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Wahlsysteme | Mehrheitswahl & Verhältniswahl einfach erklärt

David Küster6:05 7.978 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
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  1. Mehrheitswahl und Verhältniswahl zwei wahlbegriffe die in der Politik im politikwissenschaftsstudium oder im politiklk immer wieder auftauchen aber
  2. für vollkommen unterschiedliche Wahlsysteme stehen alle Wahlsysteme demokratischer Staaten gehen auf die Grundmodelle Mehrheitswahlrecht oder
  3. Verhältniswahlrecht zurück der Unterschied bei diesen beiden Grundmodellen liegt darin über welchen Weg die Stimmen zu Mandaten im Parlament
  4. umgewandelt werden moin mein Name ist David Küster ich bin studierter Politik und Sozialwissenschaft und setzte mich seit über 10 Jahren mit
  5. politikwissenschaftlichen Inhalten auseinander heute erkläre ich euch diese beiden Wahlsysteme und beleuchte die Vor und Nachteile los geht's die
  6. Mehrheitswahl in einem mehrheitswahlsystem läuft die Wahl so ab dass das jeweilige Land in Wahlkreis aufgeteilt ist und für jeden Wahlkreis
  7. ein Abgeordneter bzw eine Person gewählt werden kann in diesem Wahlkreis treten dann verschiedene Kandidaten von unterschiedlichen Parteien oder auch von
  8. keiner Partei an und das Mandat geht an den Kandidaten mit den meisten Stimmen das kann in verschiedenen Systemen entweder die relative oder absolute
  9. Mehrheit sein bei absoluter Mehrheit gibt es dann meist noch einen zweiten Wahlgang die anderen Stimmen gehen verloren man nennt das auch das winner
  10. takes it all Prinzip Beispiele für Systeme mit relativen Mehrheitswahlrecht sind Großbritannien und die USA Frankreich ist ein Beispiel für ein
  11. System mit absoluten Mehrheitswahlrecht Vorteile das System ist klar darauf ausg legt für eine Partei eine Mehrheit zu bilden daraus ergeben sich einige
  12. Vorteile erstens liegt die Tendenz vor dass ein Zweiparteiensystem entsteht dadurch ergeben sich klare Mehrheiten für eine Seite es muss nicht kaliert
  13. werden und in Konsequenz gibt es stabilere und handlungsfähigere Regierungen umgekehrt gibt es keine Zersplitterung von vielen verschiedenen
  14. kleinen Parteien die sich uneins sind zweitens werden in solchen Systemen extreme Positionen eher verdrängt dass sie nicht mehrheitsfähig sind drittens
  15. gibt es hier eine echte Persönlichkeitswahl man bekommt wen man wählt dadurch ist der Abgeordnete auch dauerhaft gezwungen eine Nähe zu seinen
  16. wähln aufzubauen um wiedergewählt zu werden umgekehrt kann es zu starken Veränderungen kommen wenn ein anderer Kandidat gewinnt Nachteile in diesem
  17. System gibt es auch einige Nachteile der erste ist dass es viele verlorene Stimmen sogenannte papierkorbstimmen gibt im relativen Mehrheitswahlrecht
  18. kann das dazu führen dass fast zwei Dr der Stimmen unberücksichtigt bleiben dadurch gibt es auch eine repräsentationsverzehrung durch ein
  19. Missverhältnis der Stimmen zu den jeweiligen Abgeordneten im Ergebnis kann es passieren dass auf ein ganzes Land gerechnet eine Seite als Wahlsieger
  20. hervorgeht welche aber nicht die meisten Stimmen auf sich vereint der zweite Grund ist dass kleine oder neuere Parteien wesentlich stärker
  21. benachteiligt sind denn es ist für so eine Partei wesentlich schwieriger die Mehrheit in einem Wahlkreis oder auch in mehreren W Wahlkreisen zu gewinnen
  22. drittens kann es wahlkreisverschiebungen geben auch als Jerry mandering bezeichnet hier werden dann Wahlkreisgrenzen manipuliert
  23. wodurch eine bestimmte Partei höhere Erfolgsaussichten hat die Verhältniswahl in einem Verhältniswahlsystem verläuft die mandatzuteilung proportional zu den
  24. Stimmen die jede Partei erhält jede Partei erstellt hierbei dann eine Kandidatenliste die für das gesamte Land bzw für das gesamte Wahlgebiet gilt eine
  25. Partei die dann beispielsweise sagen wir 7,5% der Stimmen erhält erhält dann auch 7,5% der Sitze im Parlament die Reihenfolge innerhalb der Listen wird
  26. von den Parteien bestimmt teilweise gibt es auch verhältniswahlen wo einzelne Kandidaten einer Liste gewählt werden und dadurch der Wähler Einfluss auf die
  27. Reihenfolge hat Beispiele für ein verhältnisweahsystem sind die Niederlande oder Italien Vorteile die Kerngedanken dieses Systems sind
  28. Gerechtigkeit und die Maximierung der Demokratie in diesem Sinne gibt es einige Vorteile erstens wird in einer reinen Verhältniswahl die gesamte
  29. Wählerschaft abgebildet und es gibt keine verlorenen Stimmen eine Ausnahme ist hier die Sperrklausel oder 5% Hörde in Deutschland die eine zu starke
  30. Zersplitterung verhindert zweitens können wichtige Kandidaten wie beispielsweise der Parteivorsitzende über Listen abgesichert werden drittens
  31. haben kleine und neue Parteien bessere Chancen in ein Parlament einzuziehen dadurch verstärkt sich die Debattenkultur und große Volksparteien m
  32. so auf neue Bewegungen eingehen Nachteile auch in diesem System gibt es einige Nachteile erstens entsteht zumeist ein fragmentiertes viel
  33. pararteiensystem wodurch in den allermeisten Fällen eine Regierung nur durch Koalitionen zustande kommt das macht die Regierungen instabiler und
  34. langsamer es gibt zwar in vielen Systemen eine sperrklause doch diese führt dann wiederum zu einem Vorteil der großen Parteien wenn dann mehrere
  35. Parteien knapp darunter fallen kann dadurch eine repräsentationsverzerrung stattfinden was letztenendes auch den eigentlichen Kerngedanken des
  36. Wahlsystems zu nichte macht zweitens ist die Wahl durch die Listen unpersönlich was dazu führt dass die Kompetenz des Kandidaten hinter der Partei zurückfällt
  37. drittens haben kleine Parteien die an Regierungen teilhaben überverhältnismäßig viel Einfluss hier kann beispielsweise eine kleine Partei
  38. neben zwei großen Volksparteien der Königsmacher sein das personalisierte Verhältniswahlrecht prinzipiell handelt es sich hierbei um ein mischwahlsystem
  39. zwischen Mehrheitswahlrecht und Verhältniswahlrecht ein Teil der Abgeordneten wird beispielsweise über Wahllisten gewählt ein anderer Teil über
  40. Wahlkreise in Deutschland wird nach diesem System gewählt hier hat beispielsweise bei der Bundestagswahl jeder Wahlberechtigte zwei Stimmen mit
  41. der ersten Stimme wird nach dem Mehrheitsprinzip ein Kandidat im eigenen Wahlkreis gewählt und mit der zweiten Stimme eine Partei wenn dir dieses Video
  42. gefallen hat dann lass mir doch einen like da und abonniere meinen Kanal welches der weahsysteme würdest du präferieren oder findest du alles
  43. schlecht sag mir gerne deine Meinung dazu danke fürs zuhören und bis zum nächsten Mal

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