Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Das Ende und der Untergang des römischen Reiches!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 68 Zeilen
- Zur Mitte des Vierten Jahrhunderts nach Christus wanderte eine Nation von Asien nach Europa und löste damit einen Dominoeffekt in der Völkerwanderung aus.
- Diese Nation war das Volk der Hunden. Da die Hunen immer weiter nach Westen vordrangen, waren die dortlebenden Völker gezwungen, ihren alten Lebensraum
- zu verlassen und auf ein neues Gebiet umzuwandern. Die große Völkerwanderung begann. Im Jahre 370 nach Christus sind die germanischen Stämme, welche an der
- nördlichen Grenze des römischen Reiches lebten, von den Hunden geflüchtet, indem sie Schutz und Hilfe im Inneren des römischen Reiches suchten. Doch wie sah
- diese Völkerwanderung im Detail genauer aus? Welchen Dominoeffekt hat diese Völkerwanderung genau ausgelöst? Zu diesem Zeitpunkt hat die römische Armee
- ein Teil ihrer Kampfkraft eingebüst. Ein großer Teil der römischen Legionen bestand aus nicht römischen Freiwilligen und die römischen Bürger hatten auch
- nicht mehr das Verlangen in den Legionen zu dienen, wie noch vor 200 Jahren. Das heißt, die römischen Legionen bestanden hauptsächlich ausländischen Söldnern.
- Was war deren Motivation und wem galt die Loyalität dieser ausländischen Söldner? Aufgrund der riesigen Anzahl an Gemanen, welche an die Grenze des
- römischen Reichs drängten, konnte Rom in den nächsten Jahren die Grenzen nicht mehr halten. Heute erzähle ich euch die Geschichte über den Untergang des
- römischen Reiches. Los geht's. [Musik]
- Die erste große Niederlage, welche die römischen Legionen im Zusammenhang mit der Völkerwanderung erleiden mussten, ereignete sich am 9. August im Jahre 378
- nach Christus. Der gemische Stamm der Westgoten schlug die Römer in der Schlacht bei Adrianopol, heute in der Stadt Erdina in der Türkei. In dieser
- Schlacht haben die Westgoten unter der Führung von General Fritigern die römischen Streitkräfte vollständig zerstört. 20.000 römische Legionäre sind
- gefallen. Der Kaiser des römischen Reiches, Flavius Wallenz, ist in der Schlacht ebenfalls gestorben. Diese Niederlage war die größte Niederlage der
- Rümer seit der Varuschlacht im Teutenburger Wald im Jahre 9 nach Christus. Nach dem Tod des Kaiser Flavius Wallens wurde Flavius Theodosius
- zum Kaiser des römischen Reiches ernannt. Der römische Kaiser Theodosius konnte nach der Schlacht bei Adrianopol mit den Westgoten zunächst einen
- Friedensvertrag schließen. Im Jahre 395 nach Christus ist der Kaiser Theodosius verstorben. Kurz vor seinem Tod hat er das römische Imperium offiziell in zwei
- Hälften geteilt. Nun gab es ein Westrum und ein Ostrom. Das auströmische Reich wirdte später in byzantinisches Reich umbenannt. Die Hauptstadt des
- Byzantinischen Reiches wird Konstantinopel das heutige Istanbul werden. Nach dem Tod des Kaiser Theodosius wurde sein älterer Sohn
- Akalius zum Kaiser des Oströmischen Reiches. In Westom regierte sein jüngerer Sohn Honorius als Kaiser. Die Hauptstadt des weströmischen Reiches
- wurde von Rom nach Mailand übertragen. Der verstorbene Kaiser Theodosius war der letzte Herrscher des gesamten römischen Imperiums. Nach der
- Reichsahlung haben die Bürger Roms nie, Ost und Westrum als zwei unabhängige Staaten empfunden und betrachtet. In ihrer Vorstellung bestand immer ein
- einheitliches und unteilbares römisches Imperium, welches von nun an von zwei Kaisern regiert wird. Nach dem Tod von Kaiser Theodosius starteten die
- Westquoten einen großflächigen Angriff auf dem westlichen Teil des römischen Reiches. Im Jahre 401 nach Christus, unter der Führung des westgutischen
- Königs Alar. betraten die Westgoten das Territorium des Weströmischen Reiches. Die Westgoten wurden zunächst in mehreren Schlachten vom römischen
- Herrmeister Flavius Tilich besiegt. Doch dieser Feldzug führte zunächst zu einer Niederlage der Westguten. Im Jahre 408 nach Christus wurde Flavius Tilicho des
- Verrates am weströmischen Kaiser Honorius beschuldigt und anschließend hingerichtet. Die Westgoten haben von dem Tod des Herrmeisters Flavius Tilich
- erfahren und sind sofort mit mehreren Armeen auf die Stadt Rom zumarschiert. In den Jahren 408 und 409 nach Christus belagerten die Truppen von Alarich dem
- die ewige Stadt Rom. Doch die Römer konnten sich gegen eine große Geldsumme freikaufen. Im Jahre 410 nach Christus ließen die Westguten nicht locker und
- sind zum dritten Mal in die Offensive gegangen wieder auf die Stadt Rom. Dieses Mal haben die Einwohner Roms abgelehnt, die Westguen für den Abzug zu
- bezahlen. Am 24. August im Jahre 410 nach Christus, zum ersten Mal seit 800 Jahren, damals im Jahre 390 vor Christus, war die ewige Stadt Rom von
- nicht römischen Truppen besetzt worden. Die Quellenlage ist zu spärlich, um genau zu wissen, wie dieses Ereignis genau passiert ist. Einer Legende nach
- ist unter den Römern ein Verrat passiert. Einer anderen Legende nach wendete Alariach eine besondere List an. Er schenkte den
- Römern 300 seiner stärksten Krieger. Nach dem Prinzip des trojanischen Pferdes haben diese 300 Krieger die Wachen überrannt und die Tore Roms für
- die Westguten geöffnet. Wie auch immer diese Übernahme Roms passiert ist, wir wissen es nicht genau. Die Westgoten plünderten die ewige Stadt Rom und
- verwüsteten viele Häuser. Die Römer nannten die Westgoten Barbaren, doch die Barberei der Westgoten hielt sich bei der Plünderung in Grenzen. Alariach.
- Truppen explizit verboten, die Kirchen in Rom zu plündern. Er soll sogar gesagt haben, ich führe Krieg gegen die Römer, aber nicht gegen Gott. Zwei Tage nach
- dem Einmarsch der Westguten in Rom sind diese am 26. August im Jahre 410 nach Christus schon wieder aus Rom abgezogen. Nach dieser Plünderung konnte sich die
- Stadt Rom relativ schnell wiederherstellen. Doch andererseits verlor Westrom nach und nach eine Provinz nach der anderen. Im Jahre 429
- nach Christus führte der König des gemanischen Stammes der Vandalen geiserich die Vandalen nach Nordafrika. Dort gründete er zunächst ein
- Königreich. Im Jahre 439 nach Christus eroberten die Vandalen die Stadt Katago. Die Stadt Katago wurde seit ihrem Ende im dritten punischen Krieg wieder ein
- ernstzunehmender Rivale für die Römer. Doch der Angriff der Vandalen erfolgt zunächst erst später. Im Jahre 451 nach Christus wird das weströmische Reich
- durch einen gewaltigen Militärschlag erschüttert. Das Volk der Hunden drängt an den nordöstlichen Grenzen des Reiches. Die Hunden wurden von
- legendären König Attila angeführt. Die Hunden haben zunächst die germanischen Stämme von der Elbe bis zum Rhein verdrängt und sind bis nach Gallien im
- heutigen Frankreich vorgedrungen. Im Juni des Jahres 451 nach Christus in der Schlacht auf den katalaonischen Feldern wurden die Hunden unter den Kommando des
- römischen Herrmeisters Flavius Athos gestoppt. Attila hat sich zurückgezogen, doch startete nächstes Jahr wieder einen neuen Angriff. Dieses Mal begab sich
- Atila nach Norditalien. Dabei plünderte eine Vielzahl an römischen Städten, unter anderem die Stadt Mailand. Dank der guten Truppenführung von Flavius
- Ettius sind die Hunde nicht bis zur Stadt vorgedungen. Darüber hinaus ist zu diesem Zeitpunkt die Pest bei den Truppen von Attila ausgebrochen. Der
- General Flavius Ettius wurde von ganz Rom als Held gefeiert. Laut geschichtlichen Quellen hat dieser Mensch wahrlich viel für Rom getan. Im
- Jahre 454 nach Christus wurde Flavius Ethus wegen Hochverrat an Kaiser Valentinian hingerichtet. Nach Flavius Ettius wird es keinen Römer mehr geben,
- welcher den Fall des römischen Imperiums mehr aufhalten kann. Im Jahre 455 nach Christus folgte die Ermordung des Kaisers Valentinians durch Gefolgsleute
- des Ätus. Mit dem Tod Valentinians war der Versuch, dem weströmischen Kaisertum wieder Handlungsfreiheit zu verschaffen, gescheitert. Nun rissen die
- weströmischen Herführer, Römer ebenso wie Barbaren, endgültig die Kontrolle des Staates an sich. Einige von ihnen entwickeln sich von römischen Feldherrn
- schrittweise zu faktisch unabhängigen Territorialherren. Dieses Chaos im Weströmischen Reich hat sich der vandalische König geiserig zu nutzen
- gemacht und startete einen großen Angriff auf die Stadt Rom. Darauf folgend machte sich in Rom panikbreit. Der neu ernannte Kaiser Petronius
- Maximus wurde nur drei Monate nach seinen Herrschaftsantritts umgebracht. Westrom hatte faktisch keine Führung mehr. Am 2. Juni des Jahres 455 nach
- Christus nahm der wandalische König Geiserig die Stadt Rom ohne großen Widerstand ein. Die Vandalen plünderten Rom zwei Wochen lang und zogen wieder
- ab. Mitgenommen wurden unzählige Mengen an Gold und versklavte Römer. Es gibt nur wenig bis keine Quellen, die beschreiben, wie diese Plünderung genau
- abgelaufen ist. Doch Überlieferungen bezeugen, dass die Vandalen die Kirchen plünderten und mehr zerstörten als die Westgoten. Vielleicht ist aus diesem
- Grund die Plünderung Roms durch die Vandalen bis heute so stark in Erinnerung geblieben. Durch diesen Stil der Plünderung ist auch heute der
- Begriff Vandalismus entstanden. Die Einnahme Roms durch die Vandalen beschleunigte den Zerfall des weströmischen Reiches enorm. Um das Jahr
- 460 nach Christus herrschte der neue römische Imperator nur über die Provinz Italien. Das westümische Reich hat sich im Jahr 476 nach Christus endgültig
- aufgelöst. Im September des Jahres 476 nach Christus wurde der letzte Kaiser des weströmischen Reiches Romelus Augustulus von dem weströmischen
- Herführer Odaka gestürzt. Darauf folgend krönte sich der Herführer Odoaka zum König von Italien. Odoaka schickte eine Nachricht an Ostrom und verkündete das
- Ende des weströmischen Reiches. Das Oströmische Reich wird einige Zeit später byzantinisches Reich genannt. Dieses Reich wird noch weitere 1000
- Jahre bestehen. Danach fällt das byzentinische Reich im Jahre 1453 nach Christus durch die Eroberung des Osmanischen Reiches. Manche Zeitzeugen
- haben damals nicht bemerkt, dass im Jahre 476 nach Christus der Pochenabschnitt Antike endet und der Pochenabschnitt Mittelalter anfängt. Ich
- hoffe, das Video hat dir gefallen. Wenn ja, lass bitte ein Abo und Daumen hoch da. Bis bald, dein Kanal History Check. Ja.
Zum Nachlesen
Weströmisches ReichDas sogenannte Weströmische Reich, auch Westrom oder Westreich (lat. Hesperium Imperium), entstand im Jahre 395 durch die sogenannte Reichsteilung von 395 …
Untergang des Römischen ReichesDie Osthälfte des Römischen Reiches überdauerte den Zusammenbruch des weströmischen Kaisertums. Sie durchlief als Byzantinisches Reich mehrere Transformationen …
VölkerwanderungDie Völkerwanderungszeit fällt in die Spätantike und bildet für die Geschichte des nördlichen Mittelmeerraums sowie West- und Mitteleuropas ein Bindeglied …
AttilaAttila († 453) war seit 434 Mitherrscher mit seinem Bruder Bleda und von 444/45 bis zu seinem Tod Alleinherrscher des Kriegerverbands der Hunnen.