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Baustellen einer interreligiösen Christologie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 41 Zeilen
- [Musik] ja ich denke es gibt zwei Baustellen die sehr eng nebeneinander liegen das ist
- die Frage nach Christus in den Religionen oder Christus angesichts der rel und die Religion die andere Baustelle ist die Baustelle Christus in
- der Weltkirche denn auch dort wird er ja nicht einheitlich verstanden und einheitlich gesehen sondern in vielfältigen Bildern und Gesichtern
- wahrgenommen und worum es mir ging war zu zeigen dass diese Felder durchaus sehr verschränkt sind und dass die Theologie vielleicht aufhören sollte sie
- dert abgelöst voneinander zu beschreiben weil der Rahmen der globalen Bedingungen für beide derselbe ist und weil vor allen Dingen auch jede Theologie
- kontextuelle Theologie ist radikale kontextuelle kontextuelle Theologie ist und das auch zu bedenken hat und insofern würde ich da dafür pläieren
- auch ja die interkulturelle Hermeneutik stärker und das was man dort hervorgebracht hat an Einsichten anzuwenden auf die Fragen des
- interreligiösen Dialogs und diesen nicht abstrakt zu führen ja ich wollte damit aufzeigen dass ich äh eine ja vollständige
- Ablösung oder eine allzu paradigmatische Ablösung der des inlus inklusivistischen Modells wie es ja auch das Konzil vorgeschlagen und vielleicht auch
- angestoßen hat äh nicht für angezeigt halte dass die komparative Theologie zwar ein wichtiges Methodenrepertoire bietet und auch in ihrer
- Perspektivierung auf Einzelthemen Einzelfragen Kurses leistet ähm das aber glaube ich der hermenut Rahmen doch ein inklusivistischer bleiben kann aber eben
- als hermenutischer Rahmen und das glaube ich ist mit auch dem mit dem Modell von Reinhold Bernhard gut zu zeigen oder vielleicht mit dem Vorschlag den Michael
- Bongard schon vor 10 Jahren in die Debatte eingebracht hat ich glaube dass Dialog nicht richtig verstanden wäre wenn sozusagen es immer
- nur darum ging wer hat das richtigere wissen wer hat recht oder Unrecht was ist wahr was ist falsch und man sich allein sozusagen an diesem schwarz-weiß
- schemat abarbeiten würde das heißt nicht die Wahrheitsfrage zu dispensieren sehr wohl aber den Dialog als solchen ernst zu nehmen und in einem authentischen
- Dialog geht es nicht nur darum Leitsätze gegeneinander zu halten und Glaubenssätze auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen die müssen natürlich prüfbar
- und bewerbbar sein auch nach rationalen Kriterien die Theologie ist ja vieles reflexer aber wohl geht es im Dialog um mehr es geht darum dass man wirklich im
- Gespräch ist und das bedeutet auch sich in die Perspektive des anderen ja nicht nur hineinzudenken sondern auch wirklich wahrzunehmen was dessen Existenz trägt
- was mein Gegenüber tatsächlich glaubt und woraus er oder sie sein oder ihr Leben gestaltet und das meint eine empathische
- Grundhaltung und das meint auch sich ein hineinbegeben in die Perspektive des anderen und die in Perspektive erstmal so wahrzunehmen möglichst wie der andere
- sich selbst versteht und nicht mit fremdbildern zu überlagern das ist die Intention dabei also das viel stärker im Dialog auch als ja Gegengewicht zu dem
- womit man selbst unterwegs ist im Blick zu halten weil ich glaube dann Verständigungsprozesse um Einzelfragen ganz anders laufen ich erstmal das
- selbst bisschen besser verstehe das heißt nicht dass ich meine Position zurücknehmen muss das heißt aber dass ich erstmal äh nicht nur den anderen
- überschreibe mit dem was ich denke ja es ist nicht wenig ich möchte das noch mal unterstreichen es ist nicht
- wenig wenn wir erreichen dass wir durch den Dialog der Religion zu einem vertieften Verständnis der anderen gelangen weil ich glaube auch äh dann
- Zusammenleben wesentlich besser gelingt ich glaube auch dass es uns äh gesellschaftlich äh ähm tragen wird oder voranbringen wird oder verändern wird
- wenn wir ein größeres Wissen voneinander haben und deswegen ist auch auch hier der theologische Dialog oder der Dialog auch über Glaubenshaltungen und anderes
- kein kein kleiner Bestandteil weil hinter vielen auch Konflikten oft eben auch religiöse Motivation stehen und das muss man vielleicht auch
- einordnen können und so weiter und so weiter aber natürlich gibt es andere Ebenen auf die Dialog zielen muss und die vielleicht auch äh
- immer sozusagen der erste Ort sind oder der Ort der Bewährung nämlich die Geliebte Praxis wie gelingt Zusammenleben also was ist die ethische
- Dimension und was folgt daraus für das gemeinsame Handeln oder wie können wir auch gemeinsam Verantwortung in dieser Welt übernehmen und all diese Themen die
- zumindest aus christlicher Perspektive wichtige Themen sind und ich habe ja nun mal und auch das meint wenn ich noch mal drauf zurückkommen darf die
- inklusivistische Position ja ich habe keine andere Möglichkeit letztlich denkerisch es einzuordnen in mein Horizont die eigenen Vorgaben die ich
- aus der Tradition habe die eigenen Sortierschlüssel oder ja die Weisen wie ich meine Existenz begreife und werde das immer dort hineinordnen und ich kann
- sozusagen meine Existenz selbst nicht pluralistisch fassen das heißt aber nicht dass einordnen gleich schon vereinnahen
- meint Dialog wird gar nicht anders möglich sein als als aus einer bestimmten Position heraus und ich als Christen werde in den Dialog immer mit
- christlichen Überzeugungen und meinen christlichen Positionen gehen und in diesem Sinne ist Dialog auch immer Verkündigung wir sind es nur gewohnt
- dass der Begriff Mission eben inzwischen nicht mehr on wog ist das heißt aber auf keinen Fall für meine Begriffe dass diese Mission deswegen etwa obsolet wre
- natürlich nicht mehr in der in dem Sinne dass von Territorien Besitz ergriffen wird und man Leute zwanghaft bekehrt und andere gräuliche Dinge tut sondern ähm
- natürlich dass das Christentum selbst ähm eben diesen Sendungsauftrag hat und das es bedeutet dies Evangelium zu verkünden und zu bezeugen ja im gelebten
- miteinander
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