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Baustellen einer interreligiösen Christologie

weltkircheundmission6:49 1.481 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 41 Zeilen
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  1. [Musik] ja ich denke es gibt zwei Baustellen die sehr eng nebeneinander liegen das ist
  2. die Frage nach Christus in den Religionen oder Christus angesichts der rel und die Religion die andere Baustelle ist die Baustelle Christus in
  3. der Weltkirche denn auch dort wird er ja nicht einheitlich verstanden und einheitlich gesehen sondern in vielfältigen Bildern und Gesichtern
  4. wahrgenommen und worum es mir ging war zu zeigen dass diese Felder durchaus sehr verschränkt sind und dass die Theologie vielleicht aufhören sollte sie
  5. dert abgelöst voneinander zu beschreiben weil der Rahmen der globalen Bedingungen für beide derselbe ist und weil vor allen Dingen auch jede Theologie
  6. kontextuelle Theologie ist radikale kontextuelle kontextuelle Theologie ist und das auch zu bedenken hat und insofern würde ich da dafür pläieren
  7. auch ja die interkulturelle Hermeneutik stärker und das was man dort hervorgebracht hat an Einsichten anzuwenden auf die Fragen des
  8. interreligiösen Dialogs und diesen nicht abstrakt zu führen ja ich wollte damit aufzeigen dass ich äh eine ja vollständige
  9. Ablösung oder eine allzu paradigmatische Ablösung der des inlus inklusivistischen Modells wie es ja auch das Konzil vorgeschlagen und vielleicht auch
  10. angestoßen hat äh nicht für angezeigt halte dass die komparative Theologie zwar ein wichtiges Methodenrepertoire bietet und auch in ihrer
  11. Perspektivierung auf Einzelthemen Einzelfragen Kurses leistet ähm das aber glaube ich der hermenut Rahmen doch ein inklusivistischer bleiben kann aber eben
  12. als hermenutischer Rahmen und das glaube ich ist mit auch dem mit dem Modell von Reinhold Bernhard gut zu zeigen oder vielleicht mit dem Vorschlag den Michael
  13. Bongard schon vor 10 Jahren in die Debatte eingebracht hat ich glaube dass Dialog nicht richtig verstanden wäre wenn sozusagen es immer
  14. nur darum ging wer hat das richtigere wissen wer hat recht oder Unrecht was ist wahr was ist falsch und man sich allein sozusagen an diesem schwarz-weiß
  15. schemat abarbeiten würde das heißt nicht die Wahrheitsfrage zu dispensieren sehr wohl aber den Dialog als solchen ernst zu nehmen und in einem authentischen
  16. Dialog geht es nicht nur darum Leitsätze gegeneinander zu halten und Glaubenssätze auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen die müssen natürlich prüfbar
  17. und bewerbbar sein auch nach rationalen Kriterien die Theologie ist ja vieles reflexer aber wohl geht es im Dialog um mehr es geht darum dass man wirklich im
  18. Gespräch ist und das bedeutet auch sich in die Perspektive des anderen ja nicht nur hineinzudenken sondern auch wirklich wahrzunehmen was dessen Existenz trägt
  19. was mein Gegenüber tatsächlich glaubt und woraus er oder sie sein oder ihr Leben gestaltet und das meint eine empathische
  20. Grundhaltung und das meint auch sich ein hineinbegeben in die Perspektive des anderen und die in Perspektive erstmal so wahrzunehmen möglichst wie der andere
  21. sich selbst versteht und nicht mit fremdbildern zu überlagern das ist die Intention dabei also das viel stärker im Dialog auch als ja Gegengewicht zu dem
  22. womit man selbst unterwegs ist im Blick zu halten weil ich glaube dann Verständigungsprozesse um Einzelfragen ganz anders laufen ich erstmal das
  23. selbst bisschen besser verstehe das heißt nicht dass ich meine Position zurücknehmen muss das heißt aber dass ich erstmal äh nicht nur den anderen
  24. überschreibe mit dem was ich denke ja es ist nicht wenig ich möchte das noch mal unterstreichen es ist nicht
  25. wenig wenn wir erreichen dass wir durch den Dialog der Religion zu einem vertieften Verständnis der anderen gelangen weil ich glaube auch äh dann
  26. Zusammenleben wesentlich besser gelingt ich glaube auch dass es uns äh gesellschaftlich äh ähm tragen wird oder voranbringen wird oder verändern wird
  27. wenn wir ein größeres Wissen voneinander haben und deswegen ist auch auch hier der theologische Dialog oder der Dialog auch über Glaubenshaltungen und anderes
  28. kein kein kleiner Bestandteil weil hinter vielen auch Konflikten oft eben auch religiöse Motivation stehen und das muss man vielleicht auch
  29. einordnen können und so weiter und so weiter aber natürlich gibt es andere Ebenen auf die Dialog zielen muss und die vielleicht auch äh
  30. immer sozusagen der erste Ort sind oder der Ort der Bewährung nämlich die Geliebte Praxis wie gelingt Zusammenleben also was ist die ethische
  31. Dimension und was folgt daraus für das gemeinsame Handeln oder wie können wir auch gemeinsam Verantwortung in dieser Welt übernehmen und all diese Themen die
  32. zumindest aus christlicher Perspektive wichtige Themen sind und ich habe ja nun mal und auch das meint wenn ich noch mal drauf zurückkommen darf die
  33. inklusivistische Position ja ich habe keine andere Möglichkeit letztlich denkerisch es einzuordnen in mein Horizont die eigenen Vorgaben die ich
  34. aus der Tradition habe die eigenen Sortierschlüssel oder ja die Weisen wie ich meine Existenz begreife und werde das immer dort hineinordnen und ich kann
  35. sozusagen meine Existenz selbst nicht pluralistisch fassen das heißt aber nicht dass einordnen gleich schon vereinnahen
  36. meint Dialog wird gar nicht anders möglich sein als als aus einer bestimmten Position heraus und ich als Christen werde in den Dialog immer mit
  37. christlichen Überzeugungen und meinen christlichen Positionen gehen und in diesem Sinne ist Dialog auch immer Verkündigung wir sind es nur gewohnt
  38. dass der Begriff Mission eben inzwischen nicht mehr on wog ist das heißt aber auf keinen Fall für meine Begriffe dass diese Mission deswegen etwa obsolet wre
  39. natürlich nicht mehr in der in dem Sinne dass von Territorien Besitz ergriffen wird und man Leute zwanghaft bekehrt und andere gräuliche Dinge tut sondern ähm
  40. natürlich dass das Christentum selbst ähm eben diesen Sendungsauftrag hat und das es bedeutet dies Evangelium zu verkünden und zu bezeugen ja im gelebten
  41. miteinander

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