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Die DREI Grundvollzüge der Kirche
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 57 Zeilen
- Grüß euch gerade auf meinem Kanal. Wir tauchen wieder ein in die Schönheit des katholischen Glaubens. Heute geht es um die drei Grundvollzüge der Kirche. Das
- heißt, die drei Arten, auf die die Kirche in besonderer Weise in die Welt hineinwirkt und nicht nur in die Welt, sondern auch
- in die Ewigkeit zu Gott hin. Es sind dieserseits der Gottesdienst, Liturgie, das heißt die Gottesverehrung. Es ist dies die Karitas, das heißt die Nächsten
- Liebe und es ist ähm das Martyrium in dem Sinne Martyrum heißt Zeugnis, das heißt die Kirche gibt Zeugnis. Also die Kirche einerseits verehrt Gott, sie
- kümmert sich um den nächsten und sie gibt Zeugnis für die Wahrheit. Liturgier, das versteht jeder, ist die Liturgie. Das ist der heilige
- Gottesdienst, der heilige Kult, den wir verrichten, der kein Selbstzweck ist und auch kein Vergnügen für uns sein muss. Liturgie ist die Verehrung Gottes
- aufgrund dessen, dass er es einfach verdient und eigentlich unser Herz überströmen müsste von Gotteslob. Die Liturgie ist gewissermaßen geformter
- durch die Jahrhunderte gebildeter Gotteslob, indem wir uns gemeinsam einfügen. Das ist nicht immer eine eigene Erfindung oder nach dem eigenen
- Geschmack zu bilden, sondern es es stets so zu tun, wie die Kirche es macht und sich als Gemeinschaft Gott gegenüber als dankbar zu erweisen und ihn zu
- lobpreisen. Das ist Liturgie. Wirklich, vielleicht muss man sich das öfter zu Herzen nehmen. Liturgie ist nicht für mich da. Liturgie ist nicht für uns da.
- Liturgie ist für Gott da. Das heißt, wir verehren ihn. Nicht, dass er das bräuchte, aber er verdient es. Und es steht schon in den Z geboten, dass wir
- den Tag des Herrn heiligen sollen. Da ist also auch schon eingeschrieben, diese Verpflichtung Gott zu ehren durch unser Handeln, durch unser Beten, durch
- unser Singen und so weiter. Das Schöne ist, wenn wir das tun, bekommen wir immer sehr viel mehr zurück. Das heißt, wir hören Gottes Wort, wir leben die
- Gemeinschaft nicht nur derer, die mit uns in der Kirche sind, im Kirchenraum, sondern auch die Gemeinschaft darüber hinaus der ganzen Kirche aller
- Gläubigen, die Gemeinschaft mit denen Himmel und auch die Gemeinschaft mit denen, die noch auf dem Weg im zum Himmel sind, also mit denen im
- Purgatorium, im sogenannten Fegefeuer, eine große Gemeinschaft aller Menschen, die Gott dienen wollen und auch der Engel im Himmel. Das heißt
- eigentlich ein riesiges Fest ist Liturgie in der Ahnung dessen, was Gott eigentlich ausmacht, wie großartig er ist, wie verehrungs und anbetungswürdig
- er ist und in dieser großen Freude Gott ein bisschen kennen zu dürfen, zumindest an den Glauben zu können, weil wir ja doch nur ganz also marginal überhaupt äh
- erkennen können, wie er eigentlich ist. Aber das bisschen, dass wir von ihm sehen, das bisschen, was wir glauben, das ist schon so schön, dass wir gar
- nicht anders können, als ihn zu verehren, ihn zu preisen, ihm zu dienen. Das ist in erster Liturgie, wo wir aber eben wie gesagt sehr viel
- zurückbekommen. Nicht nur das Wort Gottes, nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch, wenn wir im Stand der Gnade sind, die heilige Kommunion, die
- Eucharistie, wo Jesus selber zu uns kommt. Dieser Grundvollzug ist also ein ganz wesentlicher der Kirche, aber es würde nicht genügen, einfach nur zur
- Kirche zu gehen, dort die heilige Messe zu feiern, sondern es muss auch immer diese Liturgie lebendig werden. Man weiß ja, dass es am Ende der Messe heißt
- itemis est, also gehet hin in Frieden. Das heißt eigentlich es ist ausgesandt. Ihr seid ausgesandt, das was ihr hier empfangen, was ihr hier
- angeschmeckt habt, in die Welt zu bringen, nämlich die Güte, Geduld und Liebe Gottes, seine Barmherzigkeit. Das ist dann auch jenes, was uns treibt
- zu den beiden anderen Vollzügen. Einerseits zur Caritas und dann wiederum auch zu diesem sogenannten Artrium, nämlich, dass wir einerseits den
- nächsten Liebe üben. Wie können wir von Gott die Liebe empfangen, von ihm erbitten? Vor allem macht die Barmherzigkeit und Vergebung unserer
- Sünden, wenn wir dann hartherzig mit den anderen sind. Das geht so nicht. Also das, was wir empfangen, müssen wir auch weitergeben und der Herr wird uns danach
- einmal richten, wie wir das getan haben, ob wir das getan haben oder in welchem Ausmaß wir das ähm verhindert haben. Dementsprechend also die nächsten Liebe
- ist eine fast logische Konsequenz der Gottesliebe. Es ist eine logische Konsequenz, ehrlich gesagt, und soll auch genährt werden aus der Verehrung
- Gottes. Caritas, also Nächstenliebe, die erweist sich auf verschiedene Weisen, nicht nur indem wir Almosen geben, sondern indem wir einfach versuchen ein
- offenes, ein liebevolles Herz zu haben. Und dieses Herz, dieses liebevolle Herz wird uns immer alles lehren, was wir dann tun sollen. Da brauche ich gar
- keine Beispiele bringen, aber diese Caritas, die wir im Herzen haben sollten, die ist jene, die uns drängt, stets das Richtige mit den anderen zu
- tun. Dann haben wir noch vom Zeugnisgeben von Mathyum gesprochen. Also Matthyum kennen alle den Begriff, weil das auf die
- Blutzeugen besonders fokussiert ist dieses Wort, aber es betrifft jede Art des Zeugnisses. Das heißt, wir sollen als Christen nicht nur sagen, die Gnade
- Gottes konsumieren und auch versuchen nett zu sein, sondern wenn wir daran glauben, dass Gott Gott ist, dass Jesus unser Erlöser und Heiland ist, dass er
- uns von allem übel erlöst, dann sollte es eigentlich so sein, dass wir gar nicht anders können als davon zu sprechen. Leider sind wir oft recht
- stumm, was das anbelangt. Wir halten sehr gern den Mund, wollen auch niemandem zu nahe treten. Doch im letzten ist der Christu berufen Zeugnis
- zu geben. Sowohl durch das Reden, aber in besonderer Weise auch durch sein Leben. Ein Zeugnis zu geben für die Wahrheit der Lehre Jesu und für unser
- Vertrauen auf ihn, unseren Glauben an ihn. Das heißt, wir sollten die Gebote wirklich einerseits leben, natürlich, weil Gott
- sie gegeben hat und weil sie gut sind, aber andererseits auch auf eine Art und Weise, dass es für die anderen ansprechend und anziehend ist. Wenn man
- irgendwie so pharisäerhaft jedem die Welt erklärt und sagt, was sie alles falsch machen, na, das ist ein tolles Zeugnis. Da wird keiner drauf hören und
- wird auch niemand versuchen, den Weg Jesu dann zu folgen. Aber wenn die Menschen das Gespür haben, da ist irgendetwas dahinter, diese Person
- besehlt etwas, das über alle menschlichen Sicherheiten oder Gewissheiten hinausgeht. Dieser Mensch ist so gut und so und so
- liebenswürdig und wenn ich ihn frage, dann bemüht er sich auch oder versucht er mir ehrlich, schlicht und einfach zu antworten, dann wird unser Lebenszeugnis
- fruchtbar. eben, wir sollen das Zeugnis leben, vorleben, aber hier und da auch mal den Mund aufbekommen und nicht uns die ganze Zeit genieren für das, was wir
- glauben und niemandem zu nahe treten wollen. Also entweder ist Jesus Gottes Sohn, entweder ist das die Wahrheit oder es ist das nicht. Wenn es aber die
- Wahrheit wäre, dann wäre es ja fast kriminell äh diese den anderen vorzuenthalten und nur für mich zu behalten. Das sollten wir nicht tun.
- diese drei Vollzüge der Kirche, also des Gottesdienstes, der Nächsten Liebe und des Zeugnisses. Diese drei Vorzüge betreffen die Kirche
- als Ganze, aber auch jeden einzelnen von uns. Und diese Vollzüge sollten in dem ausgewogenen Gleichgewicht sein. Man kann nicht das
- eine tun und das andere lassen. Es gehört alles drei zusammen und bedingt einander. Dementsprechend vielleicht für einen selber die Frage, wo habe ich da
- vielleicht noch Nachholbedarf? bin ich vielleicht jemand, der gerne betet, der auch gerne die heilige Messe besucht, vielleicht sogar sich da engagiert in
- der Gestaltung ähm z.B. als bei der Musik oder so. bin aber ansonsten irgendwie weiß ich nicht karg in der nächsten Liebe, dann
- könnte ich vielleicht versuchen, das ein bisschen mehr auszubauen. Oder bin ich jemand, der vielleicht gut andere überzeugen kann und auch gerne vom
- Glauben spricht, aber es mit anderen Vollzügen der Kirche nicht ganz so genau nimmt. Wie dem auch sei, wir wollen versuchen alle drei Vollzüge der Kirche
- selbst auch in unser Leben zu integrieren und umzusetzen. Und fragt euch vielleicht, was ist das, was ich jetzt noch besonders umsetzen könnte, wo
- noch ein bisschen Potenzial ist? In dem Sinne alles Gute, Gottes Segen und bis zum nächsten Mal.
Zum Nachlesen
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