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Finde Jesus im Koran und Mohammed in der Bibel!

Towards Eternity - Deutsch57:46 16.304 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 577 Zeilen
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  1. Der Islam ist der Glaube von Jesus, und das Christentum ist der Glaube über die Person Jesu.
  2. Muhammad (FSMI) hat Maria nie getroffen. Sie lebte 600 Jahre vor ihm.
  3. Wie kann es dann sein, dass sie die einzige Frau im Koran ist, die namentlich erwähnt wird? Und sie wird nicht nur namentlich genannt,
  4. sie wird als die frommste aller Frauen dargestellt. Ich besitze 300 Bibeln aus verschiedenen Epochen,
  5. in verschiedenen Sprachen und Versionen. Keine einzige dieser Bibeln gleicht der anderen.
  6. Im Islam glauben wir, dass Jesus ein zweites Mal kommen wird. Er wurde nicht getötet und nicht gekreuzigt.
  7. Jesus, Friede sei mit ihm war ein monotheistischer Mensch, trank keinen Alkohol,
  8. aß kein Schweinefleisch, verzehrte nichts, was Blut enthielt,
  9. denn er war ein praktizierender Muslim, ein Prophet. Wenn man Jesus liebt, dann folgt man seinem Glauben.
  10. Der Glaube von Jesus war der Islam. Assalamu alaikum Dr. Sabeel Ahmed.
  11. Vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind. Wir haben ein paar Fragen zum Christentum gesammelt,
  12. die wir Ihnen gern stellen würden. Alaikum salaam wa Rahmatullahi wa Barakatuh. Ja, bitte – nur zu.
  13. Fangen wir mit der ersten Frage an: Welche Reaktionen bekommen Sie, wenn Sie über die Stellung von Maria im Islam sprechen – Maryam (a.s.)?
  14. Und was würden Sie sagen, wenn ich Sie nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Islam und Christentum frage?
  15. Was Maria, Friede sei mit ihr betrifft, habe ich eine Antwort mit nur einem Wort: Die englische Form ihres Namens, MARY.
  16. Also: M. A. R. Y. Das M steht für Mentioned: sie wird im Koran erwähnt –
  17. als einzige Frau, die dort namentlich erwähnt wird. Einmal war ich auf einem Flug von Chicago nach Houston.
  18. Ich saß am Fenster, und neben mir saßen zwei Damen katholischen Glaubens.
  19. Wir haben ein Quiz gespielt über Islam und Christentum. Ein Quiz der Daʿwah im Flugzeug.
  20. Ich stellte ihnen diese Frage: „Meine lieben Schwestern, wer, denkt ihr, ist die einzige Frau, die im gesamten Koran namentlich genannt wird?“
  21. Sie sagten: „Wir wissen die Antwort – es ist Maria, die Mutter von Jesus.“ Ich sagte: „Wunderbar.“ Dann stellte ich die nächste Frage:
  22. „Okay, wie oft wird sie im Koran erwähnt?“ Sie sagten: „Das wissen wir nicht.“
  23. Ich sagte: „34 Mal.“ Dann fragte ich sie: „Und wie oft wird sie
  24. in eurer Bibel erwähnt?“ Sie sagten zu mir: „Wir wissen die Antwort nicht.“
  25. Ich sagte ihnen: „18 Mal.“ Zum Vergleich also: Im Koran 34 Mal, in der Bibel 18 Mal.
  26. Ich sagte zu ihnen: „Muslime lieben Maria also wohl mehr als ihr, oder?“ Da lachten sie.
  27. Also: M steht für Mentioned – die einzige Frau, deren Name im Koran erwähnt wird. M steht auch für den Namen eines Kapitels im Koran –
  28. Kapitel Nummer 19. Also: M wie in Maria.
  29. Dann kommt das A: A wie Allah, Anbetung Allahs, Hingabe an Allah. Allah war der Mittelpunkt ihres Lebens.
  30. Ihre Demut, ihre Keuschheit, ihre Hingabe zu Allah. Der Koran erwähnt das immer wieder, an vielen Stellen.
  31. Das R steht für den Respekt, den Allah Maria, Friede sei mit ihr, erwiesen hat. Es gibt ein Kapitel im Koran, Sure 3, Vers 42,
  32. in der ein Engel zu Maria kommt und zu ihr sagt: „Maria, Gott hat dich auserwählt, dich gereinigt
  33. und dich über alle Frauen gestellt.“ Schauen Sie diese Ehre an, diesen Respekt, den Allah ihr gegeben hat.
  34. Und ich sage zu meinen christlichen Freunden: Mohammed, Friede sei mit ihm, hat Maria nie getroffen.
  35. Sie lebte 600 Jahre vor ihm. Wie kann es also sein, dass sie die einzige Person ist,
  36. die im Koran namentlich genannt wird? Nicht nur das – sie wird als die frommste aller Frauen dargestellt.
  37. Diese Auszeichnung bekam nicht die Mutter, nicht die Ehefrau und nicht die Tochter von Mohammed, Friede sei mit ihm,
  38. sondern – wohlgemerkt – eine „jüdische Frau“, die er nie kannte. Das, so sage ich den Christen, ist ein Hinweis darauf:
  39. Der Koran ist nicht das Werk des Propheten (FSMI), sondern er stammt vom Schöpfer der Menschheit.
  40. Also M, A, R – und jetzt das Y, ja? Das Y steht dafür, dass sie jung war, young, und noch Jungfrau,
  41. als sie Jesus zur Welt brachte. Das ist Maria im Islam.
  42. Und wie sieht es im Christentum aus? Gibt es Unterschiede zwischen Islam und Christentum?
  43. Was die Unterschiede angeht, würde ich sagen, der Hauptunterschied ist der: Im Koran wird Maria mit Ehre, Respekt und Segen erwähnt.
  44. Im Koran hat sie einen hohen Rang. In der Bibel hingegen erscheint sie nur als eine normale Frau,
  45. eine normale Mutter – nichts Besonderes. Sie wird an einigen Stellen genannt,
  46. ein paar oberflächliche Interaktionen mit Jesus und einigen Jüngern, aber niemals mit dem Rang, den der Islam ihr im Koran zuschreibt.
  47. Die Gemeinsamkeit ist aber: Sie war Jungfrau. Sie war jung, unverheiratet und Jungfrau,
  48. als Allah das Wunder Jesu in ihr entstehen ließ. Wie steht es mit der Erwähnung des Propheten Mohammed (FSMI) in der Bibel?
  49. Laut muslimischen Theologen wird Mohammed, Friede sei mit ihm, im Alten Testament und im Neuen Testament erwähnt.
  50. Tatsächlich sagt der Koran selbst in Sure 7, Vers 157, dass die Erwähnung des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm,
  51. in ihren Schriften zu finden ist – also bei Juden und Christen. Wir können im Alten Testament, im Buch Deuteronomium,
  52. Kapitel 18, Vers 18 nachlesen, da sagt Mose, Friede sei mit ihm, anscheinend zu seinem Volk:
  53. Eines Tages wird ein Prophet nach mir kommen, und dieser Prophet wird so sein wie ich.
  54. Er wird nicht aus sich selbst sprechen, sondern nur, was er hört. Das wird er weitergeben.
  55. Und die muslimischen Gelehrten sagen: Der einzige Prophet, der Moses wirklich ähnelte, war Mohammed, Friede sei mit ihm.
  56. Das ist Punkt eins. Zweitens ist zu sagen: Im Buch Jesaja,
  57. Kapitel 29, Vers 12, erscheint ein Engel einem Mann und sagt zu ihm: Lies.
  58. Der Mann antwortet: Ich kann nicht lesen. Genau das geschah mit Mohammed, Friede sei mit ihm,
  59. als der Engel Gabriel kam und ihm befahl, zu lesen. Mohammed antwortete: Ich kann nicht lesen.
  60. Im Hohelied Salomos, Kapitel 5, Vers 16, taucht das Wort „Mohammed“ auf.
  61. Das Wort „Mohammed“ steht dort auf Hebräisch. Das war das Alte Testament.
  62. Im Neuen Testament, so sagen muslimische Theologen, gibt es sehr viele Prophezeiungen.
  63. Das jüdische Volk wartete auf das Kommen eines Propheten. Denn Moses sagte ja: Ein Prophet wird nach mir kommen.
  64. Einer, der mir ähnlich ist. Zur Zeit Jesu warteten die Christen immer noch auf diesen Propheten.
  65. Sie fragten Johannes den Täufer: Bist du dieser Prophet? Und Johannes sagte: Nein.
  66. Dann sprach Jesus selbst von diesem Propheten, und zwar im Johannesevangelium, Kapitel 16, Vers 7:
  67. „Es ist gut für euch“, sagt er zu seinen Jüngern, „dass ich gehe. Denn wenn ich nicht gehe, wird der Tröster nicht kommen.
  68. Wenn ich aber gehe, wird er gesandt werden.“ Dann sagt Jesus: „Ich habe euch noch vieles zu sagen,
  69. aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Doch wenn er kommt, wird er euch die ganze Wahrheit bringen.
  70. Er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hört, wird er sagen.“ Es wird das männliche Pronomen benutzt, nicht „es“ – nicht für den Heiligen Geist.
  71. Das männliche Pronomen wird gebraucht, und Jesus sagt, dass er die Wahrheit bringen wird.
  72. Er wird den Glauben vollenden. Er wird umfassende Leitung geben. Muslime sagen, diese umfassende Leitung
  73. kam durch Mohammed, Friede sei mit ihm, von Allah. Das sind also einige dieser Prophezeiungen.
  74. Und was sagen Christen, wenn Sie ihnen diese Beispiele zeigen? Was sagen sie oder wie reagieren sie?
  75. Ashhadu an la ilaha illallah wa ashhadu anna Muhammadan rasulullah. (Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Gesandter.)
  76. – Wirklich? – Einige von ihnen, ja. Aber manche von ihnen argumentieren dagegen.
  77. Sie sagen dann: Wissen Sie, diese Prophezeiungen, die Sie erwähnt haben, besonders im Neuen Testament,
  78. die beziehen sich auf den Heiligen Geist, den Heiligen Geist Gottes. Und nicht auf euren Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm.
  79. Und wir sagen dann Folgendes: Jesus sagt doch, dass er gehen muss, damit dieser andere kommen kann.
  80. Aber wir entgegnen: Der Heilige Geist war schon zu Jesu Zeiten da. Also ergibt das keinen Sinn, oder?
  81. Jesus sagt, er muss gehen, damit dieser andere kommt. Aber wenn das der Heilige Geist ist – der war doch schon da.
  82. Es kann nicht der Heilige Geist sein. Das Zweite, was wir den Christen entgegnen, ist:
  83. Jesus sagt, dass dieser Kommende die ganze Wahrheit bringen wird, eine umfassende Leitung. Und das tat der Heilige Geist nicht.
  84. Drittens können wir auch sagen: Das männliche Pronomen „er“ wird sieben Mal in diesen Versen verwendet.
  85. Dass er kommen wird, er mich verherrlichen wird, er euch die ganze Wahrheit zeigen wird – richtig? Der Heilige Geist ist ein „Es“. Er ist kein „Er“ und kein „Sie“.
  86. Noch etwas, was wir sagen können, ist, dass Jesus in dieser Passage sagt, dass er nicht aus sich selbst sprechen wird,
  87. sondern dass er nur das sagt, was er hört. Laut christlicher Lehre ist der Heilige Geist Gott.
  88. Aber Gott wartet doch nicht darauf, dass ihm jemand sagt, was er sagen soll oder nicht.
  89. Deshalb muss es jemand anderes sein als der Heilige Geist. Und wir sagen, dass nur eine Person dieser Beschreibung entspricht:
  90. Mohammed, Friede sei mit ihm. Eines der Themen, die Christen am meisten über den Islam interessiert,
  91. ist die Stellung Jesu in dieser Religion. Denn viele sind überrascht zu hören, dass Muslime auch an Jesus glauben.
  92. Was gibt es dazu zu sagen? Könnten Sie Jesus im Islam mit dem Jesus im Christentum vergleichen?
  93. Also gut, alhamdulillah. Einmal hatten wir eine Plakatwand an einer Autobahn in Chicago, da stand:
  94. „Finde Jesus im Koran und Mohammed, Friede sei mit ihm, in der Bibel.“ Die Leute waren neugierig: Wirklich?
  95. Wie kann man Jesus im Koran finden, und wo steht Mohammed, Friede sei mit ihm, in der Bibel?
  96. Viele Leute riefen an, um Fragen zu stellen, viele wollten diskutieren, aber viele riefen auch an, um ein Exemplar des Koran zu bekommen.
  97. Wenn mich also jemand fragt: „Okay, wer ist Jesus im Islam?“, dann habe ich eine einfache Ein-Wort-Antwort für ihn.
  98. Und diese eine Antwort, wirklich nur ein Wort, lautet: Es ist JESUS.
  99. J. E. S. U. S. Und jeder einzelne Buchstabe von „Jesus“ wird nun für uns ein Punkt,
  100. um Christen zu erklären, wer Jesus im Islam ist. Der Buchstabe J steht also dafür, dass Jesus just (nur) ein Gesandter war.
  101. Ganz einfach gesagt. Das J steht für: Just ein Gesandter.
  102. Im Koran, in Kapitel 5, Vers 75, heißt es: Jesus war nur ein Gesandter.
  103. Viele Gesandte starben vor ihm bereits. Laut Koran war Jesus ein Gesandter
  104. in der Reihe aller Gesandten. Jeder Gesandte kam, um die Menschen zum Glauben an den einen Gott einzuladen.
  105. Jesus war also ein Gesandter. Das E steht dafür, dass er von Gott empowered (ermächtigt) wurde, Wunder zu tun.
  106. Er hat Tote auferweckt, Blinden das Augenlicht gegeben, Kranke und Aussätzige geheilt.
  107. Er tat also Wunder – dank der Ermächtigung durch den Schöpfer. Wo steht das?
  108. In der Sure Nummer 3, Vers 49 des Koran. Aber das Erstaunliche, das wir Christen mitteilen wollen, ist:
  109. Zu jedem einzelnen Wunder, das Jesus vollbrachte, Friede sei mit ihm, wurde er durch Gott ermächtigt.
  110. Das bedeutet: Die Macht kam vom Schöpfer, nicht aus ihm selbst. Also das ist E – J, E.
  111. S steht dafür, dass die sole (einzige) Mission von Jesus war, die Menschheit einzuladen, den einen Gott anzubeten.
  112. Also im Koran, Kapitel 3, Vers 51, heißt es: „Inna Allaha rabbī wa rabbukum faʿbudūhu, hādhā ṣirāṭun mustaqīm.“
  113. Allah zitiert Jesus im Koran, und Jesus sagt: Wahrlich, Allah ist mein Herr und euer Herr.
  114. Dient Ihm allein, das ist der gerade Weg. S steht also für die sole (einzige) Mission Jesu.
  115. Also: J, E, S, U. Interessant, oder? Wofür könnte das U stehen?
  116. U steht für uplifted (emporgehoben) durch Allah. Nicht getötet, nicht gekreuzigt – Allah hat ihn erhoben.
  117. Er ist dort oben, ohne gekreuzigt worden zu sein. Okay? Also: J, E, S, U.
  118. Und das letzte S steht für Second coming, die Wiederkunft. Christen sind oft erstaunt: „Wirklich? Ihr glaubt an die Wiederkunft?“
  119. So erkläre ich den Islam – leicht zu merken, alles in Reihenfolge, und es endet mit der Wiederkunft. Das ist Jesus im Islam.
  120. Er wurde also nicht gekreuzigt, nicht getötet. Er wurde in den Himmel erhoben.
  121. Ja, laut Koran, Sure 4, An-Nisa (Die Frauen), Vers 157.
  122. Allah sagt – sinngemäß übersetzt –: Sie sagen, sie hätten Jesus, den Sohn Marias, den Messias, getötet.
  123. Aber sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt. Es erschien ihnen nur so.
  124. Und dann sagt Allah, dass Jesus von Ihm erhoben wurde. Nicht gekreuzigt, nicht getötet.
  125. Das ist einer der Unterschiede – aber das ist, was Allah über Jesus sagt. Warum wurde er nicht getötet, sondern in den Himmel erhoben?
  126. Wird er deshalb auch wiederkommen? Genau, im Islam glaubt man an die Wiederkunft von Jesus.
  127. Er wurde nicht getötet, nicht gekreuzigt, denn laut der christlichen Theologie
  128. ist der Tod Jesu am Kreuz das Mittel zur Erlösung der Christen. Da wir aber nicht glauben, dass der
  129. Tod oder das Leben eines Menschen eine Möglichkeit zur Erlösung ist, sagt Allah, der Erhabene, gewissermaßen dann:
  130. „Er ist nicht gestorben.“ Selbst wenn man annimmt, er sei gestorben, wäre das kein Weg zur Erlösung.
  131. Aber so geschah es, dass Allah Jesus zu sich erhob. Er wird wieder herabgesandt werden,
  132. und dann wird eine Abfolge von Ereignissen stattfinden, wenn er wiederkommt.
  133. In diesem Zusammenhang: Was wird geschehen, wenn er kommt? Wird er ein Gesandter sein?
  134. Wenn Jesus zurückkehrt – natürlich weiß niemand, wann genau: welcher Tag, welches Jahr das sein wird –
  135. aber es gibt authentische Überlieferungen in den Sammlungen von Imam Bukhari und Imam Muslim. Diese Hadithe, also Aussagen des Propheten, Friede sei mit ihm,
  136. die früher von Muslimen gesammelt wurden. Es gibt etwa 14 authentische Überlieferungen
  137. von Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, die über die Wiederkunft von Jesus berichten und sie im Detail beschreiben.
  138. Er wird in der Stadt Damaskus erscheinen. Es wird zur Zeit des Morgengebets sein.
  139. Muslime beten fünfmal am Tag, und das ist das erste Gebet des Tages. Er wird vom Himmel herabsteigen.
  140. Er wird auf dem Minarett der Weißen Moschee im Osten von Damaskus herabsteigen. Er wird herabkommen – genau zur Zeit des muslimischen Gebets.
  141. Die Muslime werden erstaunt sein, überrascht, und sie werden sagen: Willkommen Jesus,
  142. wir haben auf dich gewartet. Und sie werden zu ihm sagen: Jesus, warum leitest du nicht das Gebet?
  143. Aber Jesus wird dann sagen: Der Imam, der bereits da ist, wird das Gebet leiten.
  144. Der Punkt ist: Jesus wird nicht als neuer Prophet kommen, sondern als Anhänger der Scharia
  145. des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm, zurückkehren. Dann gibt es weitere Beschreibungen dessen, was geschehen wird:
  146. Er wird ein Heer haben, das gegen den Antichristen kämpft. Durch Gottes Macht wird der Antichrist besiegt.
  147. Dann wird Jesus für einige Jahre über die ganze Welt herrschen. In dieser Zeit werden alle Menschen Muslime sein.
  148. „Muslim“ bedeutet: jemand, der sich dem Schöpfer hingibt. Jesus wird heiraten.
  149. Er wird die Pilgerfahrt (Hajj) nach Mekka machen. Dann wird er eines natürlichen Todes sterben.
  150. Wie unterscheidet sich der islamische Glaube an das Leben nach dem Tod vom christlichen? Himmel, Hölle, Jüngstes Gericht usw.?
  151. Sehr gute Frage. Das Konzept der Erlösung, das Konzept des Jenseits –
  152. da gibt es viele Ähnlichkeiten, aber auch sehr viele Unterschiede. Eine Ähnlichkeit ist folgende:
  153. Laut dem Christentum wird es einen Tag der Auferstehung geben, und es wird ein Jüngstes Gericht geben.
  154. Aber beim Jüngsten Gericht, so glauben die Christen, wird nicht Gott selbst richten, sondern Jesus wird die Menschen richten.
  155. Aber im Islam hingegen ist Allah allwissend, allsehend, allweise und allkundig.
  156. Nur Er allein ist geeignet, über die Menschheit zu richten – nicht Jesus. Denn Jesus hatte nicht allumfassendes Wissen – er war ein Prophet, ein Mensch..
  157. Er war nicht allwissend. Das ist also ein wesentlicher Unterschied.
  158. Ein zweiter großer Unterschied ist die Beschreibung des Paradieses im Koran im Vergleich zur Bibel.
  159. In der Bibel gibt es keine ausführlichen Beschreibungen des Paradieses. Der Koran hingegen schon.
  160. Er spricht über verschiedene Dinge wie Paläste, Bäume, Kleidung, die Speisen der Menschen, ihre Beziehungen untereinander usw.
  161. Er beschreibt all die wunderbaren Belohnungen, auch Ehepartner und Familie. Die Bibel hingegen sagt im Wesentlichen nur, dass man im Paradies eine direkte Verbindung
  162. zu Gott haben wird. Aber das lässt, wissen Sie, ziemlich viele Fragen offen.
  163. Was bedeutet das für die Ewigkeit? Sitzt man dann einfach da oben und Gott ist auch da? Was macht man dort?
  164. Der Koran gibt zufriedenstellende Antworten darauf, was im Paradies geschehen wird, und beschreibt alle Belohnungen im Detail.
  165. Das ist also ein Unterschied. Ein weiterer Unterschied ist das Konzept der Hölle.
  166. Einige Christen glauben an eine wortwörtliche Hölle, mit entsprechenden Strafen und Leid.
  167. Aber die Mehrheit der Christen sagt, die Hölle sei vielmehr ein Zustand der Trennung
  168. zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. Diese Trennung führe dann zu Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung
  169. und Traurigkeit bei den Menschen. Im Islam hingegen ist die Hölle ein Ort der Bestrafung
  170. für diejenigen, die Gott abgelehnt haben – nachdem viele Zeichen und Warnungen zu ihnen kamen,
  171. sie aber trotzdem Gott ablehnten, auch noch Falsches taten, und „Schirk“ begingen – also Gott Partner beigesellten.
  172. Sie beteten andere außer oder zusätzlich zum eigentlichen Schöpfer an.
  173. Die Hölle ist also ein Ort, der im Koran detailliert beschrieben wird. Möge Allah uns alle vor der Hölle bewahren und uns helfen, ins ewige Paradies zu gelangen.
  174. Glauben Christen, dass Muslime in die Hölle kommen? So wie Muslime sechs Grundsätze und die fünf Säulen
  175. sowie weitere Pflichten haben, kann es für einen Menschen, der den islamischen Glaubenssätzen nicht zustimmt
  176. und diese nicht befolgt, eine Strafe geben. Wenn ein Mensch den Islam ablehnt,
  177. trotz der Warnungen und des Wissens, da sagen wir dann:
  178. Das ist ein Kriterium dafür, in die Hölle zu kommen. Nach christlichem Verständnis gilt: Wenn man nicht glaubt, dass Jesus Gott ist,
  179. der Sohn Gottes, Teil der Dreifaltigkeit, oder dass er für die Erlösung der Menschen gestorben ist,
  180. wenn man diese Vorstellung von Jesus nicht akzeptiert, dann, sagen sie, kommt man in die Hölle.
  181. Also sagen sie, Muslime kommen in die Hölle, wenn sie nicht an Jesus glauben und an das, wofür er kam. Ja,
  182. so sehen sie das tatsächlich. Muslime kommen in die Hölle, wenn sie Jesus nicht als Herrn und Erlöser annehmen.
  183. Aber direkt in der Bibel können wir ihnen zeigen, dass das, was sie sagen, nicht dem entspricht, was Jesus über Erlösung gesagt hat.
  184. Ich denke, das ist einer der wichtigsten Punkte: Laut Jesus besteht der Weg zur Erlösung
  185. darin, den richtigen Glauben zu haben und gute Taten zu tun. Genau das sagt auch der Islam.
  186. Im Koran, Sure 2, Vers 25, sagt Allah – hier die Übersetzung:
  187. Wenn jemand den rechten Glauben hat und gute Werke tut, dann garantiert Allah dieser Person das ewige Paradies.
  188. Ein Mann kam also zu Jesus – so steht es in der Bibel – ein Mann kam zu ihm und stellte ihm eine wirklich grundlegende Frage.
  189. Diese Stelle steht im Neuen Testament, im ersten Evangelium, dem Matthäusevangelium, Kapitel 19, ab Vers 16.
  190. Ein Mann kam zu Jesus und fragte ihn: „Guter Meister, was muss ich tun, um ins Paradies zu kommen?“
  191. Sehen Sie, eine direkte Frage, oder? Und Jesus sagte: Warum nennst du mich gut?
  192. Niemand ist gut, außer dem einen, der Gott ist. Also kann Jesus laut dieser Bibelstelle nicht Gott sein, denn Gott ist –
  193. Jesus sagt, da ist jemand anderes, der vollkommen gut ist, ich bin nicht vollkommen gut.
  194. Aber dann kam er zur Antwort. Jesus sagte: Wenn du ewiges Leben willst,
  195. wenn du ins Paradies willst, halte die Gebote. Sehen Sie, Jesus hätte Folgendes sagen können:
  196. Warte ein paar Tage, ein paar Wochen oder Monate, ich werde sterben, man wird mich kreuzigen,
  197. glaube, dass ich gestorben bin, dann auferstanden – und das ist der Weg ins Paradies. Aber das sagte er nie. Diese Theologie kam erst später.
  198. Was Jesus wirklich sagte, war: Wenn du ins Paradies willst, folge den Geboten.
  199. Und dieser Mann fragte: Welche Gebote meinst du? Jesus sagte: Die alten Gebote – also aus dem Alten Testament.
  200. Er spielte damit auf die Zehn Gebote an. Die zehn Gebote werden im Alten Testament, im Buch Exodus genannt.
  201. Im Kapitel 20, Vers 3 heißt es: Bete nur einen Gott an und glaubt nur an diesen. Und die übrigen neun Gebote handeln von guten Taten.
  202. Lästere nicht Gottes Namen, ehre deine Eltern, sei gut zu deinen Nachbarn, lüge und betrüge nicht,
  203. morde nicht – gute Handlungen eben. Wenn man also die Zehn Gebote nimmt,
  204. dann ist das erste: Glaube an den einen Gott. Und die restlichen fordern dazu auf, Gutes zu tun.
  205. Laut Jesus, Friede sei mit ihm, sogar aus Sicht der Bibel, braucht ein Mensch also den rechten Glauben und gute Taten, um ins Paradies zu gelangen.
  206. Nach christlicher Lehre opferte sich Jesus für die Erlösung und zur Vergebung der Sünden der Menschheit.
  207. Warum soll dieser Glaube falsch sein? Warum soll es nicht genügen, Jesus als Erlöser anzunehmen?
  208. Wissen Sie, das ist auf mehreren Ebenen falsch. Es ist schon aus logischer Sicht nicht schlüssig: Warum sollte Jesu Tod
  209. der ganzen Menschheit Erlösung bringen? Ich bin von zu Hause bis hierher gefahren.
  210. Angenommen, ich würde zu schnell fahren, dann sollte ich derjenige sein, den die Polizei anhält,
  211. und ich sollte auch derjenige sein, der das Bußgeld bekommt. Nicht meine Frau, nicht mein Nachbar, nicht meine Eltern.
  212. Also, wenn jemand stirbt – wie kann es jemand anderem Erlösung bringen, an dessen Tod zu glauben?
  213. Nach dem Islam und nach logischem Denken gilt: Was du tust, dafür trägst du auch die Verantwortung.
  214. Wenn du Gutes tust, dann bekommst du Lohn dafür. Für schlechte Taten gibt es Vergebung, wenn du bereust – oder es folgen Konsequenzen.
  215. Die Erlösungslehre des Islam ist logisch und vernünftig. Jedes Rechtssystem auf der Welt
  216. wendet genau dieses islamische Prinzip der Eigenverantwortung an. Wenn jemand ein Verbrechen begeht, wird er selbst bestraft,
  217. nicht jemand anderes. Deshalb ergibt aus logischer Sicht das christliche Konzept von Erlösung
  218. keinen Sinn. Und in den Schriften, wie ich zuvor schon sagte,
  219. sagte Jesus, der Weg zur Erlösung, der Weg ins Paradies besteht darin, den richtigen Glauben zu haben und gute Taten zu tun.
  220. Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 19, Vers 16 und folgende. Egal, aus welcher Richtung man es betrachtet –
  221. selbst aus dem Alten Testament. Auch im Alten Testament steht, dass jeder das trägt, was er getan hat.
  222. Im Buch Ezechiel. Das Alte Testament sagt das, Jesus sagte es, der Koran sagt es, die Logik sagt es,
  223. und jedes Gerichtssystem sagt: Der, der Unrecht getan hat, soll bestraft werden, und der, der Gutes getan hat, soll belohnt werden.
  224. Das Konzept der Erbsünde ergibt also keinen Sinn, oder? Laut Erbsünde begingen Adam und Eva eine Sünde –
  225. sie widersetzten sich Gott und aßen vom Apfel bzw. gingen zum verbotenen Baum. Und die Strafe dafür ist, dass alle Nachkommen von Adam und Eva
  226. diese Erbsünde übernehmen. Aber logisch gesehen: Warum sollte ich bestraft werden
  227. für die Sünde meiner Eltern? Wie Sie wissen, stimmt kein Gerichtssystem der Welt dem zu,
  228. dass Kinder für die Sünden ihrer Väter bestraft werden. Der Islam spricht also nicht von einer Erbsünde.
  229. Der Islam spricht von ursprünglicher Güte. Jedes Kind, jedes Baby, jeder Mensch wird mit einem reinen Herzen geboren,
  230. mit einer „weißen Weste“. Unschuldig, rein, ohne Makel.
  231. Bis man das Pubertätsalter erreicht – dann wird man, wenn man Gutes tut, belohnt, und wenn man Schlechtes tut, gibt es Konsequenzen.
  232. Nach islamischem Verständnis haben Adam und Eva, nachdem sie das Falsche getan hatten,
  233. nachdem sie also den Fehler gemacht hatten, vor Gott bereut und gesagt: „Oh Gott, bitte vergib uns.“.
  234. Gott hat ihnen vergeben. Ende der Geschichte. Und jedes Kind wird mit ursprünglicher Güte geboren.
  235. Ich habe das schon oft gesagt. Bei jeder Infoveranstaltung in der Moschee, wenn Christen diese Frage stellen,
  236. sagen sie jedes Mal: „Weißt du, Sabeel, das, was du über das islamische Erlösungskonzept gesagt hast – es ist logisch,
  237. es ergibt Sinn.“ Dann fragen Christen: „Warum hat Gott dann die Bibel nicht geschützt?
  238. Warum hat Allah die Bibel nicht bewahrt, das Jesus bekam, die Zabur (Psalmen) von David,
  239. die Tora, die Moses gegeben wurde, und die Schriftrollen von Abraham?“
  240. Gott hätte sie schützen können. Wir könnten die Originale heute noch haben. Gott hätte es tun können, er ist allmächtig.
  241. Er hat die Macht dazu. Aber er wollte es nicht, weil diese Offenbarungen
  242. nur für diese Völker und diese Zeit bestimmt waren. Sie enthielten nur eine begrenzte Führung.
  243. Dort gab es nur eine begrenzte Scharia. Diese Scharia wäre nicht auf alle Menschen und alle Zeiten anwendbar.
  244. Scharia bedeutet Führung. Klar? Ich gebe Ihnen eine einfache Analogie:
  245. Sie haben die Verfassung von Norwegen. Die Verfassung Norwegens wurde nur für die Norweger geschrieben, für diese 5 Mio. Menschen,
  246. geografisch, basierend auf ihrer Kultur, im Kontext ihres Hintergrunds. Die Verfassung Norwegens wird nicht vollständig anwendbar sein
  247. auf die Menschen in den USA, oder auf die Menschen in Indien, in Afrika. Die Verfassung der USA wird nicht auf andere Länder anwendbar sein,
  248. weil sie in einem bestimmten Kontext geschrieben wurde. Aber stellen Sie sich vor, es gäbe eine Verfassung, die für die ganze Welt gilt,
  249. für alle Kulturen, alle Ethnien, für alle Zeiten. Das ist die Analogie des Korans im Vergleich zu den Verfassungen
  250. von Norwegen und den USA, die vergleichbar sind mit der Bibel, dem Alten und Neuen Testament.
  251. Selbst wenn Gott die Bibel erhalten hätte, oder die Offenbarung, die Gott Jesus gegeben hat,
  252. wäre das heute nicht genug für uns, um alle Lösungen für die Probleme zu bieten, die wir durchmachen.
  253. Es war also begrenzt in seinem Umfang, es war nur für diese Menschen und für diese Zeit. Aus diesem Grund hat Allah in Seiner Weisheit nicht die Verpflichtung übernommen,
  254. es zu bewahren. Aber der Koran ist für die ganze Menschheit, für alle Zeiten, für alle Lösungen,
  255. für jedes Problem, für jede Kultur, jede Rasse der Menschheit, und er ist die letzte Offenbarung, deshalb hat Allah die Verpflichtung übernommen, ihn zu bewahren.
  256. Muslime glauben, dass der Koran bewahrt wurde, aber die Bibeln wurden verändert. Was ist also der Grund dafür? Kann man das beweisen? Das ist eine schwerwiegende Behauptung.
  257. Es ist schwerwiegende Behauptung, und als solche sollte sie stichhaltige Beweise haben. Kommen wir schnell zum Koran.
  258. Allah hat die Prophezeiung im Koran, Sure 15, Vers 9 gegeben, es ist Allah, der dieses Dhikr (Erinnerung), diese Botschaft, gesandt hat,
  259. er wird sie bewahren, diese Offenbarung. Die zwar auf zwei verschiedene Weisen.
  260. Einmal im Gedächtnis, im Geist der Menschen. Sehen Sie, Mohammed, Friede sei mit ihm, als die Offenbarung zu ihm kam,
  261. wurde er der allererste, der den ganzen Koran auswendig lernte. Seine Anhänger lernten den Koran auswendig
  262. und lehrten ihn der nachfolgenden Generation weiter, bis hin zu unserer Generation.
  263. Also im Gedächtnis gab es viele Überlieferungsketten die sich über 1400 Jahre ohne Lücken erstrecken.
  264. Zehntausende, Hunderttausende, Millionen von Menschen haben ihn in jeder Generation auswendig gelernt. In unserer Generation, im Jahr 2021,
  265. sind es weltweit erstaunliche fast 15 Millionen Menschen, die den Koran auswendig gelernt haben.
  266. Wie viele von der Bibel? Originalsprache? Null. In der Originalsprache, meine ich. Auf Aramäisch,
  267. oder im klassischen Hebräisch, Altes Testament. Keiner lernt die Bibel auswendig, aber 15 Mio. haben den Koran auswendig gelernt.
  268. Das ist also eine Art, wie wir sagen können, dass der Koran bewahrt wurde. Und wir können diesen Versuch machen.
  269. Ein Christ kann kommen, der den Koran lesen kann, er kann den Koran aufschlagen und mein Sohn,
  270. der den Koran auswendig gelernt hat, und masha’Alla – er ist sehr nah dran, fast fertig –
  271. er kann wegschauen ohne Handy, ohne irgendein Gerät,
  272. nur aus dem Gedächtnis anfangen zu rezitieren. Und der Christ, der Arabisch lesen kann, kann in den Koran schauen,
  273. es wird genau das sein, was mein Sohn Yusuf rezitiert. Ein einfacher Versuch, alles klar.
  274. Die zweite Art, wie der Koran von Anfang an bewahrt wurde: Mohammed, Friede sei mit ihm,
  275. konnte nicht lesen und schreiben. Jedes Mal, wenn eine Offenbarung zu ihm kam, hatte er 55 bis 77 Schreiber.
  276. Sie kamen zu ihm und er bat sie,
  277. diesen Vers, dieses Kapitel des Korans
  278. vor ihm aufzuschreiben. Sie schrieben es auf, und dann bat er sie,
  279. zu rezitieren, was sie aufgeschrieben hatten, um sicherzugehen, dass sie genau das geschrieben hatten, was er gesagt hatte.
  280. So wurde der ganze Koran niedergeschrieben und der ganze Koran auswendig gelernt.
  281. Falls die Schreiber Fehler machten, – vor der Erfindung des Buchdrucks haben die Leute ja alles von Hand geschrieben, und Fehler passieren eben –
  282. wenn es also einen Fehler im Manuskript des Korans gibt, dann entdecken das die Huffaz, die Auswendiglerner des Korans,
  283. und wenn sie den Fehler im Manuskript finden, dann korrigieren sie ihn, und es wird genau so sein wie das Original.
  284. Der Koran hat also ein doppeltes Kontrollsystem, das kein anderes Buch hat. Das ist also der Beweis, dass der Koran bewahrt wurde.
  285. Und wir haben Manuskripte des Korans die bis in die Zeit des Propheten, Friede sei mit ihm, zurückreichen.
  286. Eines davon ist übrigens der Birmingham-Koran, der sich in der Bibliothek von Birmingham befindet.
  287. So können wir zeigen, dass der Koran bewahrt wurde. Es ist nicht nur blinder Glaube, sondern es gibt Beweise dafür.
  288. Und was ist mit der Bibel? Manche denken vielleicht: Ihr Muslime behauptet, die Bibel sei verändert worden.
  289. Okay, was ist der Beweis? Wer hat sie verändert? Wann? Wo sind die Veränderungen?
  290. Als Jesus, Friede sei mit ihm, damals von Führung sprach, von dem einen Gott, von Erlösung, hat das damals niemand aufgeschrieben.
  291. Kein Bibelhistoriker behauptet, dass die Worte Jesu tatsächlich zur Zeit Jesu aufgeschrieben wurden.
  292. Nachdem Jesus gegangen war, viele Jahrzehnte später, haben die Leute angefangen, sich zu erinnern und es aufzuschreiben.
  293. Es gab also eine Lücke von etwa 30 bis 60 Jahren nach Jesu Weggang von dieser Erde. Und laut den Christen waren die Verfasser
  294. der vier Evangelien nicht die ursprünglichen Augenzeugen. Es sind unbekannte Autoren.
  295. Und selbst als sie es aufschrieben, taten sie das nicht in der Sprache Jesu. Wissen Sie, Jesus sprach laut Encyclopaedia Britannica
  296. Aramäisch. Aber die Originaltexte des Neuen Testaments
  297. sind auf Griechisch geschrieben. Der Koran hingegen ist auf Arabisch geschrieben,
  298. wurde auf Arabisch offenbart und auswendig gelernt. Beim Gebet rezitieren wir ihn auf Arabisch. Das haben sie nicht.
  299. Die Bibel, das Neue Testament, wurde auf Griechisch geschrieben, aber Jesus sprach also Aramäisch.
  300. Schauen Sie sich all diese Lücken an: Nicht zur Zeit Jesu geschrieben, in einer anderen Sprache geschrieben,
  301. von Menschen verfasst, die keine Jünger oder Augenzeugen waren, und es fanden viele, viele Veränderungen dabei statt.
  302. Der Grund, warum es so viele Veränderungen gab, ist folgender: Okay, stellen wir uns das mal vor.
  303. Sie haben ein Manuskript der Bibel, und jemand muss dieses Manuskript abschreiben.
  304. Da es keine Auswendiglerner der Bibel gibt, kann dieser Mensch beim Abschreiben einen Fehler machen.
  305. Es kann wegen des Gedächtnisses sein, oder vielleicht ist dieser Mensch müde. Nicht genug Licht.
  306. So entsteht eine Abschrift, die nicht genau so ist wie das Original. Denn in dieser Abschrift ist ein Fehler.
  307. Wenn jemand von dieser Abschrift eine neue Abschrift macht, übernimmt er den Fehler und fügt vielleicht weitere hinzu.
  308. Je mehr Abschriften es gibt, desto mehr Fehler häufen sich an. Jetzt können wir ihnen auch zeigen,
  309. dass die Bibel verändert wurde, weil ich ein Sammler von Bibeln bin. In meiner Sammlung sind 300 Bibeln.
  310. Kommen Sie mal in meine Bibliothek. Aus verschiedenen Epochen, in verschiedenen Sprachen und Versionen.
  311. Jede einzelne davon ist anders als die anderen. Ein Beispiel?
  312. Die King-James-Bibel zum Beispiel. Sie erschien im Jahr 1611, unter der Autorität von König James von England.
  313. Diese Bibel wurde von 1881 bis 1885 überarbeitet, weil sie Fehler enthielt und nicht aus alten Manuskripten kopiert wurde.
  314. Sie wurde also 1881 in England revidiert. Da waren immer noch Fehler drin, deshalb begann man 1901 eine neue Überarbeitung,
  315. die American Standard Version genannt wird. Auch dort gab es Fehler, weil man plötzlich
  316. neue Manuskripte entdeckte. Und die neuen Manuskripte unterscheiden sich von dieser Bibel,
  317. also muss die Bibel ständig aktualisiert werden. Ich gebe euch ein paar Beispiele, okay?
  318. Die Version von 1901, die American Standard Version, hatte Fehler, also wurde sie 1952 überarbeitet.
  319. Auch diese hatte Fehler, also wurde sie 1971 erneut überarbeitet, die NASB. Auch die hatte Fehler, also wurde sie 1989 überarbeitet, dann 2020,
  320. und dann übrigens auch 2021. Man denkt sich vielleicht: Okay, Bruder Sabeel, was ist da los?
  321. Also gut, du hast vielleicht eine Bibel, aber wenn neue Manuskripte entdeckt werden, muss man die Bibel aktualisieren –
  322. nicht nur die Übersetzung, sondern den eigentlichen Inhalt. Was wären denn konkrete Beispiele
  323. für Verse, die in der Bibel verändert wurden? Wenn die King-James-Version der Bibel betrachtet, das Neue Testament,
  324. im zweiten Buch, dem Evangelium nach Markus, Kapitel 16 – ich nenne viele Dinge, ich hoffe, Sie kommen mit –,
  325. das Neue Testament, das zweite Evangelium, Kapitel 16, hat in der King-James-Version 20 Verse.
  326. Das ist also eine Bibel. Die Bibel, die ich habe, ist die Version von 1952.
  327. Im Markus-Evangelium, Kapitel 16, hat diese 20 Verse, aber diese hier hat nur acht Verse.
  328. Wow. Man könnte jetzt denken, dass die Muslime vielleicht Übersetzungen mit Versionen verwechseln.
  329. Nein, wir verstehen den Unterschied. Übersetzung bedeutet zum Beispiel vom Englischen ins Türkische.
  330. Das ist eine Übersetzung. Version bedeutet, dass die eigentlichen Worte verändert wurden.
  331. Es wurden Textstellen wirklich abgeändert. Diese Version hat mehr Verse, jene hat weniger Verse.
  332. Das ist ein Beispiel – ein einfaches. Ein weiteres Beispiel findet sich im Johannesevangelium, dem vierten.
  333. Kapitel 7, im Vers 53 – da geht es um die Prostituierte
  334. und wie Leute sich sammelten, um sie zu steinigen. Dann kam Jesus dazu und sagte:
  335. „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Diese Geschichte kennen Sie vielleicht.
  336. Diese Geschichte steht nicht in den alten Manuskripten. Die King-James-Version enthält sie.
  337. Die RSV-Bibel sagt aber, diese Geschichte sei hinzugefügt worden – sie steht nicht in den alten Handschriften.
  338. Also hat jemand diese Geschichte ergänzt. Noch ein kleines Beispiel:
  339. Im ersten Johannesbrief, Kapitel 5, Vers 7, steht in der King-James-Bibel, dass im Himmel drei sind, die Zeugnis ablegen:
  340. der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. So steht es in der King-James-Version.
  341. Die neueren Bibelversionen haben das entfernt, weil man erkannte, dass es später hinzugefügt wurde.
  342. Was ich also sagen will: Über Jahrhunderte wurden Dinge in griechische Manuskripte von Leuten hineingeschrieben oder auch gestrichen.
  343. Aus diesem Grund sagen wir, dass die Bibel verändert wurde. Und das ist das Dilemma der Christen:
  344. Sie haben nicht die Originalbibel, sie haben keine Huffaz, also keine Auswendiglerner der Bibel.
  345. Was sie haben, sind Manuskripte – und jedes Manuskript ist anders. Sie versuchen ihr Bestes, aus dem Kopf, durch Mehrheitsentscheid,
  346. zu entscheiden, welche Verse dann wohin gehören. So entstehen ihre Bibeln..
  347. Wenn Muslime also sowas sagen wie: Die Bibeln wurden verändert, der Koran hingegen wurde bewahrt – dann haben wir dafür starke Belege.
  348. Aber waren das die einzigen vier Bibeln, die geschrieben wurden? Oder gab es zur Zeit Jesu noch andere Bibeln?
  349. Was geschah, war: Nachdem Jesus um das Jahr 33 in den Himmel erhoben wurde, hat niemand sofort etwas über seine Lehren aufgeschrieben.
  350. Erst viele Jahrzehnte später begannen die Menschen, viele Evangelien zu schreiben. Die Definition eines Evangeliums ist:
  351. Es ist die Biografie von Prophet Jesus, Friede sei mit ihm. Also haben viele Menschen die Biografie des Propheten Jesus geschrieben.
  352. Nicht nur Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, sondern es wurden viele, viele Evangelien verfasst.
  353. Manche sagen 77, andere sprechen von 100 oder sogar 200. Dann geschah Folgendes: Die ursprünglichen Jünger Jesu und ihre Nachkommen
  354. gingen in verschiedene Teile der Welt, um den monotheistischen Glauben zu lehren, den Jesus gepredigt hatte.
  355. Diese Christen oder ursprünglichen Jünger, reisten ins Römische Reich, nach Persien,
  356. nach Ägypten und auch zum indischen Subkontinent oder bis China.
  357. In diesen Regionen, in diesen Kulturen, war die Lehre der Dreieinigkeit in verschiedenen Formen stark verbreitet.
  358. Leider verwässerten die monotheistischen Anhänger Christi den Monotheismus und mischten die Dreieinigkeit hinein.
  359. Im Römischen Reich war es dann so, dass es zwei Gruppen von Christen gab: trinitarische Christen
  360. und monotheistische Christen, oder wie man sie auch nennt: die unitarischen Christen.
  361. Es gab Trinitarier und es gab Unitarier. Zwischen ihnen gab es Streit und Spannungen.
  362. Also sagte Konstantin, der Kaiser von Rom – übrigens ein Heide –, dass es jetzt Frieden geben solle,
  363. Harmonie – lasst uns sie zusammenbringen! Er rief alle christlichen Bischöfe zusammen.
  364. Es gab ein Konzil, das sogenannte Konzil von Nicäa. Dort beschlossen sie, dass Jesus dem Vater gleichgestellt ist.
  365. Davor war das ja nicht die offizielle Ansicht. Jetzt wurde es zur Orthodoxie.
  366. Während das entschieden wurde, gab es viele Evangelien, wirklich viele,
  367. und die Christen konnten sich nicht einig werden, welches das richtige war und welches falsch war.
  368. Aber nun wurde die Trinitätslehre zur Norm. Im Jahr 367 wurde dann festgelegt, woraus die Bibel besteht.
  369. So viele Jahre nach Jesus! Im Jahr 367 nahmen sie die trinitarischen Überzeugungen auf
  370. und wählten nur jene Evangelien aus, die mit der trinitarischen Lehre der Christen übereinstimmten.
  371. Im Jahr 367, mehr als 300 Jahre nach Jesus. Die Evangelien, die die Dreieinigkeit unterstützten, kamen in die Bibel.
  372. Die anderen, die ihr widersprachen, wurden ausgeschlossen. Es gab also viele, viele andere Evangelien, zum Beispiel das Evangelium nach Thomas,
  373. oder wie manche sagen, das Evangelium nach Barnabas, und andere, die sagten, dass Jesus nur ein Prophet war,
  374. dass es nur einen Gott gibt und dass Jesus nicht gestorben ist. Also im Grunde das Konzept von Erlösung, wie es der Islam lehrt.
  375. All diese Evangelien wurden verworfen, auf die schwarze Liste gesetzt, verboten. Nur die Evangelien, die mit der Trinitätslehre übereinstimmten, wurden aufgenommen.
  376. Aber wie entstand denn überhaupt die Idee der Dreieinigkeit? Kam sie aus anderen Religionen,
  377. denen die Menschen zuvor angehörten, bevor sie Christen wurden? Die Idee der Dreieinigkeit war in verschiedenen Kulturen weit verbreitet.
  378. Nicht nur die Dreieinigkeit übrigens. Denn in manchen Kulturen
  379. wurde das Gottesbild so stark verwässert, dass sie anfingen, Götzen, Menschen, Tiere und eben auch trinitarische Vorstellungen anzubeten.
  380. Zum Beispiel bei den Hindus gibt es bis heute eine Dreieinigkeit. Sie haben Brahma, den Schöpfer, Vishnu,
  381. und dann Shiva, den Erhalter und Zerstörer. Auch in der ägyptischen Kultur gab es eine ähnliche Dreieinigkeit,
  382. im Römischen Reich, in Persien ebenfalls. Der Monotheismus wurde also verwässert.
  383. Wissen Sie, zum Beispiel in Indien – ich komme ja aus Indien. Ich bin in Indien geboren und aufgewachsen.
  384. Ich habe gesehen, wie manche Muslime um die Gräber Verstorbener herumgelaufen sind. Und das waren Muslime.
  385. Sie machten sogar Sajdah! Niederwerfung vor diesen Toten,
  386. und sie behaupteten, Muslime zu sein, aber sie hatten kein Wissen, sie begingen Neuerungen.
  387. Genauso war es, als die frühen Nachfolger von Christus auf andere Kulturen trafen.
  388. Sie fühlten sich von diesen Kulturen angezogen, von deren Lebensweise, von ihrer Theologie, und so verwässerten sie den Monotheismus
  389. und übernahmen trinitarische Konzepte. Ursprünglich war es in manchen Kulturen, auch in der jüdischen Kultur,
  390. üblich, fromme Menschen als „Sohn Gottes“ zu bezeichnen, rechtschaffene Menschen als „Sohn Gottes“.
  391. Nicht im wörtlichen, sondern im übertragenen Sinne. Aber dann kamen die Nachfolger von Christus ins Spiel und sagten:
  392. In anderen Kulturen gibt es auch „Söhne Gottes“, „Sohn Gottes“. Also dachten sie sich: Vielleicht ist Jesus auch ein Sohn Gottes.
  393. Sie gaben dieser Bezeichnung eine wörtliche Bedeutung, obwohl sie eigentlich sinnbildlich gemeint war. Als sie es wörtlich verstanden, also dass Gott einen Sohn hat,
  394. dachten sie, der Sohn müsse dieselben Eigenschaften wie Gott haben. Das bedeutet: Der Sohn müsste auch Gott sein.
  395. Dann führten sie eine weitere Figur ein, den Heiligen Geist. Dabei war der „Geist Gottes“ ursprünglich nur eine sinnbildliche Ausdrucksweise,
  396. „Geist Gottes“ bedeutete Gott selbst. Aber sie machten daraus eine eigene Person
  397. und gaben ihr göttliche Eigenschaften. Und so sagten sie dann:
  398. Wenn der Vater Gott ist, der Sohn göttliche Eigenschaften hat und der Heilige Geist auch, dann sind alle drei göttlich.
  399. Vielleicht – so wie in manchen Kulturen – besteht Gott aus drei Personen. Und so entstand das Konzept der Dreifaltigkeit, viele Jahrhunderte nach Jesus,
  400. und wurde schließlich zum orthodoxen Bestandteil des christlichen Glaubens. Also, das sind wirklich logische Argumente, aber viele Christen sagen:
  401. Ich habe Spiritualität im Christentum gefunden und spüre eine Verbindung zu Gott. Warum sollte ich etwas ändern? Warum meinen Glauben wechseln?
  402. Ich würde drei Gründe nennen, warum man den Glauben vom Christentum zum Islam wechseln sollte.
  403. Drei einfache Gründe, ganz kurz. Erstens: Nur weil jemand sich mit einem Glauben
  404. gut oder besonders spirituell fühlt, heißt das nicht, dass dieser Glaube auch wahr ist.
  405. Ein Hindu könnte beim Tempelbesuch genau dasselbe sagen. Er fühlt sich gut, er fühlt Spiritualität, er denkt, das sei der richtige Glaube.
  406. Aber Gefühle sind keine Fakten. Ein Buddhist oder ein Jude könnte dasselbe sagen.
  407. Auch Muslime sagen das über ihren Glauben. Nur weil wir etwas sagen, heißt das nicht, dass es auch richtig ist.
  408. Gefühle – ja, wir alle haben sie. Das nennt man ein subjektives Argument.
  409. Subjektiv, genau. Wir können uns nicht auf Gefühle verlassen, sondern müssen auf Fakten schauen.
  410. Also schauen wir uns nun zwei Fakten an. Erstens: Ein wichtiges Kriterium für einen wahren Glauben ist,
  411. dass er einem das richtige Gottesbild vermittelt. Wenn das Bild von Gott richtig ist, passt alles andere auch.
  412. Wenn das Bild von Gott falsch ist, zählt der Rest nicht. Das Konzept des Islam ist: absolute Einheit Gottes,
  413. nur ein einziger Schöpfer mit vollkommener Eigenschaften, ohne Partner, keine Dreifaltigkeit – reine Einzigkeit.
  414. Dieses Gottesbild lehrten alle Propheten und Gesandten, sogar in der Bibel.
  415. Ich sage zu meinen christlichen und jüdischen Freunden: Betrachtet Abraham, Friede sei mit ihm, im Alten Testament – er war ein Monotheist,
  416. er war kein Trinitarier. Moses war kein Trinitarier, er predigte den Monotheismus.
  417. Und auch die anderen Propheten, sogar Jesus, lehrten den Monotheismus. Jesus war kein Trinitarier.
  418. Das ist also der zweite Grund, warum sich Christen den Islam ansehen sollten: Denn der Islam hat den
  419. Monotheismus wiederbelebt, wie er von Jesus und anderen Propheten gelehrt wurde. Der dritte wichtige Grund ist: Wenn ich die Sache rein weltlich betrachte,
  420. und ich die habe Wahl zwischen Islam, Christentum, Judentum, Hinduismus, dann wäre ein Auswahlkriterium Folgendes:
  421. Die Menschheit hat sehr viele Probleme. Rassismus, der Zerfall von Familienstrukturen, Verlust moralischer Werte,
  422. Gewaltverbrechen, Suizid, Glücksspiel – die Liste der Probleme ist lang. Was ist die Lösung?
  423. Eines der Kriterien für einen wahren Glauben ist, dass dieser – wenn er von Gott kommt – praktische, umsetzbare und
  424. nützliche Lösungen für jedes einzelne Probleme bietet. Wenn man ins Neue Testament schaut, findet man dort keine
  425. umfassenden Lösungen zum Wirtschaftssystem, zum politischen oder juristischen System,
  426. zu Familie oder Ehe. Das Neue Testament hat es nicht – es enthält das nicht.
  427. Das Alte Testament enthält ein wenig, aber nur für das jüdische Volk. Es ist begrenzt, an Zeit und Ort gebunden und nur für ein bestimmtes Volk gedacht.
  428. Wir brauchen es – sie haben es nicht. In den hinduistischen Veden gibt es das nicht.
  429. In den buddhistischen Schriften auch nicht. Aber wir – die Menschheit, 8 Milliarden Menschen – wir brauchen Lösungen und Orientierung.
  430. Schon aus rein menschlich-logischer Sicht: Sie haben keine Lösungen. Keine praktischen Lösungen.
  431. Nicht nur so etwas wie „Liebe deinen Nächsten“ – gut, aber was bedeutet das konkret? Es braucht konkrete Anleitungen.
  432. Der Islam bietet diese Lösungen. Im Koran, dem Wort Allahs für die gesamte Menschheit,
  433. und in der Sunna – also den Handlungen und dem Vorbild des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm.
  434. Die Menschheit braucht diese Lösungen – sie haben sie nicht, aber der Islam bietet sie. Also aus diesen drei Gründen
  435. ist der Islam aus logischer und rationaler Sicht die wahre Religion. Sie sagen also, die früheren Propheten,
  436. die Propheten des Alten Testaments, sie haben den Glauben an den einen Gott gelehrt – den Monotheismus.
  437. Und Sie sagen auch Jesus habe dasselbe gesagt. Also was sagen Christen darüber – was geschieht mit diesen Propheten?
  438. Und was ist mit den Menschen, die vor Jesus lebten, was war für sie der Weg zur Erlösung?
  439. Ihr Weg zur Erlösung war genau dieser: Den richtigen Glauben haben, gute Taten tun,
  440. und wenn man Fehler macht, Gott um Vergebung bitten. Und das ergibt Sinn, denn,
  441. zur Zeit von Moses, Friede sei mit ihm, sagen wir, dass seine Anhänger Muslime waren,
  442. Menschen, die sich Gott unterwarfen. Das arabische Wort für solche Menschen ist „Muslim“.
  443. Jeder, der Moses als Propheten anerkannte und der Thora folgte, die Gott ihm
  444. offenbarte, der sein Bestes tat und Gott um Vergebung bat für seine Fehler – wir sagen, so ein Mensch kommt durch Gottes Barmherzigkeit ins Paradies.
  445. Die Menschen zur Zeit von Moses und auch Abraham, Salomo, David, Ismael, Isaak – all diese Propheten.
  446. Und auch zur Zeit von Jesus gilt: Wir sagen, wer Jesus als Propheten ansah,
  447. an den einen Gott glaubte und sich ihm unterwarf, und dem Evangelium folgte, das Gott offenbarte, dem
  448. Evangelium, das Jesus und seine Jünger erhielten – so jemand war aus unserer Sicht ein Muslim, ein wahrer Nachfolger Christi. Und sein Weg zur Erlösung war:
  449. An Gott glauben, Jesus als Propheten anerkennen und der Thora oder dem Evangelium folgen.
  450. Und dazu gibt es eine erstaunliche Aussage in der Bibel. Warum sage ich „erstaunlich“?
  451. Wenn heute jemand Muslim werden möchte, wenn also jemand zur Moschee kommt und sagt:
  452. „Ich habe den Koran gelesen, und will Muslim werden“ – dann muss er das Glaubensbekenntnis sprechen:
  453. „Ashhadu an la ilaha illallah wa ashhadu anna Muhammadan rasulullah.“ „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt
  454. und dass Mohammed, Friede sei mit ihm, sein Gesandter ist.“ Zur Zeit Jesu, war es da nicht dasselbe?
  455. Dass man sagte: Jesus ist der Gesandte Gottes – oder? Es gibt keinen anderen Gott außer dem einen Gott – Allah – und Jesus ist sein Gesandter.
  456. Das findet man auch in der Bibel. Jesus sagt auch: Wenn du das ewige Leben willst,
  457. wenn du ins Paradies willst, dann erkenne, dass du – und er verweist auf Gott – der einzig wahre Gott bist,
  458. und dass Jesus als Gesandter von Gott gesandt wurde. Wow – das Schahada steht in der Bibel!
  459. Und Jesus sagt, dass das der Weg ins Paradies ist: indem man dies erkennt und das Glaubensbekenntnis ausspricht.
  460. Konnte Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, nicht einfach das Alte und Neue Testament abgeschrieben und dann den Koran geschrieben haben?
  461. Okay, also die Frage ist: Viele Menschen erheben den Vorwurf, dass der Koran aus der Bibel abgeschrieben wurde.
  462. Aber es gibt zahlreiche Weisen, wie man diese Behauptung entkräften oder widerlegen kann.
  463. Ein Punkt ist folgender: Der Koran wurde nicht aus der Bibel übernommen, denn der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm,
  464. konnte weder lesen noch schreiben. Selbst wenn er ihn hätte schreiben wollen,
  465. hätte er die Bibel nicht lesen und dann abschreiben können. Punkt eins. Im Koran, in Sure 7, Vers 157, heißt es, dass er
  466. ein „Ummi“ (schriftunkundiger) Prophet war – er konnte nicht lesen und schreiben. Zweitens kann man sagen, dass es damals keine vollständige Bibel
  467. in arabischer Sprache gab, die er hätte lesen oder abschreiben können. Die erste vollständige Übersetzung des Alten Testaments
  468. wurde etwa im Jahr 900 abgeschlossen, und zwar von einem jüdischen Gelehrten namens Saadia Gaon.
  469. Zur Zeit des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm, im 7. Jahrhundert, war die jüdische Bibel nicht ins Arabische übersetzt worden.
  470. Und das Neue Testament wurde nicht vor dem 17. Jahrhundert ins Arabische übersetzt. Also lag dem Propheten die Bibel
  471. nicht auf Arabisch vor, die er hätte abschreiben können. Es gab keine arabische Übersetzung davon.
  472. Drittens können wir sagen, dass es Passagen in der Bibel gibt, die nicht im Koran enthalten sind – und umgekehrt.
  473. Was meine ich damit? Im Koran wird die Geschichte des Pharaos erzählt.
  474. Auch die Bibel erzählt die Geschichte des Pharaoss, aber der Koran vervollständigt das Bild.
  475. Zum Beispiel: In der Bibel – im Buch Exodus, Kapitel 3 – verfolgt der Pharao mit seinem Heer Moses, und sie ertrinken.
  476. Der Koran berichtet dieselbe Geschichte, aber fügt dabei hinzu: Nachdem der Pharao ertrunken ist,
  477. wird sein Körper erhalten bleiben als Zeichen für die Nachwelt. Und jetzt haben wir den Körper des Pharaos entdeckt,
  478. man hat eine Autopsie gemacht und hat festgestellt: Das ist tatsächlich der Pharao aus der Zeit des Moses.
  479. Der Koran enthält somit zusätzliche Informationen. Wenn der Prophet also nur aus der Bibel abgeschrieben hätte –
  480. wer hat ihm dann diese zusätzlichen und zutreffenden Informationen gegeben, die heutige Wissenschaftler erst jetzt entdeckt haben?
  481. Zweitens: Worüber spricht der Koran noch? Über Noah. Noah und die Sintflut.
  482. Die Bibel spricht über die Flut, der Koran spricht über die Flut. Laut der Bibel war es eine weltweite Flut.
  483. Im Buch Genesis, Kapitel 7, Vers 21, heißt es: die ganze Welt war vom Wasser überflutet.
  484. Alle wurden vernichtet, außer den Menschen auf der Arche. Kapitel 7, Vers 21 der Bibel, Altes Testament, im Buch Genesis.
  485. Der Koran spricht auch über die Flut, aber er beschreibt sie als lokale Flut. Nur die Menschen, die gegen Noah waren, Friede sei mit ihm,
  486. die seine Botschaft verspotteten und sich von Allah abgewandt hatten, nur sie wurden von Gott bestraft.
  487. Es war eine lokale Flut. Jetzt haben wir die biblische Geschichte und die koranische Geschichte.
  488. Archäologen unterstützen heute die Version des Korans. Die Wissenschaft unterstützt die Version des Korans.
  489. Drittens: Wer hat dem Propheten, Friede sei mit ihm, diese zusätzlichen Informationen gegeben?
  490. Drittens kann man sagen: Der Koran enthält wissenschaftliche Fakten. Über 500 wissenschaftliche Aussagen – ohne Fehler.
  491. Die Bibel enthält sie nicht, der Koran enthält sie. Wenn der Koran von der Bibel abgeschrieben worden wäre – wer hat dann diese
  492. zusätzlichen wissenschaftlichen Tatsachen im Koran eingefügt? Das ist also ein weiterer Grund, nicht wahr?
  493. Ein einfaches Beispiel, das ich geben kann: Stellen Sie sich vor, es gibt zwei Schüler. Sagen wir, Schüler David bekommt eine 4, und Schüler Bill bekommt eine 2, okay?
  494. Ganz einfach, oder? Stellen wir uns vor, in der Abschlussprüfung sitzt David neben Bill
  495. und er schreibt alle Antworten von Bill ab. Und Bill bekommt eine 2, sagen wir mal 80 %.
  496. Was denken Sie, was bekommt David? Er schreibt exakt alles ab.
  497. Auch eine 2, nicht wahr?. Denn David übernimmt nicht nur die richtigen Antworten von Bill,
  498. sondern auch die falschen Antworten. Wenn der Koran von der Bibel abgeschrieben hätte,
  499. dann hätte der Koran auch die Fehler aus der Bibel übernommen, die Irrtümer der Bibel,
  500. die Widersprüche in der Bibel – doch das hat er nicht getan. Der Koran enthält keine Fehler, die Bibel enthält viele.
  501. Wer hat also nur das Richtige aufgenommen, wer hat das Richtige hinzugefügt, wie die Wissenschaft heute bestätigt?
  502. Aus diesem Grund sagen wir: Aus wissenschaftlicher Sicht, archäologischer Sicht, aus Sicht der Schriften,
  503. und auch der Geschichte: Der Koran entstand unabhängig und wurde nicht von der Bibel abgeschrieben.
  504. Aber dann sagen manche Leute: Wissen Sie, es gibt Gemeinsamkeiten zwischen dem Koran und der Bibel.
  505. Deshalb sagen sie, er sei abgeschrieben. Und ich sage ihnen Folgendes:
  506. Die Bibel stammt aus derselben Quelle wie der Koran – von Allah. Aber die Bibel wurde verändert, einige Reste des Originals sind geblieben.
  507. Dann sandte Allah die letzte Offenbarung, und auch diese hat einige Gemeinsamkeiten mit der Bibel.
  508. Es ist also nicht so, dass ein Buch vom anderen abgeschrieben wurde, sondern dass sie dieselbe Quelle haben.
  509. Lassen wir uns das logisch zu Ende denken, okay? Wenn Menschen sagen, der Koran sei von der Bibel abgeschrieben worden,
  510. könnten wir ebenso sagen: Das Neue Testament hat Ähnlichkeiten mit dem Alten Testament. Sagen Christen deshalb, dass die christlichen Autoren
  511. des Neuen Testaments von den jüdischen Autoren abgeschrieben haben? Haben sie von den jüdischen Autoren plagiiert?
  512. Warum hört man dort auf? Das Alte Testament hat Ähnlichkeiten mit den hinduistischen Veden.
  513. Können wir also sagen: Die Autoren des Alten Testaments haben bei den Hindus abgekupfert?
  514. Warum da aufhören? Die Veden haben Ähnlichkeiten mit babylonischen Schriften.
  515. Also, wo zieht man die Grenze? Wir können sagen: Der Koran stammt unabhängig von derselben Quelle – von Allah.
  516. Und die Bibel enthält Überreste, die ebenfalls von Allah stammen. Gemeinsamkeiten finden sich, weil die Quelle dieselbe ist,
  517. nicht weil eine Person von einer anderen abgeschrieben hat. Jahrhundertelang warteten die Juden auf den Messias, auf Christus.
  518. Aber als Jesus kam, lehnten sie ihn ab. Und ihre Schriften erwähnen auch das Kommen von Prophet Mohammed,
  519. in ihren eigenen Schriften. Aber wenn Christen ihn ablehnen, den Propheten Mohammed,
  520. verhalten sie sich dann nicht wie jene Juden? Ja, es gibt gewisse Ähnlichkeiten.
  521. Warum lehnen Christen Mohammed ab, Friede sei mit ihm, und warum lehnten die Juden nicht nur Jesus ab, nebenbei bemerkt,
  522. sondern auch Mohammed, Friede sei mit ihm? Wissen Sie, die jüdischen Gelehrten
  523. suchten nach bestimmten Kriterien für den Messias. Der Messias sollte ein König sein wie David.
  524. Der Messias sollte ein militärischer Führer sein. Einer, der mit Macht regiert, ein Heer anführt.
  525. Ein großes Reich beherrscht. Aber als sie in Jesus jemanden sahen, der „schwach“ erschien,
  526. von den Menschen verspottet, abgelehnt, ohne Armee, ohne Macht, da dachten sie gemäß ihrer Denkweise:
  527. Das kann kein Messias sein. Denn laut ihrer Vorstellung und Bibel muss der Messias diese Kriterien erfüllen.
  528. Hauptsächlich deshalb lehnten sie Jesus ab, Friede sei mit ihm. Und die jüdischen Menschen lehnten auch Mohammed ab, Friede sei mit ihm.
  529. Zum Teil aus Hochmut, muss man sagen. Sie dachten sich vielleicht:
  530. Alle Propheten kamen aus der Linie des Isaaks. Und sie hielten sich für das auserwählte Volk.
  531. Die Bücher wurden ihnen gegeben, die Propheten wurden zu ihnen gesandt. Sie sahen sich als die Besten der Menschheit.
  532. Doch als sie Mohammed sahen, Friede sei mit ihm, und bemerkten, dass er aus der Linie des
  533. Ismael kam, Friede sei mit ihm, von den Arabern war, lehnten sie ihn aus Hochmut und Stolz ab.
  534. Obwohl sie die Zeichen in ihren eigenen Schriften erkannten. Einige Juden konvertierten übrigens,
  535. aber im Großen und Ganzen lehnten sie ihn ab, so wie sie auch Jesus ablehnten, Friede sei mit ihm.
  536. Auch die Christen lehnen Mohammed ab, Friede sei mit ihm, weil sie glauben, die Bibel sei vollständig,
  537. die Geschichte abgeschlossen, die Erlösung sei bereits erreicht. Jesus kam, starb – und das sei das Ende der Geschichte.
  538. Kein neuer Mensch, kein neuer Wegweiser sei nötig, nichts müsse der Bibel an Führung hinzugefügt werden. Daher sagen sie: Die Bibel genügt, Jesus genügt,
  539. die Leitung reicht aus – es braucht keinen neuen Gesandten, es braucht keinen neuen Propheten.
  540. Deshalb lehnen sie Mohammed ab, Friede sei mit ihm. Aber wie vorher erwähnt, gibt es viele Hinweise,
  541. klare Zeichen im Alten und im Neuen Testament, die Prophezeiungen über Mohammed enthalten, Friede sei mit ihm.
  542. Wenn ein aufrichtiger Jude oder Christ diese Prophezeiungen prüft, wird er wunderbare Zeichen
  543. in der Person Mohammeds finden, Friede sei mit ihm, und in der Führung, die Allah durch ihn gab,
  544. dem reinen Monotheismus, den Allah ihm offenbarte. So Gott will – insha'Allah – wenn sie ehrlich und aufrichtig sind,
  545. werden sie ihn auch als Propheten anerkennen und dem Islam folgen, wie Allah ihn offenbart hat.
  546. Und zum Schluss – vielleicht schaut ein Christ gerade zu und sagt: „Okay, der Islam ergibt Sinn, aber ich möchte Jesus nicht verlassen.
  547. Ich liebe Jesus so sehr, ich möchte ihn nicht aufgeben. Was passiert mit meiner Verbindung und Beziehung zu Jesus,
  548. wenn ich Muslim werde?“ Wenn ein Christ so etwas sagt wie:
  549. „Der Islam ist gut, er wirkt ansprechend, aber muss ich Jesus verlieren? Ich liebe Jesus,“
  550. dann würde ich sagen: Bring den Jesus, den du hast, und füge noch mehr hinzu. Du musst Jesus nicht verlassen.
  551. Jetzt nimmst du Jesus so an, wie er wirklich war. Er war ein mächtiger Prophet.
  552. Die Bibel sagt viele Male, dass er ein mächtiger Prophet war. Matthäus 13:57, Johannes 4:44, Markus 6:4, Lukas 13:33
  553. Wenn du Jesus liebst, folge dem, was er sagt. Er war ein monotheistischer Mensch – das bringst du mit dir.
  554. Und auch die Tatsache, dass Jesus ein Prophet war – der Koran sagt dasselbe.
  555. Du bringst auch die Art mit, wie Jesus sich kleidete: Er hatte einen Bart, trug zurückhaltende Kleidung.
  556. Du bringst auch mit, wie Jesus zu seinen Jüngern „Friede sei mit euch“ sagte.
  557. Muslime sagen dasselbe – du bringst das mit. Auch, dass Jesus 40 Tage und 40 Nächte fastete –
  558. das ist ähnlich wie das Fasten der Muslime. Das hast du auch hier. Und das Beste, was du mitbringen kannst, ist die Art und Weise, wie Jesus Gott angebetet hat:
  559. Er warf sich nieder und betete zu Gott, vertraute völlig auf Gott.
  560. Das bringst du mit – und die Muslime tun genau dasselbe. Du verlierst Jesus also nicht – du bringst ihn mit und fügst noch etwas hinzu,
  561. etwas Besseres, etwas vom Schöpfer Gegebenes. Jesus, Friede sei mit ihm, trank nie Alkohol, aß kein Schweinefleisch,
  562. verzichtete auf Blut. Er verzehrte kein Blut. Denn er war ein praktizierender –
  563. was soll ich sagen – Muslim, ein Prophet. Er befolgte die Gebote, die gegeben wurden –
  564. die Leitung, die Gott Moses gegeben hatte. Im Alten Testament heißt es: Esst kein Schweinefleisch,
  565. im Buch des Levitikus, im Alten Testament heißt es, verzehre kein Blut – es gibt viele solcher Gebote.
  566. Und Jesus sagte als Gesandter Gottes im Neuen Testament, im ersten Evangelium –
  567. in Matthäus Kapitel 5, ab Vers 17: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen.
  568. Wer auch nur ein Gebot des Alten Gesetzes aufhebt, wird der Geringste im Himmelreich sein.
  569. Doch wer die Gesetze einhält und lehrt, wird der Höchste sein im Himmelreich.“ Und eines dieser Gesetze lautet: Kein Schweinefleisch, kein Blut –
  570. das ist auch Teil der Scharia, die wir befolgen. Wenn du Jesus also liebst, wirst du das ebenfalls aufgeben –
  571. so wie Muslime es aufgegeben haben. Wenn du Jesus liebst, folge dem Glauben Jesu.
  572. Der Glaube Jesu war der Islam. Wir heißen dich willkommen im Glauben des Islam, gegeben von Gott – dir und der gesamten Menschheit.
  573. Darin liegt die Erlösung, darin liegt der Nutzen für dich. Jazakallahu khayran
  574. Danke für Ihre Antworten, Bruder Sabeel Ahmed. Themen wie Frauen im Islam, Scharia, Dschihad usw. –
  575. es gibt viele weitere Fragen, die Christen über den Islam stellen, und die werden im zweiten Video folgen, insha'Allah.
  576. Mal sehen, ob Dr. Sabeel Ahmed auch dann wieder so leicht antworten kann. Bis dahin: Bleibt dran und vergesst nicht zu abonnieren.
  577. As-salamu alaykum.

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