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Vorwärtskalkulation einfach erklärt mit Beispielrechnung
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 54 Zeilen
- im letzten Video hast du die Grundlagen der Kostenträger stückrechnung gelernt insbesondere das einheitliche Kalkulationsschema ist der mittlerweile
- bekannt ich bin Lukas dein Wingman für Wirtschaft und in diesem Video erkläre ich dir die vorwärtskalkulation bekommt ein
- Industrieunternehmen eine Kundenanfrage für einen bestimmten Auftrag muss es oft erst ein verbindliches Angebot abgeben um diesen Auftrag zu erhalten neben den
- voraussichtlich anfallenden Kosten wird auch ein Gewinn in den Angebotspreis ulier werden eine der Art aufgebaute Angebotskalkulation wird auch als
- vorwärtskalkulation bezeichnet dabei werden zunächst die Selbstkosten ermittelt welche voraussichtlich anfallen werden während tatsächlich
- angefallene Kosten auch als Istkosten bezeichnet werden bezeichnet man voraussichtlich anfallende Kosten auch als sogenannte normalkosten die
- tatsächlichen Istkosten eines Auftrags sind folglich immer erst im Nachhinein exakt bekannt und nicht schon bei der wskalkulation Einzelkosten können
- trotzdem relativ genau vorhergesagt werden bei den voraussichtlichen Gemeinkosten müssen sich Unternehmen auf sogenannte normalzuschlagsätze Stützen
- ein normalzuschlagsatz bildet sich aus dem Durchschnitt über zurückliegende ist zuschlagsätze wie du im letzten Video bereits gelernt hast der gewünschte
- Gewinn wird auf die Selbstkosten aufgeschlagen da Vertriebsprovision oder kundenpreisnachlässe diesen Gewinn mindern könnten werden sie einfach in
- den Angebotspreis mit einkalkuliert bei der vorwärtskalkulation wird das Kalkulationsschema einfach von oben nach unten durchlaufen damit dir dabei keine
- leichtzinsfehler passieren rechnen wir jetzt ein Merkur Beispiel zur vorwärtskalkulation eine Maschinenfabrik möchte ein verbindliches Angebot abgeben
- die voraussichtlichen Einzelkosten sind bekannt und auch die normalzuschlagsätze wurden aus den istzuschlagsätzen der Vergangenheit bereits berechnet die
- Maschinenfabrik möchte mit dem Auftrag einen Gewinn von 15% erzielen der Verkauf erfolgt über einen Vertreter welchem hierfür eine Provision in Höhe
- von 7% des zielverkaufspreises zusteht außerdem sind verschiedene Preisnachlässe bei der Kalkulation zu berücksichtigen gesucht ist der
- listenverkaufspreis welcher bei Berücksichtigung aller Kosten und Preisnachlässe zu unserem gewünschten Gewinn führt wir starten zunächst mit
- der Berechnung der voraussichtlichichten Selbstkosten des Auftrags dazu nehmen wir die verschiedenen voraussichtlich anfallenden Einzelkosten und übertragen
- diese in unser Kalkulationsschema mit Hilfe der normalzuschlagsätze berechnen wir im nächsten Schritt die jeweiligen
- voraussichtlich anfallenden Gemeinkosten ab jetzt beginnt also das Prozentrechnen die Materialgemeinkosten betragen voraussichtlich 9% der
- materialeinzelkosten welche als zuschlagsgrundlage damit 100% entsprechen 9% von 17200 € sind 1548 € unsere gesamt Materialkosten
- belaufen sich damit voraussichtlich auf 18748 € der fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz beträgt
- 110%. er ist auf die fertigungslöhne zuzuschlagen welche als zuschlagsgrundlage folglich 100% entsprechen die voraussichtlichen
- fertigungsgemeinkosten belaufen sich damit auf 23540 € sofern es wie in unserem Beispiel auch sondereinzelkosten der
- Fertigung gibt ist zunächst eine Zwischensumme zu bilden diese Zwischensumme bildet zusammen mit den sondereinzelkosten der Fertigung dann
- die gesamten voraussichtlichen Fertigungskosten des Auftrags Material und Fertigungskosten ergeben in Summe die voraussichtlichen Herstellkosten des
- Auftrags und diese Herstellkosten sind wiederum die zuschlagsgrundlage für die 18% verwaltungsgemeinkosten und die 6%
- vertriebsgemeinkosten mit diesen Herstellkosten als zuschlagsgrundlage ergeben sich da mit verwaltungsgemeinkosten von
- 11715,84€ und vertriebsgemeinkosten von 3905,28€ zusammen mit den sondereinzelkosten des Vertriebs müssen
- demnach 16511 € und 12 Cent zu den Herstellkosten hinzugezählt werden um die Selbstkosten zu erhalten welche
- damit 81599,1 Cent betragen auf diese Selbstkosten wird nun der Gewinn
- aufgeschlagen dieser soll 15% der Selbstkosten betragen was einen Betrag von
- 12239,87 c€ entspricht bei diesem Gewinn beträgt der Barverkaufspreis folglich 93888,99€ um diesen gewünschten Gewinn zu schützen müssen wir im letzten Teil
- der vorwärtskalkulation noch alles hinzurechnen was später unseren Gewinn mindern könnte für die Reihenfolge der hinzu Rechnung hilft es uns wenn wir
- kurz aus der Sicht des Kunden denken wird dem Kunden der Angebotspreis mitgeteilt ist es wahrscheinlich dass er nach einem Rabatt Fragen wird um den
- Preis zu drücken gelingt ihm das ist der zielverkaufspreis welcher dem Kunden auf der Rechnung ausgewiesen wird niedriger als der kalkulierte
- listenverkaufspreis viele Kunden erwarten außerdem einen weiteren Preisnachlass für das schnelle bezahlen einer offenen Rechnung einen solchen
- nachträglichen Preisnachlass bezeichnet man auch als Skonto aus Kundensicht wird folglich zu erst ein Rabatt gewährt der Preisnachlass aus dem Skonto erfolgt
- erst in einem zweiten Schritt sofern der zielverkaufspreis schnell bezahlt wird da unsere Kalkulation aus Unternehmenssicht erfolgt müssen wir
- ausgehend vom Barverkaufspreis bei der vorwärtskalkulation genau umgekehrt denken daher ist zuerst der Konto und
- dann erst der Rabatt hinzu zurechnen die vertreterprovision wird an der Stelle berücksichtigt an der auch der Skonto berücksichtigt wird wenn die 7%
- vertreterprovision und die 2% kundenskonto jeweils vom zielverkaufspreis ausberechnet werden dann entspricht dieser als Grundwert
- folglich 100%. der Barverkaufspreis welcher nach Abzug von Skonto und Provision vom zielverkaufspreis verbleibt entspricht
- damit aus Sicht des Anbieters nur 91%. da wir bei der vorwärtskalkulation von diesem Barverkaufspreis aus rechnen handelt es sich um eine ung im 100 die
- vertreterprovision beträgt folglich 7218,38ent und der kundenskondto 2062,40 c€ bei beiden Berechnungen
- stehen 91% im Nenner und nicht etwa 100% da es sich um eine Rechnung im 100 handelt der zielverkaufspreis entspricht damit
- 103119,77€ bei der Berechnung des kundenrabatts gilt die gleiche Logik wie beim Skonto auch die 10 % Kundenrabatt berechnen sich vom listenverkaufspreis
- aus der zielverkaufspreis von dem aus wir rechnen entspricht Aussicht des Anbieters damit nur 90%. mit diesen 90 % im Nenner erhalten wir einen
- Kundenrabatt in Höhe von 11457,75 c€ der gesuchte netto listenverkaufspreis beträgt damit
- 114577,52€ bei Angeboten an Unternehmen wird oft nur ein Nettowert angegeben weil die gezahlte Umsatzsteuer in der Regel vom Finanzamt erstattet wird und
- damit aus Sicht des Käufers keine Rolle spielt bei der vorwärtskalkulation wird das komplette Kalkulationsschema von oben nach unten durchlaufen während du
- im ersten Teil vom 100 rechnest musst du bei der vertreterprovision dem kundenskonto und dem Kundenrabatt aufpassen denn bei diesen Positionen
- rechnest du im 100 und das darfst du im Eifer des Gefechts nicht vergessen falls du sonst auch eher vergesslich bist dann lass mir gerne ein Abo da um meine
- nächsten Videos zur kostenträgerstückrechnung nicht zu verpassen checke immer auch meine Videobeschreibung und mein YouTube-Kanal
- für Tipps und Tricks zu deinem Wirtschaftsunterricht ciao ciao und viel Spaß beim Lernen
Zum Nachlesen
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