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Religionstheologische Positionen

weltkircheundmission13:26 468 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 88 Zeilen
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  1. [Musik] erstens möchte ich dafür pläieren dass man theologische Begründung für den
  2. Dialog der Religionen und auch für die Auseinandersetzung mit der komparativen Theologie einführt als eine theologische
  3. Begründung warum wir uns mit anderen Religionen beschäftigen es gibt natürlich sehr viele Motive die auch errenwert sind die
  4. interessant sind warum man Dialog mit anderen Religionen tritt aber wenn wir uns konkret z.B mit komparative Theologie beschäftigen so finde ich es
  5. wichtig dass dieses Unternehmen der komparativen Theologie auch eine theologische Autorität dadurch bekommt dass man eine theologische Begründung
  6. aus der eigenen Glauben aus dem eigenen Glauben aus der eigenen glaubensposition dafür liefern kann das bietet einem auch äh oder das garantiert einem auch eine
  7. theologische Autorität eine theologische Qualität der Argumente die in der komparativen Theologie vorgebracht werden das wäre mir ein
  8. wichtiges Argument das zweite ist die Verhältnisbestimmung von Israel Theologie und religionstheologie Israel theeologie ist eine Form der
  9. religionstheologie weil sie eben Israel Theologie mit einer anderen Religion und dem Fall mit dem Judentum auseinandersetzt das Judentum und das
  10. Christentum haben ja ein besonderes Verhältnis zueinander und dennoch glaube ich es dass man es schaffen sollte so wie das Zweite Vatikanische Konzil des
  11. in Ostre hatte gemacht hat dass das Verhältnis zum Judentum in seiner Besonderheit verhandelt wird auch mit dem Verhältnis zu anderen Religionen das
  12. muss nicht bedeuten dass das Judentum das Verhältnis zum Judentum niveliert wird unter dem anderen Religionen aber ich denke diese beiden Diskurse müssen
  13. zusammengehören ich glaube die Israel Theologie einerseits und religionstheologie anderserseits zeichnet sich dadurch aus dass sie
  14. miteinander ganz wenig zu tun haben wenn es aber darum geht eine theologische Verhältnisbestimmung zu den anderen so glaube ich es dass es wichtig ist dass
  15. nicht nur eine Religion bedacht wird so das Judentum und andere Religionen spielen gar keine Rolle oder es findet noch ein größer ausschließungsprozess
  16. gegenüber anderen Religionen statt oder auch seitens der religionstheologie dass das außerordentliche Verhältnis das exzeptionelle Verhältnis Judentum
  17. Christentum in der Theologie der Religion Religionen praktisch keine Rolle spielt das dritte wichtige Thema das ich behandelt habe war wie die
  18. Theologie der Religionen und die Typologie in der Theologie der Religionen verstanden wird die meiste Diskussion die in der Theologie der
  19. Religionen stattgefunden hat warum die Klassifikation Exklusivismus inklusivismus Pluralismus und häufig wird in der Fachdiskussion oder auch in
  20. der Literatur die gesamte religionstheologie unter der Hinsicht gesehen dass man sich nur ur mit dieser Klassifikation der verschiedenen drei
  21. Modelle beschäftigt also exklusivist inklusivist oder pluralist ist und es gibt eben die Vorschläge dass man diese ganze Diskussion der Klassifikation
  22. aufgibt und zwar des weil die einfach zu keiner diskuss zu keinem Ergebnis führt weil ein wichtiges Argument ist dass die Option für den religionsologischen
  23. inklusivismus und zwar einhergt mit der Treue gegenüber dem eigenen Glauben aber die Offenheit und Lernmöglichkeit für anderen Glauben und für andere
  24. Religionen dadurch beschränkt wird während hingegen die pluralistische religionsologie angesehen wird dass die lern offen ist dass die offen ist für
  25. andere Religionen aber der eigene glaubensposition die eigene glaubensposition damit gefährdet ist und deshalb weil es ein Dilemma sei gibt's
  26. oft den Vorschlag dass man die religionstheologie überhaupt aufgeben soll dass man die ganze Frage der religionstypologie aufgeben soll aber
  27. darauf habe ich zwei Antworten die ich geben möchte erstens mal ich glaube dass das eine nicht eine Deskription also eine Beschreibung der tatsächlich
  28. möglichen Verhältniss ist weil ich glaube auf dieser Ebene kann auch keine Entscheidung herbeigeführt werden keine Entscheidung in der Hinsicht dass man
  29. sagt wie verhalten sich dann 4000 Jahre Hinduismus zu 2000 Jahre Christentum also so große Größen wie die Religion und welchem verhälten steht die zuinand
  30. ich glaube dass das keine sinnvolle Fragees deshalb handelt sich bei dieser Typologie meines achens auch um kein deskriptives Verfahren sondern man
  31. chistisches Verfahren um eine streng logische disjunktive Unterscheidung zwischen einzelnen Typen und dort muss man schon eine Entscheidung treffen al
  32. diese Entscheidung denke ich kann man nicht ausweichen die Entscheidung hält man es für möglich a priori dass es in anderen Religionen
  33. keinerlei gleichwertige möglicherweise gleichwertige oder so höherwertige Verwirklichung in ein bestimmten Teil in einer bestimmten
  34. religiösen Tradition gibt gegenüber meiner eigenen religiösen Tradition also ist meinen eene religiöse Tradition immer und überall a
  35. priori anderen verwirklichungsformen von Religionen von religiösen Traditionen überlegen wenn ich mich für diese Position nicht entscheidet dann vertrete
  36. ich einen religionseologischen Pluralismus so wie ich denke und es ist der einzige mögliche Position dafür wie ich überhaupt theologisch
  37. Lernmöglichkeiten von anderen Religionen begründen kann nämlich ich sage parti man muss genau hinschauen auf bestimmte konkrete Themen und das ist auch die
  38. Berechtigung der Ansatzpunkt der komparativen Theologie das komparative Theologie detailorientiert ist dass sie Detailuntersuchung macht und keine
  39. Aussagen mehr trifft über das Christentum den huismus und so weiter dazu fallen natürlich die einwendee ein die man aus der
  40. von ein munter Zeitgenossen hört man kann auch zitieren die großen religionskritiken die immer eingebracht werden mich interessieren aber vor allem
  41. wenn ich dran denke in hörsal z.B bin in Seminarraum bin wenn ich die Rückmeldungen Krieg von meinen Studierenden oder von dem Publikum Krieg
  42. in theologischen erwachsenenbildungs oder postg Studieneinrichtungen dann geht mir das schon nahe und beschäftigt mich
  43. unglaublich mit welcher Wucht das Mission abgelehnt wird oder eine Haltung von Kirche gelehnt wird eine Haltung des eigenen Glaubens abgelehnt wird der die
  44. anderen glauben inferiorisiert heruntermach schlecht macht verdächtigt und die Superiorität die automatische Überlegenheit des eigenen und das hat
  45. der missionsanspruch für anderen beansprucht ähm das bewegt mich also diese Einwende gegen den missionsbegriff die bewegen
  46. mich nicht nur aus der Literatur sondern auch aus den einwenden der Zeitgenossen die ich draus sehe das zweite ist damit die Frage verbunden
  47. können wir den Religionsbegriff aufrechterhalten und ich glaube dass wir nicht in der Position sind dass wir sagen ein Begriff muss abgeschafft
  48. werden oder sowas ähnliches diese Möglichkeit haben wir nicht und ist auch nicht wünschenswert dasB ist die Frage wie gehen wir denn mit dem
  49. missionsbegriff eigentlich um und was ist denn dann quasi mein Religionsbegriff den ich vorschlage oder denn ich zur Debatte Stelle dass sich
  50. z.B so Einrichtung Miss oder Institut hier in Frankfurt dass sie sich zu dem Begriff ver halten und ich glaube nachdem das ein Begriff ist der in dem
  51. 16 Jahrhundert im Zuge der Kolonialisierung erst in der Kirche zunehm Verwendung gefunden hat mit der Jesuiten mississionen dass man es genau
  52. prüfen muss was ist dann dort an neuen Bedeutungen hinzugekommen was es 1500 Jahre lang in der Kirche offensichtlich nicht
  53. gebraucht hat dass man so einen Begriff dafür hat und ich vermute dass es ganz wenig Bedeutungen sind die zu dem Zeugnis von die zu dem Begriff von
  54. Zeugnis Verkündigung diakonischen Dienst und so weiter die durch den missionsbegriffen neuen Qualitäten noch hinzugekommen sind und wenn man die
  55. Literatur ansieht so kann man ja auch beobachten dass der missionsbegriff wir genau durch diese Begriffe die lange Zeit in der Kirche Verwendung gefunden
  56. haben dass die hergenommen werden um das zu erklären was die Mission bedeutet wäre mein nächster Punkt den ich zu überlegen gebe was ist dann die Aufgabe
  57. in der Verwendung des missions Begriffes heutees wenn er dann einerseits eine Kolonialgeschichte hat oder in Kontext einer Kolonialgeschichte
  58. entstanden ist einerseits und wenn andererseits der missionsbegriff aber inhaltlich etwas transportiert was natürlich zum Wesen der Kirche dazu
  59. gehört was natürlich zum Wesen des Glaubens dazug gehört aber was 1500 Jahre gar nicht Mission geheißen hat und was heute auch ganz oft ohne den Begriff
  60. der Mission erklärt wird und mein Argument ist wir müssen uns nicht nur einfach die Kriminalgeschichte des Christentums anschauen das was ganz böse
  61. immer früher war natürlich diese Geschichte muss man sich sehr sorgfältig sehr differenziert anschauen aber durch die postcolonial studies habe ich
  62. gelernt welche Ausschlussverfahren und welche Repräsentationsformen des anderen meine eigene Identität bringen und genau diese Form diese Reflexion diese
  63. postkolonale Reflexion nämlich wie funktioniert Identität und der Ausschluss der anderen und dieser Ausschluss ist ein eingeschlossens in
  64. der eigenen Identität und welche Machtgefälle werden da installiert in diesen identitätsverfahren Identifizierungsverfahren und diese
  65. Reflexionsform diese postkolonale Reflexionsform die finde ich muss ich ein kritischer Religionsbegriff heute zu eigen zu machen man kann nicht einfach
  66. sagen wir sollen abschaffen sondern man soll was machen damit man muss sich einer kritischen Reflexion mit dem stellen und nicht einfach nur gegen
  67. die historisch rückwärts gewandt in einem resortim Geschichte gegen das Christentum resortim Diskurse gegen das Christentum sondern positiv etwas draus
  68. machen und eigene Identitätskonstruktionen durchschauen zu lernen zu reflektieren mit so einen problematischen Begriff und die postkol
  69. studies bieten meines achens für reflexionsinstrumentarium dafür di schwierige Argumentationsfigur jetzt aber aus dem Lernen des
  70. jüdischchristlichen spräches heraus habe ich ein missionsbegriff entwickelt der heißt Art Zion also im judendum gibt es ja das
  71. Phänomen oder können wir beobachten zumindest in dem Judentum bis zur Aufklärung und bis Z Zeitalter der Assimilierung dass das Judentum über
  72. keinen missionsbegriff und über keine große missionsbewegungen verfügt hat das heißt wenn das judendum für uns eine bleibende Bedeutung hat dann ist die
  73. Frage hat auch das fehl einer sogenannten völkermission eine Autorität für unseren christlichen missionsbegriff und ich glaube ja das was formuliert ist
  74. in in Zweiten Vatikanum gentes die Mission zu den Völkern würde ich von der judenchristlichen Perspektive gespeisten missionstheologie formulieren als
  75. Art Zier und also das was mE Judentum kennt diese völkerwahfahrt zum Zion die Figur der wählung dass dies Judentum das erwählte folkt ist und wenn
  76. Christentum sagt nach den Zweiten Vatikanum und mit dem Paulus natürlich Gott ist gegenüber seiner Erwählung dreue des volkte Juden und des judendum
  77. ist nach vor das Gottes erwähltes Volk dann bedeutet es was was welche Rolle spielt diese Erwählung ist der wählung im Judentum eine Figur des Ausschlusses
  78. dass es der Erwählung die verworfenen gibt so denken wir uns das gemeinhin aber der Erwählung hat im judendum und in der Bibel eine andere Funktion sie
  79. meint die Erwählung ist auf aurag für die nicht noch nicht erwählten also der Erwählung hat keinen chauinistischen Charakter dass man andere ausschließt
  80. sondern der wählung hat einen einschlussarakter und zwar nicht so dass man missionierend nach außen strategisch missionierend nach außen geht sondern so
  81. seine Erwählung als Volk Gottes lebt dass man ein ein Licht wie wie es jesuanisch heißt ein Licht auf dem Leuchter ist eine Stadt auf dem Berge
  82. ist oder eine Stadt die so lebt ein Volk das so lebt dass es Anziehungskraft hat und die volöker zum zium kommen das heißt ein solcher aus dem judendum raus
  83. gewwonnener oder inspirierter missionsbegriff könnte bedeuten als Kirche so zu leben in der Welt nicht Teil der Welt ist Kirche und
  84. man weit die Grenzen der Kirche aus und gewinnt neues Territorium quasi hinzu sondern man lebt so mitten in der Welt und ein Zeugnis ein Licht des
  85. Evangeliums in der Welt zu sein ein zeignis der wählung ein zeignis des Evangeliums und zeignis der nachfolgees zu sein das schließt aber strategisches
  86. Handeln äh aus aus Strategien der territoriale Weiterung sage mal ganz Lob zu den anderen hinzugehen sondern so zu leben dass man zeugnishhaft lebt
  87. attraktiv oder wie es auch formuliert worden ist in einer komm und sie Haltung selber dem Evangelium
  88. nachfolgt

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