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Die jüdische Mischna zum Passafest und das Abendmahl

Prof. Dr. Jacob Thiessen, STH Basel10:41 182 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 55 Zeilen
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  1. den Text lesen den ich so noch nie vor einem Abendmahl gelesen habe und hier wahrscheinlich auch noch nie gelesen worden ist
  2. nämlich aus der Mischner dazu ein paar Worte was ist die Mischner mich nach heißt Wiederholung und stellt die
  3. Wiederholung sozusagen des mosaischen Gesetzes da die mündliche Tradition die wir aus dem Neuen Testament kennen also aus jüdischer Sicht ist das eine
  4. Wiederholung und Erläuterung der geschriebenen Moses Thora der Moses Bücher Gesetze das sind sechs Ordnungen mit insgesamt
  5. 63 Traktate Takt hat es ja ein Bibelbuch etwa also mit unterschiedlichen vielen Kapiteln ich lese aus dem Traktat pissachem
  6. in Plural Mehrzahl von Pessach heißt also Passah im letzten Kapitel Kapitel 10
  7. lese einige Auszüge also das heißt dass das ganze Kapitel habe einiges rausgenommen aber das ist das Großteil des Kapitels und werde dazu ein bisschen
  8. Erläuterung geben das ist was man im zweiten Jahrhundert nach Christus gesammelt hat aus der mündlichen Tradition aber die Traditionen sind ja
  9. älter die stammen aus der größtenteils aus der Zeit Jesus und noch vorher am Vorabend des Passahfest soll der Mensch vor dem nachmittags Gebet nicht
  10. mehr essen bis es dunkel ist sogar der arme in Israel soll nicht essen bis er am Tisch sitzt man soll ihm nicht weniger als vier
  11. Becher Weinen reichen selbst aus der Armen Schüssel wenn es Geld nicht vorhanden ist hat man den ersten Becher gemischt
  12. dann sagt das Haus schamei dazu kurz seine Erläuterung schamei und helel waren die großen Lehrer die Schulen gegründet hat heelel war der Großvater
  13. vom Paulus Lehrer germaniel und schau mal war derjenige der die andere Schule gegründet hat so 10 20 vor Christus hat man den ersten Becher gemischt dann
  14. sagt das Haus schamei also die Schule Haus heißt die Schule spricht er den Segen über den Tag und danach den Segen über den Wein das Haus heleles jedoch
  15. sagt er spricht den Segen über den Wein und dann den Segen über den Tag in der umgekehrt nachdem man ihm Gemüse und Meerrettich
  16. aufgetragen hat taucht er in den Meerrettich und ist ist man zur Vorspeise des Brockens gekommen dann setzt man ihm ungesäuertes
  17. Brot Meerrettich und essigmoos vor man mischt ihm den zweiten Becher und richtet und nun richtet der Sohn an seinen Vater folgende Frage wenn beim
  18. Sohn nicht das Verständnis vorhanden ist weil er noch zu jung ist dann lehrt ihn der Vater was also sozusagen hat sagt der Vater ihm vor du sollst jetzt
  19. diese Frage so stellen was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten dass wir in allen anderen Nächten nur einmal eintauchen diese nach jedoch
  20. zweimal und dass wir in allen anderen Nächten gesäuertes und ungesäuertes Brot essen in dieser Nacht aber vollständig ungesäuert ist
  21. in allen anderen Nächten essen wir gegrilltes abgekochtes und gekochtes Fleisch in dieser Nacht jedoch vollständig gegrilltes Fleisch und nach
  22. dem Verständnis des Sohnes lehrt er ihn also der Vater den Sohn er beginnt mit dem Tadel und endet mit dem Lob in dem er mit der Auslegung von
  23. ein verlorener Aramäer war mein Vater vorträgt bis er mit dem ganzen Abschnitt vollständig zu Ende ist also aus dem Moses Buch
  24. da Raban das ist ein Führer ein großer Rabi Gamaliel pflegte zu sagen wer die folgenden drei Worte am Passah nicht spricht hat seine Pflicht nicht Genüge
  25. getan sie betreffen das passahopfer das ungesäuerte Brot und das bitterkraut das passe opfert seinen Grund darin dass der Ort Ort steht für Gott an den Häusern
  26. unser Väter schonen vorübergeht das heißt Pasta also der Herr Pessach heißt schonendes vorübergehen das ungesäuerte brutalen
  27. dass unsere Väter aus Ägypten erlöst wurden das bitterkraut darin dass die Ägypter das Leben unser Väter in Ägypten verbitterten also auch daran hat man
  28. sich erinnert und nun kommen wir wichtiger Satz für uns alle meine ich von Generation zu Generation ist jeder Mensch verpflichtet sich selbst so
  29. anzusehen als wäre selbst aus Ägypten ausgezogen denn es wird gesagt erzähle deinem Sohn an jenem Tag in dem du sagst deshalb ist
  30. der Herr für mich eingetreten als ich aus Ägypten zog deshalb sind wir schuldig zu danken zu Preisen zu loben zu verherrlichen zu
  31. erhöhen zu segnen oder zu Preisen für denjenigen der für unsere Väter und für uns alle diese Wunder getan hat uns von der Knechtschaft zur Freiheit
  32. hinausgeführt hat und lasst uns vor ihm das Halleluja also das Halle anstimmen das sind die Zahl 913 bis 118 die am Schluss dein gesungen wurden in zwei
  33. Teilen und man mischte ihm den dritten Becher also nach dem nach dem mal und das ist der Becher des Segens oder Lobpreises
  34. von dem Paulus den ersten Korinther 10 vier spricht erzählen und der segnete oder Priest Gott für das Essen und beim vierten Becher beendete er das Halle und
  35. sprach darauf den Segen des Liedes wenn jemand zusätzlich Wein trinken möchte so solle trinken doch zwischen dem dritten und im vierten Becher soll man nicht
  36. trinken man schließen nach dem Passahfest nicht mit einem Nachtisch oder Gelage hier das berühmte Wort AFI kummern oder AFI
  37. bezeichnet hier offensichtlich der Nachtisch eine Art Trinkgelage wenn einige schliefen so können Sie weiter essen schliefen alle so dürfen sie nicht
  38. weiter essen ravius gesagt waren sie nur eingelegt so dürfen sie weiter essen waren sie doch eingeschlafen so dürfen sie nicht weiter essen das Passahfest
  39. macht nach Mitternacht die Hände unrein verschmähtes und übrig gebliebenes verunreinigt die Hände also nach Mitternacht ist es nicht mehr erlaubt
  40. dann führt das zur Sünde nochmals dieser Satz von Generation zu Generation ist jeder Mensch verpflichtet sich selbst so anzusehen als wäre er selbst aus Ägypten
  41. ausgezogen ihr kennt diese ganze Diskussion in der Kirchengeschichte wird Leib und Brot
  42. Brot und Wein wird verwandelt in Christi leiten Blut das ist eine Idee die schon bei Ignatius zu lesen um 108
  43. nach Christus hat mich sehr erstaunt so früh paulus sagt oder jesus sagt besser gesagt das tut zu meiner Erinnerung zu lesen wie es im ersten wo sie zwölf und
  44. 13 tut zu meiner Erinnerung also die Juden wussten natürlich dass sie nicht das Gleiche lahm nochmals
  45. Schlachten dass in Ägypten geschlachten wurde aber es eine sehr starke Identifizierung und das da sehe ich eine deutliche
  46. Parallele zu uns jeder wer das mal nimmt identifiziert sich mit dem Tod Jesu ich bin mit Jesus gestorben ich bin durch Jesus erlöst
  47. das ist diese Erinnerung und Jesus selbst ist eine unserer Mitte paulus sagt wir können nicht gleichzeitig am Tisch des Herrn sitzen
  48. und der Tisch der Dämonen also das heißt am tempelbank hätte Heiden teilnehmen die Götzen sind für Paulus nichts aber die Dämonen existieren hinter den Götzen
  49. stehen also für Paulus Dämonen mit anderen Worten wenn wir das mal nehmen bezeugen wir damit dass wir mit Jesus innerlich der Sünde gegenüber
  50. gestorben sind dass wir neues Leben empfangen haben wie wir es ja auch in der Predigt gehört haben dass Jesus für uns gestorben ist am Kreuz und es wird
  51. es für uns in Anspruch genommen haben und auch immer wieder in Anspruch nehmen ständig von dieser Vergebung leben heißt uns aber heißt dann aber auch Ägypten
  52. dem Rücken zu den den Rücken zu wenden heißt Ägypten das Leben der Sünde hinter uns lassen hin nach Kanada ins verheißene Land das
  53. bedeutet dass wir Israel wir lassen Ägypten hinter uns dann lesen wir aber in der stephanusrede Apostelgeschichte als sie in goldenes
  54. kalbauten kehrten sie in ihren Herzen um nach Ägypten die kehrten ihren Herzen zurück nach Ägypten in das alte leben wir sollen es hinter uns lassen und wir
  55. dürfen es hinter uns lassen das zeigen wir mit dem Herrn mal

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