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Vorwärtskalkulation einfach erklärt mit Beispielrechnung

JL Education8:17 10.130 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 54 Zeilen
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  1. im letzten Video hast du die Grundlagen der Kostenträger stückrechnung gelernt insbesondere das einheitliche Kalkulationsschema ist der mittlerweile
  2. bekannt ich bin Lukas dein Wingman für Wirtschaft und in diesem Video erkläre ich dir die vorwärtskalkulation bekommt ein
  3. Industrieunternehmen eine Kundenanfrage für einen bestimmten Auftrag muss es oft erst ein verbindliches Angebot abgeben um diesen Auftrag zu erhalten neben den
  4. voraussichtlich anfallenden Kosten wird auch ein Gewinn in den Angebotspreis ulier werden eine der Art aufgebaute Angebotskalkulation wird auch als
  5. vorwärtskalkulation bezeichnet dabei werden zunächst die Selbstkosten ermittelt welche voraussichtlich anfallen werden während tatsächlich
  6. angefallene Kosten auch als Istkosten bezeichnet werden bezeichnet man voraussichtlich anfallende Kosten auch als sogenannte normalkosten die
  7. tatsächlichen Istkosten eines Auftrags sind folglich immer erst im Nachhinein exakt bekannt und nicht schon bei der wskalkulation Einzelkosten können
  8. trotzdem relativ genau vorhergesagt werden bei den voraussichtlichen Gemeinkosten müssen sich Unternehmen auf sogenannte normalzuschlagsätze Stützen
  9. ein normalzuschlagsatz bildet sich aus dem Durchschnitt über zurückliegende ist zuschlagsätze wie du im letzten Video bereits gelernt hast der gewünschte
  10. Gewinn wird auf die Selbstkosten aufgeschlagen da Vertriebsprovision oder kundenpreisnachlässe diesen Gewinn mindern könnten werden sie einfach in
  11. den Angebotspreis mit einkalkuliert bei der vorwärtskalkulation wird das Kalkulationsschema einfach von oben nach unten durchlaufen damit dir dabei keine
  12. leichtzinsfehler passieren rechnen wir jetzt ein Merkur Beispiel zur vorwärtskalkulation eine Maschinenfabrik möchte ein verbindliches Angebot abgeben
  13. die voraussichtlichen Einzelkosten sind bekannt und auch die normalzuschlagsätze wurden aus den istzuschlagsätzen der Vergangenheit bereits berechnet die
  14. Maschinenfabrik möchte mit dem Auftrag einen Gewinn von 15% erzielen der Verkauf erfolgt über einen Vertreter welchem hierfür eine Provision in Höhe
  15. von 7% des zielverkaufspreises zusteht außerdem sind verschiedene Preisnachlässe bei der Kalkulation zu berücksichtigen gesucht ist der
  16. listenverkaufspreis welcher bei Berücksichtigung aller Kosten und Preisnachlässe zu unserem gewünschten Gewinn führt wir starten zunächst mit
  17. der Berechnung der voraussichtlichichten Selbstkosten des Auftrags dazu nehmen wir die verschiedenen voraussichtlich anfallenden Einzelkosten und übertragen
  18. diese in unser Kalkulationsschema mit Hilfe der normalzuschlagsätze berechnen wir im nächsten Schritt die jeweiligen
  19. voraussichtlich anfallenden Gemeinkosten ab jetzt beginnt also das Prozentrechnen die Materialgemeinkosten betragen voraussichtlich 9% der
  20. materialeinzelkosten welche als zuschlagsgrundlage damit 100% entsprechen 9% von 17200 € sind 1548 € unsere gesamt Materialkosten
  21. belaufen sich damit voraussichtlich auf 18748 € der fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz beträgt
  22. 110%. er ist auf die fertigungslöhne zuzuschlagen welche als zuschlagsgrundlage folglich 100% entsprechen die voraussichtlichen
  23. fertigungsgemeinkosten belaufen sich damit auf 23540 € sofern es wie in unserem Beispiel auch sondereinzelkosten der
  24. Fertigung gibt ist zunächst eine Zwischensumme zu bilden diese Zwischensumme bildet zusammen mit den sondereinzelkosten der Fertigung dann
  25. die gesamten voraussichtlichen Fertigungskosten des Auftrags Material und Fertigungskosten ergeben in Summe die voraussichtlichen Herstellkosten des
  26. Auftrags und diese Herstellkosten sind wiederum die zuschlagsgrundlage für die 18% verwaltungsgemeinkosten und die 6%
  27. vertriebsgemeinkosten mit diesen Herstellkosten als zuschlagsgrundlage ergeben sich da mit verwaltungsgemeinkosten von
  28. 11715,84€ und vertriebsgemeinkosten von 3905,28€ zusammen mit den sondereinzelkosten des Vertriebs müssen
  29. demnach 16511 € und 12 Cent zu den Herstellkosten hinzugezählt werden um die Selbstkosten zu erhalten welche
  30. damit 81599,1 Cent betragen auf diese Selbstkosten wird nun der Gewinn
  31. aufgeschlagen dieser soll 15% der Selbstkosten betragen was einen Betrag von
  32. 12239,87 c€ entspricht bei diesem Gewinn beträgt der Barverkaufspreis folglich 93888,99€ um diesen gewünschten Gewinn zu schützen müssen wir im letzten Teil
  33. der vorwärtskalkulation noch alles hinzurechnen was später unseren Gewinn mindern könnte für die Reihenfolge der hinzu Rechnung hilft es uns wenn wir
  34. kurz aus der Sicht des Kunden denken wird dem Kunden der Angebotspreis mitgeteilt ist es wahrscheinlich dass er nach einem Rabatt Fragen wird um den
  35. Preis zu drücken gelingt ihm das ist der zielverkaufspreis welcher dem Kunden auf der Rechnung ausgewiesen wird niedriger als der kalkulierte
  36. listenverkaufspreis viele Kunden erwarten außerdem einen weiteren Preisnachlass für das schnelle bezahlen einer offenen Rechnung einen solchen
  37. nachträglichen Preisnachlass bezeichnet man auch als Skonto aus Kundensicht wird folglich zu erst ein Rabatt gewährt der Preisnachlass aus dem Skonto erfolgt
  38. erst in einem zweiten Schritt sofern der zielverkaufspreis schnell bezahlt wird da unsere Kalkulation aus Unternehmenssicht erfolgt müssen wir
  39. ausgehend vom Barverkaufspreis bei der vorwärtskalkulation genau umgekehrt denken daher ist zuerst der Konto und
  40. dann erst der Rabatt hinzu zurechnen die vertreterprovision wird an der Stelle berücksichtigt an der auch der Skonto berücksichtigt wird wenn die 7%
  41. vertreterprovision und die 2% kundenskonto jeweils vom zielverkaufspreis ausberechnet werden dann entspricht dieser als Grundwert
  42. folglich 100%. der Barverkaufspreis welcher nach Abzug von Skonto und Provision vom zielverkaufspreis verbleibt entspricht
  43. damit aus Sicht des Anbieters nur 91%. da wir bei der vorwärtskalkulation von diesem Barverkaufspreis aus rechnen handelt es sich um eine ung im 100 die
  44. vertreterprovision beträgt folglich 7218,38ent und der kundenskondto 2062,40 c€ bei beiden Berechnungen
  45. stehen 91% im Nenner und nicht etwa 100% da es sich um eine Rechnung im 100 handelt der zielverkaufspreis entspricht damit
  46. 103119,77€ bei der Berechnung des kundenrabatts gilt die gleiche Logik wie beim Skonto auch die 10 % Kundenrabatt berechnen sich vom listenverkaufspreis
  47. aus der zielverkaufspreis von dem aus wir rechnen entspricht Aussicht des Anbieters damit nur 90%. mit diesen 90 % im Nenner erhalten wir einen
  48. Kundenrabatt in Höhe von 11457,75 c€ der gesuchte netto listenverkaufspreis beträgt damit
  49. 114577,52€ bei Angeboten an Unternehmen wird oft nur ein Nettowert angegeben weil die gezahlte Umsatzsteuer in der Regel vom Finanzamt erstattet wird und
  50. damit aus Sicht des Käufers keine Rolle spielt bei der vorwärtskalkulation wird das komplette Kalkulationsschema von oben nach unten durchlaufen während du
  51. im ersten Teil vom 100 rechnest musst du bei der vertreterprovision dem kundenskonto und dem Kundenrabatt aufpassen denn bei diesen Positionen
  52. rechnest du im 100 und das darfst du im Eifer des Gefechts nicht vergessen falls du sonst auch eher vergesslich bist dann lass mir gerne ein Abo da um meine
  53. nächsten Videos zur kostenträgerstückrechnung nicht zu verpassen checke immer auch meine Videobeschreibung und mein YouTube-Kanal
  54. für Tipps und Tricks zu deinem Wirtschaftsunterricht ciao ciao und viel Spaß beim Lernen

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