Wie entsteht Sucht im Gehirn? drugcom.de https://www.youtube.com/watch?v=TwfF6ZpvQMs Transkript (automatisch erstellt) 0:00 [Musik] sie löst einen unwiderstehlichen Drang in uns aus 0:10 [Musik] und lässt uns Dinge tun die nicht immer gut für uns sind 0:18 oft merken wir erst spät wie sehr sie unser Leben beeinflusst es geht um sucht 0:28 warum können wir süchtig werden und was passiert dabei im Gehirn [Musik] 0:41 schauen wir zurück ganz weit zurück [Musik] 0:51 mit Beginn der Menschheitsgeschichte nimmt doch die Geschichte der sucht ihren Anfang in der Evolution hat sich 0:57 im Gehirn eine Struktur entwickelt die als Belohnungssystem bezeichnet wird es lenkt uns zu den Dingen die wichtig sind 1:04 für unser Überleben wie zum Beispiel die Suche nach Nahrung unsere Vorfahren mussten einigen Aufwand 1:11 betreiben [Musik] schließlich gab es keinen Supermarkt um 1:23 die Ecke der süße Früchte am Wegesrand fand tat gut daran diese möglichst schnell und 1:32 den großen Mengen zu verspeisen bevor jemand anderes ist [Musik] 1:40 denn reife Früchte liefern viel Energie Vorliebe für Süßes hat uns einen evolutionären Vorteil verschafft und ist 1:49 den Belohnungssystem unseres Gehirns fest einprogrammiert auch sozialer Kontakt zu anderen 1:56 Menschen oder Sex aktivieren unser Belohnungssystem es handelt sich um angeborene 2:04 Bedürfnisse in der Wissenschaft werden sie als natürliche Verstärker bezeichnet natürliche Verstärker bewirken eine 2:16 Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin im Belohnungssystem und hier sitzt die Wirkung von psychoaktiven Substanzen 2:22 maßgeblich an Alkohol Kokain oder Cannabis können den Dopaminspiegel um ein Vielfaches stärker 2:30 in die Höhe treiben als natürliche Verstärker neben der pharmakologischen Wirkung 2:37 einer Droge entscheiden sicherlich auch noch andere Faktoren wie die Gene oder die Erfahrungen die eine Person im Laufe 2:44 ihres Lebens gemacht hat darüber ob eine Person süchtig wird eine Sucht wird aber umso 2:51 wahrscheinlicher je häufiger eine Droge konsumiert wird denn häufiger Drogenkonsum verändert die 2:58 Aktivität des Belohnungssystems es reagiert bald nur noch auf die Droge natürliche Verstärker und andere Dinge 3:09 verlieren an Bedeutung die Interessen einer Süchtigen Person werden mehr und mehr durch das Belohnungssystem 3:15 gesteuert und das will mehr von der Droge die gute Gefühle macht die Folge ist dass der anfängliche Lust 3:24 betonte Konsum immer mehr zum Zwang wird der Grund hierfür liegt in der Vernetzung des Belohnungssystems mit 3:32 Hirnarealen die gewohnheitsmäßiges verhalten die Süchtige Person kann ihren Konsum 3:42 Willen nicht kaum noch Steuern weil ihr Belohnungssystem das Ruder übernommen hat 3:58 das Resultat ist Kontrollverlust bestimmte Reize können den Kontrollverlust auslösen das können 4:08 Situationen Tageszeiten oder andere Dinge sein die mit dem Konsum der Droge in Verbindung 4:13 stehen für eine Cannabis abhängige Person kann beispielsweise der Geruch von Cannabis 4:19 so ein reich sein der charakteristische Duft eines Joints kann eine starken Drang auslösen Kissen zu wollen 4:27 [Musik] das kein problematisch sein wenn die Person sich bewusst vorgenommen hat 4:32 nicht mehr zu kiffen und dann Freunde trifft die konsumieren die guten Vorsätze sind schnell vergessen weil der 4:41 Joint so verführerisch ist der Wille war da aber das Belohnungssystem hat gesiegt [Musik] 4:51 der Ausstieg aus seiner Sucht hat immer das Ziel die Kontrolle über das eigene Verhalten zurückzugewinnen eine 4:58 sinnvolle Strategie ist daher konsumauslösenden reizen zumindest für eine Weile aus dem Wege zu gehen 5:04 [Musik] mehr dazu auf www.truck.com.de [Musik]