Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Micro Lecture Chiralität und Naturstoffe Teil 1 - Chiralität

PeterHuy Lab15:29 2.187 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 85 Zeilen
Herunterladen
  1. meine Damen und Herren ich heiße Sie herzlich willkommen zur microlecture schiralität und Naturstoff schiralität ist eine wichtige
  2. Eigenschaft die Naturstoffe aufweisen deswegen möchte ich in diesem ersten Teil dieses Kurses zunächst auf die Frage eingehen was ist schiralität
  3. eigentlich was sind schirale Objekte und Molekül meine Damen und Herren anhand von zwei Beispielen aus der makroskopischen Welt möchte ich Ihnen
  4. zeigen was wir unter schiralität verstehen nehmen wir dazu zunächst mal eine Tasse mit Kaffee oder Tee oder in dem Fall viel heißer Luft
  5. und etwas genauer ich habe jetzt hier einmal in der Mitte eine re Linie gezogen ist eine Spiegelebene Spiegelwand die hier senkrecht steht und
  6. wir führen jetzt mal eine Spiegelung durch das hier jetzt Spiegelbild wir kennen dass diese beiden
  7. Kaffeetassen jetzt identisch wen die rechte Kaffeetasse nehmen sehen hier beide Kaffeetassen sind genau deckungsgleich die unterscheiden sich
  8. nicht das heißt durch Spiegelung an einer vertikalen Spiegelebene erzeugen wir kein
  9. neues und solche Objekte bei denen sich Bild und spiegelbildde nicht unterscheiden die bezeichnen wir als aschirale Objekt nehmen wir mal einen
  10. ganz einfachen Alltagsgegenstand und zwar meine linkeen wir jetzt hier mal eine Spiegelung durch halten wir die rechte
  11. Hand wenn man mal von Details wie kleinterschieden bei Hautfalten ab also wir haben jetzt hier unser original auf der linken Seite rechte Hand wäre jetzt
  12. das Spiegelbild beide Hände sind nicht identisch wir können die nicht ineinander überführen die sind nicht
  13. deckungs linke Hand und rechte Hand sind also schirale Objekte weil eine Spiegelung hier eben ein neues Objekt und Griff der
  14. schiralität der stammt tatsächlich aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie endigkeit nun wir haben jetzt gesehen
  15. einfach Kaffeetassen die sind aschiral Hände oder Füße sind schiran und jetzt gehen wir mal von der makroskopischen Welt das heißt das was
  16. wir mit bloßem Auge erkennen können über zu kleinen Molekül nun um besser zu verstehen was schiralität auf einer molekularen Ebene
  17. bedeutet schauen wir uns einmal diese beiden Moleküle linken Seite drei hydroxy ein propanal und hier rechts 2 3 dihydroxy1 Propan sehen die beiden
  18. Moleküle haben nicht die identische Summenformel wir haben hier rechts ein Sauerstoffatom mehr das hier mit dem zweiten C-Atom in der Mitte
  19. verknüpft und das heißt sind keine Isomere nun ich verrate Ihnen eins dieses Molekül hier links das fhält sich wie die Kaffeetasse und hier rechts wie
  20. eine Hand sie sehen jetzt ein Modell für drei hydroxy ein Propan schwarzen Bausteine hier die entsprechend kohlenstoffat roten Kugeln das sind
  21. saurstoffatome und diese weißen Bausteine das sind die Wasserstoffatome ganz links können wir hier eine Carbonylgruppe erkennen die
  22. finden wir hier Modell folgt eine CH2 bei der CH2 Gruppe können wir kennen ein Wasserstoffatom kommt auf uns zu das andere zeigt von uns weg und das ist
  23. hier bei dieser kalilstrichformel durch diese keilstrichförmigen Bindungen angedeutet dick kalilstrich bedeutet
  24. dass Wasserstoff hier zukommt die Substituent und diese gestrichelte Bindung heißt dass dieses Atom oder diese Atomgruppe von uns
  25. wegzeigt ganz rechts finden wir dann noch die hydroxy metylgruppe hier das der Kaffeetasse oder meiner linken Hand spiegeln wir jetzt einmal dieses
  26. molekülmod ganz rechts sehen Sie jetzt das Spiegelbild und jetzt könnte man vermuten dass diese beiden Verbindungen nicht
  27. identisch sind nun zunächst wenn wir die hier übereinander versuchen zu legen können wir erkennen dass hier
  28. Gruppe auf einer anderen Seite ist und hier das carbonyl Sauerstoff möchte sie aber daran erinnern dass wir um diese
  29. Einfachbindungen frei drehen können das heißt ich drehe einmal zunächst hier C1 C2 jetzt stimmt die Orientierung der Carbonylgruppe hier
  30. überin gut jetzt füen wir noch Drehung hier um C2 und C3 durch erhalten wiederum ein neues konformationsisomer und jetzt erkennen
  31. Sie diese beiden Moleküle sind keine Isomere die sind identisch Carbonylgruppe liegen jetzt genau hintereinander und ganz unten die
  32. ch2oh Gruppe die sind auch deckungsgleich das heißt diese beiden Moleküle sind identisch dre hydroxy1 anal ist also kein schirales Molekül
  33. überführen wir jetzt einmal das reihydroxypropanal in diese Verbindung hier ganz rechts hier müssen wir jetzt ein Sauerstoffatom in diese ch Bindung
  34. hier einschiebt das heißt ich breche zunächst diese ch Bindung dann bastle ich da ein Sauerstoffatom dran und an das Sauerstoffatom hänge ich
  35. dann wieder ein Wasserstoffatom kennen sie wie bei der kilstrichformel hier oben die OH-Gruppe hier kommt auf uns zu das ist ja auch bei ganz sollich
  36. bei dem Modell zu erkennen und das Wasserstoffatom ja an dem mittleren catom das dümpelt hier im Hintergrund ein bisschen rum nun Ken wir auch noch
  37. mal eine Spiegelung durch und überprüfen ob das Spiegelbild jetzt identisch ist oder eben nicht sie sehen jetzt das hier das carbony
  38. saurerstoffatom rechts sind abgebildet wird die uhgruppe tauscht die Seite bei der Sie bei dieser Strukturformel liegt und hier unten sehen wir dass die beiden
  39. ohgruppen auch aufeinander abgebildet wden gut jetzt ist wiederum die Frage sind diese beiden Strukturen identisch oder nicht wir würden jetzt wiederum
  40. eine Änderung der Konfirmation vollführen wir das eben schon bei dem dre hydroxypropanal gesehen gut jetzt können wir mal
  41. versuchen die beiden Moleküle sind jetzt weitesgehend deckungsgleich die Hauptkette angeht aber sie können
  42. erkennen dass hier Wasserstoff und ohgruppe an diesem datom in der Mitte vertauscht sind das ist ganz entscheidend heißt diese beiden Moleküle
  43. sind nicht identisch sie verhalten sich wie Bild und Spiegelbild das linke Molekül lässt sich durch eine Spiegelung in das rechte transformieren damit
  44. handelt es sich um ein schirales Molekül ganz ähnlich wie das hier bei den Enden der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Molekülen ist jetzt
  45. dieses mittlere C-Atom dies catom hier in der Mitte ist mit Caron grruppe verknüpft zwei Wasserstoffatomen und einer hydroxy mit hygrup das heißt wir
  46. haben drei unterschiedliche Substituenten an einem catom sch wir mal hier Links haben wir eine ohgruppe Carbonylgruppe Wasserstoff und CH2
  47. ohgruppe die mit diesem mittleren catom verbunden das heißt wir haben ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten was wir
  48. auch als asymmetrisch substituiertes C-Atom bezeichnen und das ist eine wichtige Grundvoraussetzung dass ein Molekül
  49. schiral ist solche C-Atome mit vier unterschiedlichen Substituenten können wir auch als stereogenes Zentrum als stereozentrum oder eben wie schon eben
  50. erwähnt als asymmetrisch substituiertes C-Atom benennen sehen hier noch einmal die Strukturformel von glyzerinaldehyd diese Stereozentren markieren wir
  51. üblicherweise durch solche Sterne links sehen Sie jetzt einmal ein keilstrichformel schon auf der Folie gesehen haben hier führen wir jetzt eine
  52. Spiegelung durch kommen Spiegelbild und wenn wir jetzt die Anordnung dieses moleküles verändern dann sehen wir dass Hauptkette hier übereinstimmt mit dem
  53. Original aber dass die Orientierung der OH-Gruppe und Wasserstoff eine andere ist liegt ohgruppe vor der Projektionsebene und rechts dahinter
  54. heißt es sind Isomere haben wir unten noch mal ein vereinfachtes Modell bei dem die vier unterschiedlichen Substituenten durch
  55. unterschiedliche farbige ugel ersetzt worden sind eineine Spiegelung führt hier ebenfalls zu einem zweiten also wenn Bild und Spiegelbild
  56. nicht identisch sind dann haben wir es hier mit einem schalen Molekül zu tun es handelt sich diesen beiden Isomeren um sogenannte Stereoisomere die sich durch
  57. die Anordnung der Atome im Raum voneinander unterscheidenioisomere die sich wie Bild und
  58. spegelbildverhalten bezeichnen wir als enantium möchte nur einmal zusammenfassen schirale Objekte schirale Moleküle sind nicht identisch sie können
  59. ein inanziomär in das andere durch eine Spiegelung überführen wie sie das an diesem vereinfachten Modell mit unterschiedlich farbigen Kugeln für die
  60. vier verschiedenen Atomgruppen verdeutlicht sind wenn ich jetzt dieses Molekül einmal drehe dann stimmt die Orientierung von
  61. der weißen Kugel und der gelben überein aber die rote und die grüne liegen nicht hintereinander daran erkennen wir dass wir diese beiden Modelle nicht
  62. ineinander überführen könen wir könnten jetzt das Montierung noch einmal ändern jetzt könnten wir die rote und die grüne Kugel zur Deckung bringen aber
  63. jetzt sind gelb und weiß vertauscht also ich kann ein inanzumär in das andere überführen durch eine Spiegelung eine zweite Möglichkeit ist
  64. dass ich zwei Bindungen breche an dem asymmetrisch substituierten C-Atom und zwei Bindungen neu knüpfe das heißt wir vertauschen zwei Substituenten Rechen
  65. wir einmal hier die Bindung zur grünenkugel zur roten tauschen diese beiden Substituenten dann gelangen wir zu dem inanz
  66. jetzt sind die beiden Modelle identisch bei schiranen Objekten und Molekülen ist entscheidend dass wir keine Spiegelebene
  67. oder ein inversionszentrum nehmen wir noch einmal ein Modell mit einem Molekül mit drei unterschiedlichen Substituenten wir haben hier innerhalb des moleküles
  68. eine Spiegelebene liegen dadurch wird diese grüne Kugel hier auf die rechtte abgebildet diese beiden Kugeln werden in sich selber gespiegelt und wenn wir
  69. jetzt einmal dieses gesamtekül Spiegel halten wir das hier als Spiegelbild und diese beiden Moleküle
  70. sind jetzt wiederum identisch wir können die hier sehr leicht zur Deckung die unterschiedlich farbigen Kugeln eine wichtige Voraussetzung für
  71. schiralität das ist ist ein C-Atom mit vier verschiedenen Substituenten und sehen wenn ich die Atome von dem dreydroxy 1 propanal
  72. einer ganz bestimmten Orientierung anbringe dann können wir diese Spiegelebene
  73. erkennen jetzt geht durch die Mitte dieses moleküles in der Horizontalen eine Spiegelebene bei diesem auch bei der Kaffeetasse haben
  74. wir eine spiegeleben die geht hier durch die Mitte der Tasse sich im übrigen um kein Product Placement ich drehe das einmal schnell
  75. um zack also Spiegelebene durch die Mitte der Tasse die Atome von dem dihydroxypropanal fü ich es einmal in dieselbe Anordnung wie bei dem
  76. glyzerinal wir kennen haben keine spiegeleben weil eine Spiegelung hier in der Vertikalen würde die OH-Gruppe und das Wasserstoffatom vertauschen da bei
  77. diesem Molekül keine Spiegelebene vorliegt handelt es sich um ein schirales molek ich hatte eben erwähnt dass wir eine inanzumh in das andere
  78. durch Spiegelung überführen können wir vertauschen hier jetzt noch einmal Wasserstoff und die OH-Gruppe um eben genau diesen Prozess noch einmal zu
  79. verdeutlichen also auch durch die Vertauschung von zwei Substituenten am asymmetrischen seatum gelangen wir von einem inanzemer zum anderen diese
  80. wichtigen Eigenschaften der inanzumere sehen Sie jetzt auch hier noch einmal verdeutlicht anhand der vereinfachten Modelle mit drei bzw vier
  81. unterschiedlichen Substituenten meine Damen und Herren sie haben jetzt in diesem ersten Teil myic collecture schiralität und Naturstoffe
  82. kennengelernt was wir unter schiralität in der Tat ist es so dass viele urstoffe schirale Moleküle sind und dass
  83. die schiralität hier ganz entscheidend ist die Eigenschaften dieser chemischen Verbindung in dem nächsten Teil dieses Kurses werden wir jetzt darauf eingehen
  84. wie wir die beiden inanzomere durch eine Nomenklatur voneinander unterscheiden
  85. Ken

Zum Nachlesen