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Die Liturgie vom Leiden und Sterben, Live aus dem St. Patrokli Dom, Soest | 02.04.2026

Pastoraler Raum Soest1:39:16 261 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 345 Zeilen
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  1. [schnauben] Danke schön.
  2. [räuspern] [schnauben]
  3. Komm. Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Leiden deines Sohnes hast du
  4. den Tod vernichtet, der vom ersten Menschen in allen Geschlechtern inne ist. Nach dem Gesetz der Natur tragen wir das
  5. Abbild des ersten Adam an uns. Hilf uns durch deine Gnade das Bild des Neuen Adam in uns auszuprägen und Christus ähnlich zu werden,
  6. der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
  7. Liebe Schwestern und Brüder, am K Freitag in der Todesstunde Jesu grüße ich Sie zu dieser Liturgie vom Leiden und Sterben Christi.
  8. Wenn ich am Kreuz erhöht sein werde, werde ich alle an mich ziehen. So hat Jesus gesagt. Sind wir an diesem Tag, in dieser Stunde
  9. verbunden allen Christen in der Menschheit zu schauen auf den, der als Mensch geboren
  10. und als Mensch gestorben ist, um zu wissen und zu glauben, dass Gott darin uns seine lebende
  11. Zuwendung zeigt und schenkt. So wollen wir in dieser Stunde auf ihn schauen,
  12. der erhöht wird, der Heil bringt und der uns darin Gottes Erlösung bringt. Hören wir auf das Zeugnis der Heiligen Schrift,
  13. das uns überliefert ist über die vielen Jahrhunderte hinweg. Lesung aus dem Buch Jesaja. Siehe, mein Knecht wird Erfolg haben. Er
  14. wird sich erheben und erhaben und sehr hoch sein. Wie sich viele über dich entsetzt haben, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie
  15. ein Mensch. Seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen. So wird er viele Nationen entsühnen. Könige schließen vor ihm ihren Mund,
  16. denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen Sie nun. Was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.
  17. Wer hat geglaubt, was wir gehört haben? Der Arm des Herrn. Wem wurde er offenbar? Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein
  18. junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden. Er hatte keine schöne und edle Gestalt, sodass wir ihn anschauen mochten.
  19. Er sah nicht so aus, dass wir gefallen fanden an ihm. Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden. Ein Mann voller Schmerzen mit Krankheit
  20. vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet. Wir schätzten ihn nicht,
  21. aber er hat unsere Krankheit getragen und unseren Schmerz auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt.
  22. Doch er wurde durch Bord wegen unserer Vergehen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Züchtigung auf ihm. Durch seine Wunden sind wir
  23. geheilt. Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe. Jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr ließ auf ihn treffen die
  24. Schuld von uns allen. Er wurde bedrängt und misshandelt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten
  25. führt und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt, so tat auch er seinen Mund nicht auf.
  26. Durch Haft und Gericht wurde er dahinerafft. Doch wen kümmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden
  27. abgeschnitten und wegen der Vergehen meines Volkes zu Tode getroffen. Bei den Fräflern gab man ihm sein Grab und bei den Reichen seine Ruhestätte,
  28. obwohl er kein Unrecht getan hat und kein trügerisches Wort in seinem Mund war.
  29. Doch der Herr hat gefallen an dem von Krankheit zermalmten. Wenn du Gott sein Leben als Schuldopfer einsetzt, wird er Nachkommen sehen und
  30. lange leben. Was dem Herrn gefällt, wird durch seine Hand gelingen. Nachdem er vieles ertrug, erblickt er
  31. das Licht. Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht der Gerechte macht die vielen gerecht. Er lädt ihre Schuld auf
  32. sich. Deshalb gebe ich ihm Anteil unter den Großen und mit Mächtigen teilt er die Beute,
  33. weil er sein Leben dem Tod preis gab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ. Er hob die Sünden der vielen auf und trat für die Abtrünnigen ein.
  34. Wort des lebendigen Gottes. Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist.
  35. Vater, in [singen] deine Hände enthist.
  36. Herr, ich suche Zuflucht bei dir. Lass mich doch niemals scheitern. Rette mich in deiner Gerechtigkeit. In deine Hände lege ich voll Vertrauen
  37. meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. Vater [gesänge]
  38. in deine [singen] Hände empfe
  39. zum Spott geworden bin ich all meinen Feinden. Ein Hohn den Nachbarn, ein Schrecken den Freunden.
  40. Wer mich auf der Straße sieht, der flieht vor mir. Im Gedächtnis bin ich entschwunden wie ein Toter.
  41. Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß. Vater, [gesänge] in deine Hände empfehle
  42. in deinen Geist. Ich aber, Herr, ich vertraue dir. Ich sage, du bist mein Gott.
  43. In deiner Hand liegt mein Geschick. Entreiß mich der Hand meiner Feinde und verfolge
  44. Vater in deine Hände enten
  45. Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht. Hilf mir in deiner Güte. [musik] Euer Herz sei stark. und unverzagt. Ihr alle dir wartet auf den Herrn.
  46. Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist.
  47. Hören wir eine Lesung aus dem Hebräerbrief. Schwestern und Brüder. Da wir nun einen erhabenen Hohepriester
  48. haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus. den Sohn Gottes. Lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.
  49. Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem wie wir versucht worden ist, aber nicht
  50. gesündigt hat. Lasst uns also voll Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit
  51. wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit. Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und
  52. Untertränen, Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte. Und er ist erhört worden aufgrund seiner
  53. Gottesfurcht. Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt.
  54. So Vollendung gelangt ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden. Wort des lebendigen Gottes.
  55. Christus Gestern Christus heute Christus in Ewigkeit
  56. Christus gestern Christus heute Christus in Ewigkeit.
  57. Christus war für uns gehorsam bis zum Tod. bis zum Tod am Kreuzel. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verlieren, der größer
  58. ist als alle Namen. Christus gestern, [singen][gesänge] Christus heute,
  59. Christus in Ewigkeit. [singen] Wir hören das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach dem Johannesevangelium.
  60. Jesus ging mit seinen Jüngern hinaus auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten. In den ging er mit seinen Jüngern hinein.
  61. Auch Judas, der Verräter, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen Jüngern zusammengekommen war.
  62. Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohepriester und der Pharisäer und sie kamen dorthin mit Fackeln,
  63. Laternen und Waffen. Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie:
  64. "Wen sucht ihr?" Sie antworteten ihm: Jesus, Jesus, Jesus, Jesus [singen] von Nazareth,
  65. Er sagte zu ihnen: "Ich bin es." Auch Judas, der Verräter, stand bei ihnen.
  66. Als er zu ihnen sagte, ich bin es, wichen sie zurück und stürzten zu Boden. Er fragte sie noch einmal: "When sucht ihr?" Sie sagten:
  67. "Jesus, Jesus, Jesus, Jesus von Nazaret. Jesus antwortete: "Ich habe euch gesagt, dass ich es bin.
  68. Wenn ihr mich sucht, dann lasst diese gehen." So sollte sich das Wort erfüllen, dass er gesagt hatte:
  69. "Ich habe keinen von denen, die du mir gegeben hast, verloren." Simon Petrus aber, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, schlug nach dem
  70. Diener des Hohen Priesters und hie ihm das rechte Ohr ab. Der Diener hieß Malchus. Da sagte Jesus zu Petrus:
  71. "Stecke das Schwert in die Scheide. Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich ihn nicht trinken?" Die Soldaten, ihre Befehlshaber und die
  72. Gerichtsdiener der Hohenpriester nahmen Jesus fest, fesselten ihn und führten ihn zuerst zu Hannas. Er war nämlich der Schwiegervater des
  73. Kajafas, der in jenem Jahr hoher Priester war. Kajafas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: "Es ist besser, dass
  74. ein einziger Mensch für das Volk stirbt." Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus.
  75. Dieser Jünger war mit dem Hohen Priester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des hoherpriesterlichen Palastes. Petrus aber bleibt blieb draußen am Tor
  76. stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohenpriesters, heraus. Er sprach mit der Pförtnerin und führte
  77. Petrus hinein. Da sagte die Pförtnerin zu Petrus: "Bist du nicht auch einer von den Jüngern dieses Menschen?"
  78. Er antwortete: "Nein, ich nicht." Die Diener und die Knechte hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen
  79. dabei, um sich zu wärmen, denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich.
  80. Der Hohepriester befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. Jesus antwortete ihm: "Ich habe offen vor aller Welt
  81. gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen.
  82. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen. Warum fragst du mich?" Frag doch die, die mich gehört haben, was ich zu ihnen gesagt habe.
  83. Sie wissen, was ich geredet habe. Auf diese Antwort hin schlug einer von den Knechten, der dabei stand, Jesus ins Gesicht und sagte:
  84. "Redest du so mit dem Hohen Priester?" Jesus entgegnete ihm: "Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach.
  85. Wenn es aber recht war, warum schlägst du mich? Danach schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohenpriester Kajafas.
  86. Simon Petrus aber stand am Feuer und wärmte sich. Sie sagten zu ihm: "Bist nicht, bist nicht [singen] du. Ist nicht du. Bist nicht du, auch du
  87. einer von seinen Lüer. Er leugnete und sagte: "Nein, ich nicht."
  88. Einer von den Dienern des Hohen Priesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: "Habe ich dich nicht im Garten bei ihm
  89. gesehen? Wieder leugnete Petrus und gleich darauf krähte ein Hahn. Von Kajafas brachten sie Jesus zum
  90. Pretorium. Es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschal
  91. essen zu können. Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: "Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen
  92. Menschen? Sie antworteten ihm, wenn kein wen
  93. wir dich aus. [singen] [musik] Pilatus sagte zu ihnen: "Nehmt ihr ihn doch und richtet ihn nach
  94. eurem Gesetz." Die Juden antworteten ihm: So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, auf welche
  95. Weise er sterben werde. Pilatus ging wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: "Bist du der König der Juden?"
  96. Jesus antwortete: "Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt?" Pilatus entgegnete:
  97. "Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohe Priester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?
  98. Jesus antwortete: "Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden
  99. meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier." Pilatus sagte zu ihm:
  100. "Also, bist du doch ein König?" Jesus antwortete: "Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt
  101. gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Und jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.
  102. Pilatus sagte zu ihm: "Was ist Wahrheit?" Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu
  103. ihnen: "Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen. Ihr seid gewohnt, dass ich euch am
  104. Paschaf fest einen Gefangenen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse?" Da schrien sie wieder:
  105. "In diesen sondern nicht diesen sondern nicht diesen sondern."
  106. Barabas aber war ein Straßenräuber. Darauf ließ Pilatus Jesus geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen. Den setzten sie ihm auf. und
  107. legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie stellten sich vor ihn hin und sagten: "Heil,
  108. [musik] und sie schlogen ihm ins Gesicht." Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu
  109. ihnen: "Seht, ich bringe ihn zu euch heraus. Ihr sollt wissen, dass ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen." Jesus kam heraus. Er trug die
  110. Dornenkrone und den purporoten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: "Seht, da ist der Mensch."
  111. Als die hohenpriester und ihre Diener ihn sahen, schrien sie: Pilatus sagte zu ihnen: "Nehmt ihr ihn und kreuzigt ihn, denn
  112. ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen. Die Juden entgegneten ihm.
  113. diesen muss der sterben [singen]
  114. gegeben. [musik] Als Pilatus das hörte, wurde er noch ängstlicher.
  115. Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: "Woher stammst du?" Jesus aber gab ihm keine Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm:
  116. "Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen und Macht, dich zu kreuzigen?"
  117. Jesus antwortete: "Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre. Darum liegt größere Schuld bei dem, der
  118. mich dir ausgeliefert hat." Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien:
  119. "Wenn du ihre, wenn du ihn, bist du von des Geers. Jeder [singen]
  120. der sich als König ausgibt, Jeder der sich als König aus sich jeden den Kaiser aus.
  121. Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Litostrotos auf
  122. Hebräisch Gabata heißt. Es war am Rüsttag des Paschafestes, ungefähr um die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: "Da ist euer König."
  123. Sie aber schrien: Pilatus aber sagte zu ihnen: "Euren König soll ich kreuzigen?"
  124. Die hohen Priester antworteten: "Wir haben deinen König, wir haben deinen König außer dem Kreuze."
  125. Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus. Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur
  126. sogenannten Schädelhöhe, die auf Hebräisch Golgotha heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere. Auf jeder Seite einen, in der
  127. Mitte Jesus. Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen. Die Inschrift lautete:
  128. Jesus von Nazareth, der König der Juden. [räuspern] Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde,
  129. nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war auf Hebräisch, Lateinisch und Griechisch abgefasst. Die hohen Priester der Juden sagten zu
  130. Pilatus: "Schönig der Jude, sondern dass er selb
  131. [singen] ich der König der J
  132. Pilatus antwortete: "Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben." Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz
  133. geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das
  134. von oben her ganz durchwebt und ohne Naht war. Sie sagten zueinander:
  135. Wir wollen mit ihr wollen [singen] s losen
  136. losen losen Wesh
  137. [musik] [singen]
  138. So sollte sich das Schriftwort erfüllen. Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus.
  139. Bei dem Kreuz Jesus standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopers und Maria von Magdala.
  140. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: "Frau, siehe dein Sohn."
  141. Dann sagte er zu dem Jünger: "Siehe deine Mutter." Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
  142. Wir wollen aufstehen. Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die
  143. Schrift erfüllte: "Mich dürstet." Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Esssig
  144. auf einen Üsopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Esssig genommen hatte, sprach er:
  145. "Es ist vollbracht." Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. Knien wir im stillen Gebet nieder.
  146. [schnauben] Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben
  147. sollten, warten die Juden Pilatus: "Man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen,
  148. denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag." Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem anderen,
  149. der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der
  150. Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der, der es gesehen hat, hat es
  151. bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er wahres berichtet, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das
  152. Schriftwort erfüllte. Man soll an ihn kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: "Sie werden auf den blicken, den sie
  153. durchbohr haben." Josef aus Arimatäer, ein jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur
  154. heimlich, bat Pilatus den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen. Und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnamen ab.
  155. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal bei Jesus Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mis Mischung aus Mürre
  156. und Aloe, etwa 100 Pfund. Sie nahmen den Leichen am Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben,
  157. wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein
  158. neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Weginn des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie
  159. Jesus dort bei. Ich
  160. lange [singen] dir von Herzen, Jesu frei
  161. für deine Sohn. Sch hat uns so gut [singen] weit
  162. nach [gesänge] ihlich zu dir [singen] und deiner freuen und wenn ich
  163. in dir mein Hände sein. Wenn ich einmal [singen] soll steigen,
  164. so [singen] scheide von mir, wenn [singen] ich in Zen
  165. so der fühen, wenn wir alleren. [singen] [musik]
  166. Wir um das Herze sein so als nach deiner Hand und wei
  167. erine zum Schu [singen] meinem Tod.
  168. Und lass mich in dein B in dezes [singen]
  169. da will ich an dir leen da [singen] ich glaubes woll dich [singen] fal meen
  170. So Bó. [musik]
  171. Es ist einfacher Vogel, der seine Laute von sich gibt. Ein H. Ein Hahn krät
  172. wie tausende Hähne vor und nach ihm jeden Tag an vielen Orten.
  173. Und doch ist dieser eine Hahn zum Zeichen geworden, weil sein Krähen, das sonst völlig unspektakulär ist,
  174. in dieser Stunde angekündigt war von Jesus und weil es verknüpft wurde mit der dunkelsten Stunde im Leben des Petrus.
  175. Dreimal hat Petrus seine Freundschaft mit Jesus verleugnet. Dreimal wog seine Angst in den Sog von Gewalt und Tod mit hineingezogen zu
  176. werden, schwerer als diese Freundschaft. Und dreimal wusste er, dass er damit seine Liebe zum Herrn verrät.
  177. Und auch wenn sein Verrat für Jesus nicht so schwerwiegende Konsequenzen hatte wie der Verrat des Judas, im Herzen war es eindeutig verratene
  178. Liebe. Und Petrus wird dies mit einem Schlag bewusst,
  179. als der Hahnkrät. Und er weinte bitterlich wegen diesem Versagen.
  180. Alle vier Evangelien, sie scheuen nicht, dies zu berichten. Sie scheuen es nicht auch, wenn das Denkmal des doch so glaubensstark
  181. daherkommenden Petrus dadurch tiefe Kratzer trägt. Der Hann ersteht für dieses menschliche Versagen,
  182. für die Schattenseite im Leben des Petrus, der eigentlich ein Freund Jesu ist. Und damit hat sich der Hahn tief in die
  183. Geschichte der Christenheit eingegrieben. Der Hahn klagt die Verleugner an. So dichtet ist der Heilige Ambrosius im
  184. vierten Jahrhundert in einem Hymnus, in dem er über den Hanenschrei meditiert und nachsindt. Und dieser Hymnus des Heiligen Ambrosius
  185. hat sich seit vier Wochen einen Plätzen festen Platz auch in unserem Erzbistum. Dieser Hymnus des Heiligen Ambrosius über den Hannenschrei, er steht jetzt an
  186. der Wand in der Brigid Kapelle im Padaborner Dom und ist Teil des Gedenkortes zur Mahnung und Erinnerung an sexuelle
  187. Gewalt und geistlichen Missbrauch im Erzbistum Padaborn. Die Fenster dieser Brigidenkapelle, sie zeigen jetzt Hnenfedern
  188. und 25 quadratische Platten tragen auf ihrer Oberseite die Aufschrift Edgalus Kantawid und der Hahn Krätte.
  189. Und auf der Rückseite dieser Platten werden dann die Geschichten von Betroffenen erzählt, die in der Kirche unsägliches Leid und Schmerz erfahren
  190. haben. Harn klagt die Verleugner an diese Wirklichkeit über Jahrzehnte kaschiert
  191. haben, die den Schmerz nicht sehen und nicht wahrhaben wollten, der auf der dunklen Seite der Kirche
  192. geschehen ist. Der Hahn weckt jeden, der noch träumt. So heißt es in dem Hynus weiter. Und aus
  193. dem Traum des Selbstbildes einer markellosen Kirche sind wir erwacht, wie auch Petrus vielleicht aus seinem Selbstbild des unerschütterlichen
  194. Freundes. Von den Evangelien dürfen wir lernen, dass es gut und heils ist davon zu
  195. sprechen und nicht zu verschweigen. Petrus nachher vor Pilatus: "Wer in der Wahrheit bleibt, ist bei mir im Reich."
  196. Auch das Versagen des Petrus wurde nicht verschwiegen. Und ja, auch das gehört zu Karfreitag.
  197. Die Kreuzigung Jesu als Gipfel von Leid und Tod, sie entsteht nicht einfach aus dem Nichts. Viele einzelne Handlungen von Schuld und
  198. Versagen lassen sie möglich werden. Ein Judas, der warum auch immer seinen Freund ausliefert. Ein Petrus, der aus Angst lügt, eine
  199. Scharf von Jüngern, die flieht. Hohepriester, die ein religiöses System und ihre Macht darin retten wollen, die zu Mördern werden.
  200. An Pilatus, der seine Hände in Unschuld wäscht und dem Druck des öffentlichen Mobs erliegt. Die vielen verschiedenen Handlungen
  201. einzelner Menschen werden im Zusammenspiel totbringend.
  202. Und ich spüre, wie schnell ich selbst Teil von einem solchen unheilvollen Entwicklungen werden kann, wenn man nicht aufpasst.
  203. Jesus wird Opfer dieser sündhaften Verstrickungen. Er leidet diesen Schmerz bis zum Tod.
  204. Die frühen Christen hatten Mühe mit der Einordnung des Kreuzes Todes Jesu, der als Disaster, als Niederlage gesehen wurde.
  205. Und in ihrer Suchung nach einer Deutung fanden sie in ihren eigenen heiligen Schriften ein Lied, einen Text, der ihnen geholfen hat.
  206. Sie fanden das Lied vom leidenden Gottesknecht beim Propheten Jesaja. Dort lasen sie das, was wir in der Lesung gerade gehört haben.
  207. Er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden
  208. zermalmt. Jesus ist schon für die frühen Christen dieser leidende Gottesknecht,
  209. der hineingeht in die Schmerzen der Menschen, der in Liebe solidarisch ist, wo immer Menschen Leid erfahren, wie immer das Leid auch aussieht.
  210. Körperliche Gewalt, seelischen Schmerz, Leiden an Krankheit oder im Krieg. Seit Jesu Tod am Kreuz, ist diese tiefste Finsternis von Leid und Tod in
  211. welcher Gestalt auch immer ergriffen, sogar bis hinein in dieses Gefühl der Gottverlassenheit.
  212. Dieser Glaube an Jesus, diesen leidenden Gottesknecht, kann heils sein, wenn Menschen diese liebende Gegenwart Jesu im Schmerz in ihrem Herzen verankern
  213. können. Und das klingt an auch in diesem Lied von Jesaja. Durch seine Wunden sind wir geheilt. Und hier scheint dann Hoffnung auf.
  214. Und diese Hoffnung ist auch ein Teil des Bildes vom Hahn. So sagt es jedenfalls der Künstler des Padabornamans, Christoph Brech.
  215. Er sagt: "Der Hannenschrei ist Anklage von Verfehlung. Der Hahn begrüßt mit seinem Ruf aber auch das Licht des neuen Tages
  216. und steht so gleichzeitig für Hoffnung. und möglicher Heilung. Und die Quelle der Hoffnung auf Heilung ist die barmherzige Liebe Jesu zu uns
  217. Menschen, die Vergebung schenkt und neues Leben ermöglicht. Petrus wird nach der Auferstehung die vergebende Liebe Jesu spüren und
  218. dann dem Auferstandenen dreimal seine Liebe neu bekennen und dann neu auf den Weg geschickt. Und diese barmherzige und vergebende
  219. Liebe Jesu gilt jedem Menschen ausnahmslos. Und ich beginn bin gewiss, sogar Judas hätte die Liebe Jesu eine andere
  220. Perspektive gefunden, als diesen tödlichen Weg, den er selbst dann gewählt hatte. So darf uns im Himmelschreienden Schmerz
  221. der Menschen in der Welt der krähende Hahn ein Lebenszeichen sein, ein Zeichen der Wahrheit, ein Zeichen der Läuterung, ja, und ein
  222. Zeichen der Hoffnung. auf diese barmherzige Liebe Christi, die in Schuld, Schmerz und Tod Zukunft eröffnet.
  223. Zur Liturgie des K Freitags gehören die großen für bitten. Für Bitten haben wir in jedem Gottesdienst,
  224. in den wir die Anliegen der Welt immer wieder vor Gott tragen im Wissen, dass all das, was uns bewegt bei ihm seinen Platz hat.
  225. Den großen Fürbitten des K Freitags wollen wir Schritt für Schritt den Kreis derer Menschen größer ziehen bis hin zu allen in der ganzen Welt, die wir Jesus
  226. anvertrauen. Das große Gebet für bittende Gebet der Kirche. Und zur Unterstreichung dieser Bitte
  227. können die, denen es möglich ist oder die es möchten, eine Kniebeuge mitmachen mit einem Moment der Stille, um hier sich noch mal
  228. besonders Gott anzuvertrauen. Lasst uns beten, Brüder und Schwestern, für die heilige Kirche Gottes,
  229. dass unser Gott und Herr ihr Frieden schenke auf der ganzen Erde. Sie eine und behüte und uns ein Leben gewähre in Ruhe und
  230. Sicherheit zum Lob seines Namens. Beuget die Knie.
  231. Erhebet euch. Allmächtiger, ewiger Gott, du hast in Christus allen Völkern deine
  232. Herrlichkeit geoffenbart. Behüte, was du in deinem Erbarmen geschaffen hast, damit deine Kirche auf der ganzen Erde in festem Glauben
  233. verharre. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Lasst uns auch beten für unseren Papst Leo,
  234. der allmächtige Gott, der ihn zum Bischofsamt erwählt hat. Erhalte ihn in seiner Kirche und gebe ihm Kraft, das Heilige Volk Gottes zu leiten.
  235. Beuget die Knie. [schnauben]
  236. Erhebet euch. Allmächtiger ewiger Gott, du Hirte deines Volkes,
  237. in deiner Weisheit ist alles begründet. Höre auf unser Gebet und bewahre in deiner Güte unseren Papst Leo, leite durch ihn deine Kirche und gib, dass sie
  238. wachse im Glauben und in der Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
  239. Lasst uns beten für unseren Bischof Rudo Markus, für alle Bischöfe, Priester und Diakone, für alle Frauen und Männer, zum Dienst
  240. in der Kirche bestellt sind und für das ganze Volk Gottes. Beuget die Knie.
  241. Erhebet euch. Allmächtiger, ewiger Gott, dein Geist heiligt den ganzen Leib der Kirche und
  242. leitet ihn. Erhöre unser Gebet für alle Stände deines Volkes und gib ihnen die Gnade dir in Treue zu dienen. Darum bitten wir
  243. durch Christus, unseren Herrn. Lasst uns beten für alle Brüder und Schwestern, die an Christus glauben,
  244. dass unser Herr und Gott, sie Leiter auf dem Weg der Wahrheit und sie zusammenführe. in der Einheit der heiligen Kirche
  245. beuget die Knie. [schnauben]
  246. Erhebet euch. Allmächtiger Gott, du allein kannst die Spaltung überwinden und die Einheit
  247. bewahren. Erbarme dich deiner Christenheit, die geheiligt ist durch die eine Taufe. Einige sie im wahren Glauben und
  248. schließe sie zusammen durch das Band der Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
  249. Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott unser Herr zuerst [singen] gesprochen hat. Er bewahre sie in der Treue zu seinem
  250. Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will. Beuget die Knie.
  251. Erhebet euch. Allmächtiger, ewiger Gott, du hast Abraham und seinen Kindern deine
  252. Verheißung gegeben. Erhöre das Gebet deiner Kirche für das Volk, dass du als erstes zu deinem Eigentum erwählt hast.
  253. Gib, dass es zur Fülle der Erlösung gelangt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
  254. Lasst uns beten für die Regierenden. Unser Herr und Gott, lenke ihren Geist und ihr Herz nach seinem Willen, damit sie den wahren Frieden und die Freiheit
  255. suchen zum Heil aller Völker. Beuget die Knie.
  256. Erhebet euch. Allmächtiger, ewiger Gott, in deiner Hand sind die Herzen der
  257. Menschen und das Recht der Völker. Schau auf jene, die uns regieren, damit auf der ganzen Welt Sicherheit und Frieden herrschen.
  258. Oh der Völker und Freiheit des Glaubens. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
  259. Lasst uns auch beten für die Menschen in der Ukraine, im nahen Osten und in allen Kriegsgebieten der Erde. Für alle, die vor dem Schrecken der
  260. Gewalt geflohen und ihrer Heimat beraubt sind. Für alle, die mit ihrem Leben einstehen, für die Abwehr des Feindes
  261. und für den Schutz der Schwachen und verfolgten. Beuget die Knie.
  262. Erhebet euch. Allmächtiger ewiger Gott, du bist stärker als die Unterdrücker
  263. dieser Welt. Du hast Mitleid mit den geringen und Armen. Wie du Israel aus der Gewalt Ägyptens
  264. befreit hast, zu rette in unseren Tagen alle Opfer von Unrecht und Krieg. Wandle die Herzen jener, die Böses tun und lass den Frieden siegreich sein.
  265. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Lasst uns Gott den allmächtigen Vater bitten für alle, die der Hilfe bedürfen.
  266. Reinige die Welt von all dem Irrtum. Nehme die Krankheiten hinweg. Vertreibe den Hunger. Löse ungerechte Fesseln. Gebe den
  267. Heimatlosen Sicherheit, den Pilgernden und Reisenden eine glückliche Heimkehr, den Kranken die Gesundheit
  268. und den Sterbenden das ewige Leben. Beuget die Knie.
  269. Erhebet euch. Allmächtiger, ewiger Gott, du Trost der Betrübten, du Kraft der Leidenden,
  270. höre auf alle, die in ihrer Bedrängnis zu dir rufen und lass sie in jeder Not deine Barmherzigkeit erfahren.
  271. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Gebete immer wieder zu Christus bringen, ihn sehen, dass er auch das Leid der
  272. Welt angenommen hat. wollen wir in besonderer Weise jetzt, wenn wir das Kreuz dreimal in unsere Mitte holen,
  273. wenn wir es mit neuen Augen sehen heute am K Freitag und es dafür Schritt für Schritt enthüllen.
  274. So möchte ich jetzt mit den Messdinern hinten in den Turm ziehen, um von dort das verhüllte Kreuz zu holen, damit wir es neu in den Blick als das Heilszeichen
  275. nehmen. Ne.
  276. das [gesänge] der [singen] Welt
  277. unseren [singen] [musik]
  278. Se das Holz [singen] an die deren das He der Welt und das unsen [singen]
  279. das Vol [singen] den der
  280. se der uns beten
  281. H [schnauben]
  282. Schwester und Brüder, sie alle sind nun eingeladen zur Kreuzverehrung, den Mittelgang nach vorne zu kommen. um Jesus zu verehren in Dankbarkeit für
  283. sein Leiden und Sterben. [räuspern] Können die es tun mit Kniebeuge, mit einem Innhalten oder auch mit dem Zeichen einer Blume, die hier
  284. vorne bereit stehen, so wie wir es auch machen, wenn wir an den Gräbern unserer lieben Blumen ihnen als Zeichen der liebenden Verbundenheit
  285. mit ins Grab geben. die in den Seitenschiffen sitzen, bitte ich dann über das Seitenschiff dann auch über den Mittelgang quasi nach vorne
  286. dazu zu kommen. Die Gemeinde begleitet diese Kreuzverehrung mit den verschiedenen Gesängen der Passion.
  287. Jesus remember me when you come into your kingdom. [singen]
  288. Jesus remember [singen] me when you're coming to your king
  289. Jesus [singen] remember me when you come into your kingdom
  290. Jesus [singen] remember me [musik] when you're coming to your king
  291. Jesus [singen][musik] remember me when you're coming to your kingdom. Jesus [singen][musik]
  292. remember me when you come into your kingdom. Jesus [musik][singen] remember me
  293. when you [singen] coming to your kingdom. Jesus [singen] remember me
  294. when Er war wie Gott, hielt aber nicht daran fest. Gott bleich
  295. zu sein, sondern entäußerte sie, [musik] wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
  296. Jesus remember me when your king [musik]
  297. Jesus remember. [musik]
  298. Sein Leben war das eines Menschen. Er erniedrigte sich, war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
  299. Jesus [singen] [musik] remember me when you come to your kingdom. [singen]
  300. [musik] Jesus remember.
  301. Darum hat ihn Gott über [singen] alle erhöht. und ihm den Namen verlien, [singen] [musik]
  302. der jeden Namen übertrifft. Jesus [singen] remember
  303. coming [musik][singen] to your kingdom. Jesus remember [singen][musik] me when you're
  304. coming to your kingdom. [gesänge] Damit vor dem Namen Jesu [musik] alle Mächte im Himmel, auf der Erde
  305. und unter der Erde ihre Knie beugen. Jesus [musik] [singen] remember me
  306. when you come into your kingdom. Jesus [musik][singen] remember me when you come into your kingdom.
  307. [singen] [musik]
  308. Also, dass ich schauen stehen. se derau
  309. sie in dir e so und ich mir aus der
  310. statt der frien bis auf uns sein Geist eiglich
  311. in me bleib in meinen Leben, dass ich dich verzah Amen. Amen.
  312. [räuspern] mein [gesänge] Herz
  313. und Todes in Schmerz und Todesen.
  314. Du bist der stallen [gesänge]
  315. ich danke [singen] dich fallen d ich [gesänge]
  316. dich fallen Du bist [singen]
  317. schö. Du schießest [gesänge] auf das Leben, das
  318. durch dich gegeben, dass uns durch dich gegeben.
  319. Schumes den gute
  320. in sie in mir geh. [musik]
  321. Ruf [singen] uns aus den Toten, lass uns auf stehen.
  322. Wollen wir beten das auf unser Vat unsere und die Welt
  323. [gesänge] für sie wohl in mir gehen. Ruf uns aus den Toten, lass uns
  324. auferstehen, denn die uns an weiter uns
  325. doch der uns hat [gesänge][singen] für
  326. Sie w in mir le uns aus den Turen lass uns aufstehen. das Weer
  327. du und [singen] durch den Tod ges
  328. sein vor der steh eines
  329. sich gut und was [singen]
  330. das sch unsere davon [singen] sein [gesänge] freu
  331. als der Schwar
  332. Dein Wille geschehe, so hat Jesus am Ölberg gebetet. Am Kreuz hat er seinen Geist in die Hände seines Vaters empfohlen.
  333. Der Gott, der ihn durch Leiden und Tod hin zum neuen Leben führt, den Jesus seinen Vater genannt hat. Zu ihm wollen wir jetzt auch beten mit
  334. diesen Worten, die Jesus gelehrt hat und dazu aufstehen. Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille
  335. geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
  336. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
  337. Amen. Allmächtiger, ewiger Gott, durch den Tod und die Auferstehung
  338. deines Sohnes hast du uns das neue Leben geschenkt. Bewahre in uns, was deine Barmherzigkeit gewirkt hat.
  339. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. So wollen wir nun das Kreuz zu Grabe tragen.
  340. Grabst, die hier im Dom in der Krypta ist, wollen den Herrn begleiten auf diesem letzten Weg,
  341. dabei auch all den verbunden sein, die wir in unserem Leben schon auf diesem letzten Weg begleitet haben, wissen, dass sie von Gottes Liebe
  342. umfangen sind. Unten in der Krypta schließe ich noch mit einem Abschlussgebet.
  343. Und dann sind sie eingeladen, wer möchte auch in der Nebenkrypta noch in der Vorbereitung auf Ostern das Bußakrament zu empfangen. M.
  344. เ Ah. เฮ
  345. เฮ alleit. Amen.

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