Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Wie entsteht Sucht im Gehirn?

drugcom.de5:36 91.378 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
Herunterladen
  1. [Musik] sie löst einen unwiderstehlichen Drang in uns aus
  2. [Musik] und lässt uns Dinge tun die nicht immer gut für uns sind
  3. oft merken wir erst spät wie sehr sie unser Leben beeinflusst es geht um sucht
  4. warum können wir süchtig werden und was passiert dabei im Gehirn [Musik]
  5. schauen wir zurück ganz weit zurück [Musik]
  6. mit Beginn der Menschheitsgeschichte nimmt doch die Geschichte der sucht ihren Anfang in der Evolution hat sich
  7. im Gehirn eine Struktur entwickelt die als Belohnungssystem bezeichnet wird es lenkt uns zu den Dingen die wichtig sind
  8. für unser Überleben wie zum Beispiel die Suche nach Nahrung unsere Vorfahren mussten einigen Aufwand
  9. betreiben [Musik] schließlich gab es keinen Supermarkt um
  10. die Ecke der süße Früchte am Wegesrand fand tat gut daran diese möglichst schnell und
  11. den großen Mengen zu verspeisen bevor jemand anderes ist [Musik]
  12. denn reife Früchte liefern viel Energie Vorliebe für Süßes hat uns einen evolutionären Vorteil verschafft und ist
  13. den Belohnungssystem unseres Gehirns fest einprogrammiert auch sozialer Kontakt zu anderen
  14. Menschen oder Sex aktivieren unser Belohnungssystem es handelt sich um angeborene
  15. Bedürfnisse in der Wissenschaft werden sie als natürliche Verstärker bezeichnet natürliche Verstärker bewirken eine
  16. Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin im Belohnungssystem und hier sitzt die Wirkung von psychoaktiven Substanzen
  17. maßgeblich an Alkohol Kokain oder Cannabis können den Dopaminspiegel um ein Vielfaches stärker
  18. in die Höhe treiben als natürliche Verstärker neben der pharmakologischen Wirkung
  19. einer Droge entscheiden sicherlich auch noch andere Faktoren wie die Gene oder die Erfahrungen die eine Person im Laufe
  20. ihres Lebens gemacht hat darüber ob eine Person süchtig wird eine Sucht wird aber umso
  21. wahrscheinlicher je häufiger eine Droge konsumiert wird denn häufiger Drogenkonsum verändert die
  22. Aktivität des Belohnungssystems es reagiert bald nur noch auf die Droge natürliche Verstärker und andere Dinge
  23. verlieren an Bedeutung die Interessen einer Süchtigen Person werden mehr und mehr durch das Belohnungssystem
  24. gesteuert und das will mehr von der Droge die gute Gefühle macht die Folge ist dass der anfängliche Lust
  25. betonte Konsum immer mehr zum Zwang wird der Grund hierfür liegt in der Vernetzung des Belohnungssystems mit
  26. Hirnarealen die gewohnheitsmäßiges verhalten die Süchtige Person kann ihren Konsum
  27. Willen nicht kaum noch Steuern weil ihr Belohnungssystem das Ruder übernommen hat
  28. das Resultat ist Kontrollverlust bestimmte Reize können den Kontrollverlust auslösen das können
  29. Situationen Tageszeiten oder andere Dinge sein die mit dem Konsum der Droge in Verbindung
  30. stehen für eine Cannabis abhängige Person kann beispielsweise der Geruch von Cannabis
  31. so ein reich sein der charakteristische Duft eines Joints kann eine starken Drang auslösen Kissen zu wollen
  32. [Musik] das kein problematisch sein wenn die Person sich bewusst vorgenommen hat
  33. nicht mehr zu kiffen und dann Freunde trifft die konsumieren die guten Vorsätze sind schnell vergessen weil der
  34. Joint so verführerisch ist der Wille war da aber das Belohnungssystem hat gesiegt [Musik]
  35. der Ausstieg aus seiner Sucht hat immer das Ziel die Kontrolle über das eigene Verhalten zurückzugewinnen eine
  36. sinnvolle Strategie ist daher konsumauslösenden reizen zumindest für eine Weile aus dem Wege zu gehen
  37. [Musik] mehr dazu auf www.truck.com.de [Musik]

Zum Nachlesen