Bedürfnis, Bedarf, Nachfrage - Einfach erklärt Mission Bachelor https://www.youtube.com/watch?v=Pt1h2E_XRu4 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Stell dir vor, du gehst in den Supermarkt und kaufst dir eine Cola. Aus deiner Sicht hast du jetzt einfach eine Cola gekauft. Aus wirtschaftlicher Sicht 0:06 gibt es hier allerdings mehr zu betrachten und zwar Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage. Ein Bedürfnis ist erstmal nur ein Mangelgefühl oder ein Wunsch. Du 0:14 hast Durst, du willst schlafen, du möchtest Anerkennung oder du willst ein neues Handy, weil deins langsam ist. Ein Bedürfnis heißt also nur, ich hätte 0:22 gerne etwas. Ob du es dir leisten kannst oder ob es das überhaupt zu kaufen gibt, ist dabei noch völlig egal. Der nächste Schritt ist der Bedarf. Bedarf entsteht, 0:29 wenn aus dem Bedürfnis ein konkreter Wunsch mit Kaufkraft wird. Das bedeutet, du willst nicht irgendein Getränk, sondern z.B. eine Flasche Wasser und du 0:36 hast auch das Geld dafür. Oder du willst nicht einfach nur ein neues Handy, sondern dieses Modell und du könntest es bezahlen. Bedarf ist also Bedürfnis plus 0:44 die Möglichkeit, es zu erfüllen. Und jetzt kommt der dritte Begriff, Nachfrage. Nachfrage ist der Bedarf, der tatsächlich am Markt wirksam wird. Du 0:51 gehst wirklich los, bestellst es oder legst es an der Kasse aufs Band oder klickst auf kaufen. Erst dann ist es Nachfrage. Man könnte auch sagen, 0:58 Nachfrage ist der Bedarf, der sich in einer echten Kaufentscheidung zeigt. Einmal kurz als Merksatz: Bedürfnis ist der Wunsch. Bedarf ist der Wunsch plus 1:06 Kaufkraft plus konkrete Ausprägung und Nachfrage ist der Bedarf, der wirklich gekauft wird. Nehmen wir noch mal das Beispiel aus der Einleitung. Stell dir 1:14 vor, du hast Durst. Das ist das Bedürfnis. Du überlegst dir, ich will eine Cola und du hast genug Geld. Das ist dann der Bedarf. Wenn du dann noch 1:21 in den Supermarkt gehst und die Cola tatsächlich kaufst, wird es zur Nachfrage. Und wenn du dann vor dem Regal stehst und die Cola plötzlich 5 € 1:28 kostet, statt 1 € kann es sein, dass du doch keine kaufst. Dann bleibt es Bedarf, aber wird nicht zur Nachfrage. Und warum ist diese Unterscheidung jetzt 1:35 wichtig? Weil Unternehmen und Märkte sich nicht für Bedürfnisse interessieren, sondern für Nachfrage. Bedürfnisse gibt es unendlich viele, 1:42 aber nur ein Teil wird wirklich zum Bedarf und nur ein Teil davon wird am Ende auch zur Nachfrage. Genau deshalb spielen Preise, Einkommen und 1:48 Alternativen so eine große Rolle. Sie entscheiden, ob aus "Ich hätte gerne wirklich ich kaufe" wird. Übrigens, sofern du das Bedürfnis hast, eine gute 1:57 Prüfung zu schreiben, sind unsere neuen Lernzettel vielleicht was für dich. Diese findest du unter dem ersten Link in der Beschreibung oder dem angepinnten 2:02 Kommentar. Wir freuen uns, wenn auch da aus Bedürfnis echte Nachfrage wird. Wenn du Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage verstanden hast, siehst du, nicht jeder 2:10 Wunsch wird erfüllt, weil Zeit und Geld begrenzt sind. Wie du diese knappen Mittel also so einsetzt, dass du das beste Ergebnis bekommst, erklärt das 2:16 ökonomische Prinzip. Klicke dafür auf das obere Video in der Endcard. M.