Die jüdische Mischna zum Passafest und das Abendmahl Prof. Dr. Jacob Thiessen, STH Basel https://www.youtube.com/watch?v=XVBNTG0ey0A Transkript (automatisch erstellt) 0:00 den Text lesen den ich so noch nie vor einem Abendmahl gelesen habe und hier wahrscheinlich auch noch nie gelesen worden ist 0:09 nämlich aus der Mischner dazu ein paar Worte was ist die Mischner mich nach heißt Wiederholung und stellt die 0:21 Wiederholung sozusagen des mosaischen Gesetzes da die mündliche Tradition die wir aus dem Neuen Testament kennen also aus jüdischer Sicht ist das eine 0:31 Wiederholung und Erläuterung der geschriebenen Moses Thora der Moses Bücher Gesetze das sind sechs Ordnungen mit insgesamt 0:44 63 Traktate Takt hat es ja ein Bibelbuch etwa also mit unterschiedlichen vielen Kapiteln ich lese aus dem Traktat pissachem 0:57 in Plural Mehrzahl von Pessach heißt also Passah im letzten Kapitel Kapitel 10 1:06 lese einige Auszüge also das heißt dass das ganze Kapitel habe einiges rausgenommen aber das ist das Großteil des Kapitels und werde dazu ein bisschen 1:16 Erläuterung geben das ist was man im zweiten Jahrhundert nach Christus gesammelt hat aus der mündlichen Tradition aber die Traditionen sind ja 1:26 älter die stammen aus der größtenteils aus der Zeit Jesus und noch vorher am Vorabend des Passahfest soll der Mensch vor dem nachmittags Gebet nicht 1:39 mehr essen bis es dunkel ist sogar der arme in Israel soll nicht essen bis er am Tisch sitzt man soll ihm nicht weniger als vier 1:50 Becher Weinen reichen selbst aus der Armen Schüssel wenn es Geld nicht vorhanden ist hat man den ersten Becher gemischt 2:02 dann sagt das Haus schamei dazu kurz seine Erläuterung schamei und helel waren die großen Lehrer die Schulen gegründet hat heelel war der Großvater 2:12 vom Paulus Lehrer germaniel und schau mal war derjenige der die andere Schule gegründet hat so 10 20 vor Christus hat man den ersten Becher gemischt dann 2:26 sagt das Haus schamei also die Schule Haus heißt die Schule spricht er den Segen über den Tag und danach den Segen über den Wein das Haus heleles jedoch 2:37 sagt er spricht den Segen über den Wein und dann den Segen über den Tag in der umgekehrt nachdem man ihm Gemüse und Meerrettich 2:48 aufgetragen hat taucht er in den Meerrettich und ist ist man zur Vorspeise des Brockens gekommen dann setzt man ihm ungesäuertes 2:58 Brot Meerrettich und essigmoos vor man mischt ihm den zweiten Becher und richtet und nun richtet der Sohn an seinen Vater folgende Frage wenn beim 3:14 Sohn nicht das Verständnis vorhanden ist weil er noch zu jung ist dann lehrt ihn der Vater was also sozusagen hat sagt der Vater ihm vor du sollst jetzt 3:24 diese Frage so stellen was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten dass wir in allen anderen Nächten nur einmal eintauchen diese nach jedoch 3:35 zweimal und dass wir in allen anderen Nächten gesäuertes und ungesäuertes Brot essen in dieser Nacht aber vollständig ungesäuert ist 3:46 in allen anderen Nächten essen wir gegrilltes abgekochtes und gekochtes Fleisch in dieser Nacht jedoch vollständig gegrilltes Fleisch und nach 3:56 dem Verständnis des Sohnes lehrt er ihn also der Vater den Sohn er beginnt mit dem Tadel und endet mit dem Lob in dem er mit der Auslegung von 4:08 ein verlorener Aramäer war mein Vater vorträgt bis er mit dem ganzen Abschnitt vollständig zu Ende ist also aus dem Moses Buch 4:18 da Raban das ist ein Führer ein großer Rabi Gamaliel pflegte zu sagen wer die folgenden drei Worte am Passah nicht spricht hat seine Pflicht nicht Genüge 4:31 getan sie betreffen das passahopfer das ungesäuerte Brot und das bitterkraut das passe opfert seinen Grund darin dass der Ort Ort steht für Gott an den Häusern 4:45 unser Väter schonen vorübergeht das heißt Pasta also der Herr Pessach heißt schonendes vorübergehen das ungesäuerte brutalen 4:57 dass unsere Väter aus Ägypten erlöst wurden das bitterkraut darin dass die Ägypter das Leben unser Väter in Ägypten verbitterten also auch daran hat man 5:08 sich erinnert und nun kommen wir wichtiger Satz für uns alle meine ich von Generation zu Generation ist jeder Mensch verpflichtet sich selbst so 5:20 anzusehen als wäre selbst aus Ägypten ausgezogen denn es wird gesagt erzähle deinem Sohn an jenem Tag in dem du sagst deshalb ist 5:32 der Herr für mich eingetreten als ich aus Ägypten zog deshalb sind wir schuldig zu danken zu Preisen zu loben zu verherrlichen zu 5:44 erhöhen zu segnen oder zu Preisen für denjenigen der für unsere Väter und für uns alle diese Wunder getan hat uns von der Knechtschaft zur Freiheit 5:55 hinausgeführt hat und lasst uns vor ihm das Halleluja also das Halle anstimmen das sind die Zahl 913 bis 118 die am Schluss dein gesungen wurden in zwei 6:10 Teilen und man mischte ihm den dritten Becher also nach dem nach dem mal und das ist der Becher des Segens oder Lobpreises 6:20 von dem Paulus den ersten Korinther 10 vier spricht erzählen und der segnete oder Priest Gott für das Essen und beim vierten Becher beendete er das Halle und 6:34 sprach darauf den Segen des Liedes wenn jemand zusätzlich Wein trinken möchte so solle trinken doch zwischen dem dritten und im vierten Becher soll man nicht 6:44 trinken man schließen nach dem Passahfest nicht mit einem Nachtisch oder Gelage hier das berühmte Wort AFI kummern oder AFI 6:55 bezeichnet hier offensichtlich der Nachtisch eine Art Trinkgelage wenn einige schliefen so können Sie weiter essen schliefen alle so dürfen sie nicht 7:05 weiter essen ravius gesagt waren sie nur eingelegt so dürfen sie weiter essen waren sie doch eingeschlafen so dürfen sie nicht weiter essen das Passahfest 7:16 macht nach Mitternacht die Hände unrein verschmähtes und übrig gebliebenes verunreinigt die Hände also nach Mitternacht ist es nicht mehr erlaubt 7:27 dann führt das zur Sünde nochmals dieser Satz von Generation zu Generation ist jeder Mensch verpflichtet sich selbst so anzusehen als wäre er selbst aus Ägypten 7:42 ausgezogen ihr kennt diese ganze Diskussion in der Kirchengeschichte wird Leib und Brot 7:52 Brot und Wein wird verwandelt in Christi leiten Blut das ist eine Idee die schon bei Ignatius zu lesen um 108 8:05 nach Christus hat mich sehr erstaunt so früh paulus sagt oder jesus sagt besser gesagt das tut zu meiner Erinnerung zu lesen wie es im ersten wo sie zwölf und 8:15 13 tut zu meiner Erinnerung also die Juden wussten natürlich dass sie nicht das Gleiche lahm nochmals 8:24 Schlachten dass in Ägypten geschlachten wurde aber es eine sehr starke Identifizierung und das da sehe ich eine deutliche 8:35 Parallele zu uns jeder wer das mal nimmt identifiziert sich mit dem Tod Jesu ich bin mit Jesus gestorben ich bin durch Jesus erlöst 8:54 das ist diese Erinnerung und Jesus selbst ist eine unserer Mitte paulus sagt wir können nicht gleichzeitig am Tisch des Herrn sitzen 9:04 und der Tisch der Dämonen also das heißt am tempelbank hätte Heiden teilnehmen die Götzen sind für Paulus nichts aber die Dämonen existieren hinter den Götzen 9:17 stehen also für Paulus Dämonen mit anderen Worten wenn wir das mal nehmen bezeugen wir damit dass wir mit Jesus innerlich der Sünde gegenüber 9:29 gestorben sind dass wir neues Leben empfangen haben wie wir es ja auch in der Predigt gehört haben dass Jesus für uns gestorben ist am Kreuz und es wird 9:41 es für uns in Anspruch genommen haben und auch immer wieder in Anspruch nehmen ständig von dieser Vergebung leben heißt uns aber heißt dann aber auch Ägypten 9:55 dem Rücken zu den den Rücken zu wenden heißt Ägypten das Leben der Sünde hinter uns lassen hin nach Kanada ins verheißene Land das 10:07 bedeutet dass wir Israel wir lassen Ägypten hinter uns dann lesen wir aber in der stephanusrede Apostelgeschichte als sie in goldenes 10:19 kalbauten kehrten sie in ihren Herzen um nach Ägypten die kehrten ihren Herzen zurück nach Ägypten in das alte leben wir sollen es hinter uns lassen und wir 10:32 dürfen es hinter uns lassen das zeigen wir mit dem Herrn mal