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Die Komparative Theologie

weltkircheundmission13:31 10.542 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 74 Zeilen
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  1. komparative Theologie ist eine Theologie die versucht das konfessionelle Element also das bekenntnishhaf des zeugnisgebens für den eigenen
  2. Glauben zu verbinden mit dem Dialog mit anderen Religionen also Moment ist es ja so dass es in Deutschland man sich entscheiden muss wenn man studiert will
  3. ich Theologie studieren das heißt dann Theologie in einer bestimmten Tradition katholisch oder evangelisch jetzt bald auch
  4. muslimisch oder will ich Religionen miteinander vergleichen dann studiert man vergleichende Religionswissenschaft eben von der
  5. Außenperspektive was ich versuchen will ist Theologie also ausgehend von einer bestimmten religiösen Tradition aber doch auch im Blick auf andere
  6. Traditionen also es geht jetzt darum gewissermaßen einen Ausflug zu machen einer der Wegbereiter der komparativen Theologie in den USA Jim frederck
  7. spricht davon dass man aufstehen soll aus dem Lehnstuhl in dem man sitzt also rausgehen aus dem Lehnstuhl rausgehen aus der eigenen Tradition sich in ein
  8. fremdes Land Wagen eben in die andere Religion hineingehen sie versuchen so zu sehen wie der andere Gläubige sie sieht also
  9. die Theologie des anderen an mich herankommen lassen also gewissermaßen diese Erfahrung nicht von außen den anderen zu betrachten nicht ebeno zu
  10. gucken was ist da vielleicht wahr was nicht sondern hineinzugehen gewissermaßen in seine Schuhe hineinzuschlüpfen mitzugehen zu schauen
  11. welche ren ziert wie sein Glauben lebt und dann zurückzukehren zum eigenen und zu schauen wie sich der Blick aufs eigene verändert hat und das ist das was
  12. alle die komparative Theologie betreiben eigentlich bezeugen ist dass man dadurch unglaublich viel lernt unglaublich viel lernt fürs eene auch also nicht nur dass
  13. ich den anderen viel tiefer kennenlerne nicht nur dass ich mein Horizont weitet weil ich eine ganz andere Sicht auf die Welt kennenlernen kann sondern ich sehe
  14. auch die eigene Theologie neu ich kann sie tiefer verstehen ich sehe neue Probleme ich sehe neue Möglichkeiten diese Theologie zu entwickeln also
  15. insofern ein neuer Stil von Theologie ein Stil der alle Bereiche der Theologie trifft und der sich zentral darum bemüht Theologie im Dialog mit anderen
  16. Religionen und Kulturen zu entwickel
  17. komparative Theologie ist ja immer ein sehr konkreter Dialog das heißt es ist jetzt nicht möglich allgemein zu sagen wie verändert komparative Theologie
  18. Christologie ich muss dann von Einzelfällen reden von Beispielen ich muss eben jetzt erzählen etwa wie sich mein Blick auf Christus verändert indem
  19. ich mich mit dem Islam auseinandersetze und da eben dieses Beispiel jetzt aufzugreifen weil ich selbst auch sehr intensiv im Dialog mit dem Islam
  20. stehe ist es ja das interessante dass diese Stelle die in meinem christlichen Glauben Christus hat diese Stelle hat im Islam eigentlich der
  21. Koran es ist insofern eigentlich gar nicht der richtige Vergleich wenn ich Jesus im Christentum mit Jesus im Koran Jesus in der Bibel Jesus im Koran
  22. Vergleich sondern ich entdecke dass diese das was Jesus für mich als Christus eben Wort Gottes Zusage Gottes ein Mensch in dem Gott mich mich
  23. anspricht ein Mensch durch den Gott sich mir mitteilt dieser Ort ist in der islamischen Denken durch den Koran
  24. besetzt der Koran gewissermaßen als Ereignis der Schönheit Gottes die Rezitation des Koran als Ereignis der Schönheit Gottes die mich anspricht und
  25. herausreißt die mir neu die Welt öffnet das heißt wenn ich jetzt gucke wie verändert sich meine Christologie durch das Gespräch mit dem Islam dann
  26. entdecke ich dass ich damit konfrontiert werde dass Gott auch noch mal anders spricht als in Jesus von Nazareth so wie der Hebräerbrief am Anfang sagt dass
  27. Gott eben in vielerlei Weise gesprochen hat nun aber heute in Jesus von Nazareth die große Frage ist kann ich das öffnen kann ich sagen diese vielerlei weisen
  28. wie Gott durch die Propheten gesprochen hat wie in der torora spricht kann ich hier eine neue und andere Weise des Sprechens Gottes entdecken im Koran das
  29. ist eine offene Frage eine Frage an der wir arbeiten für die man den Koran einfach auch genau lesen muss aber die natürlich jetzt den Blick Schärf für die
  30. Frage ja was sagt mir Gott denn nun genau in Jesus von Nazareth was ist das Besondere der Zuwendung Gottes des Wortes Gottes in einen
  31. Menschen mir selbst ist dadurch viel deutlicher geworden die Bedeutung der Ohnmacht der Schwäche ja auch der Hässlichkeit Gottes im
  32. Christentum also dass Gott sich im Kreuz offenbart dass Gott sich wie Luther sagt würde im Gegenteil seiner selbst offenbart dass Gott sich in der Schwäche
  33. zeigt dass der Allmächtige in Ohnmacht und Schwäche erfahbar wird das ist mir neu wichtig geworden und da ist mir auch neu als etwas erkennbar geworden was ich
  34. so nur im Christentum finde das will ich jetzt nicht ausspielen gegen die Erfahrung der Schönheit Gottes im Koran Ken auch die
  35. Erfahrung der Schönheit Gottes im psalmgesang im gregorianischen Choral auch in moderner Musik oder in also Bart sagt ja so schön der erste der im
  36. Paradies begegnet oder im Jenseits begegnet wird Mozart sein und wenn der Papst wird das erste was er macht Mozart heilig sprechen also die Schönheit
  37. Gottes die mich anrührt in der Musik in ästhetischen Erfahrung will ich überhaupt nicht leugnen und natürlich kann ich es auch im Christentum erleben
  38. aber was ich in Jesus von Nazareth jetzt neu und stark wahrnehme gerade wenn ich überlege wie begegnet Gott in anderen Religionen ist die Schwäche Gottes also
  39. dieser immer größere Gott allahu akbar gott ist größer bin ich 100ertprzentig mit einverstanden natürlich gott ist der immer größere Deos sempamor sagen wir
  40. chrislich auch aber dieser Deos sempamajor zeigt sich in Christus als der je kleinere Gott der immer auch kleiner schwächer hässlicher ist das ist
  41. etwas was mir neu verständlich geworden ist im Gespräch mit Muslimen im Gespräch mit anderen Religionen und was ich meine was man entdecken kann ohne damit den
  42. anderen abzuweren ohne ihm etwas zu nehmen sondern das gebe ich jetzt in das Gespräch mit Menschen andere Religionen hinein und frage sie ob sie das so
  43. annehmen können was das in ihnen auslöst wenn auf einmal von der Hässlichkeit Gottes die Rede ist von Gott in der Schwäche und ich merke dass da
  44. unglaublich spannende Gespräche entstehen also es kommt ja jetzt drauf an was wir unter Mission verstehen
  45. Mission meint ja eigentlich wenn wir es richtig verstehen so wie es heute auch in den großen Kirchen verstanden wird die Missio zu den Menschen hin dass
  46. Gottes unbedingte Zuwendung zu Menschen erfahrbare Wirklichkeit werden soll so wie in Jesus von Nazareth gerade in seiner Schwäche gerade in seiner
  47. Ohnmacht in ihm erfahre dass Gott sich mir zuwendet mich eben mit den Mitteln der Liebe lockt und ruft so wie ich das in Jesus erfahre so soll es durch mich
  48. durch uns durch die Kirche der Welt gezeigt werden die Welt soll erfahren in allen Ecken und Enden bis an die Enden der Erde soll sie erfahren dass Gott den
  49. Menschen in so unbedingter Weise zugetan ist so unbedingt menschenfreundlich ist dass ich mich im Leben und Sterben auf ihn verlassen kann dass er mich tragen
  50. wird in auch allen Schicksalsschlägen und Katastrophen meines Lebens hindurch dieses Zeugnis bin ich als Christ Menschen allen Menschen schuldig wenn
  51. ich erkenne dass in Jesus von Nazareth Gott seine Menschenfreundlichkeit zeigt seine unbedingte Mens undlichkeit und Zuwendung muss ich das durch meine
  52. Zuwendung und Menschenfreundlichkeit zeigen in jedem Moment auch im interreligiösen Dialog und das zeigen dieser
  53. Menschenfreundlichkeit das Ereignis unbedingter Zuwendung ist dann nichts anderes als Mission insofern kann ich gar nicht anders als Christ kann ich gar
  54. nicht anders Theologie treiben als auch missionarisch missionarisch nicht jetzt im Sinne von ich will dass du wirst wie ich ich will dass du auch in die Kirche
  55. eintrittst sondern im Sinne eines Baus am Reich Gottes im Sinne eines Eintretens dafür dass die Menschen Zugewandtheit Gottes für alle erfahrbar
  56. wird das verständlich wird dass da ein Gottes der den Menschen tatsächlich wie in dem Gleichnis vom bherzigen Vater eben der auf den Menschen wartet nach
  57. allen Irrung ihm entgegenkommt ihn liebevoll aufnimmt das gilt es eben den Menschen verständlich zu machen ihm zu bezeugen egal welche Religion und Kultur
  58. er angehört entscheidend es mir dabei dass ich dabei nicht denke dass ich dem anderen entscheidendes zu sagen habe aber er mir
  59. nicht ich darf niemals denken dass ich das Wort Gottes schon ganz verstanden habe ich darf niemals denken Christus schon ganz zu kennen ich muss vom
  60. anderen lernen ich muss vom anderen auch neu Christus tiefer verstehen Reich Gottes tiefer verstehen Zuwendung tiefer verstehen das Geheimnis Gottes die Liebe
  61. ist etwas was wir nie ganz verstehen werden das heißt ich muss dem auf die Spur kommen da hat mir jeder andere auch viel zu sagen gerade aus den Religionen
  62. der anderen Menschen gerade aus diesen Schätzen ihrer Sehnsüchte und Geheimnisse kann ich unendlich viel lernen auch für meine Art des Zeugnisses
  63. für diesen Gott der Jesus von Nazar seine unbedingte Zuwendung gezeigt hat Demut meint jetzt bei mir eben nicht die Demut Gott gegenüber die natürlich
  64. auch aber da sind sich alle Anhänger der verschiedenen Religionen einig dass man Gott gegenüber demütig sein muss und seinem großen
  65. Geheimnis mir kommt es jetzt auf eine Demut im Erkennen Gottes an denn oft ist es so dass Menschen zwar demütig Gott gegenüber sind aber gleichzeitig meinen
  66. dass sie die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben und sich aufplustern als wüssten sie alles über diesen Gott wichtig ist dass wir erkennen dass
  67. wir Zeugnis geben von einem Wort das uns berührt Zeugnis geben von diesem Gott der uns anspricht aber dass wir in diesem Zeugnis nie ausschöpfen
  68. werden was ihm im letzten ausmacht nie sein ganzes Geheimnis werden artikulieren können insofern besteht aller Anlass demütig zu sein
  69. gegenüber den Ausdrucksformen von Religionen die alle um das um letzte Geheimnisse Pre Kreisen die alle im letzten versuchen sich auf den Weg zu
  70. machen auszugreifen nach dem namenlosen Geheimnis dass wir aus christlicher Sicht in Jesus von Nazareth als
  71. unbedingte zu Gewandtheit und Liebe erkennen können also dieses einerseits diese Erkenntnis und das Zeugnis das damit verbunden ist zu verbinden mit der
  72. Demut vom anderen lernen zu wollen zu wissen dass ich noch nicht alles erkannt habe dass ich immer auf dem Weg bin dass ich unterwegs bin das ist glaube ich das
  73. worum es geht wenn wir Theologie treiben und was eben komparative Theologie dann auch leisten
  74. will

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