Finde Jesus im Koran und Mohammed in der Bibel! Towards Eternity - Deutsch https://www.youtube.com/watch?v=eJ_zSbmFZOs Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Der Islam ist der Glaube von Jesus, und das Christentum ist der Glaube über die Person Jesu. 0:06 Muhammad (FSMI) hat Maria nie getroffen. Sie lebte 600 Jahre vor ihm. 0:11 Wie kann es dann sein, dass sie die einzige Frau im Koran ist, die namentlich erwähnt wird? Und sie wird nicht nur namentlich genannt, 0:16 sie wird als die frommste aller Frauen dargestellt. Ich besitze 300 Bibeln aus verschiedenen Epochen, 0:23 in verschiedenen Sprachen und Versionen. Keine einzige dieser Bibeln gleicht der anderen. 0:28 Im Islam glauben wir, dass Jesus ein zweites Mal kommen wird. Er wurde nicht getötet und nicht gekreuzigt. 0:34 Jesus, Friede sei mit ihm war ein monotheistischer Mensch, trank keinen Alkohol, 0:39 aß kein Schweinefleisch, verzehrte nichts, was Blut enthielt, 0:43 denn er war ein praktizierender Muslim, ein Prophet. Wenn man Jesus liebt, dann folgt man seinem Glauben. 0:50 Der Glaube von Jesus war der Islam. Assalamu alaikum Dr. Sabeel Ahmed. 0:59 Vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind. Wir haben ein paar Fragen zum Christentum gesammelt, 1:03 die wir Ihnen gern stellen würden. Alaikum salaam wa Rahmatullahi wa Barakatuh. Ja, bitte – nur zu. 1:08 Fangen wir mit der ersten Frage an: Welche Reaktionen bekommen Sie, wenn Sie über die Stellung von Maria im Islam sprechen – Maryam (a.s.)? 1:13 Und was würden Sie sagen, wenn ich Sie nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Islam und Christentum frage? 1:18 Was Maria, Friede sei mit ihr betrifft, habe ich eine Antwort mit nur einem Wort: Die englische Form ihres Namens, MARY. 1:24 Also: M. A. R. Y. Das M steht für Mentioned: sie wird im Koran erwähnt – 1:30 als einzige Frau, die dort namentlich erwähnt wird. Einmal war ich auf einem Flug von Chicago nach Houston. 1:36 Ich saß am Fenster, und neben mir saßen zwei Damen katholischen Glaubens. 1:42 Wir haben ein Quiz gespielt über Islam und Christentum. Ein Quiz der Daʿwah im Flugzeug. 1:47 Ich stellte ihnen diese Frage: „Meine lieben Schwestern, wer, denkt ihr, ist die einzige Frau, die im gesamten Koran namentlich genannt wird?“ 1:53 Sie sagten: „Wir wissen die Antwort – es ist Maria, die Mutter von Jesus.“ Ich sagte: „Wunderbar.“ Dann stellte ich die nächste Frage: 1:59 „Okay, wie oft wird sie im Koran erwähnt?“ Sie sagten: „Das wissen wir nicht.“ 2:03 Ich sagte: „34 Mal.“ Dann fragte ich sie: „Und wie oft wird sie 2:07 in eurer Bibel erwähnt?“ Sie sagten zu mir: „Wir wissen die Antwort nicht.“ 2:10 Ich sagte ihnen: „18 Mal.“ Zum Vergleich also: Im Koran 34 Mal, in der Bibel 18 Mal. 2:17 Ich sagte zu ihnen: „Muslime lieben Maria also wohl mehr als ihr, oder?“ Da lachten sie. 2:22 Also: M steht für Mentioned – die einzige Frau, deren Name im Koran erwähnt wird. M steht auch für den Namen eines Kapitels im Koran – 2:31 Kapitel Nummer 19. Also: M wie in Maria. 2:34 Dann kommt das A: A wie Allah, Anbetung Allahs, Hingabe an Allah. Allah war der Mittelpunkt ihres Lebens. 2:42 Ihre Demut, ihre Keuschheit, ihre Hingabe zu Allah. Der Koran erwähnt das immer wieder, an vielen Stellen. 2:48 Das R steht für den Respekt, den Allah Maria, Friede sei mit ihr, erwiesen hat. Es gibt ein Kapitel im Koran, Sure 3, Vers 42, 2:56 in der ein Engel zu Maria kommt und zu ihr sagt: „Maria, Gott hat dich auserwählt, dich gereinigt 3:03 und dich über alle Frauen gestellt.“ Schauen Sie diese Ehre an, diesen Respekt, den Allah ihr gegeben hat. 3:10 Und ich sage zu meinen christlichen Freunden: Mohammed, Friede sei mit ihm, hat Maria nie getroffen. 3:15 Sie lebte 600 Jahre vor ihm. Wie kann es also sein, dass sie die einzige Person ist, 3:20 die im Koran namentlich genannt wird? Nicht nur das – sie wird als die frommste aller Frauen dargestellt. 3:26 Diese Auszeichnung bekam nicht die Mutter, nicht die Ehefrau und nicht die Tochter von Mohammed, Friede sei mit ihm, 3:32 sondern – wohlgemerkt – eine „jüdische Frau“, die er nie kannte. Das, so sage ich den Christen, ist ein Hinweis darauf: 3:38 Der Koran ist nicht das Werk des Propheten (FSMI), sondern er stammt vom Schöpfer der Menschheit. 3:43 Also M, A, R – und jetzt das Y, ja? Das Y steht dafür, dass sie jung war, young, und noch Jungfrau, 3:50 als sie Jesus zur Welt brachte. Das ist Maria im Islam. 3:53 Und wie sieht es im Christentum aus? Gibt es Unterschiede zwischen Islam und Christentum? 3:58 Was die Unterschiede angeht, würde ich sagen, der Hauptunterschied ist der: Im Koran wird Maria mit Ehre, Respekt und Segen erwähnt. 4:07 Im Koran hat sie einen hohen Rang. In der Bibel hingegen erscheint sie nur als eine normale Frau, 4:12 eine normale Mutter – nichts Besonderes. Sie wird an einigen Stellen genannt, 4:18 ein paar oberflächliche Interaktionen mit Jesus und einigen Jüngern, aber niemals mit dem Rang, den der Islam ihr im Koran zuschreibt. 4:27 Die Gemeinsamkeit ist aber: Sie war Jungfrau. Sie war jung, unverheiratet und Jungfrau, 4:33 als Allah das Wunder Jesu in ihr entstehen ließ. Wie steht es mit der Erwähnung des Propheten Mohammed (FSMI) in der Bibel? 4:39 Laut muslimischen Theologen wird Mohammed, Friede sei mit ihm, im Alten Testament und im Neuen Testament erwähnt. 4:46 Tatsächlich sagt der Koran selbst in Sure 7, Vers 157, dass die Erwähnung des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm, 4:54 in ihren Schriften zu finden ist – also bei Juden und Christen. Wir können im Alten Testament, im Buch Deuteronomium, 5:01 Kapitel 18, Vers 18 nachlesen, da sagt Mose, Friede sei mit ihm, anscheinend zu seinem Volk: 5:07 Eines Tages wird ein Prophet nach mir kommen, und dieser Prophet wird so sein wie ich. 5:14 Er wird nicht aus sich selbst sprechen, sondern nur, was er hört. Das wird er weitergeben. 5:19 Und die muslimischen Gelehrten sagen: Der einzige Prophet, der Moses wirklich ähnelte, war Mohammed, Friede sei mit ihm. 5:26 Das ist Punkt eins. Zweitens ist zu sagen: Im Buch Jesaja, 5:31 Kapitel 29, Vers 12, erscheint ein Engel einem Mann und sagt zu ihm: Lies. 5:38 Der Mann antwortet: Ich kann nicht lesen. Genau das geschah mit Mohammed, Friede sei mit ihm, 5:43 als der Engel Gabriel kam und ihm befahl, zu lesen. Mohammed antwortete: Ich kann nicht lesen. 5:48 Im Hohelied Salomos, Kapitel 5, Vers 16, taucht das Wort „Mohammed“ auf. 5:54 Das Wort „Mohammed“ steht dort auf Hebräisch. Das war das Alte Testament. 5:58 Im Neuen Testament, so sagen muslimische Theologen, gibt es sehr viele Prophezeiungen. 6:03 Das jüdische Volk wartete auf das Kommen eines Propheten. Denn Moses sagte ja: Ein Prophet wird nach mir kommen. 6:09 Einer, der mir ähnlich ist. Zur Zeit Jesu warteten die Christen immer noch auf diesen Propheten. 6:14 Sie fragten Johannes den Täufer: Bist du dieser Prophet? Und Johannes sagte: Nein. 6:19 Dann sprach Jesus selbst von diesem Propheten, und zwar im Johannesevangelium, Kapitel 16, Vers 7: 6:25 „Es ist gut für euch“, sagt er zu seinen Jüngern, „dass ich gehe. Denn wenn ich nicht gehe, wird der Tröster nicht kommen. 6:33 Wenn ich aber gehe, wird er gesandt werden.“ Dann sagt Jesus: „Ich habe euch noch vieles zu sagen, 6:39 aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Doch wenn er kommt, wird er euch die ganze Wahrheit bringen. 6:44 Er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hört, wird er sagen.“ Es wird das männliche Pronomen benutzt, nicht „es“ – nicht für den Heiligen Geist. 6:52 Das männliche Pronomen wird gebraucht, und Jesus sagt, dass er die Wahrheit bringen wird. 6:57 Er wird den Glauben vollenden. Er wird umfassende Leitung geben. Muslime sagen, diese umfassende Leitung 7:02 kam durch Mohammed, Friede sei mit ihm, von Allah. Das sind also einige dieser Prophezeiungen. 7:08 Und was sagen Christen, wenn Sie ihnen diese Beispiele zeigen? Was sagen sie oder wie reagieren sie? 7:13 Ashhadu an la ilaha illallah wa ashhadu anna Muhammadan rasulullah. (Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Gesandter.) 7:18 – Wirklich? – Einige von ihnen, ja. Aber manche von ihnen argumentieren dagegen. 7:22 Sie sagen dann: Wissen Sie, diese Prophezeiungen, die Sie erwähnt haben, besonders im Neuen Testament, 7:27 die beziehen sich auf den Heiligen Geist, den Heiligen Geist Gottes. Und nicht auf euren Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. 7:33 Und wir sagen dann Folgendes: Jesus sagt doch, dass er gehen muss, damit dieser andere kommen kann. 7:39 Aber wir entgegnen: Der Heilige Geist war schon zu Jesu Zeiten da. Also ergibt das keinen Sinn, oder? 7:46 Jesus sagt, er muss gehen, damit dieser andere kommt. Aber wenn das der Heilige Geist ist – der war doch schon da. 7:52 Es kann nicht der Heilige Geist sein. Das Zweite, was wir den Christen entgegnen, ist: 7:56 Jesus sagt, dass dieser Kommende die ganze Wahrheit bringen wird, eine umfassende Leitung. Und das tat der Heilige Geist nicht. 8:05 Drittens können wir auch sagen: Das männliche Pronomen „er“ wird sieben Mal in diesen Versen verwendet. 8:12 Dass er kommen wird, er mich verherrlichen wird, er euch die ganze Wahrheit zeigen wird – richtig? Der Heilige Geist ist ein „Es“. Er ist kein „Er“ und kein „Sie“. 8:21 Noch etwas, was wir sagen können, ist, dass Jesus in dieser Passage sagt, dass er nicht aus sich selbst sprechen wird, 8:26 sondern dass er nur das sagt, was er hört. Laut christlicher Lehre ist der Heilige Geist Gott. 8:31 Aber Gott wartet doch nicht darauf, dass ihm jemand sagt, was er sagen soll oder nicht. 8:36 Deshalb muss es jemand anderes sein als der Heilige Geist. Und wir sagen, dass nur eine Person dieser Beschreibung entspricht: 8:42 Mohammed, Friede sei mit ihm. Eines der Themen, die Christen am meisten über den Islam interessiert, 8:46 ist die Stellung Jesu in dieser Religion. Denn viele sind überrascht zu hören, dass Muslime auch an Jesus glauben. 8:51 Was gibt es dazu zu sagen? Könnten Sie Jesus im Islam mit dem Jesus im Christentum vergleichen? 8:56 Also gut, alhamdulillah. Einmal hatten wir eine Plakatwand an einer Autobahn in Chicago, da stand: 9:01 „Finde Jesus im Koran und Mohammed, Friede sei mit ihm, in der Bibel.“ Die Leute waren neugierig: Wirklich? 9:08 Wie kann man Jesus im Koran finden, und wo steht Mohammed, Friede sei mit ihm, in der Bibel? 9:13 Viele Leute riefen an, um Fragen zu stellen, viele wollten diskutieren, aber viele riefen auch an, um ein Exemplar des Koran zu bekommen. 9:19 Wenn mich also jemand fragt: „Okay, wer ist Jesus im Islam?“, dann habe ich eine einfache Ein-Wort-Antwort für ihn. 9:24 Und diese eine Antwort, wirklich nur ein Wort, lautet: Es ist JESUS. 9:29 J. E. S. U. S. Und jeder einzelne Buchstabe von „Jesus“ wird nun für uns ein Punkt, 9:35 um Christen zu erklären, wer Jesus im Islam ist. Der Buchstabe J steht also dafür, dass Jesus just (nur) ein Gesandter war. 9:42 Ganz einfach gesagt. Das J steht für: Just ein Gesandter. 9:45 Im Koran, in Kapitel 5, Vers 75, heißt es: Jesus war nur ein Gesandter. 9:51 Viele Gesandte starben vor ihm bereits. Laut Koran war Jesus ein Gesandter 9:56 in der Reihe aller Gesandten. Jeder Gesandte kam, um die Menschen zum Glauben an den einen Gott einzuladen. 10:02 Jesus war also ein Gesandter. Das E steht dafür, dass er von Gott empowered (ermächtigt) wurde, Wunder zu tun. 10:08 Er hat Tote auferweckt, Blinden das Augenlicht gegeben, Kranke und Aussätzige geheilt. 10:13 Er tat also Wunder – dank der Ermächtigung durch den Schöpfer. Wo steht das? 10:18 In der Sure Nummer 3, Vers 49 des Koran. Aber das Erstaunliche, das wir Christen mitteilen wollen, ist: 10:25 Zu jedem einzelnen Wunder, das Jesus vollbrachte, Friede sei mit ihm, wurde er durch Gott ermächtigt. 10:31 Das bedeutet: Die Macht kam vom Schöpfer, nicht aus ihm selbst. Also das ist E – J, E. 10:36 S steht dafür, dass die sole (einzige) Mission von Jesus war, die Menschheit einzuladen, den einen Gott anzubeten. 10:42 Also im Koran, Kapitel 3, Vers 51, heißt es: „Inna Allaha rabbī wa rabbukum faʿbudūhu, hādhā ṣirāṭun mustaqīm.“ 10:49 Allah zitiert Jesus im Koran, und Jesus sagt: Wahrlich, Allah ist mein Herr und euer Herr. 10:56 Dient Ihm allein, das ist der gerade Weg. S steht also für die sole (einzige) Mission Jesu. 11:01 Also: J, E, S, U. Interessant, oder? Wofür könnte das U stehen? 11:05 U steht für uplifted (emporgehoben) durch Allah. Nicht getötet, nicht gekreuzigt – Allah hat ihn erhoben. 11:11 Er ist dort oben, ohne gekreuzigt worden zu sein. Okay? Also: J, E, S, U. 11:15 Und das letzte S steht für Second coming, die Wiederkunft. Christen sind oft erstaunt: „Wirklich? Ihr glaubt an die Wiederkunft?“ 11:22 So erkläre ich den Islam – leicht zu merken, alles in Reihenfolge, und es endet mit der Wiederkunft. Das ist Jesus im Islam. 11:30 Er wurde also nicht gekreuzigt, nicht getötet. Er wurde in den Himmel erhoben. 11:34 Ja, laut Koran, Sure 4, An-Nisa (Die Frauen), Vers 157. 11:39 Allah sagt – sinngemäß übersetzt –: Sie sagen, sie hätten Jesus, den Sohn Marias, den Messias, getötet. 11:47 Aber sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt. Es erschien ihnen nur so. 11:51 Und dann sagt Allah, dass Jesus von Ihm erhoben wurde. Nicht gekreuzigt, nicht getötet. 11:57 Das ist einer der Unterschiede – aber das ist, was Allah über Jesus sagt. Warum wurde er nicht getötet, sondern in den Himmel erhoben? 12:04 Wird er deshalb auch wiederkommen? Genau, im Islam glaubt man an die Wiederkunft von Jesus. 12:11 Er wurde nicht getötet, nicht gekreuzigt, denn laut der christlichen Theologie 12:16 ist der Tod Jesu am Kreuz das Mittel zur Erlösung der Christen. Da wir aber nicht glauben, dass der 12:23 Tod oder das Leben eines Menschen eine Möglichkeit zur Erlösung ist, sagt Allah, der Erhabene, gewissermaßen dann: 12:28 „Er ist nicht gestorben.“ Selbst wenn man annimmt, er sei gestorben, wäre das kein Weg zur Erlösung. 12:33 Aber so geschah es, dass Allah Jesus zu sich erhob. Er wird wieder herabgesandt werden, 12:37 und dann wird eine Abfolge von Ereignissen stattfinden, wenn er wiederkommt. 12:42 In diesem Zusammenhang: Was wird geschehen, wenn er kommt? Wird er ein Gesandter sein? 12:46 Wenn Jesus zurückkehrt – natürlich weiß niemand, wann genau: welcher Tag, welches Jahr das sein wird – 12:53 aber es gibt authentische Überlieferungen in den Sammlungen von Imam Bukhari und Imam Muslim. Diese Hadithe, also Aussagen des Propheten, Friede sei mit ihm, 13:01 die früher von Muslimen gesammelt wurden. Es gibt etwa 14 authentische Überlieferungen 13:06 von Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, die über die Wiederkunft von Jesus berichten und sie im Detail beschreiben. 13:13 Er wird in der Stadt Damaskus erscheinen. Es wird zur Zeit des Morgengebets sein. 13:18 Muslime beten fünfmal am Tag, und das ist das erste Gebet des Tages. Er wird vom Himmel herabsteigen. 13:23 Er wird auf dem Minarett der Weißen Moschee im Osten von Damaskus herabsteigen. Er wird herabkommen – genau zur Zeit des muslimischen Gebets. 13:31 Die Muslime werden erstaunt sein, überrascht, und sie werden sagen: Willkommen Jesus, 13:35 wir haben auf dich gewartet. Und sie werden zu ihm sagen: Jesus, warum leitest du nicht das Gebet? 13:40 Aber Jesus wird dann sagen: Der Imam, der bereits da ist, wird das Gebet leiten. 13:45 Der Punkt ist: Jesus wird nicht als neuer Prophet kommen, sondern als Anhänger der Scharia 13:53 des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm, zurückkehren. Dann gibt es weitere Beschreibungen dessen, was geschehen wird: 13:59 Er wird ein Heer haben, das gegen den Antichristen kämpft. Durch Gottes Macht wird der Antichrist besiegt. 14:05 Dann wird Jesus für einige Jahre über die ganze Welt herrschen. In dieser Zeit werden alle Menschen Muslime sein. 14:11 „Muslim“ bedeutet: jemand, der sich dem Schöpfer hingibt. Jesus wird heiraten. 14:15 Er wird die Pilgerfahrt (Hajj) nach Mekka machen. Dann wird er eines natürlichen Todes sterben. 14:23 Wie unterscheidet sich der islamische Glaube an das Leben nach dem Tod vom christlichen? Himmel, Hölle, Jüngstes Gericht usw.? 14:29 Sehr gute Frage. Das Konzept der Erlösung, das Konzept des Jenseits – 14:34 da gibt es viele Ähnlichkeiten, aber auch sehr viele Unterschiede. Eine Ähnlichkeit ist folgende: 14:39 Laut dem Christentum wird es einen Tag der Auferstehung geben, und es wird ein Jüngstes Gericht geben. 14:44 Aber beim Jüngsten Gericht, so glauben die Christen, wird nicht Gott selbst richten, sondern Jesus wird die Menschen richten. 14:50 Aber im Islam hingegen ist Allah allwissend, allsehend, allweise und allkundig. 14:57 Nur Er allein ist geeignet, über die Menschheit zu richten – nicht Jesus. Denn Jesus hatte nicht allumfassendes Wissen – er war ein Prophet, ein Mensch.. 15:04 Er war nicht allwissend. Das ist also ein wesentlicher Unterschied. 15:07 Ein zweiter großer Unterschied ist die Beschreibung des Paradieses im Koran im Vergleich zur Bibel. 15:12 In der Bibel gibt es keine ausführlichen Beschreibungen des Paradieses. Der Koran hingegen schon. 15:19 Er spricht über verschiedene Dinge wie Paläste, Bäume, Kleidung, die Speisen der Menschen, ihre Beziehungen untereinander usw. 15:26 Er beschreibt all die wunderbaren Belohnungen, auch Ehepartner und Familie. Die Bibel hingegen sagt im Wesentlichen nur, dass man im Paradies eine direkte Verbindung 15:35 zu Gott haben wird. Aber das lässt, wissen Sie, ziemlich viele Fragen offen. 15:39 Was bedeutet das für die Ewigkeit? Sitzt man dann einfach da oben und Gott ist auch da? Was macht man dort? 15:44 Der Koran gibt zufriedenstellende Antworten darauf, was im Paradies geschehen wird, und beschreibt alle Belohnungen im Detail. 15:50 Das ist also ein Unterschied. Ein weiterer Unterschied ist das Konzept der Hölle. 15:54 Einige Christen glauben an eine wortwörtliche Hölle, mit entsprechenden Strafen und Leid. 15:59 Aber die Mehrheit der Christen sagt, die Hölle sei vielmehr ein Zustand der Trennung 16:04 zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. Diese Trennung führe dann zu Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung 16:10 und Traurigkeit bei den Menschen. Im Islam hingegen ist die Hölle ein Ort der Bestrafung 16:16 für diejenigen, die Gott abgelehnt haben – nachdem viele Zeichen und Warnungen zu ihnen kamen, 16:21 sie aber trotzdem Gott ablehnten, auch noch Falsches taten, und „Schirk“ begingen – also Gott Partner beigesellten. 16:26 Sie beteten andere außer oder zusätzlich zum eigentlichen Schöpfer an. 16:31 Die Hölle ist also ein Ort, der im Koran detailliert beschrieben wird. Möge Allah uns alle vor der Hölle bewahren und uns helfen, ins ewige Paradies zu gelangen. 16:39 Glauben Christen, dass Muslime in die Hölle kommen? So wie Muslime sechs Grundsätze und die fünf Säulen 16:46 sowie weitere Pflichten haben, kann es für einen Menschen, der den islamischen Glaubenssätzen nicht zustimmt 16:53 und diese nicht befolgt, eine Strafe geben. Wenn ein Mensch den Islam ablehnt, 16:59 trotz der Warnungen und des Wissens, da sagen wir dann: 17:03 Das ist ein Kriterium dafür, in die Hölle zu kommen. Nach christlichem Verständnis gilt: Wenn man nicht glaubt, dass Jesus Gott ist, 17:11 der Sohn Gottes, Teil der Dreifaltigkeit, oder dass er für die Erlösung der Menschen gestorben ist, 17:17 wenn man diese Vorstellung von Jesus nicht akzeptiert, dann, sagen sie, kommt man in die Hölle. 17:22 Also sagen sie, Muslime kommen in die Hölle, wenn sie nicht an Jesus glauben und an das, wofür er kam. Ja, 17:28 so sehen sie das tatsächlich. Muslime kommen in die Hölle, wenn sie Jesus nicht als Herrn und Erlöser annehmen. 17:34 Aber direkt in der Bibel können wir ihnen zeigen, dass das, was sie sagen, nicht dem entspricht, was Jesus über Erlösung gesagt hat. 17:41 Ich denke, das ist einer der wichtigsten Punkte: Laut Jesus besteht der Weg zur Erlösung 17:46 darin, den richtigen Glauben zu haben und gute Taten zu tun. Genau das sagt auch der Islam. 17:52 Im Koran, Sure 2, Vers 25, sagt Allah – hier die Übersetzung: 17:56 Wenn jemand den rechten Glauben hat und gute Werke tut, dann garantiert Allah dieser Person das ewige Paradies. 18:03 Ein Mann kam also zu Jesus – so steht es in der Bibel – ein Mann kam zu ihm und stellte ihm eine wirklich grundlegende Frage. 18:10 Diese Stelle steht im Neuen Testament, im ersten Evangelium, dem Matthäusevangelium, Kapitel 19, ab Vers 16. 18:18 Ein Mann kam zu Jesus und fragte ihn: „Guter Meister, was muss ich tun, um ins Paradies zu kommen?“ 18:25 Sehen Sie, eine direkte Frage, oder? Und Jesus sagte: Warum nennst du mich gut? 18:29 Niemand ist gut, außer dem einen, der Gott ist. Also kann Jesus laut dieser Bibelstelle nicht Gott sein, denn Gott ist – 18:35 Jesus sagt, da ist jemand anderes, der vollkommen gut ist, ich bin nicht vollkommen gut. 18:40 Aber dann kam er zur Antwort. Jesus sagte: Wenn du ewiges Leben willst, 18:44 wenn du ins Paradies willst, halte die Gebote. Sehen Sie, Jesus hätte Folgendes sagen können: 18:49 Warte ein paar Tage, ein paar Wochen oder Monate, ich werde sterben, man wird mich kreuzigen, 18:54 glaube, dass ich gestorben bin, dann auferstanden – und das ist der Weg ins Paradies. Aber das sagte er nie. Diese Theologie kam erst später. 19:01 Was Jesus wirklich sagte, war: Wenn du ins Paradies willst, folge den Geboten. 19:06 Und dieser Mann fragte: Welche Gebote meinst du? Jesus sagte: Die alten Gebote – also aus dem Alten Testament. 19:12 Er spielte damit auf die Zehn Gebote an. Die zehn Gebote werden im Alten Testament, im Buch Exodus genannt. 19:18 Im Kapitel 20, Vers 3 heißt es: Bete nur einen Gott an und glaubt nur an diesen. Und die übrigen neun Gebote handeln von guten Taten. 19:25 Lästere nicht Gottes Namen, ehre deine Eltern, sei gut zu deinen Nachbarn, lüge und betrüge nicht, 19:32 morde nicht – gute Handlungen eben. Wenn man also die Zehn Gebote nimmt, 19:36 dann ist das erste: Glaube an den einen Gott. Und die restlichen fordern dazu auf, Gutes zu tun. 19:41 Laut Jesus, Friede sei mit ihm, sogar aus Sicht der Bibel, braucht ein Mensch also den rechten Glauben und gute Taten, um ins Paradies zu gelangen. 19:49 Nach christlicher Lehre opferte sich Jesus für die Erlösung und zur Vergebung der Sünden der Menschheit. 19:54 Warum soll dieser Glaube falsch sein? Warum soll es nicht genügen, Jesus als Erlöser anzunehmen? 19:58 Wissen Sie, das ist auf mehreren Ebenen falsch. Es ist schon aus logischer Sicht nicht schlüssig: Warum sollte Jesu Tod 20:05 der ganzen Menschheit Erlösung bringen? Ich bin von zu Hause bis hierher gefahren. 20:09 Angenommen, ich würde zu schnell fahren, dann sollte ich derjenige sein, den die Polizei anhält, 20:14 und ich sollte auch derjenige sein, der das Bußgeld bekommt. Nicht meine Frau, nicht mein Nachbar, nicht meine Eltern. 20:20 Also, wenn jemand stirbt – wie kann es jemand anderem Erlösung bringen, an dessen Tod zu glauben? 20:27 Nach dem Islam und nach logischem Denken gilt: Was du tust, dafür trägst du auch die Verantwortung. 20:32 Wenn du Gutes tust, dann bekommst du Lohn dafür. Für schlechte Taten gibt es Vergebung, wenn du bereust – oder es folgen Konsequenzen. 20:39 Die Erlösungslehre des Islam ist logisch und vernünftig. Jedes Rechtssystem auf der Welt 20:44 wendet genau dieses islamische Prinzip der Eigenverantwortung an. Wenn jemand ein Verbrechen begeht, wird er selbst bestraft, 20:51 nicht jemand anderes. Deshalb ergibt aus logischer Sicht das christliche Konzept von Erlösung 20:57 keinen Sinn. Und in den Schriften, wie ich zuvor schon sagte, 21:01 sagte Jesus, der Weg zur Erlösung, der Weg ins Paradies besteht darin, den richtigen Glauben zu haben und gute Taten zu tun. 21:09 Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 19, Vers 16 und folgende. Egal, aus welcher Richtung man es betrachtet – 21:16 selbst aus dem Alten Testament. Auch im Alten Testament steht, dass jeder das trägt, was er getan hat. 21:22 Im Buch Ezechiel. Das Alte Testament sagt das, Jesus sagte es, der Koran sagt es, die Logik sagt es, 21:28 und jedes Gerichtssystem sagt: Der, der Unrecht getan hat, soll bestraft werden, und der, der Gutes getan hat, soll belohnt werden. 21:37 Das Konzept der Erbsünde ergibt also keinen Sinn, oder? Laut Erbsünde begingen Adam und Eva eine Sünde – 21:45 sie widersetzten sich Gott und aßen vom Apfel bzw. gingen zum verbotenen Baum. Und die Strafe dafür ist, dass alle Nachkommen von Adam und Eva 21:54 diese Erbsünde übernehmen. Aber logisch gesehen: Warum sollte ich bestraft werden 22:00 für die Sünde meiner Eltern? Wie Sie wissen, stimmt kein Gerichtssystem der Welt dem zu, 22:05 dass Kinder für die Sünden ihrer Väter bestraft werden. Der Islam spricht also nicht von einer Erbsünde. 22:12 Der Islam spricht von ursprünglicher Güte. Jedes Kind, jedes Baby, jeder Mensch wird mit einem reinen Herzen geboren, 22:19 mit einer „weißen Weste“. Unschuldig, rein, ohne Makel. 22:23 Bis man das Pubertätsalter erreicht – dann wird man, wenn man Gutes tut, belohnt, und wenn man Schlechtes tut, gibt es Konsequenzen. 22:30 Nach islamischem Verständnis haben Adam und Eva, nachdem sie das Falsche getan hatten, 22:35 nachdem sie also den Fehler gemacht hatten, vor Gott bereut und gesagt: „Oh Gott, bitte vergib uns.“. 22:40 Gott hat ihnen vergeben. Ende der Geschichte. Und jedes Kind wird mit ursprünglicher Güte geboren. 22:45 Ich habe das schon oft gesagt. Bei jeder Infoveranstaltung in der Moschee, wenn Christen diese Frage stellen, 22:51 sagen sie jedes Mal: „Weißt du, Sabeel, das, was du über das islamische Erlösungskonzept gesagt hast – es ist logisch, 22:57 es ergibt Sinn.“ Dann fragen Christen: „Warum hat Gott dann die Bibel nicht geschützt? 23:02 Warum hat Allah die Bibel nicht bewahrt, das Jesus bekam, die Zabur (Psalmen) von David, 23:09 die Tora, die Moses gegeben wurde, und die Schriftrollen von Abraham?“ 23:12 Gott hätte sie schützen können. Wir könnten die Originale heute noch haben. Gott hätte es tun können, er ist allmächtig. 23:18 Er hat die Macht dazu. Aber er wollte es nicht, weil diese Offenbarungen 23:22 nur für diese Völker und diese Zeit bestimmt waren. Sie enthielten nur eine begrenzte Führung. 23:27 Dort gab es nur eine begrenzte Scharia. Diese Scharia wäre nicht auf alle Menschen und alle Zeiten anwendbar. 23:33 Scharia bedeutet Führung. Klar? Ich gebe Ihnen eine einfache Analogie: 23:38 Sie haben die Verfassung von Norwegen. Die Verfassung Norwegens wurde nur für die Norweger geschrieben, für diese 5 Mio. Menschen, 23:45 geografisch, basierend auf ihrer Kultur, im Kontext ihres Hintergrunds. Die Verfassung Norwegens wird nicht vollständig anwendbar sein 23:53 auf die Menschen in den USA, oder auf die Menschen in Indien, in Afrika. Die Verfassung der USA wird nicht auf andere Länder anwendbar sein, 24:00 weil sie in einem bestimmten Kontext geschrieben wurde. Aber stellen Sie sich vor, es gäbe eine Verfassung, die für die ganze Welt gilt, 24:07 für alle Kulturen, alle Ethnien, für alle Zeiten. Das ist die Analogie des Korans im Vergleich zu den Verfassungen 24:13 von Norwegen und den USA, die vergleichbar sind mit der Bibel, dem Alten und Neuen Testament. 24:19 Selbst wenn Gott die Bibel erhalten hätte, oder die Offenbarung, die Gott Jesus gegeben hat, 24:24 wäre das heute nicht genug für uns, um alle Lösungen für die Probleme zu bieten, die wir durchmachen. 24:31 Es war also begrenzt in seinem Umfang, es war nur für diese Menschen und für diese Zeit. Aus diesem Grund hat Allah in Seiner Weisheit nicht die Verpflichtung übernommen, 24:40 es zu bewahren. Aber der Koran ist für die ganze Menschheit, für alle Zeiten, für alle Lösungen, 24:46 für jedes Problem, für jede Kultur, jede Rasse der Menschheit, und er ist die letzte Offenbarung, deshalb hat Allah die Verpflichtung übernommen, ihn zu bewahren. 24:53 Muslime glauben, dass der Koran bewahrt wurde, aber die Bibeln wurden verändert. Was ist also der Grund dafür? Kann man das beweisen? Das ist eine schwerwiegende Behauptung. 25:00 Es ist schwerwiegende Behauptung, und als solche sollte sie stichhaltige Beweise haben. Kommen wir schnell zum Koran. 25:06 Allah hat die Prophezeiung im Koran, Sure 15, Vers 9 gegeben, es ist Allah, der dieses Dhikr (Erinnerung), diese Botschaft, gesandt hat, 25:14 er wird sie bewahren, diese Offenbarung. Die zwar auf zwei verschiedene Weisen. 25:18 Einmal im Gedächtnis, im Geist der Menschen. Sehen Sie, Mohammed, Friede sei mit ihm, als die Offenbarung zu ihm kam, 25:24 wurde er der allererste, der den ganzen Koran auswendig lernte. Seine Anhänger lernten den Koran auswendig 25:30 und lehrten ihn der nachfolgenden Generation weiter, bis hin zu unserer Generation. 25:34 Also im Gedächtnis gab es viele Überlieferungsketten die sich über 1400 Jahre ohne Lücken erstrecken. 25:39 Zehntausende, Hunderttausende, Millionen von Menschen haben ihn in jeder Generation auswendig gelernt. In unserer Generation, im Jahr 2021, 25:47 sind es weltweit erstaunliche fast 15 Millionen Menschen, die den Koran auswendig gelernt haben. 25:52 Wie viele von der Bibel? Originalsprache? Null. In der Originalsprache, meine ich. Auf Aramäisch, 25:58 oder im klassischen Hebräisch, Altes Testament. Keiner lernt die Bibel auswendig, aber 15 Mio. haben den Koran auswendig gelernt. 26:06 Das ist also eine Art, wie wir sagen können, dass der Koran bewahrt wurde. Und wir können diesen Versuch machen. 26:12 Ein Christ kann kommen, der den Koran lesen kann, er kann den Koran aufschlagen und mein Sohn, 26:19 der den Koran auswendig gelernt hat, und masha’Alla – er ist sehr nah dran, fast fertig – 26:24 er kann wegschauen ohne Handy, ohne irgendein Gerät, 26:29 nur aus dem Gedächtnis anfangen zu rezitieren. Und der Christ, der Arabisch lesen kann, kann in den Koran schauen, 26:35 es wird genau das sein, was mein Sohn Yusuf rezitiert. Ein einfacher Versuch, alles klar. 26:40 Die zweite Art, wie der Koran von Anfang an bewahrt wurde: Mohammed, Friede sei mit ihm, 26:44 konnte nicht lesen und schreiben. Jedes Mal, wenn eine Offenbarung zu ihm kam, hatte er 55 bis 77 Schreiber. 26:51 Sie kamen zu ihm und er bat sie, 26:53 diesen Vers, dieses Kapitel des Korans 26:57 vor ihm aufzuschreiben. Sie schrieben es auf, und dann bat er sie, 27:01 zu rezitieren, was sie aufgeschrieben hatten, um sicherzugehen, dass sie genau das geschrieben hatten, was er gesagt hatte. 27:06 So wurde der ganze Koran niedergeschrieben und der ganze Koran auswendig gelernt. 27:11 Falls die Schreiber Fehler machten, – vor der Erfindung des Buchdrucks haben die Leute ja alles von Hand geschrieben, und Fehler passieren eben – 27:18 wenn es also einen Fehler im Manuskript des Korans gibt, dann entdecken das die Huffaz, die Auswendiglerner des Korans, 27:25 und wenn sie den Fehler im Manuskript finden, dann korrigieren sie ihn, und es wird genau so sein wie das Original. 27:32 Der Koran hat also ein doppeltes Kontrollsystem, das kein anderes Buch hat. Das ist also der Beweis, dass der Koran bewahrt wurde. 27:39 Und wir haben Manuskripte des Korans die bis in die Zeit des Propheten, Friede sei mit ihm, zurückreichen. 27:44 Eines davon ist übrigens der Birmingham-Koran, der sich in der Bibliothek von Birmingham befindet. 27:49 So können wir zeigen, dass der Koran bewahrt wurde. Es ist nicht nur blinder Glaube, sondern es gibt Beweise dafür. 27:56 Und was ist mit der Bibel? Manche denken vielleicht: Ihr Muslime behauptet, die Bibel sei verändert worden. 28:01 Okay, was ist der Beweis? Wer hat sie verändert? Wann? Wo sind die Veränderungen? 28:05 Als Jesus, Friede sei mit ihm, damals von Führung sprach, von dem einen Gott, von Erlösung, hat das damals niemand aufgeschrieben. 28:14 Kein Bibelhistoriker behauptet, dass die Worte Jesu tatsächlich zur Zeit Jesu aufgeschrieben wurden. 28:20 Nachdem Jesus gegangen war, viele Jahrzehnte später, haben die Leute angefangen, sich zu erinnern und es aufzuschreiben. 28:28 Es gab also eine Lücke von etwa 30 bis 60 Jahren nach Jesu Weggang von dieser Erde. Und laut den Christen waren die Verfasser 28:38 der vier Evangelien nicht die ursprünglichen Augenzeugen. Es sind unbekannte Autoren. 28:43 Und selbst als sie es aufschrieben, taten sie das nicht in der Sprache Jesu. Wissen Sie, Jesus sprach laut Encyclopaedia Britannica 28:50 Aramäisch. Aber die Originaltexte des Neuen Testaments 28:56 sind auf Griechisch geschrieben. Der Koran hingegen ist auf Arabisch geschrieben, 29:02 wurde auf Arabisch offenbart und auswendig gelernt. Beim Gebet rezitieren wir ihn auf Arabisch. Das haben sie nicht. 29:08 Die Bibel, das Neue Testament, wurde auf Griechisch geschrieben, aber Jesus sprach also Aramäisch. 29:13 Schauen Sie sich all diese Lücken an: Nicht zur Zeit Jesu geschrieben, in einer anderen Sprache geschrieben, 29:19 von Menschen verfasst, die keine Jünger oder Augenzeugen waren, und es fanden viele, viele Veränderungen dabei statt. 29:25 Der Grund, warum es so viele Veränderungen gab, ist folgender: Okay, stellen wir uns das mal vor. 29:29 Sie haben ein Manuskript der Bibel, und jemand muss dieses Manuskript abschreiben. 29:36 Da es keine Auswendiglerner der Bibel gibt, kann dieser Mensch beim Abschreiben einen Fehler machen. 29:41 Es kann wegen des Gedächtnisses sein, oder vielleicht ist dieser Mensch müde. Nicht genug Licht. 29:46 So entsteht eine Abschrift, die nicht genau so ist wie das Original. Denn in dieser Abschrift ist ein Fehler. 29:52 Wenn jemand von dieser Abschrift eine neue Abschrift macht, übernimmt er den Fehler und fügt vielleicht weitere hinzu. 29:58 Je mehr Abschriften es gibt, desto mehr Fehler häufen sich an. Jetzt können wir ihnen auch zeigen, 30:05 dass die Bibel verändert wurde, weil ich ein Sammler von Bibeln bin. In meiner Sammlung sind 300 Bibeln. 30:11 Kommen Sie mal in meine Bibliothek. Aus verschiedenen Epochen, in verschiedenen Sprachen und Versionen. 30:17 Jede einzelne davon ist anders als die anderen. Ein Beispiel? 30:20 Die King-James-Bibel zum Beispiel. Sie erschien im Jahr 1611, unter der Autorität von König James von England. 30:29 Diese Bibel wurde von 1881 bis 1885 überarbeitet, weil sie Fehler enthielt und nicht aus alten Manuskripten kopiert wurde. 30:38 Sie wurde also 1881 in England revidiert. Da waren immer noch Fehler drin, deshalb begann man 1901 eine neue Überarbeitung, 30:47 die American Standard Version genannt wird. Auch dort gab es Fehler, weil man plötzlich 30:52 neue Manuskripte entdeckte. Und die neuen Manuskripte unterscheiden sich von dieser Bibel, 30:57 also muss die Bibel ständig aktualisiert werden. Ich gebe euch ein paar Beispiele, okay? 31:01 Die Version von 1901, die American Standard Version, hatte Fehler, also wurde sie 1952 überarbeitet. 31:09 Auch diese hatte Fehler, also wurde sie 1971 erneut überarbeitet, die NASB. Auch die hatte Fehler, also wurde sie 1989 überarbeitet, dann 2020, 31:20 und dann übrigens auch 2021. Man denkt sich vielleicht: Okay, Bruder Sabeel, was ist da los? 31:24 Also gut, du hast vielleicht eine Bibel, aber wenn neue Manuskripte entdeckt werden, muss man die Bibel aktualisieren – 31:31 nicht nur die Übersetzung, sondern den eigentlichen Inhalt. Was wären denn konkrete Beispiele 31:37 für Verse, die in der Bibel verändert wurden? Wenn die King-James-Version der Bibel betrachtet, das Neue Testament, 31:44 im zweiten Buch, dem Evangelium nach Markus, Kapitel 16 – ich nenne viele Dinge, ich hoffe, Sie kommen mit –, 31:51 das Neue Testament, das zweite Evangelium, Kapitel 16, hat in der King-James-Version 20 Verse. 31:59 Das ist also eine Bibel. Die Bibel, die ich habe, ist die Version von 1952. 32:04 Im Markus-Evangelium, Kapitel 16, hat diese 20 Verse, aber diese hier hat nur acht Verse. 32:11 Wow. Man könnte jetzt denken, dass die Muslime vielleicht Übersetzungen mit Versionen verwechseln. 32:16 Nein, wir verstehen den Unterschied. Übersetzung bedeutet zum Beispiel vom Englischen ins Türkische. 32:22 Das ist eine Übersetzung. Version bedeutet, dass die eigentlichen Worte verändert wurden. 32:28 Es wurden Textstellen wirklich abgeändert. Diese Version hat mehr Verse, jene hat weniger Verse. 32:34 Das ist ein Beispiel – ein einfaches. Ein weiteres Beispiel findet sich im Johannesevangelium, dem vierten. 32:41 Kapitel 7, im Vers 53 – da geht es um die Prostituierte 32:47 und wie Leute sich sammelten, um sie zu steinigen. Dann kam Jesus dazu und sagte: 32:52 „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Diese Geschichte kennen Sie vielleicht. 32:56 Diese Geschichte steht nicht in den alten Manuskripten. Die King-James-Version enthält sie. 33:01 Die RSV-Bibel sagt aber, diese Geschichte sei hinzugefügt worden – sie steht nicht in den alten Handschriften. 33:08 Also hat jemand diese Geschichte ergänzt. Noch ein kleines Beispiel: 33:12 Im ersten Johannesbrief, Kapitel 5, Vers 7, steht in der King-James-Bibel, dass im Himmel drei sind, die Zeugnis ablegen: 33:20 der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. So steht es in der King-James-Version. 33:25 Die neueren Bibelversionen haben das entfernt, weil man erkannte, dass es später hinzugefügt wurde. 33:30 Was ich also sagen will: Über Jahrhunderte wurden Dinge in griechische Manuskripte von Leuten hineingeschrieben oder auch gestrichen. 33:37 Aus diesem Grund sagen wir, dass die Bibel verändert wurde. Und das ist das Dilemma der Christen: 33:44 Sie haben nicht die Originalbibel, sie haben keine Huffaz, also keine Auswendiglerner der Bibel. 33:49 Was sie haben, sind Manuskripte – und jedes Manuskript ist anders. Sie versuchen ihr Bestes, aus dem Kopf, durch Mehrheitsentscheid, 33:58 zu entscheiden, welche Verse dann wohin gehören. So entstehen ihre Bibeln.. 34:03 Wenn Muslime also sowas sagen wie: Die Bibeln wurden verändert, der Koran hingegen wurde bewahrt – dann haben wir dafür starke Belege. 34:12 Aber waren das die einzigen vier Bibeln, die geschrieben wurden? Oder gab es zur Zeit Jesu noch andere Bibeln? 34:19 Was geschah, war: Nachdem Jesus um das Jahr 33 in den Himmel erhoben wurde, hat niemand sofort etwas über seine Lehren aufgeschrieben. 34:27 Erst viele Jahrzehnte später begannen die Menschen, viele Evangelien zu schreiben. Die Definition eines Evangeliums ist: 34:34 Es ist die Biografie von Prophet Jesus, Friede sei mit ihm. Also haben viele Menschen die Biografie des Propheten Jesus geschrieben. 34:40 Nicht nur Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, sondern es wurden viele, viele Evangelien verfasst. 34:46 Manche sagen 77, andere sprechen von 100 oder sogar 200. Dann geschah Folgendes: Die ursprünglichen Jünger Jesu und ihre Nachkommen 34:54 gingen in verschiedene Teile der Welt, um den monotheistischen Glauben zu lehren, den Jesus gepredigt hatte. 35:01 Diese Christen oder ursprünglichen Jünger, reisten ins Römische Reich, nach Persien, 35:06 nach Ägypten und auch zum indischen Subkontinent oder bis China. 35:12 In diesen Regionen, in diesen Kulturen, war die Lehre der Dreieinigkeit in verschiedenen Formen stark verbreitet. 35:19 Leider verwässerten die monotheistischen Anhänger Christi den Monotheismus und mischten die Dreieinigkeit hinein. 35:26 Im Römischen Reich war es dann so, dass es zwei Gruppen von Christen gab: trinitarische Christen 35:32 und monotheistische Christen, oder wie man sie auch nennt: die unitarischen Christen. 35:37 Es gab Trinitarier und es gab Unitarier. Zwischen ihnen gab es Streit und Spannungen. 35:43 Also sagte Konstantin, der Kaiser von Rom – übrigens ein Heide –, dass es jetzt Frieden geben solle, 35:49 Harmonie – lasst uns sie zusammenbringen! Er rief alle christlichen Bischöfe zusammen. 35:54 Es gab ein Konzil, das sogenannte Konzil von Nicäa. Dort beschlossen sie, dass Jesus dem Vater gleichgestellt ist. 36:03 Davor war das ja nicht die offizielle Ansicht. Jetzt wurde es zur Orthodoxie. 36:08 Während das entschieden wurde, gab es viele Evangelien, wirklich viele, 36:13 und die Christen konnten sich nicht einig werden, welches das richtige war und welches falsch war. 36:18 Aber nun wurde die Trinitätslehre zur Norm. Im Jahr 367 wurde dann festgelegt, woraus die Bibel besteht. 36:27 So viele Jahre nach Jesus! Im Jahr 367 nahmen sie die trinitarischen Überzeugungen auf 36:33 und wählten nur jene Evangelien aus, die mit der trinitarischen Lehre der Christen übereinstimmten. 36:38 Im Jahr 367, mehr als 300 Jahre nach Jesus. Die Evangelien, die die Dreieinigkeit unterstützten, kamen in die Bibel. 36:47 Die anderen, die ihr widersprachen, wurden ausgeschlossen. Es gab also viele, viele andere Evangelien, zum Beispiel das Evangelium nach Thomas, 36:54 oder wie manche sagen, das Evangelium nach Barnabas, und andere, die sagten, dass Jesus nur ein Prophet war, 36:59 dass es nur einen Gott gibt und dass Jesus nicht gestorben ist. Also im Grunde das Konzept von Erlösung, wie es der Islam lehrt. 37:05 All diese Evangelien wurden verworfen, auf die schwarze Liste gesetzt, verboten. Nur die Evangelien, die mit der Trinitätslehre übereinstimmten, wurden aufgenommen. 37:13 Aber wie entstand denn überhaupt die Idee der Dreieinigkeit? Kam sie aus anderen Religionen, 37:17 denen die Menschen zuvor angehörten, bevor sie Christen wurden? Die Idee der Dreieinigkeit war in verschiedenen Kulturen weit verbreitet. 37:24 Nicht nur die Dreieinigkeit übrigens. Denn in manchen Kulturen 37:28 wurde das Gottesbild so stark verwässert, dass sie anfingen, Götzen, Menschen, Tiere und eben auch trinitarische Vorstellungen anzubeten. 37:35 Zum Beispiel bei den Hindus gibt es bis heute eine Dreieinigkeit. Sie haben Brahma, den Schöpfer, Vishnu, 37:42 und dann Shiva, den Erhalter und Zerstörer. Auch in der ägyptischen Kultur gab es eine ähnliche Dreieinigkeit, 37:49 im Römischen Reich, in Persien ebenfalls. Der Monotheismus wurde also verwässert. 37:54 Wissen Sie, zum Beispiel in Indien – ich komme ja aus Indien. Ich bin in Indien geboren und aufgewachsen. 37:59 Ich habe gesehen, wie manche Muslime um die Gräber Verstorbener herumgelaufen sind. Und das waren Muslime. 38:05 Sie machten sogar Sajdah! Niederwerfung vor diesen Toten, 38:08 und sie behaupteten, Muslime zu sein, aber sie hatten kein Wissen, sie begingen Neuerungen. 38:12 Genauso war es, als die frühen Nachfolger von Christus auf andere Kulturen trafen. 38:17 Sie fühlten sich von diesen Kulturen angezogen, von deren Lebensweise, von ihrer Theologie, und so verwässerten sie den Monotheismus 38:24 und übernahmen trinitarische Konzepte. Ursprünglich war es in manchen Kulturen, auch in der jüdischen Kultur, 38:31 üblich, fromme Menschen als „Sohn Gottes“ zu bezeichnen, rechtschaffene Menschen als „Sohn Gottes“. 38:36 Nicht im wörtlichen, sondern im übertragenen Sinne. Aber dann kamen die Nachfolger von Christus ins Spiel und sagten: 38:43 In anderen Kulturen gibt es auch „Söhne Gottes“, „Sohn Gottes“. Also dachten sie sich: Vielleicht ist Jesus auch ein Sohn Gottes. 38:51 Sie gaben dieser Bezeichnung eine wörtliche Bedeutung, obwohl sie eigentlich sinnbildlich gemeint war. Als sie es wörtlich verstanden, also dass Gott einen Sohn hat, 38:59 dachten sie, der Sohn müsse dieselben Eigenschaften wie Gott haben. Das bedeutet: Der Sohn müsste auch Gott sein. 39:05 Dann führten sie eine weitere Figur ein, den Heiligen Geist. Dabei war der „Geist Gottes“ ursprünglich nur eine sinnbildliche Ausdrucksweise, 39:12 „Geist Gottes“ bedeutete Gott selbst. Aber sie machten daraus eine eigene Person 39:16 und gaben ihr göttliche Eigenschaften. Und so sagten sie dann: 39:19 Wenn der Vater Gott ist, der Sohn göttliche Eigenschaften hat und der Heilige Geist auch, dann sind alle drei göttlich. 39:25 Vielleicht – so wie in manchen Kulturen – besteht Gott aus drei Personen. Und so entstand das Konzept der Dreifaltigkeit, viele Jahrhunderte nach Jesus, 39:35 und wurde schließlich zum orthodoxen Bestandteil des christlichen Glaubens. Also, das sind wirklich logische Argumente, aber viele Christen sagen: 39:43 Ich habe Spiritualität im Christentum gefunden und spüre eine Verbindung zu Gott. Warum sollte ich etwas ändern? Warum meinen Glauben wechseln? 39:51 Ich würde drei Gründe nennen, warum man den Glauben vom Christentum zum Islam wechseln sollte. 39:56 Drei einfache Gründe, ganz kurz. Erstens: Nur weil jemand sich mit einem Glauben 40:02 gut oder besonders spirituell fühlt, heißt das nicht, dass dieser Glaube auch wahr ist. 40:09 Ein Hindu könnte beim Tempelbesuch genau dasselbe sagen. Er fühlt sich gut, er fühlt Spiritualität, er denkt, das sei der richtige Glaube. 40:17 Aber Gefühle sind keine Fakten. Ein Buddhist oder ein Jude könnte dasselbe sagen. 40:22 Auch Muslime sagen das über ihren Glauben. Nur weil wir etwas sagen, heißt das nicht, dass es auch richtig ist. 40:28 Gefühle – ja, wir alle haben sie. Das nennt man ein subjektives Argument. 40:32 Subjektiv, genau. Wir können uns nicht auf Gefühle verlassen, sondern müssen auf Fakten schauen. 40:37 Also schauen wir uns nun zwei Fakten an. Erstens: Ein wichtiges Kriterium für einen wahren Glauben ist, 40:43 dass er einem das richtige Gottesbild vermittelt. Wenn das Bild von Gott richtig ist, passt alles andere auch. 40:49 Wenn das Bild von Gott falsch ist, zählt der Rest nicht. Das Konzept des Islam ist: absolute Einheit Gottes, 40:56 nur ein einziger Schöpfer mit vollkommener Eigenschaften, ohne Partner, keine Dreifaltigkeit – reine Einzigkeit. 41:03 Dieses Gottesbild lehrten alle Propheten und Gesandten, sogar in der Bibel. 41:08 Ich sage zu meinen christlichen und jüdischen Freunden: Betrachtet Abraham, Friede sei mit ihm, im Alten Testament – er war ein Monotheist, 41:14 er war kein Trinitarier. Moses war kein Trinitarier, er predigte den Monotheismus. 41:18 Und auch die anderen Propheten, sogar Jesus, lehrten den Monotheismus. Jesus war kein Trinitarier. 41:24 Das ist also der zweite Grund, warum sich Christen den Islam ansehen sollten: Denn der Islam hat den 41:28 Monotheismus wiederbelebt, wie er von Jesus und anderen Propheten gelehrt wurde. Der dritte wichtige Grund ist: Wenn ich die Sache rein weltlich betrachte, 41:37 und ich die habe Wahl zwischen Islam, Christentum, Judentum, Hinduismus, dann wäre ein Auswahlkriterium Folgendes: 41:44 Die Menschheit hat sehr viele Probleme. Rassismus, der Zerfall von Familienstrukturen, Verlust moralischer Werte, 41:52 Gewaltverbrechen, Suizid, Glücksspiel – die Liste der Probleme ist lang. Was ist die Lösung? 41:57 Eines der Kriterien für einen wahren Glauben ist, dass dieser – wenn er von Gott kommt – praktische, umsetzbare und 42:06 nützliche Lösungen für jedes einzelne Probleme bietet. Wenn man ins Neue Testament schaut, findet man dort keine 42:12 umfassenden Lösungen zum Wirtschaftssystem, zum politischen oder juristischen System, 42:19 zu Familie oder Ehe. Das Neue Testament hat es nicht – es enthält das nicht. 42:24 Das Alte Testament enthält ein wenig, aber nur für das jüdische Volk. Es ist begrenzt, an Zeit und Ort gebunden und nur für ein bestimmtes Volk gedacht. 42:32 Wir brauchen es – sie haben es nicht. In den hinduistischen Veden gibt es das nicht. 42:36 In den buddhistischen Schriften auch nicht. Aber wir – die Menschheit, 8 Milliarden Menschen – wir brauchen Lösungen und Orientierung. 42:42 Schon aus rein menschlich-logischer Sicht: Sie haben keine Lösungen. Keine praktischen Lösungen. 42:48 Nicht nur so etwas wie „Liebe deinen Nächsten“ – gut, aber was bedeutet das konkret? Es braucht konkrete Anleitungen. 42:53 Der Islam bietet diese Lösungen. Im Koran, dem Wort Allahs für die gesamte Menschheit, 42:58 und in der Sunna – also den Handlungen und dem Vorbild des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. 43:02 Die Menschheit braucht diese Lösungen – sie haben sie nicht, aber der Islam bietet sie. Also aus diesen drei Gründen 43:08 ist der Islam aus logischer und rationaler Sicht die wahre Religion. Sie sagen also, die früheren Propheten, 43:15 die Propheten des Alten Testaments, sie haben den Glauben an den einen Gott gelehrt – den Monotheismus. 43:22 Und Sie sagen auch Jesus habe dasselbe gesagt. Also was sagen Christen darüber – was geschieht mit diesen Propheten? 43:30 Und was ist mit den Menschen, die vor Jesus lebten, was war für sie der Weg zur Erlösung? 43:34 Ihr Weg zur Erlösung war genau dieser: Den richtigen Glauben haben, gute Taten tun, 43:40 und wenn man Fehler macht, Gott um Vergebung bitten. Und das ergibt Sinn, denn, 43:45 zur Zeit von Moses, Friede sei mit ihm, sagen wir, dass seine Anhänger Muslime waren, 43:53 Menschen, die sich Gott unterwarfen. Das arabische Wort für solche Menschen ist „Muslim“. 43:58 Jeder, der Moses als Propheten anerkannte und der Thora folgte, die Gott ihm 44:04 offenbarte, der sein Bestes tat und Gott um Vergebung bat für seine Fehler – wir sagen, so ein Mensch kommt durch Gottes Barmherzigkeit ins Paradies. 44:12 Die Menschen zur Zeit von Moses und auch Abraham, Salomo, David, Ismael, Isaak – all diese Propheten. 44:18 Und auch zur Zeit von Jesus gilt: Wir sagen, wer Jesus als Propheten ansah, 44:24 an den einen Gott glaubte und sich ihm unterwarf, und dem Evangelium folgte, das Gott offenbarte, dem 44:30 Evangelium, das Jesus und seine Jünger erhielten – so jemand war aus unserer Sicht ein Muslim, ein wahrer Nachfolger Christi. Und sein Weg zur Erlösung war: 44:37 An Gott glauben, Jesus als Propheten anerkennen und der Thora oder dem Evangelium folgen. 44:42 Und dazu gibt es eine erstaunliche Aussage in der Bibel. Warum sage ich „erstaunlich“? 44:47 Wenn heute jemand Muslim werden möchte, wenn also jemand zur Moschee kommt und sagt: 44:52 „Ich habe den Koran gelesen, und will Muslim werden“ – dann muss er das Glaubensbekenntnis sprechen: 44:56 „Ashhadu an la ilaha illallah wa ashhadu anna Muhammadan rasulullah.“ „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt 45:03 und dass Mohammed, Friede sei mit ihm, sein Gesandter ist.“ Zur Zeit Jesu, war es da nicht dasselbe? 45:08 Dass man sagte: Jesus ist der Gesandte Gottes – oder? Es gibt keinen anderen Gott außer dem einen Gott – Allah – und Jesus ist sein Gesandter. 45:14 Das findet man auch in der Bibel. Jesus sagt auch: Wenn du das ewige Leben willst, 45:20 wenn du ins Paradies willst, dann erkenne, dass du – und er verweist auf Gott – der einzig wahre Gott bist, 45:26 und dass Jesus als Gesandter von Gott gesandt wurde. Wow – das Schahada steht in der Bibel! 45:30 Und Jesus sagt, dass das der Weg ins Paradies ist: indem man dies erkennt und das Glaubensbekenntnis ausspricht. 45:37 Konnte Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, nicht einfach das Alte und Neue Testament abgeschrieben und dann den Koran geschrieben haben? 45:41 Okay, also die Frage ist: Viele Menschen erheben den Vorwurf, dass der Koran aus der Bibel abgeschrieben wurde. 45:47 Aber es gibt zahlreiche Weisen, wie man diese Behauptung entkräften oder widerlegen kann. 45:52 Ein Punkt ist folgender: Der Koran wurde nicht aus der Bibel übernommen, denn der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, 45:59 konnte weder lesen noch schreiben. Selbst wenn er ihn hätte schreiben wollen, 46:04 hätte er die Bibel nicht lesen und dann abschreiben können. Punkt eins. Im Koran, in Sure 7, Vers 157, heißt es, dass er 46:11 ein „Ummi“ (schriftunkundiger) Prophet war – er konnte nicht lesen und schreiben. Zweitens kann man sagen, dass es damals keine vollständige Bibel 46:18 in arabischer Sprache gab, die er hätte lesen oder abschreiben können. Die erste vollständige Übersetzung des Alten Testaments 46:25 wurde etwa im Jahr 900 abgeschlossen, und zwar von einem jüdischen Gelehrten namens Saadia Gaon. 46:32 Zur Zeit des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm, im 7. Jahrhundert, war die jüdische Bibel nicht ins Arabische übersetzt worden. 46:39 Und das Neue Testament wurde nicht vor dem 17. Jahrhundert ins Arabische übersetzt. Also lag dem Propheten die Bibel 46:47 nicht auf Arabisch vor, die er hätte abschreiben können. Es gab keine arabische Übersetzung davon. 46:51 Drittens können wir sagen, dass es Passagen in der Bibel gibt, die nicht im Koran enthalten sind – und umgekehrt. 47:01 Was meine ich damit? Im Koran wird die Geschichte des Pharaos erzählt. 47:05 Auch die Bibel erzählt die Geschichte des Pharaoss, aber der Koran vervollständigt das Bild. 47:10 Zum Beispiel: In der Bibel – im Buch Exodus, Kapitel 3 – verfolgt der Pharao mit seinem Heer Moses, und sie ertrinken. 47:19 Der Koran berichtet dieselbe Geschichte, aber fügt dabei hinzu: Nachdem der Pharao ertrunken ist, 47:24 wird sein Körper erhalten bleiben als Zeichen für die Nachwelt. Und jetzt haben wir den Körper des Pharaos entdeckt, 47:31 man hat eine Autopsie gemacht und hat festgestellt: Das ist tatsächlich der Pharao aus der Zeit des Moses. 47:37 Der Koran enthält somit zusätzliche Informationen. Wenn der Prophet also nur aus der Bibel abgeschrieben hätte – 47:43 wer hat ihm dann diese zusätzlichen und zutreffenden Informationen gegeben, die heutige Wissenschaftler erst jetzt entdeckt haben? 47:49 Zweitens: Worüber spricht der Koran noch? Über Noah. Noah und die Sintflut. 47:54 Die Bibel spricht über die Flut, der Koran spricht über die Flut. Laut der Bibel war es eine weltweite Flut. 48:00 Im Buch Genesis, Kapitel 7, Vers 21, heißt es: die ganze Welt war vom Wasser überflutet. 48:07 Alle wurden vernichtet, außer den Menschen auf der Arche. Kapitel 7, Vers 21 der Bibel, Altes Testament, im Buch Genesis. 48:15 Der Koran spricht auch über die Flut, aber er beschreibt sie als lokale Flut. Nur die Menschen, die gegen Noah waren, Friede sei mit ihm, 48:24 die seine Botschaft verspotteten und sich von Allah abgewandt hatten, nur sie wurden von Gott bestraft. 48:31 Es war eine lokale Flut. Jetzt haben wir die biblische Geschichte und die koranische Geschichte. 48:35 Archäologen unterstützen heute die Version des Korans. Die Wissenschaft unterstützt die Version des Korans. 48:41 Drittens: Wer hat dem Propheten, Friede sei mit ihm, diese zusätzlichen Informationen gegeben? 48:45 Drittens kann man sagen: Der Koran enthält wissenschaftliche Fakten. Über 500 wissenschaftliche Aussagen – ohne Fehler. 48:51 Die Bibel enthält sie nicht, der Koran enthält sie. Wenn der Koran von der Bibel abgeschrieben worden wäre – wer hat dann diese 48:59 zusätzlichen wissenschaftlichen Tatsachen im Koran eingefügt? Das ist also ein weiterer Grund, nicht wahr? 49:06 Ein einfaches Beispiel, das ich geben kann: Stellen Sie sich vor, es gibt zwei Schüler. Sagen wir, Schüler David bekommt eine 4, und Schüler Bill bekommt eine 2, okay? 49:14 Ganz einfach, oder? Stellen wir uns vor, in der Abschlussprüfung sitzt David neben Bill 49:21 und er schreibt alle Antworten von Bill ab. Und Bill bekommt eine 2, sagen wir mal 80 %. 49:28 Was denken Sie, was bekommt David? Er schreibt exakt alles ab. 49:32 Auch eine 2, nicht wahr?. Denn David übernimmt nicht nur die richtigen Antworten von Bill, 49:36 sondern auch die falschen Antworten. Wenn der Koran von der Bibel abgeschrieben hätte, 49:41 dann hätte der Koran auch die Fehler aus der Bibel übernommen, die Irrtümer der Bibel, 49:46 die Widersprüche in der Bibel – doch das hat er nicht getan. Der Koran enthält keine Fehler, die Bibel enthält viele. 49:53 Wer hat also nur das Richtige aufgenommen, wer hat das Richtige hinzugefügt, wie die Wissenschaft heute bestätigt? 49:59 Aus diesem Grund sagen wir: Aus wissenschaftlicher Sicht, archäologischer Sicht, aus Sicht der Schriften, 50:04 und auch der Geschichte: Der Koran entstand unabhängig und wurde nicht von der Bibel abgeschrieben. 50:10 Aber dann sagen manche Leute: Wissen Sie, es gibt Gemeinsamkeiten zwischen dem Koran und der Bibel. 50:15 Deshalb sagen sie, er sei abgeschrieben. Und ich sage ihnen Folgendes: 50:19 Die Bibel stammt aus derselben Quelle wie der Koran – von Allah. Aber die Bibel wurde verändert, einige Reste des Originals sind geblieben. 50:27 Dann sandte Allah die letzte Offenbarung, und auch diese hat einige Gemeinsamkeiten mit der Bibel. 50:32 Es ist also nicht so, dass ein Buch vom anderen abgeschrieben wurde, sondern dass sie dieselbe Quelle haben. 50:37 Lassen wir uns das logisch zu Ende denken, okay? Wenn Menschen sagen, der Koran sei von der Bibel abgeschrieben worden, 50:44 könnten wir ebenso sagen: Das Neue Testament hat Ähnlichkeiten mit dem Alten Testament. Sagen Christen deshalb, dass die christlichen Autoren 50:52 des Neuen Testaments von den jüdischen Autoren abgeschrieben haben? Haben sie von den jüdischen Autoren plagiiert? 50:58 Warum hört man dort auf? Das Alte Testament hat Ähnlichkeiten mit den hinduistischen Veden. 51:03 Können wir also sagen: Die Autoren des Alten Testaments haben bei den Hindus abgekupfert? 51:08 Warum da aufhören? Die Veden haben Ähnlichkeiten mit babylonischen Schriften. 51:12 Also, wo zieht man die Grenze? Wir können sagen: Der Koran stammt unabhängig von derselben Quelle – von Allah. 51:18 Und die Bibel enthält Überreste, die ebenfalls von Allah stammen. Gemeinsamkeiten finden sich, weil die Quelle dieselbe ist, 51:25 nicht weil eine Person von einer anderen abgeschrieben hat. Jahrhundertelang warteten die Juden auf den Messias, auf Christus. 51:30 Aber als Jesus kam, lehnten sie ihn ab. Und ihre Schriften erwähnen auch das Kommen von Prophet Mohammed, 51:36 in ihren eigenen Schriften. Aber wenn Christen ihn ablehnen, den Propheten Mohammed, 51:40 verhalten sie sich dann nicht wie jene Juden? Ja, es gibt gewisse Ähnlichkeiten. 51:45 Warum lehnen Christen Mohammed ab, Friede sei mit ihm, und warum lehnten die Juden nicht nur Jesus ab, nebenbei bemerkt, 51:52 sondern auch Mohammed, Friede sei mit ihm? Wissen Sie, die jüdischen Gelehrten 51:56 suchten nach bestimmten Kriterien für den Messias. Der Messias sollte ein König sein wie David. 52:01 Der Messias sollte ein militärischer Führer sein. Einer, der mit Macht regiert, ein Heer anführt. 52:06 Ein großes Reich beherrscht. Aber als sie in Jesus jemanden sahen, der „schwach“ erschien, 52:10 von den Menschen verspottet, abgelehnt, ohne Armee, ohne Macht, da dachten sie gemäß ihrer Denkweise: 52:18 Das kann kein Messias sein. Denn laut ihrer Vorstellung und Bibel muss der Messias diese Kriterien erfüllen. 52:24 Hauptsächlich deshalb lehnten sie Jesus ab, Friede sei mit ihm. Und die jüdischen Menschen lehnten auch Mohammed ab, Friede sei mit ihm. 52:32 Zum Teil aus Hochmut, muss man sagen. Sie dachten sich vielleicht: 52:36 Alle Propheten kamen aus der Linie des Isaaks. Und sie hielten sich für das auserwählte Volk. 52:43 Die Bücher wurden ihnen gegeben, die Propheten wurden zu ihnen gesandt. Sie sahen sich als die Besten der Menschheit. 52:49 Doch als sie Mohammed sahen, Friede sei mit ihm, und bemerkten, dass er aus der Linie des 52:55 Ismael kam, Friede sei mit ihm, von den Arabern war, lehnten sie ihn aus Hochmut und Stolz ab. 53:01 Obwohl sie die Zeichen in ihren eigenen Schriften erkannten. Einige Juden konvertierten übrigens, 53:06 aber im Großen und Ganzen lehnten sie ihn ab, so wie sie auch Jesus ablehnten, Friede sei mit ihm. 53:12 Auch die Christen lehnen Mohammed ab, Friede sei mit ihm, weil sie glauben, die Bibel sei vollständig, 53:19 die Geschichte abgeschlossen, die Erlösung sei bereits erreicht. Jesus kam, starb – und das sei das Ende der Geschichte. 53:25 Kein neuer Mensch, kein neuer Wegweiser sei nötig, nichts müsse der Bibel an Führung hinzugefügt werden. Daher sagen sie: Die Bibel genügt, Jesus genügt, 53:35 die Leitung reicht aus – es braucht keinen neuen Gesandten, es braucht keinen neuen Propheten. 53:39 Deshalb lehnen sie Mohammed ab, Friede sei mit ihm. Aber wie vorher erwähnt, gibt es viele Hinweise, 53:46 klare Zeichen im Alten und im Neuen Testament, die Prophezeiungen über Mohammed enthalten, Friede sei mit ihm. 53:53 Wenn ein aufrichtiger Jude oder Christ diese Prophezeiungen prüft, wird er wunderbare Zeichen 53:59 in der Person Mohammeds finden, Friede sei mit ihm, und in der Führung, die Allah durch ihn gab, 54:03 dem reinen Monotheismus, den Allah ihm offenbarte. So Gott will – insha'Allah – wenn sie ehrlich und aufrichtig sind, 54:08 werden sie ihn auch als Propheten anerkennen und dem Islam folgen, wie Allah ihn offenbart hat. 54:14 Und zum Schluss – vielleicht schaut ein Christ gerade zu und sagt: „Okay, der Islam ergibt Sinn, aber ich möchte Jesus nicht verlassen. 54:20 Ich liebe Jesus so sehr, ich möchte ihn nicht aufgeben. Was passiert mit meiner Verbindung und Beziehung zu Jesus, 54:26 wenn ich Muslim werde?“ Wenn ein Christ so etwas sagt wie: 54:30 „Der Islam ist gut, er wirkt ansprechend, aber muss ich Jesus verlieren? Ich liebe Jesus,“ 54:36 dann würde ich sagen: Bring den Jesus, den du hast, und füge noch mehr hinzu. Du musst Jesus nicht verlassen. 54:41 Jetzt nimmst du Jesus so an, wie er wirklich war. Er war ein mächtiger Prophet. 54:48 Die Bibel sagt viele Male, dass er ein mächtiger Prophet war. Matthäus 13:57, Johannes 4:44, Markus 6:4, Lukas 13:33 54:59 Wenn du Jesus liebst, folge dem, was er sagt. Er war ein monotheistischer Mensch – das bringst du mit dir. 55:06 Und auch die Tatsache, dass Jesus ein Prophet war – der Koran sagt dasselbe. 55:10 Du bringst auch die Art mit, wie Jesus sich kleidete: Er hatte einen Bart, trug zurückhaltende Kleidung. 55:17 Du bringst auch mit, wie Jesus zu seinen Jüngern „Friede sei mit euch“ sagte. 55:22 Muslime sagen dasselbe – du bringst das mit. Auch, dass Jesus 40 Tage und 40 Nächte fastete – 55:29 das ist ähnlich wie das Fasten der Muslime. Das hast du auch hier. Und das Beste, was du mitbringen kannst, ist die Art und Weise, wie Jesus Gott angebetet hat: 55:36 Er warf sich nieder und betete zu Gott, vertraute völlig auf Gott. 55:40 Das bringst du mit – und die Muslime tun genau dasselbe. Du verlierst Jesus also nicht – du bringst ihn mit und fügst noch etwas hinzu, 55:49 etwas Besseres, etwas vom Schöpfer Gegebenes. Jesus, Friede sei mit ihm, trank nie Alkohol, aß kein Schweinefleisch, 55:57 verzichtete auf Blut. Er verzehrte kein Blut. Denn er war ein praktizierender – 56:02 was soll ich sagen – Muslim, ein Prophet. Er befolgte die Gebote, die gegeben wurden – 56:07 die Leitung, die Gott Moses gegeben hatte. Im Alten Testament heißt es: Esst kein Schweinefleisch, 56:15 im Buch des Levitikus, im Alten Testament heißt es, verzehre kein Blut – es gibt viele solcher Gebote. 56:21 Und Jesus sagte als Gesandter Gottes im Neuen Testament, im ersten Evangelium – 56:27 in Matthäus Kapitel 5, ab Vers 17: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen. 56:36 Wer auch nur ein Gebot des Alten Gesetzes aufhebt, wird der Geringste im Himmelreich sein. 56:42 Doch wer die Gesetze einhält und lehrt, wird der Höchste sein im Himmelreich.“ Und eines dieser Gesetze lautet: Kein Schweinefleisch, kein Blut – 56:50 das ist auch Teil der Scharia, die wir befolgen. Wenn du Jesus also liebst, wirst du das ebenfalls aufgeben – 56:57 so wie Muslime es aufgegeben haben. Wenn du Jesus liebst, folge dem Glauben Jesu. 57:03 Der Glaube Jesu war der Islam. Wir heißen dich willkommen im Glauben des Islam, gegeben von Gott – dir und der gesamten Menschheit. 57:11 Darin liegt die Erlösung, darin liegt der Nutzen für dich. Jazakallahu khayran 57:15 Danke für Ihre Antworten, Bruder Sabeel Ahmed. Themen wie Frauen im Islam, Scharia, Dschihad usw. – 57:20 es gibt viele weitere Fragen, die Christen über den Islam stellen, und die werden im zweiten Video folgen, insha'Allah. 57:25 Mal sehen, ob Dr. Sabeel Ahmed auch dann wieder so leicht antworten kann. Bis dahin: Bleibt dran und vergesst nicht zu abonnieren. 57:30 As-salamu alaykum.