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Religionstheologische Positionen
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 88 Zeilen
- [Musik] erstens möchte ich dafür pläieren dass man theologische Begründung für den
- Dialog der Religionen und auch für die Auseinandersetzung mit der komparativen Theologie einführt als eine theologische
- Begründung warum wir uns mit anderen Religionen beschäftigen es gibt natürlich sehr viele Motive die auch errenwert sind die
- interessant sind warum man Dialog mit anderen Religionen tritt aber wenn wir uns konkret z.B mit komparative Theologie beschäftigen so finde ich es
- wichtig dass dieses Unternehmen der komparativen Theologie auch eine theologische Autorität dadurch bekommt dass man eine theologische Begründung
- aus der eigenen Glauben aus dem eigenen Glauben aus der eigenen glaubensposition dafür liefern kann das bietet einem auch äh oder das garantiert einem auch eine
- theologische Autorität eine theologische Qualität der Argumente die in der komparativen Theologie vorgebracht werden das wäre mir ein
- wichtiges Argument das zweite ist die Verhältnisbestimmung von Israel Theologie und religionstheologie Israel theeologie ist eine Form der
- religionstheologie weil sie eben Israel Theologie mit einer anderen Religion und dem Fall mit dem Judentum auseinandersetzt das Judentum und das
- Christentum haben ja ein besonderes Verhältnis zueinander und dennoch glaube ich es dass man es schaffen sollte so wie das Zweite Vatikanische Konzil des
- in Ostre hatte gemacht hat dass das Verhältnis zum Judentum in seiner Besonderheit verhandelt wird auch mit dem Verhältnis zu anderen Religionen das
- muss nicht bedeuten dass das Judentum das Verhältnis zum Judentum niveliert wird unter dem anderen Religionen aber ich denke diese beiden Diskurse müssen
- zusammengehören ich glaube die Israel Theologie einerseits und religionstheologie anderserseits zeichnet sich dadurch aus dass sie
- miteinander ganz wenig zu tun haben wenn es aber darum geht eine theologische Verhältnisbestimmung zu den anderen so glaube ich es dass es wichtig ist dass
- nicht nur eine Religion bedacht wird so das Judentum und andere Religionen spielen gar keine Rolle oder es findet noch ein größer ausschließungsprozess
- gegenüber anderen Religionen statt oder auch seitens der religionstheologie dass das außerordentliche Verhältnis das exzeptionelle Verhältnis Judentum
- Christentum in der Theologie der Religion Religionen praktisch keine Rolle spielt das dritte wichtige Thema das ich behandelt habe war wie die
- Theologie der Religionen und die Typologie in der Theologie der Religionen verstanden wird die meiste Diskussion die in der Theologie der
- Religionen stattgefunden hat warum die Klassifikation Exklusivismus inklusivismus Pluralismus und häufig wird in der Fachdiskussion oder auch in
- der Literatur die gesamte religionstheologie unter der Hinsicht gesehen dass man sich nur ur mit dieser Klassifikation der verschiedenen drei
- Modelle beschäftigt also exklusivist inklusivist oder pluralist ist und es gibt eben die Vorschläge dass man diese ganze Diskussion der Klassifikation
- aufgibt und zwar des weil die einfach zu keiner diskuss zu keinem Ergebnis führt weil ein wichtiges Argument ist dass die Option für den religionsologischen
- inklusivismus und zwar einhergt mit der Treue gegenüber dem eigenen Glauben aber die Offenheit und Lernmöglichkeit für anderen Glauben und für andere
- Religionen dadurch beschränkt wird während hingegen die pluralistische religionsologie angesehen wird dass die lern offen ist dass die offen ist für
- andere Religionen aber der eigene glaubensposition die eigene glaubensposition damit gefährdet ist und deshalb weil es ein Dilemma sei gibt's
- oft den Vorschlag dass man die religionstheologie überhaupt aufgeben soll dass man die ganze Frage der religionstypologie aufgeben soll aber
- darauf habe ich zwei Antworten die ich geben möchte erstens mal ich glaube dass das eine nicht eine Deskription also eine Beschreibung der tatsächlich
- möglichen Verhältniss ist weil ich glaube auf dieser Ebene kann auch keine Entscheidung herbeigeführt werden keine Entscheidung in der Hinsicht dass man
- sagt wie verhalten sich dann 4000 Jahre Hinduismus zu 2000 Jahre Christentum also so große Größen wie die Religion und welchem verhälten steht die zuinand
- ich glaube dass das keine sinnvolle Fragees deshalb handelt sich bei dieser Typologie meines achens auch um kein deskriptives Verfahren sondern man
- chistisches Verfahren um eine streng logische disjunktive Unterscheidung zwischen einzelnen Typen und dort muss man schon eine Entscheidung treffen al
- diese Entscheidung denke ich kann man nicht ausweichen die Entscheidung hält man es für möglich a priori dass es in anderen Religionen
- keinerlei gleichwertige möglicherweise gleichwertige oder so höherwertige Verwirklichung in ein bestimmten Teil in einer bestimmten
- religiösen Tradition gibt gegenüber meiner eigenen religiösen Tradition also ist meinen eene religiöse Tradition immer und überall a
- priori anderen verwirklichungsformen von Religionen von religiösen Traditionen überlegen wenn ich mich für diese Position nicht entscheidet dann vertrete
- ich einen religionseologischen Pluralismus so wie ich denke und es ist der einzige mögliche Position dafür wie ich überhaupt theologisch
- Lernmöglichkeiten von anderen Religionen begründen kann nämlich ich sage parti man muss genau hinschauen auf bestimmte konkrete Themen und das ist auch die
- Berechtigung der Ansatzpunkt der komparativen Theologie das komparative Theologie detailorientiert ist dass sie Detailuntersuchung macht und keine
- Aussagen mehr trifft über das Christentum den huismus und so weiter dazu fallen natürlich die einwendee ein die man aus der
- von ein munter Zeitgenossen hört man kann auch zitieren die großen religionskritiken die immer eingebracht werden mich interessieren aber vor allem
- wenn ich dran denke in hörsal z.B bin in Seminarraum bin wenn ich die Rückmeldungen Krieg von meinen Studierenden oder von dem Publikum Krieg
- in theologischen erwachsenenbildungs oder postg Studieneinrichtungen dann geht mir das schon nahe und beschäftigt mich
- unglaublich mit welcher Wucht das Mission abgelehnt wird oder eine Haltung von Kirche gelehnt wird eine Haltung des eigenen Glaubens abgelehnt wird der die
- anderen glauben inferiorisiert heruntermach schlecht macht verdächtigt und die Superiorität die automatische Überlegenheit des eigenen und das hat
- der missionsanspruch für anderen beansprucht ähm das bewegt mich also diese Einwende gegen den missionsbegriff die bewegen
- mich nicht nur aus der Literatur sondern auch aus den einwenden der Zeitgenossen die ich draus sehe das zweite ist damit die Frage verbunden
- können wir den Religionsbegriff aufrechterhalten und ich glaube dass wir nicht in der Position sind dass wir sagen ein Begriff muss abgeschafft
- werden oder sowas ähnliches diese Möglichkeit haben wir nicht und ist auch nicht wünschenswert dasB ist die Frage wie gehen wir denn mit dem
- missionsbegriff eigentlich um und was ist denn dann quasi mein Religionsbegriff den ich vorschlage oder denn ich zur Debatte Stelle dass sich
- z.B so Einrichtung Miss oder Institut hier in Frankfurt dass sie sich zu dem Begriff ver halten und ich glaube nachdem das ein Begriff ist der in dem
- 16 Jahrhundert im Zuge der Kolonialisierung erst in der Kirche zunehm Verwendung gefunden hat mit der Jesuiten mississionen dass man es genau
- prüfen muss was ist dann dort an neuen Bedeutungen hinzugekommen was es 1500 Jahre lang in der Kirche offensichtlich nicht
- gebraucht hat dass man so einen Begriff dafür hat und ich vermute dass es ganz wenig Bedeutungen sind die zu dem Zeugnis von die zu dem Begriff von
- Zeugnis Verkündigung diakonischen Dienst und so weiter die durch den missionsbegriffen neuen Qualitäten noch hinzugekommen sind und wenn man die
- Literatur ansieht so kann man ja auch beobachten dass der missionsbegriff wir genau durch diese Begriffe die lange Zeit in der Kirche Verwendung gefunden
- haben dass die hergenommen werden um das zu erklären was die Mission bedeutet wäre mein nächster Punkt den ich zu überlegen gebe was ist dann die Aufgabe
- in der Verwendung des missions Begriffes heutees wenn er dann einerseits eine Kolonialgeschichte hat oder in Kontext einer Kolonialgeschichte
- entstanden ist einerseits und wenn andererseits der missionsbegriff aber inhaltlich etwas transportiert was natürlich zum Wesen der Kirche dazu
- gehört was natürlich zum Wesen des Glaubens dazug gehört aber was 1500 Jahre gar nicht Mission geheißen hat und was heute auch ganz oft ohne den Begriff
- der Mission erklärt wird und mein Argument ist wir müssen uns nicht nur einfach die Kriminalgeschichte des Christentums anschauen das was ganz böse
- immer früher war natürlich diese Geschichte muss man sich sehr sorgfältig sehr differenziert anschauen aber durch die postcolonial studies habe ich
- gelernt welche Ausschlussverfahren und welche Repräsentationsformen des anderen meine eigene Identität bringen und genau diese Form diese Reflexion diese
- postkolonale Reflexion nämlich wie funktioniert Identität und der Ausschluss der anderen und dieser Ausschluss ist ein eingeschlossens in
- der eigenen Identität und welche Machtgefälle werden da installiert in diesen identitätsverfahren Identifizierungsverfahren und diese
- Reflexionsform diese postkolonale Reflexionsform die finde ich muss ich ein kritischer Religionsbegriff heute zu eigen zu machen man kann nicht einfach
- sagen wir sollen abschaffen sondern man soll was machen damit man muss sich einer kritischen Reflexion mit dem stellen und nicht einfach nur gegen
- die historisch rückwärts gewandt in einem resortim Geschichte gegen das Christentum resortim Diskurse gegen das Christentum sondern positiv etwas draus
- machen und eigene Identitätskonstruktionen durchschauen zu lernen zu reflektieren mit so einen problematischen Begriff und die postkol
- studies bieten meines achens für reflexionsinstrumentarium dafür di schwierige Argumentationsfigur jetzt aber aus dem Lernen des
- jüdischchristlichen spräches heraus habe ich ein missionsbegriff entwickelt der heißt Art Zion also im judendum gibt es ja das
- Phänomen oder können wir beobachten zumindest in dem Judentum bis zur Aufklärung und bis Z Zeitalter der Assimilierung dass das Judentum über
- keinen missionsbegriff und über keine große missionsbewegungen verfügt hat das heißt wenn das judendum für uns eine bleibende Bedeutung hat dann ist die
- Frage hat auch das fehl einer sogenannten völkermission eine Autorität für unseren christlichen missionsbegriff und ich glaube ja das was formuliert ist
- in in Zweiten Vatikanum gentes die Mission zu den Völkern würde ich von der judenchristlichen Perspektive gespeisten missionstheologie formulieren als
- Art Zier und also das was mE Judentum kennt diese völkerwahfahrt zum Zion die Figur der wählung dass dies Judentum das erwählte folkt ist und wenn
- Christentum sagt nach den Zweiten Vatikanum und mit dem Paulus natürlich Gott ist gegenüber seiner Erwählung dreue des volkte Juden und des judendum
- ist nach vor das Gottes erwähltes Volk dann bedeutet es was was welche Rolle spielt diese Erwählung ist der wählung im Judentum eine Figur des Ausschlusses
- dass es der Erwählung die verworfenen gibt so denken wir uns das gemeinhin aber der Erwählung hat im judendum und in der Bibel eine andere Funktion sie
- meint die Erwählung ist auf aurag für die nicht noch nicht erwählten also der Erwählung hat keinen chauinistischen Charakter dass man andere ausschließt
- sondern der wählung hat einen einschlussarakter und zwar nicht so dass man missionierend nach außen strategisch missionierend nach außen geht sondern so
- seine Erwählung als Volk Gottes lebt dass man ein ein Licht wie wie es jesuanisch heißt ein Licht auf dem Leuchter ist eine Stadt auf dem Berge
- ist oder eine Stadt die so lebt ein Volk das so lebt dass es Anziehungskraft hat und die volöker zum zium kommen das heißt ein solcher aus dem judendum raus
- gewwonnener oder inspirierter missionsbegriff könnte bedeuten als Kirche so zu leben in der Welt nicht Teil der Welt ist Kirche und
- man weit die Grenzen der Kirche aus und gewinnt neues Territorium quasi hinzu sondern man lebt so mitten in der Welt und ein Zeugnis ein Licht des
- Evangeliums in der Welt zu sein ein zeignis der wählung ein zeignis des Evangeliums und zeignis der nachfolgees zu sein das schließt aber strategisches
- Handeln äh aus aus Strategien der territoriale Weiterung sage mal ganz Lob zu den anderen hinzugehen sondern so zu leben dass man zeugnishhaft lebt
- attraktiv oder wie es auch formuliert worden ist in einer komm und sie Haltung selber dem Evangelium
- nachfolgt
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