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Homers Odyssee: Die Geschichte dahinter

MrWissen2go Geschichte | Terra X14:26 521.364 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 146 Zeilen
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  1. Stellt euch vor, ihr habt euch so sehr verfahren, dass der Name eurer Reise zum Inbegriff von Irrfahrten wird - einer Odyssee.
  2. Regisseur Christopher Nolan, der für Werke wie The Dark Knight, Interstellar oder Oppenheimer berühmt geworden ist, geht richtig weit zurück in die Vergangenheit.
  3. Er hat die Odyssee verfilmt, eine der bekanntesten Geschichten der Welt. Was es mit der Odyssey auf sich hat und warum
  4. die Geschichte voller Abenteuer uns bis heute fasziniert, das erzählen wir euch jetzt.
  5. Die Odyssee entsteht im antiken Griechenland und ist schon damals berühmt.
  6. Trotzdem bleibt Vieles bei diesem Epos bis heute rätselhaft. Das fängt schon mit dem Autor an. Das Buch wird Homer zugeschrieben -
  7. für die alten Griechen der Dichter überhaupt. Aber wann und wo Homer geboren wurde,
  8. wer er überhaupt war, das weiß man gar nicht genau. Mehrere Städte im heutigen Griechenland und der Türkei beanspruchen
  9. seinen Geburtsort für sich. Und auch, ob er im 8. oder im 7. Jahrhundert vor Christus geboren
  10. wurde, ist unklar. Homer gilt nicht nur als Autor der Odyssee, sondern auch der Ilias.
  11. Die Ilias erzählt die Geschichte des Trojanischen Kriegs. Die Odyssee schließt sich an diese Geschichte an, berichtet davon,
  12. was die siegreichen Griechen nach dem Krieg erleben. Aber seit der Antike gibt es Zweifel darüber,
  13. ob die Odyssee wirklich von Homer stammt. Literaturexperten haben schon früh große Unterschiede
  14. im Stil, in der Erzähltechnik und in manchen Inhalten erkannt. Verschiedene Forscher meinen deshalb, die Odyssee und auch die Ilias
  15. wurden vielleicht sogar von mehreren unbekannten Autoren verfasst und dann einfach unter dem Namen Homers veröffentlicht.
  16. Wie es wirklich war, werden wir wohl nie erfahren. So oder so, die Odyssee erzählt von einer Reise ins Unbekannte
  17. und spiegelt damit auch die Lebenswelt zu Homers Zeiten wieder. Die Griechen erweitern ihren geistigen Horizont.
  18. Sie lernen neue Völker kennen, und sie kehren mitunter als reiche Männer zurück. Aber zugleich sind die Fahrten sehr gefährlich:
  19. Stürme und Schiffbruch, Piraterie und Versklavung. Auch so sieht die Realität in dieser Zeit aus.
  20. Vor diesem historischen Hintergrund entsteht die Geschichte. Die Welt der Odyssee und der Ilias wird nicht allein von Menschen bevölkert.
  21. In beiden Büchern kommen zahlreiche Götter vor. Die Götter greifen aktiv in das Leben der Menschen ein.
  22. Manchen Menschen sind die Götter gewogen, anderen nicht. Und Odysseus steht bei vielen Göttern nicht gut da, wie seine Geschichte zeigt.
  23. Mehr zur griechischen Götterwelt findet ihr übrigens in dem Video oben auf dem i verlinkt.
  24. Vor der Odyssee findet der Krieg um Troja statt. 51 Tage dieses Kriegs werden in der Ilias beschrieben.
  25. Zehn Jahre belagern die Griechen Troja, dann erobern sie die Stadt. Die Sieger wüten dabei so grausam, dass sie den Zorn der Götter erregen.
  26. Im 19. Jahrhundert findet der Archäologe Heinrich Schliemann
  27. die Ruinen einer Stadt, die er für das antike Troja hält. Vielleicht hat der Trojanische Krieg also einen wahren historischen Kern.
  28. Im 13. oder 12. Jahrhundert vor Christus, also etwa ein halbes Jahrtausend vor Homer, könnte Troja eine reiche Handelsmetropole gewesen sein.
  29. Gut möglich, dass es tatsächlich einen Konflikt zwischen Trojanern und Griechen um die Vormacht im östlichen Mittelmeer gab.
  30. Die Geschichten darüber geben zunächst griechische Sänger über Jahrhunderte hinweg weiter.
  31. Schließlich werden diese Erzählungen dann in der Ilias und Odyssee, die Homer zugeschrieben werden,
  32. zusammengeführt und schriftlich festgehalten. Andere Historiker glauben, der Trojanische Krieg sei nur eine Fantasiegeschichte.
  33. In Homers Geschichte jedenfalls kämpft auch Odysseus vor Troja. Er ist König von Ithaka, gilt als tapfer und schlau.
  34. Odysseus hat die kriegsentscheidende Idee mit dem hölzernen Pferd. Zum Schein brechen die Griechen den Krieg ab
  35. und hinterlassen ein riesiges hölzernes Pferd als angebliches Weihegeschenk für die Göttin Athene.
  36. Im Bauch des Pferdes sitzt Odysseus mit griechischen Kriegern, wie hier
  37. auf der sogenannten Mykonos-Vase zu sehen, eine der frühesten Darstellungen des Trojanischen Pferdes.
  38. Die Trojaner ziehen das Pferd in die Stadt und nachts steigen die Griechen aus ihrem Versteck, öffnen die Tore und bringen Troja zu Fall.
  39. Nach dem Sieg will Odysseus eigentlich nur noch eins, nämlich schnell nach Hause
  40. zu seiner Frau und seinem Sohn, die er seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Und damit kommen wir zum Inhalt der Odyssee:
  41. Odysseus legt mit seiner Flotte von Troja ab. Er kommandiert zwölf Schiffe, also geschätzt etwa 500 Männer.
  42. Bald erreicht die Flotte das Land der Kikonen, einem mit Troja verbündeten Volk an der Küste.
  43. Die Krieger des Odysseus überfallen die Hauptstadt Ismaros. Sie zerstören sie,
  44. töten die Männer und versklaven die Frauen. Dann betrinken sie sich am Strand.
  45. Aber die Einheimischen schlagen zurück und treiben die Griechen auf ihre Schiffe. 72 Mann des Odysseus sterben dabei.
  46. Weiter geht die Fahrt entlang der Ägäis-Küste. Damals bleiben die Schiffe in der Regel in Küstennähe.
  47. Schon haben sie Kap Malea, die Südspitze der Peloponnes, erreicht. Die Heimat ist nah, aber plötzlich treibt ein starker Nordwind
  48. die Flotte aufs offene Meer. Manche Forscher haben versucht,
  49. die weitere Route des Odysseus nachzuzeichnen. Aber wo die Orte liegen oder ob es sie überhaupt tatsächlich gab,
  50. das ist schwer zu sagen und fasziniert die Forschung bis heute. Das zeigt sich direkt bei der ersten Station,
  51. dem Land der Lotophagen oder auch Lotos-Esser. Drei Mann gehen auf Erkundung, kehren aber nicht zurück.
  52. Odysseus sucht und findet sie bis oben zugedröhnt. Sie haben die berauschenden Früchte des sagenhaften Lotosbaums gegessen.
  53. Nur mit Gewalt kann er sie auf die Schiffe bringen und weiterfahren. Aber jetzt beginnt der Ärger erst richtig, denn als nächstes verschlägt es
  54. sie zur Insel der riesenhaften, einäugigen Zyklopen. Mit den zwölf tapfersten Gefährten wagt sich Odysseus in die Höhle eines Riesen.
  55. Seine Männer wollen schnell wieder verschwinden, aber Odysseus will den Zyklopen kennenlernen.
  56. Eine schlechte Idee, wie er später zugibt. Am Abend treibt der Zyklop,
  57. er heißt Polyphem, seine Ziegen und Schafe in die Höhle und versperrt den Eingang mit einem Felsen.
  58. Als er die Menschen bemerkt, tritt Odysseus vor und pocht auf das Gastrecht, das den Griechen heilig ist. Zyklopen aber offensichtlich nicht.
  59. Polyphem schnappt sich zwei Männer und frisst sie auf. Dann legt er sich schlafen.
  60. Am nächsten Morgen frühstückt er die nächsten zwei Männer. Dann geht er seine Ziegen und Schafe weiden.
  61. Die Höhle verschließt er wieder mit dem Stein. Zum Glück hat Odysseus aber einen Plan.
  62. Seine Männer spitzen einen Baumstamm an, der in der Höhle liegt. Abends kehrt Polyphem mit der Herde zurück und frisst erneut zwei Männer.
  63. Odysseus macht den Zyklopen betrunken. Als der Zyklop wissen will, wie sein Name lautet, antwortet Odysseus „Niemand“.
  64. Als Polyphem endlich volltrunken einschläft, rammen sie ihm den spitzen Stamm ins Auge. Vor Schmerz schreiend ruft Polyphem die anderen Zyklopen.
  65. Als sie wissen wollen, was los ist, schreit er: „Niemand will mich umbringen.“
  66. Da ziehen die anderen Zyklopen kopfschüttelnd wieder nach Hause. Und als der erblindete Zyklop morgens seine Herde aus der Höhle lässt,
  67. tastet er nach den Gefangenen. Aber das hat Odysseus erwartet.
  68. In der Nacht hat er je drei Tiere zusammengebunden und seinen Gefährten gesagt,
  69. dass sie sich am Bauch des mittleren Tieres festklammern sollen. Odysseus selbst wählt den größten Widder und hält sich an seinem dichten Fell fest,
  70. wie auf diesem antiken Tongefäß zu sehen. So entkommen sie aus der Höhle und eilen zu den Schiffen.
  71. Auf der Flucht von der Küste verhöhnt Odysseus übermütig den Zyklopen.
  72. Polyphem wirft mit riesigen Felsbrocken nach den Schiffen und versenkt sie beinahe.
  73. Als sie das offene Meer erreichen, nennt Odysseus dem Zyklopen sogar seinen wahren Namen.
  74. Aber das wird er noch bitter bereuen. Denn Polyphem ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon.
  75. Er bittet seinen Vater darum, dass Odysseus nie mehr in seine Heimat zurückkehrt.
  76. Erst einmal scheint trotzdem alles gut zu laufen. Odysseus und seine Männer erreichen die Insel des Windgottes Aiolos, der
  77. die Seefahrer herzlich willkommen heißt. Aiolos ist Odysseus zunächst gewogen und macht ihm ein besonderes Geschenk:
  78. einen Lederschlauch, in dem tosende Winde eingeschlossen sind. Außerdem lässt Aiolos eine günstige Brise wehen, sodass die Flotte in kurzer Zeit
  79. die Heimat erreicht. Damit könnte die Geschichte eigentlich vorbei sein.
  80. Eigentlich. Denn kurz vor der Ankunft schläft Odysseus ein.
  81. Seine misstrauischen Gefährten öffnen den Lederschlauch, weil sie denken, Odysseus versteckt darin Schätze und lassen damit die Winde frei.
  82. Ein furchtbarer Sturm bricht los, der die Schiffe zurück bis zur Insel des Aiolos treibt.
  83. Der weist die Männer ab, weil ihr erneutes Unglück ihm zeigt, dass der Zorn der Götter sie verfolgt.
  84. Schwer rudernd erreichen sie die nächste Station, die Insel der Laistrygonen. Ein Volk von Riesen.
  85. Einer der Kundschafter von Odysseus wird vom König der Laistrygonen direkt verschlungen.
  86. Dann ruft er sein Volk zusammen. Von der Steilküste aus
  87. zerstören die Laistrygonen die Flotte der Griechen mit riesigen Steinen. Die hilflosen Besatzungen fressen sie auf.
  88. Nur das Schiff des Odysseus kann dem Desaster entkommen. Die letzten Überlebenden erreichen die Insel der Circe,
  89. wo sie die nächste böse Überraschung erwartet. Odysseus teilt seine Leute in zwei Gruppen auf.
  90. Die eine Gruppe erkundet die Insel und findet die Wohnstätte der Zauberin Circe. Circe öffnet ihre Pforten und bewirtet die Männer.
  91. Nur ein Gefährte bleibt draußen, denn er ahnt Böses. Circe gibt den Männern zu essen, mischt aber betörende Säfte unter.
  92. Anschließend verwandelt sie die Männer mit ihrem Zauberstab in Schweine. Der misstrauische Gefährte eilt zu Odysseus und den anderen Männern zurück
  93. und berichtet vom Unglück. Auf dem Weg zu Circes Burg
  94. trifft Odysseus den Götterboten Hermes, der ihm ein Heilmittel mitgibt. Circe möchte Odysseus auch vergiften, aber das Gegenmittel schützt ihn.
  95. Odysseus bedroht Circe, als die mit ihrem Zauberstab ihn ebenfalls verwandeln will.
  96. Circe gibt sich geschlagen und „bezirzt“ anschließend Odysseus. Die beiden werden ein Paar und sie verwandelt schließlich auch
  97. seine Männer wieder zurück. Ein ganzes Jahr bleiben die Männer auf der Insel,
  98. ehe sie endlich wieder aufbrechen. Aber Circe rät Odysseus, nicht direkt nach Hause zu segeln, sondern sich
  99. erst zum Reich des Hades zu begeben, dem Herrscher der griechischen Unterwelt. Dort soll Odysseus einen Seher nach seiner Heimreise befragen.
  100. Der Seher ist hier unten links mit weißen Haaren dargestellt. Er sagt voraus, dass Odysseus und seine Gefährten nur heimkehren,
  101. wenn sie die Rinder und Schafe des Helios nicht antasten. Auf dem Rückweg landen sie wieder auf der Insel der Circe.
  102. Circe gibt Odysseus Tipps für die Weiterreise. Sie warnt ihn vor Gefahren wie den Sirenen mit ihrem betörenden,
  103. aber tödlichen Gesang oder gibt ihm die Warnung, dass Charybdis ihn ins Verderben reißt,
  104. er aber dafür auf Skylla zusteuern muss, die ihm sechs Männer töten wird. Und auch sie weist ihn darauf hin,
  105. die Rinder und Schafe von Helios zu verschonen. Als sich Odysseus und seine Männer
  106. der Insel der Sirenen und ihrem Gesang nähern, verstopft Odysseus, vorgewarnt durch Circe, seiner Mannschaft die Ohren mit Bienenwachs.
  107. Er selbst lässt sich an den Mast binden und kann so den verführerischen Klängen der Sirenen lauschen, ohne ihnen zu verfallen.
  108. Danach müssen die Männer an den zwei von Circe erwähnten Ungeheuern vorbei. Um den tödlichen Strudel der Charybdis zu entgehen,
  109. wählt Odysseus den Weg zur sechsköpfigen Skylla. Aber das Monster packt sechs seiner Männer und verschlingt sie.
  110. Jetzt erreicht das Schiff die Insel des Helios mit den heiligen Rindern und Schafen.
  111. Aber der Wind meint es nicht gut mit ihnen, und sie sitzen einen Monat auf der Insel fest, sodass sich die Vorräte dem Ende zuneigen.
  112. Die hungrigen Männer ignorieren die Warnungen. Sie schlachten die Rinder und essen sie auf.
  113. Nur Odysseus verzichtet. Als die Winde wieder günstig wehen, verlassen die Männer die Insel.
  114. Kurz darauf gerät das Schiff in einen heftigen Sturm und kentert. Alle ertrinken. Alle außer Odysseus.
  115. Es ist die Rache des Helios. Odysseus klammert sich an die Trümmer des Schiffs
  116. und wird nach neun Tagen Überlebenskampf an die Insel der Kalypso gespült. Die schöne Nymphe Kalypso, eine Art Naturgöttin,
  117. kümmert sich um den Schiffbrüchigen und verführt ihn. Aber mit jedem Tag auf der Insel wird seine Sehnsucht nach der eigenen
  118. Heimat größer. Nur will Kalypso ihn nicht mehr gehen lassen.
  119. Sie bietet Odysseus sogar die Unsterblichkeit an. Nach sieben langen Jahren entscheidet Zeus,
  120. dass Odysseus in die Heimat zurückkehren darf. Widerwillig gibt Kalypso ihn frei.
  121. Mit einem selbstgebauten Floß sticht Odysseus in See, erreicht nach 20 Tagen, in denen er nochmals die Wut Poseidons in einem großen Sturm
  122. zu spüren bekommt, die Insel der Phaiaken. Dort begegnet er der Tochter des Königs, Nausikaa.
  123. Sie verliebt sich in Odysseus. König Alkinoos nimmt den schiffbrüchigen Odysseus auf. Während eines großen Festmahls
  124. erzählt Odysseus dort von seinen bisherigen Abenteuern. Per Schiff bringen die Phaiaken ihn zurück in seine Heimat, auf die Insel Ithaka,
  125. nach insgesamt 20 Jahren Abwesenheit durch Krieg und Irrfahrt. Umso größer ist die Bestürzung des Heimkehrers,
  126. als er hört, dass Freier in seinem Königshof in Ithaka seine Frau Penelope umwerben.
  127. Penelope ist genauso klug wie Odysseus und spielt auf Zeit. Sie sagt, sie würde
  128. einen der Männer heiraten, sobald sie ein Tuch zu Ende gewoben hätte. Nachts trennt sie aber heimlich das am Tag Gewobene wieder auf.
  129. Um Odysseus vor den Freiern zu schützen, verwandelt die Göttin Athene ihn in einen Bettler.
  130. Inzwischen ist Odysseus‘ Sohn Telemachos von der Suche nach dem verschollenen Vater zurückgekehrt.
  131. Telemachos erkennt den Heimgekehrten und bereitet mit ihm gemeinsam den Kampf gegen die Freier vor, indem sie alle Waffen im Palast verstecken.
  132. Athene gibt Penelope die Idee, einen Wettkampf mit Odysseus‘ Bogen darüber entscheiden zu lassen, wer sie heiraten darf.
  133. Aber keiner der Freier kann den Bogen überhaupt nur spannen. Dann nimmt Odysseus die Waffe, spannt sie ohne Probleme
  134. und tötet damit alle Freier, die seine Familie tyrannisiert hatten. Erst jetzt gibt er sich seiner treuen Frau zu erkennen.
  135. Es ist das blutgetränkte Happy- End einer unglaublichen Reise. Auch wenn die Odyssee eine krasse
  136. Geschichte voller märchenhafter Abenteuer, fieser Monster und blutiger Kämpfe ist, erzählt sie zugleich viel über uns, über die Menschen.
  137. Odysseus ist kein Superheld, kein Gott, sondern sterblich, der zweifelt, Angst hat, Fehler macht und der sich verführen lässt.
  138. Und trotzdem kämpft er für seine Gefährten. Er ist mutig und zuversichtlich, weiß sich mit List zu helfen und
  139. tut alles, um seine Familie wiederzusehen und nach Hause zurückzukehren. Sein Charakter ist so vielschichtig wie das Leben selbst.
  140. Das Epos erinnert uns daran, dass uns in den dunkelsten Momenten Einfallsreichtum, Widerstandskraft und Loyalität nach Hause führen können.
  141. Und jetzt zeigt auch Christopher Nolans Verfilmung wieder: Solange wir Geschichten über Menschlichkeit erzählen,
  142. wird auch die Odyssee immer aktuell bleiben. Habt ihr die Nolan- Verfilmung schon gesehen?
  143. Was haltet ihr davon? 1A Odyssey-Verfilmung oder zu sehr Hollywood?
  144. Schreibt es gerne unten in die Kommentare Und hier findet ihr noch eine Doku, die euch noch mehr zum Trojanischen Krieg erzählt.
  145. Und wenn euch antike Kriege generell interessieren, dann findet ihr hier ein Video zur wechselvollen Geschichte Karthagos.
  146. Schaut da auch gerne mal rein. Danke euch fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.

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