, hast du schon gesagt, aber es gab keine Regel. Genau.
- Es war noch jeder konnte ein bisschen machen, wie er wollte oder wie der Altvater gesagt hat. Ähm, wann kam dann die Regel auf? Die wird ja immer
- wichtiger. Ja, genau. Zunächst einmal ist es sehr sehr chaotisch, ähm, die ganze Angelegenheit und es ist eine
- Leihinbewegung, ähm der Bischof hat nichts zu sagen. Also es ist man ist stolz auf die Kirche, man man ist stolz aufs Christin, man würde das auch nie
- sagen, wir sind es gegen Konstantin irgendetwas, das spielt überhaupt keine Rolle. Aber man ist, man ist Christ natürlich, aber man würde nicht
- behaupten, ähm, man ist nicht geweiht, man gehört nicht zum Ord. Es gibt natürlich manche einzelne Leute, die das sind, aber eigentlich die absolute
- Mehrheit sind reine Lei ist eine reine Leihenbewegung. Ja, die Idee das zu strukturieren, ähm das
- liegt eigentlich auf der Hand, wenn ich da als Wüstenvater lebe, was passiert, wenn ich alt bin? Was wenn ich krank bin? Wenn ich nicht mehr an den Nil
- gehen kann, um zu arbeiten, wie soll ich dann überleben? Und ähm das hängt Frau mit einem Menschen zusammen, der heißt Pachomius.
- ist ein typisch koptischer Name, heißt der Falke. Ähm, der hatte heidische Eltern, kommt aus dem Süden von Ägypten, ähm
- ist eingezogen worden in die römische Armee, war eine Zeit lang Rekrut und das hat ihm eigentlich auch ganz gut gefallen in der römischen Armee, weil es
- regelmäßig zu essen gibt, wenn man so weit, wenn man weiß, was man zu tun hat. Also eine gewisse Freude ähm als Legionär hat dann als Rekrut irgendwas
- ausgefressen, wir wissen leider nicht was. und hat dann scharfen Arrest bekommen und sitzt dann in der Zelle und erhält Besuch von Christen, die die
- Gefangenen besuchen und diese Begegnung mit Christen, die Essen bringen und zwar nicht nur den Blutsverwandten, das sonst üblich ist, sondern allen, die da sind,
- das hat ihn so tief berührt, dass er sich dann bekehrt, ähm wird dann unehrenhaft entlasten, würde man heute sagen. Ähm, und schließt sich der
- Wüstenfäht Bewegung an. Mhm. hat dann einen Altvater, der viel meditiert, viel betet und darüber auch gerne das Essen vergisst.
- Hygiene ist auch nicht groß geschrieben. Mibonius den berühmten Ausspruch, was ist eine Mönchskute, also was ist was ist ein
- gängiges Kleid für einen Mönch? Und äh Antonius sagt, gängiges Kleid für Mönch ist ein Gewand, dass du eine Woche lang auf dem Marktplatz liegen lassen kannst
- und keine Cloud es. Oh wow. Ja, und das ist auch ganz typisch, weil ähm eben es gibt keine Strukturen, keine
- Regeln, es gibt keine Kuten. All das kommt eben jetzt mit diesem Bachomius, dem passt es nämlich überhaupt nicht. Also diese mangelnde Hygiene und der
- Altvater, der ständig betet und darüber das Essen vergisst und ja und irgendwann sitzt da am Nil, wäscht sich die Füße und überlegt sich, wo war ich glücklich?
- natürlich in der Armee und die große Idee ist eigentlich diese Armeeerfahrung mit der chaotischen Wüstenväter Hippierfahrung zu fusionieren. Das ist
- eigentlich so der Urgedanke des Mönchtums. Und er macht das genauso. In der Legende ist es dann ein Engel, der immer erscheint und sagt, ja, mache es
- so und so. Und dann habe ich eigentlich so die drei Kernelemente von Armee, die übernommen werden. Natürlich gewaltlos, keine Waffen, aber ich habe eine Kaserne
- mit einer Mauer außenrum, das drin und draußen unterscheidet nur ähm Leute dazugehören dürfen rein, das das Kloster, die Klausur dann
- später die Kloster Klausur. Ganz genau. Dann natürlich die Kleidung. Ähm Pachomi schreibt vor, dass sie alle die Kleidung eines ähm Wanderphilosophen tragen
- sollen, also eine Melote, eine Kutte, wie das damals üblich ist. Eben, ich habe v von Asketen schon geredet. Ähm, wenn man den Leuten damals erklären
- muss, das machen wir, dann sagen sie alle, wir leben wie die Wanderphilosophen, wir leben asketisch und dann war für die Leute klar, was es
- ist. Und darum erhalten die auch das Gewand alle eines Wanderphilosophen, aber mit der Struktur der römischen Armee, das ist dann wird dann
- aufgestickt, wer welchen Rang hat und zwar zunächst entlang des griechischen Alphabets, also ein Alpha ist der Chef das Alphatier und dann
- geht's bis zum Omega und dann XI sind eher die kompliziert denkenden und ein Joda sind eher die simpeln Leute und das geht dann nicht, weil es aus Namen aus
- allen Näten platzt und dann übernimmt er die Organisationsform der römischen Armee. Also es gibt Zenturien und Kururien die ganze Hierarchie wird
- aufgebaut. Das sind die drei Punkte. Drei Punkte. Dienstreglement habe ich vergessen. Das Wichtigste am ganzen
- eigentlich eine klare Regel, wie das funktioniert. Und wenn man dieses Ding liest heute Hieronymus hat es glücklicherweise auf
- Latein übersetzt für seine Frauengemeinschaften. Ähm das riecht schon stark nach Rekrutenschule. Ja,
- also wenn Trompete schalt alle Mönche antreten und dann in Kolone ab in die Kirche. Äh und dann sitzt man da und flechtet Körbe und Matten und einer
- steht vorne und betet vor und die Mönche singen Halleluja zwischendurch, aber dann wird gearbeitet und dann wir halt auch sehr gewachsen in der Regel. Ähm es
- geht ums Essen, es geht um ähm Krankenstation spielt eine große Rolle. Man merkt auch, wo viele Regeln sind, gab's viele Diskussionen und das hat man
- dann auch vermehrt. Es gibt z.B. nach dem Essen ein Dessert, also so äh Studentenfutter sagt man auf Schweizerdeutsch, weiß nicht,
- trockene Nüsse und Datteln und Rosinen sowas. Und da gibt's eine ganze Serie von Gesetzen dazu. Ähm niemand darf selber sich nehmen. Ähm alle sollen
- etwas beten, wenn sie bekommen. Man darf sich nicht die Kapuze füllen. Man darf keinen Handel treiben, man darf sich kein Lager in der Zelle anhäufen. Al
- spannend quasi das sind Indizien, da wo es mehr Regeln dazu gibt, da muss man vermuten, dass viel diskutiert, dass es anders zu Diskussionen gab.
- Genau. Ganz genau. Und eine gewachsene Regel, das ist auch wichtig. Und es gibt einen Strafanhang. Mhm. Ähm und man hat den ein liest der
- gute Pachomis hat sein Leben lang nichts anderes gemacht als Prügel ausgeteilt für Mönche, die sie nicht anständig betragen haben. Aber muss auch sagen, in
- dieser, ich habe vorhin schon erzählt, diese unsichere Zeit, das war Himmel auf Erden. Ähm regelmäßig zu essen, du weißt, was du in 10 Jahren machst, wenn
- du krank bist. Gibt's eine Krankenstation. In der Krankenstation gibt's Wein und Fleisch. Die Mönche essen sonst vegetarisch. Ähm, aber in
- der Krankenstation gibt's Fleisch und Wein. Das ist schon unglaublich. Ist schon toll. Mhm. Hatten die auch schon die geregelten
- Gebetszeiten? Also fünf oder sieben, oder war das noch anders? Ähm, Pachomus spricht von dem frast nichts.
- Okay, also es hat wirklich nichts mit Benedikt zu tun. Wenn man das Gefühl hat, man möchte jetzt geistig erbaut werden und
- diese Regel rieest, dann muss man wird man schwer enttäuscht. Okay, es ist einfach wirklich nur was passiert, wenn ein Mönch sich die Füße
- nicht sauber wäscht oder wenn ein Mönch den Strick seiner Kutte verliert und dann gibt's Kollektivstrafen und wie es ist wirklich Rekrutenschule. Wer da mal
- war, wird sich sehr zu Hause fühlen. Ähm und für alle anderen ist es eher nichts. Ja. Ja, aber das ist quasi mal so ein Anfang,
- der Regeln, gewisse Spielregeln definiert, wie sich so eine Gemeinschaft organisieren muss, wie da wo worauf dann spätere Regeln auch wieder aufbauen
- können und das dann auch anfühlen mit mit stärker geistlicher Praxis. Ja, genau. Ähm zwei Dinge sind vielleicht noch wichtig. Ähm Pachomius
- macht eine Sammlung von Einsiedeleien. Also die Mönche haben ihre Zellen, die leben alle in ihren Zellen. Es ist nicht ein Benediktinklos, wo die Leute ein
- Schlafsaal haben, sondern Mikroeinsiedeleien quasi alle nebeneinander und dann leben sie so zusammen. Sind eine Leinbewegung. Es
- gibt zwar eine Kirche, aber es gibt keine Priester. Am Sonntag geht man ins benachbte Dorf, um am Gottesdienst teilzunehmen und sonst arbeitet man
- zusammen in diese Kirche. Eine betet vor und alle flöchten an ihren Körben und Matten und das führt auch dazu, dass das Kloster recht schnell reich ist, wenn
- man einfach unglaublich billig produzieren kann. Paachumis sagt zwar, wir wollen nicht reich werden, darum soll man die
- Materialien billige verkaufen, dass das sonst üblich ist, was jetzt recht dazu führt, dass man reich wird. Das ist so dieser IKEA, das ist ein Punkt und es
- ist ihm auch wichtig, ähm es gibt auch Geschichten, wo dann ganze Warenlager abbrennen lässt, weil die Leute zu viel gearbeitet haben, weil man eben so reich
- wird, aber es ist dennoch das, was passiert. Mhm. Wir haben jetzt mehrfach schon ähm Benedikt angesprochen und seine Regeln.
- Aber bevor wir zu ihm kommen, vielleicht wie hat sich von Pachomios aus entwickelt bis zu Benedikt? Gibt es da noch andere wichtige Regeln, die da
- reingespielt haben? Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ähm, das Problem ist, ich habe schon erzählt, Jean-Claude Kies hat immer gesagt, äh es
- gibt keine wundersamen Entstehungen im Mönchtum. Mönchtum funktioniert immer im Dialog mit dem Kontext und diese erste Form des Mönchtums ist
- entstanden in einem Kontext, der sehr feindlich dem Christentum gegenüber ist. Und dann bleibt mir nichts anders übrig als das Gesellschaft auszusteigen und
- gegen Gesellschaft zu machen. Und 50 Jahre nach ähm diese nächsten Gründungen hat sich ja das römische Reich bekanntlich stark gewandelt. Konstantin
- war dann schon durch und wir haben jetzt christliche Kaiser und das Christentum ist quasi in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
- Und ein ganz wichtiger Name ist Basilius, der ähm in der Mitte des vierten Jahrhunderts diese Klöster besucht von Bachomius.
- Es gefällt ihm, wie die Leute da auf der Suche nach Gott sind, aber er kritisiert es auch ganz stark. Ähm, einerseits, weil die Frage nach Gebet überhaupt
- keine Rolle spielt. Also, hab die geistliche Frage null, nichts. Und das zweite, was mir nicht gefällt, ist diese Vorstellung der
- Gegengesellschaft. Ähm, jetzt ist man in der Mitte der Gesellschaft angekommen, also muss das Mönchtum auch in der Mitte der Gesellschaft existieren.
- Mhm. Und als er dann zurückkommt, ähm versucht er diesen Gedanken aufleben zu lassen. Also, ein Beispiel ist äh das Krankenlager. Es gibt dieses
- Krankenlager, dieses Lazarett in den pchomianischen Klöstern, wo man sich eben pflegen lassen kann, aber nur die Mönche. Mhm.
- Und Basilius sagt, das geht nicht. Ihr könnt nicht einfach nur für euch da in der Wüste euer Ding machen und alle anderen sind euch egal. Jetzt wo die
- Gesellschaft christlich geworden ist, der kommt dann zurück zu sich nach Cesarea und das erste, was er macht, ist er gründet eine Gemeinschaft, die ein
- Krankenlager unterhält, aber offen für alle und dann können eben alle Leute kommen, die krank sind, die Reichen bezahlen was, die Armen können sich
- umsonst pflegen lassen und dann wird man bepflegt, bis man entweder gestorben ist oder gesund ist. Und das ist das erste Spital in der Antike.
- Spannend. Und das ist so ein Element, das eben ganz ganz wichtig ist. Ähm, das Mönchum muss in die Gesellschaft hineinwirken.
- Das Mönchum muss ein Denkmal für das Evangelium sein. Mhm. Wie merkt, schalten wir auf diesem Kanal keine Werbung. Wer kann und will,
- darf uns aber gerne unterstützen. Den Link dazu findet ihr in den Showotes oder in der Description. Vielen Dank. Also eine enorm spannende Entwicklung,
- die hier oder eine Verschiebung, eine Weichenstellung, die quasi da passiert von diesen Gemeinschaften äh die quasi deren selbst sie einfach ihr eigener
- Selbstzweck zu existieren, eine Weichenstellung hinzu, was ist quasi sind ist die Kapazität oder das Potenzial dieser Gemeinschaften, die
- dann das wieder zurückwirken kann in die Gesellschaft. Also später wird es ja dann wahrscheinlich auch noch Bildung. Es kommen dann weitere Aufgaben noch
- dazu. Ja, genau. Und ich glaube, der Schlüssel dazu ist immer der Kontext. Mhm.
- In was für Kontext lebe ich und welche christliche Gemeinschaft ist in diesem Kontext hinein wichtig? Mhm. Und es ist immer es sind immer
- Gründungen, die genau eine Antwort auf diesen Kontext geben, die dann reusieren. Und eben das war ja auch die Idee vom ähm ähm Basilius. Ähm wir haben
- jetzt eine andere Gesellschaft. Jetzt sind wir in der Mittegesellschaft angekommen. Jetzt müssen wir in der Mitte der Gesellschaft sein. Und darum
- auch die Idee, ähm in die Vereien um den Priester herum soll es quasi eine Basisgemeinschaft geben, ähm, die monastisch organisiert ist, einmal für
- Männer und einmal für Frauen und dann für Familien etas weiter. Basil macht quasi aus allen Christen, allen Christinnen Mönche.
- Hm. Schreibt dann eine Regel, die heißt so ist aber eigentlich keine Regel. ist auch von ihm nicht so überschrieben
- worden. Ähm ist eigentlich eine Art FAQ, wie soll ich als Christ als Christin leben? Und zwar nur basierend aufs Evangelium.
- Ja. Und für alle. Also die Idee schon, dass ich trenne zwischen Leute, die Mönch sind und
- Leute, die das nicht sind ihm völlig absurd. Macht s genau das, was dann Luther später auch wieder machen wird. Mhm. sind alle berufen in nach ihren
- Möglichkeiten da mitzuleben. Und das ist auch der Schluss Schlüssel zu einem Text, der später Regel heißt, aber eigentlich gar keine Regel ist.
- Mhm. Und später wandelt sich dann der Kontext wieder. Wir haben im römischen Reich Umbrüche und ähm alles ist ähm steht
- irgendwie Kopf. Und in diese Situation kommt dann Benedikt vorher noch gibt's noch eine wichtige eine wichtige Figur als Augustinus. Ja.
- Ähm Augustinus das ist schon Anfang Völkerwanderungszeit. Augustinus stirbte dann während die Vandalen sein
- Hipporegius belagern. Ähm und er kritisiert Basilus quasi in dieser Idee, dass er Basilus aus allen Mönche Nonnen machtm
- und sagt es Mönch, du musst eine spezielle Berufung innerhalb der Kirche sein. Ähm es ist nicht etwas mit Gegengesellschaft, wie das Paachomis
- macht, aber es ist eine spezielle Berufung innerhalb der K nicht eine bessere Berufung, aber einfach manche sind berufen dazu. Und Hintergrund ist
- wieder der Kontext Völkerwanderungszeit. Es bricht alles zusammen. Es funktioniert nichts mehr. Und für ihn ist quasi Mönchtum eine Wohngemeinschaft
- für diejenigen, die äh führen, leiten, bilden sollen. Das ist so seine Idee. Und er schreibt dann auch eine Regel dazu: Äh, wie können solche Alphattiere
- zusammenleben ohne Streit zu bekommen? Das ist auch das Motto der Regel. Ja, und das was wir also da zwei Punkte sind
- wichtig. Das erste ist im griechischen Osten richten sich auch die Mönche heute noch alle nur am Basilius aus. Obwohl sie faktisch nicht das machen, was
- passieren ist, wollte. Also diese Idee, Klöße zu machen, die sich ab, sondern das hängt dann später mit ähm Entwicklungen innerhalb der
- griechen Kirche zusammen. Esusiasmus und Paramismus spielt dann eine große Rolle. Ähm das ist nicht was Basilius wollt, aber wenn ich einen äh griechen Mönch
- heute frage, welcher Orden bist du, dann schauen die zuerst ein bisschen komisch und dann sagen sie: "Ja, natürlich f mir Basilius, was denn sonst?"
- Das was ich jetzt beschreibe ist das, was im Westen passiert. Denn im Westen ist es so, dass ich diese drei Mutterregeln habe eben Basilius,
- Augustinus und ähm Benedikt. Pachomius habe ich schon gesagt. Ja,
- Benedikt kommt später. Aber was man macht ist, dass man mischt also mit Pachomius gegen Gesellschaft, mit Basilius in der Mitte der Gesellschaft
- oder mit Augustinus zum Leiten und zum Führen. Und je nach Zeitgeschichte in Kontext ich habe, nehme ich halt ein bisschen mehr
- Pachomius oder ein bisschen mehr Basilius oder ein bisschen mehr Augustinus. Und das sieht man auch sehr schön mit beiden Abhängigkeiten ähm von
- den Regeln, die mischen dann einfach bunt. Mhm. Ähm brauche ich mir das, brauche ich mir
- das, brauche ich mir das. Und ähm was dann passiert ist, dass die Regeln einfach immer dicker werden, weil sie halt voneinander abschreiben und
- sich ähm und das ist dann die Größe. Benedikt sieht da, wenn man die ganzen Abhängigkeiten anschaut, sitzt da
- mittendrin und die Größe von Benedikt ist einfach zu sagen, ich regle nur das, was ich unbedingt muss. Mm. Auch er ist abhängig von Pachomius, ähm weil es ist
- gerade die Zeit der Gotenkriege, als er lebte und seinen Kloster hatte, also eher gegengesellschaft. Das Kloster muss eigentlich alles anbieten, weil es
- nichts mehr gibt, nichts funktioniert. Also muss ich viel selber machen. Wer nimmt dennoch von Basilius ähm die Bildung ist wichtig, äh die geistige
- Entwicklung ist wichtig, äh nimmt da vieles auf, aber er regelt nur das absolut notwendigste. Und er schreibt do am Schluss: "Wenn ihr mehr wissen wollt,
- dann lest Basilius, dann lest Augustinus, da steht alles, was ihr wissen müsst, Kassian." Ähm ja, aber ich regel nur alles, was absolut notwendig
- ist und alles andere könnt ihr auch selbst machen. Also er gibt dann eine Regel, wo es um die Psalmen geht und dann sagt er genau an welchem Tag
- welcher Psalm zu beten ist. Am Schluss sagt er, wenn ihr es anders machen wollt, dann macht's halt anders. Aber ihr seid Mönche müsst beten.
- Ja, das ist ganz typisch für ihn auch. Kleider ist genauso. Ähm es ist ihm klar, wenn du im Norden bist, brauchst
- du andere Kleider als wenn du im Süden bist, wo es warm ist. Ja. Mhm. Man regelt nur das, was absolut notwendig ist und das zentrale ist, wir
- sind eine Schule im Dienst des Herrn. Mm. Und das macht wahrscheinlich seine spezifische Regel auch so einflussreich
- und weil sie so adaptierbar ist, weil sie diesen Spielraum lässt für durch die Jahrhunderte das zu regeln, was nötig ist und die anderen Sachen quasi dem
- Kontext anzupassen. Ganz genau. Das ist die Größe von Benedikt. Genau. Ja. Mm.
- Wenn wir jetzt in die Gegenwart springen, ähm wir werden in den nächsten in den nächsten ähm Folgen auch noch mit Menschen sprechen, die selbst in diesen
- Traditionen drin sind, die sich da selbst drin verordnen, also mit Benediktinen und Zisziensen und wenn wir da alles noch interviewen werden. Ähm
- vielleicht noch eine Grundunterscheidung, weil es gibt ja scheinbar einen Unterschied zwischen einem Mönchen und jemandem, der
- einfach in einem Orden lebt. Das ist ja nicht genau das gleiche. Könntest du uns das kurz erklären? Ja, das tauchen wir in katholische
- Sachen ein. Ich glaub ganz grundsätzlich ist ein Christ ohne Gemeinschaft gibt es nicht. Ähm, es gibt das berühmte Wort, dass man
- Tertulian zuschreibt. Ein Christ ist kein kein Christ. Ähm, das ist so das, was dahinter steht. Und darum ist die ganze Frage nach den Mönchen und den
- Ordensregeln nicht einfach was katholisch, sondern es geht uns alle an. Das ist der erste Punkt. Aber natürlich hat sich das dann herauskristallisiert,
- was eigentlich Augustinus nicht gepasst hat, was auch Pasilius nicht gepasst hat, nämlich eine Trennung zwischen den Leihen und den Mönchen. Und innerhalb
- des Mönchtums dann auch wieder Unterscheidungen. Dann gibt es diejenigen, die auch noch Priester sind, das sind die Patres. Ähm und dann gibt
- es die Leen und ganz verschiedene Möglichkeiten. Und wenn man aber die Geschichte des Mönchtums anschaut, habe ich ganz
- unterschiedliche Aufbrüche, unterschiedliche Gruppierungen. Und das was du ansprichst, ist eigentlich letztlich
- immer nur die Kirche, die dann hinterher hächelt hinter diesen Gruppierungen, um die dann versucht irgendwie einzufangen und irgendwie geregelt zu bekommen, weil
- es natürlich auch da gibt's alle möglichen Pflänzchen und man ist halt einfach auch unkraut und muss ausgerissen werden und dann versucht man
- das zu regeln, also muss man irgendwie ähm Strukturen schaffen, wo man äh Ordensregeln prüft, wo man schaut, dass
- kein Missbrauch passiert, einfach all diese Dinge und ähm das ist wichtig. und richtig, aber der Kerngedanke ist, wir alle gehören in eine Gemeinschaft, wenn
- wir aus Christ als Christ leben wollen. Mhm. Und und aber wo landet man dann quasi in dieser Regelung? Was was ist jetzt quasi
- dies etablierte Vokabular, um zu sagen, das sind Mönche und das sind Orten? Also, einerseits habe ich ähm ein geregeltes Zusammenleben ähm von Leuten,
- die auch das ist etwas, das der nächsten 6. Jahrhundert aufkommt die Idee, dass ich ein Noviziat mache, dass ich ähm schlussendlich in einen Kloster
- eintritte, dass ich ähm Profess ablege und dann verspreche diesem in diesen Regeln zu gehor und dann bin ich drin. Auch das ist etwas, was ich am Anfang
- nicht hatte. Am Anfang bin ich einfach eine Zeit lang bei Pachomis gewesen und dann bin ich wieder nach Hause gegangen. Ich konnte auch bleiben, wenn ich
- wollte, aber es gibt nicht die Idee der Aufnahme und das sind auch zuerst Frauenklöstern, die das entwickelt haben, weil man die mehr regeln wollte.
- Das war sowieso immer so, Frauen ist immer gefährlich, wenn die zu viel sind. Ähm, dann hat man die strenge geregelt, hat danach ähm Aufnahmerituale gemacht,
- die man dann später auch auf die Männerklöster ausgedehnt hat. M und das Leute die in einem Koster leben und diese ewige abgelegt haben, die
- gehören ganz dazu und die anderen schwiren rund herum. Und soweit ich das verstanden habe, würde man sagen, jemand ist ein Mönch,
- wenn er in der kontemplativen Tradition steht. Also z.B. ein Benediktiner oder ein Ziszienser. Aber ein Franziskaner ist nicht klassischerweise ein Mönch,
- sondern jemand in einem Orden. Ja, genau. Auch das ist eine schwierige Unterscheidung. ähm hängt mit der Begriffsgeschichte von Mönch zusammen.
- Ähm das gilt auch bei Nonnen. Also Mönch ähm kommt eigentlich vom Wort Monos. Alleine ist jemand, der alleine lebt. Das ist die ursprüngliche Idee auch bei
- Antonius gewesen und dann Bach Homius dann aufgenommen worden, aber schon in der Antike wundert man sich drüb nennen sich Einzelgänger Monache und wohnen da
- zu tausenden zusammen. Also es ist schon ziemlich absurd. Ja. Ähm und diese Unterscheidung wird man gemacht, aber ist nicht sehr scharf.
- Mhm. Okay. Ja. V allum die Jesuiten legen großen Wert drauf, dass eben keine Mönche sind. Genau. Ja. Genau. Ähm, dann würde ich
- etwas gerne ausprobieren und zwar zu Beginn dieser eben Serie über Ortstraditionen so ganz kurz eine Landkarte zeichnen, vielleicht von von
- den wichtigsten Orten ganz kurz, wofür sind die bekannt? Und das muss jetzt auch überhaupt nicht irgendwie in jedem Fall ganz spezifisch sein, sondern es
- kann auch sein von dir her als einfach als Katholik. Wo wofür sind diese Orten bekannt? Ähm z.B. die Benediktiner, was macht die aus?
- Ich würde es glaube ich anders aufdröseln wollen, wenn ich das darf. Du darfst. Du darfst. Ähm, wenn ich die Geschichte des Mönchtums anschaue, habe
- ich große Aufbruchszeiten und große Umbruchszeiten. Mhm. Die jese große Aufbruchszeit ist natürlich drittes, vies Jahrhundert, wo
- die ganze Bewegung überhaupt entsteht. Also angefangen mit Antonius gegen Gesellschaft und dann Basilius in der Gesellschaft und dann Augustinus am
- Schluss. Ähm gerade anschließend habe ich die erste Umbruchszeit, wo die Oströmischen Kaiser versuchen das Mönchtum in ihren Staatsapparat zu
- integrieren. Also äh man versucht zu kontrollieren. Der Bischof ist eigentlich der Herr über diese Minsgemeinschaften und nur was der
- Bischof akzeptiert darf existieren und niemand darf ohne das Zustimmen des Bischofs mch werden. All diese Dinge kommen in diesen Raum ist vor allem im
- Osten wichtig und man gibt den Mönchen auch Aufgabe. Also, die sollen sich für die Widmen und Weisen zuständig, für die Kranken sollen sie zuständig sein, was
- dann aber auch dazu führt, dass das Mönchum stark reglementiert und kontrolliert wird. Dasselbe habe ich dann auch im 8. Jahrhundert im Westen.
- Ähm dort wird vorgegeben, dass alle Mönche im Karolinischen Reich ähm Benediktinne sein sollen. Also alle anderen Regeln werden quasi abgeschafft
- zu Gunsten von Benedikt und Benedikt bekommt, also die Benediktin kommen in dieser Zeit viele Aufgaben zugewiesen, was dann zu führt, dass sie eben Schulen
- haben müssen, spiteller haben müssen. Ähm das ist so die erste Periode. Die zweite große Aufbruchszeit ist ähm 11.12.
- Jahrhundert. Ähm, die Franziskaner gehören dazu, die Dominikaner gehören dazu. Petrus Waldes gehört auch dazu, wo das Denken eine große Rolle spielt. Also
- raus aus diesen Klöstern. Die Armut spielt eine große Rolle. Ähm wieder zu den Anfängen zurück, wieder wie Jesus das gemacht hat, äh wieder
- unterwegs zu sein ohne Obdach. Ähm auch die Kritik am Reichtum und Luxus spielt da eine große Rolle. Eine weitere große Umbruchszeit ist dann
- die Reformation, wo wo äh eben die Haltung von Martin Luther und den anderen Reformatoren, die das Mönchtum dann eigentlich ganz abschaffen
- zugunsten der Idee, dass doch alle eigentlich berufen sind, das umzusetzen. Ähm das Denken spielt eine große Rolle. Ähm da gehören die Jesuiten hin, die
- Usulinen, aber eben auch die reformatorischen Burschenschaften, Kollegien ähm blassen eigentlich haben, selbe Ideen, die da eine große Rolle
- spielen. Mhm. Und dann habe ich das 20. Jahrhundert, wo die etablierten Mönningsgruppierungen
- die Aufgaben, die sie da im 9. Jahrhundert im Westen bekommen haben, wieder weggenommen wird. Also keine Schulen mehr für Mön Orden, keine
- Spiteller mehr. Die Sekularisierung spielt da eine große Rolle und das führt dann auch wieder zu großer Umbruchszeit
- ähm wo die Menzingerschwestern und die Baldecker Schwestern und die Ursolinen all die Aufgaben verlieren, mit denen sie eigentlich groß geworden sind und
- das ist wir stehen im Prinzip am Ende dieses Prozesses. Darum lehren sie auch die Klöster heute so, weil die quasi ihre Aufgaben verloren haben
- und damit auch ihre Identität und ihre Daseinsberechtigung sind. Ganz genau. Und dann darum stehen wir auch wieder ein Moment eine Umbruchszeit, wo vieles
- in Frage ist und was wir eigentlich brauchen ist eine neue Aufbruchszeit, wo man wieder eine Lösung findet, wie man mit dem Kontext, in dem wir stehen, eine
- Gemeinschaft gründen kann, das ähm quasi so Synergien schaffen kann und Lösungen bieten kann auf die Probleme der Zeit. Sehr spannender Punkt und vor allem, was
- wir jetzt ja in den nächsten Folgen machen, ist wir schauen noch ein bisschen zurück. Wir reden mit Leuten aus der Gegenwart, die sich in einer
- soll in einer bestimmten Tradition verstehen und darin auch leben. Und gleichzeitig die Frage hinter dieser Serie ist natürlich immer auch welche
- welches Mönchtstum quasi braucht unsere Zeit und welche welche Form Form von geistlichem Leben und Gemeinschaften braucht der Kontext in dem wir aktuell
- leben? Was wenn würdest du was wäre so deine These, was braucht unsere Zeit und was brauchen wir heute jetzt einfach mal?
- Es ist eine These ist ja keine abgeschlossene ähm also Argumentation. Ja, genau. Vielleicht ein dein Gefühl oder deine
- Intuition. Was mir auffällt ist diese alten Strukturen, wo es wichtig war hinzugehen, dann zwei Jahre da zu sein und dann Professor abzulegen und dann
- bis zum Lebensende da zu sein. Diese Strukturen haben sich in dieser schnelllewigen Zeit heute recht überholt. Ich glaube, es geht hin zu
- kleinen Gruppen, die sich um Lagerfeuer scharen und dann zusammen ihren Gottesdienst, ihr Christin teilen, solche Dinge. ähm die Fresh Expressions
- die Kirche neu. Das Problem ist ja diese Frage nach Gemeinschaft trifft nicht nur jetzt Mönchtum im engen Sinne. Letztlich
- ist jede Parei auch so eine Form von Gemeinschaft und die lebt auch ganz stark vom Kontext und die katholischen und reformierten Gemeinden sind
- letztlich Kinder des 19. Jahrhunderts. Natürlich gab's vorher schon Kirchenggemeinden, die funktionieren aber etwas anders. Mhm. Und jetzt diese
- Strukturen des katholisch seits in diesem katholischen Milieö, wo der Turnverein katholisch war und die Sparkasse Reifeisenkasse katholisch und
- ähm die Kholische Arbeiterbewegung, wo alles quasi ähm durchaorganisiert und das bricht heute weg, das implodiert. Und die große Frage ist, was kommt
- danach? Welche Form von Gemeinschaft funktioniert? Und ich glaube, das ist etwas, was sehr wichtig sein wird,
- Gemeinschaft neu zu leben, neu zu strukturieren. Mhm. Aber das ist auch schon ein Gedanke, der Basilius hatte, wenn ich
- mich taufen lasse, dann werde ich Teil des Leibes Christi, das Leib Christi Gemeinschaft. Also ich werde immer auch Teil einer Kirche und Teil der Kirche
- werden heißt Teil einer Gemeinschaft werden, heißt Teil einer ziemlich unsicheren Gemeinschaft werden. Also eine Bekehrung ist eine Bekehrung zu
- Gott, ist Beehrung zur Kirche, ist eine Bekehrung zur Welt, aber auch zur Unsicherheit. Und ich glaube diese Gedanke von Basilius aus dem vierten
- Jahrhundert spielt heute weniger auch ganz große Rolle. Mhm. Das ist doch ein sehr schönes
- Schlusswort. Vielen Dank, Gregor, dass du hier bei uns warst. gerne. Anung.
- เฮ [Musik]
Zum Nachlesen
Antonius der GroßeAntonius der Große (* angeblich 251; † 356) war ein christlicher ägyptischer Mönch, Asket, Anachoret und Einsiedler. Er wird auch Antonius der Einsiedler, …
MönchtumDas Mönchtum ist die Gesamtheit der von Mönchen und Nonnen praktizierten geistlich geprägten Lebensformen. Das Mönchtum kann definiert werden als …
KlosterEin Kloster ist eine bauliche Anlage, die von einer religiösen Lebensgemeinschaft (Ordensgemeinschaft) genutzt wird oder wurde. Christliche Klöster, denen …
KirchengeschichteDie Kirchengeschichte ist eine Teildisziplin der Theologie und der Geschichtswissenschaft. Sie befasst sich sowohl mit der Dogmengeschichte bzw. der …