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Bedürfnis, Bedarf, Nachfrage - Einfach erklärt

Mission Bachelor2:21 943 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 20 Zeilen
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  1. Stell dir vor, du gehst in den Supermarkt und kaufst dir eine Cola. Aus deiner Sicht hast du jetzt einfach eine Cola gekauft. Aus wirtschaftlicher Sicht
  2. gibt es hier allerdings mehr zu betrachten und zwar Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage. Ein Bedürfnis ist erstmal nur ein Mangelgefühl oder ein Wunsch. Du
  3. hast Durst, du willst schlafen, du möchtest Anerkennung oder du willst ein neues Handy, weil deins langsam ist. Ein Bedürfnis heißt also nur, ich hätte
  4. gerne etwas. Ob du es dir leisten kannst oder ob es das überhaupt zu kaufen gibt, ist dabei noch völlig egal. Der nächste Schritt ist der Bedarf. Bedarf entsteht,
  5. wenn aus dem Bedürfnis ein konkreter Wunsch mit Kaufkraft wird. Das bedeutet, du willst nicht irgendein Getränk, sondern z.B. eine Flasche Wasser und du
  6. hast auch das Geld dafür. Oder du willst nicht einfach nur ein neues Handy, sondern dieses Modell und du könntest es bezahlen. Bedarf ist also Bedürfnis plus
  7. die Möglichkeit, es zu erfüllen. Und jetzt kommt der dritte Begriff, Nachfrage. Nachfrage ist der Bedarf, der tatsächlich am Markt wirksam wird. Du
  8. gehst wirklich los, bestellst es oder legst es an der Kasse aufs Band oder klickst auf kaufen. Erst dann ist es Nachfrage. Man könnte auch sagen,
  9. Nachfrage ist der Bedarf, der sich in einer echten Kaufentscheidung zeigt. Einmal kurz als Merksatz: Bedürfnis ist der Wunsch. Bedarf ist der Wunsch plus
  10. Kaufkraft plus konkrete Ausprägung und Nachfrage ist der Bedarf, der wirklich gekauft wird. Nehmen wir noch mal das Beispiel aus der Einleitung. Stell dir
  11. vor, du hast Durst. Das ist das Bedürfnis. Du überlegst dir, ich will eine Cola und du hast genug Geld. Das ist dann der Bedarf. Wenn du dann noch
  12. in den Supermarkt gehst und die Cola tatsächlich kaufst, wird es zur Nachfrage. Und wenn du dann vor dem Regal stehst und die Cola plötzlich 5 €
  13. kostet, statt 1 € kann es sein, dass du doch keine kaufst. Dann bleibt es Bedarf, aber wird nicht zur Nachfrage. Und warum ist diese Unterscheidung jetzt
  14. wichtig? Weil Unternehmen und Märkte sich nicht für Bedürfnisse interessieren, sondern für Nachfrage. Bedürfnisse gibt es unendlich viele,
  15. aber nur ein Teil wird wirklich zum Bedarf und nur ein Teil davon wird am Ende auch zur Nachfrage. Genau deshalb spielen Preise, Einkommen und
  16. Alternativen so eine große Rolle. Sie entscheiden, ob aus "Ich hätte gerne wirklich ich kaufe" wird. Übrigens, sofern du das Bedürfnis hast, eine gute
  17. Prüfung zu schreiben, sind unsere neuen Lernzettel vielleicht was für dich. Diese findest du unter dem ersten Link in der Beschreibung oder dem angepinnten
  18. Kommentar. Wir freuen uns, wenn auch da aus Bedürfnis echte Nachfrage wird. Wenn du Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage verstanden hast, siehst du, nicht jeder
  19. Wunsch wird erfüllt, weil Zeit und Geld begrenzt sind. Wie du diese knappen Mittel also so einsetzt, dass du das beste Ergebnis bekommst, erklärt das
  20. ökonomische Prinzip. Klicke dafür auf das obere Video in der Endcard. M.

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