Die DREI Grundvollzüge der Kirche Kanzel Kultur https://www.youtube.com/watch?v=f1tWV_RnJVM Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Grüß euch gerade auf meinem Kanal. Wir tauchen wieder ein in die Schönheit des katholischen Glaubens. Heute geht es um die drei Grundvollzüge der Kirche. Das 0:05 heißt, die drei Arten, auf die die Kirche in besonderer Weise in die Welt hineinwirkt und nicht nur in die Welt, sondern auch 0:13 in die Ewigkeit zu Gott hin. Es sind dieserseits der Gottesdienst, Liturgie, das heißt die Gottesverehrung. Es ist dies die Karitas, das heißt die Nächsten 0:24 Liebe und es ist ähm das Martyrium in dem Sinne Martyrum heißt Zeugnis, das heißt die Kirche gibt Zeugnis. Also die Kirche einerseits verehrt Gott, sie 0:36 kümmert sich um den nächsten und sie gibt Zeugnis für die Wahrheit. Liturgier, das versteht jeder, ist die Liturgie. Das ist der heilige 0:43 Gottesdienst, der heilige Kult, den wir verrichten, der kein Selbstzweck ist und auch kein Vergnügen für uns sein muss. Liturgie ist die Verehrung Gottes 0:53 aufgrund dessen, dass er es einfach verdient und eigentlich unser Herz überströmen müsste von Gotteslob. Die Liturgie ist gewissermaßen geformter 1:01 durch die Jahrhunderte gebildeter Gotteslob, indem wir uns gemeinsam einfügen. Das ist nicht immer eine eigene Erfindung oder nach dem eigenen 1:09 Geschmack zu bilden, sondern es es stets so zu tun, wie die Kirche es macht und sich als Gemeinschaft Gott gegenüber als dankbar zu erweisen und ihn zu 1:19 lobpreisen. Das ist Liturgie. Wirklich, vielleicht muss man sich das öfter zu Herzen nehmen. Liturgie ist nicht für mich da. Liturgie ist nicht für uns da. 1:27 Liturgie ist für Gott da. Das heißt, wir verehren ihn. Nicht, dass er das bräuchte, aber er verdient es. Und es steht schon in den Z geboten, dass wir 1:35 den Tag des Herrn heiligen sollen. Da ist also auch schon eingeschrieben, diese Verpflichtung Gott zu ehren durch unser Handeln, durch unser Beten, durch 1:44 unser Singen und so weiter. Das Schöne ist, wenn wir das tun, bekommen wir immer sehr viel mehr zurück. Das heißt, wir hören Gottes Wort, wir leben die 1:53 Gemeinschaft nicht nur derer, die mit uns in der Kirche sind, im Kirchenraum, sondern auch die Gemeinschaft darüber hinaus der ganzen Kirche aller 1:59 Gläubigen, die Gemeinschaft mit denen Himmel und auch die Gemeinschaft mit denen, die noch auf dem Weg im zum Himmel sind, also mit denen im 2:06 Purgatorium, im sogenannten Fegefeuer, eine große Gemeinschaft aller Menschen, die Gott dienen wollen und auch der Engel im Himmel. Das heißt 2:15 eigentlich ein riesiges Fest ist Liturgie in der Ahnung dessen, was Gott eigentlich ausmacht, wie großartig er ist, wie verehrungs und anbetungswürdig 2:25 er ist und in dieser großen Freude Gott ein bisschen kennen zu dürfen, zumindest an den Glauben zu können, weil wir ja doch nur ganz also marginal überhaupt äh 2:36 erkennen können, wie er eigentlich ist. Aber das bisschen, dass wir von ihm sehen, das bisschen, was wir glauben, das ist schon so schön, dass wir gar 2:43 nicht anders können, als ihn zu verehren, ihn zu preisen, ihm zu dienen. Das ist in erster Liturgie, wo wir aber eben wie gesagt sehr viel 2:50 zurückbekommen. Nicht nur das Wort Gottes, nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch, wenn wir im Stand der Gnade sind, die heilige Kommunion, die 2:58 Eucharistie, wo Jesus selber zu uns kommt. Dieser Grundvollzug ist also ein ganz wesentlicher der Kirche, aber es würde nicht genügen, einfach nur zur 3:07 Kirche zu gehen, dort die heilige Messe zu feiern, sondern es muss auch immer diese Liturgie lebendig werden. Man weiß ja, dass es am Ende der Messe heißt 3:19 itemis est, also gehet hin in Frieden. Das heißt eigentlich es ist ausgesandt. Ihr seid ausgesandt, das was ihr hier empfangen, was ihr hier 3:28 angeschmeckt habt, in die Welt zu bringen, nämlich die Güte, Geduld und Liebe Gottes, seine Barmherzigkeit. Das ist dann auch jenes, was uns treibt 3:39 zu den beiden anderen Vollzügen. Einerseits zur Caritas und dann wiederum auch zu diesem sogenannten Artrium, nämlich, dass wir einerseits den 3:46 nächsten Liebe üben. Wie können wir von Gott die Liebe empfangen, von ihm erbitten? Vor allem macht die Barmherzigkeit und Vergebung unserer 3:52 Sünden, wenn wir dann hartherzig mit den anderen sind. Das geht so nicht. Also das, was wir empfangen, müssen wir auch weitergeben und der Herr wird uns danach 4:01 einmal richten, wie wir das getan haben, ob wir das getan haben oder in welchem Ausmaß wir das ähm verhindert haben. Dementsprechend also die nächsten Liebe 4:11 ist eine fast logische Konsequenz der Gottesliebe. Es ist eine logische Konsequenz, ehrlich gesagt, und soll auch genährt werden aus der Verehrung 4:20 Gottes. Caritas, also Nächstenliebe, die erweist sich auf verschiedene Weisen, nicht nur indem wir Almosen geben, sondern indem wir einfach versuchen ein 4:30 offenes, ein liebevolles Herz zu haben. Und dieses Herz, dieses liebevolle Herz wird uns immer alles lehren, was wir dann tun sollen. Da brauche ich gar 4:37 keine Beispiele bringen, aber diese Caritas, die wir im Herzen haben sollten, die ist jene, die uns drängt, stets das Richtige mit den anderen zu 4:46 tun. Dann haben wir noch vom Zeugnisgeben von Mathyum gesprochen. Also Matthyum kennen alle den Begriff, weil das auf die 4:53 Blutzeugen besonders fokussiert ist dieses Wort, aber es betrifft jede Art des Zeugnisses. Das heißt, wir sollen als Christen nicht nur sagen, die Gnade 5:03 Gottes konsumieren und auch versuchen nett zu sein, sondern wenn wir daran glauben, dass Gott Gott ist, dass Jesus unser Erlöser und Heiland ist, dass er 5:11 uns von allem übel erlöst, dann sollte es eigentlich so sein, dass wir gar nicht anders können als davon zu sprechen. Leider sind wir oft recht 5:20 stumm, was das anbelangt. Wir halten sehr gern den Mund, wollen auch niemandem zu nahe treten. Doch im letzten ist der Christu berufen Zeugnis 5:29 zu geben. Sowohl durch das Reden, aber in besonderer Weise auch durch sein Leben. Ein Zeugnis zu geben für die Wahrheit der Lehre Jesu und für unser 5:38 Vertrauen auf ihn, unseren Glauben an ihn. Das heißt, wir sollten die Gebote wirklich einerseits leben, natürlich, weil Gott 5:45 sie gegeben hat und weil sie gut sind, aber andererseits auch auf eine Art und Weise, dass es für die anderen ansprechend und anziehend ist. Wenn man 5:53 irgendwie so pharisäerhaft jedem die Welt erklärt und sagt, was sie alles falsch machen, na, das ist ein tolles Zeugnis. Da wird keiner drauf hören und 6:00 wird auch niemand versuchen, den Weg Jesu dann zu folgen. Aber wenn die Menschen das Gespür haben, da ist irgendetwas dahinter, diese Person 6:07 besehlt etwas, das über alle menschlichen Sicherheiten oder Gewissheiten hinausgeht. Dieser Mensch ist so gut und so und so 6:16 liebenswürdig und wenn ich ihn frage, dann bemüht er sich auch oder versucht er mir ehrlich, schlicht und einfach zu antworten, dann wird unser Lebenszeugnis 6:26 fruchtbar. eben, wir sollen das Zeugnis leben, vorleben, aber hier und da auch mal den Mund aufbekommen und nicht uns die ganze Zeit genieren für das, was wir 6:36 glauben und niemandem zu nahe treten wollen. Also entweder ist Jesus Gottes Sohn, entweder ist das die Wahrheit oder es ist das nicht. Wenn es aber die 6:44 Wahrheit wäre, dann wäre es ja fast kriminell äh diese den anderen vorzuenthalten und nur für mich zu behalten. Das sollten wir nicht tun. 6:52 diese drei Vollzüge der Kirche, also des Gottesdienstes, der Nächsten Liebe und des Zeugnisses. Diese drei Vorzüge betreffen die Kirche 6:59 als Ganze, aber auch jeden einzelnen von uns. Und diese Vollzüge sollten in dem ausgewogenen Gleichgewicht sein. Man kann nicht das 7:10 eine tun und das andere lassen. Es gehört alles drei zusammen und bedingt einander. Dementsprechend vielleicht für einen selber die Frage, wo habe ich da 7:18 vielleicht noch Nachholbedarf? bin ich vielleicht jemand, der gerne betet, der auch gerne die heilige Messe besucht, vielleicht sogar sich da engagiert in 7:25 der Gestaltung ähm z.B. als bei der Musik oder so. bin aber ansonsten irgendwie weiß ich nicht karg in der nächsten Liebe, dann 7:34 könnte ich vielleicht versuchen, das ein bisschen mehr auszubauen. Oder bin ich jemand, der vielleicht gut andere überzeugen kann und auch gerne vom 7:40 Glauben spricht, aber es mit anderen Vollzügen der Kirche nicht ganz so genau nimmt. Wie dem auch sei, wir wollen versuchen alle drei Vollzüge der Kirche 7:49 selbst auch in unser Leben zu integrieren und umzusetzen. Und fragt euch vielleicht, was ist das, was ich jetzt noch besonders umsetzen könnte, wo 7:57 noch ein bisschen Potenzial ist? In dem Sinne alles Gute, Gottes Segen und bis zum nächsten Mal.