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Rückwärtskalkulation einfach erklärt mit Beispielrechnung (retrograde Kalkulation)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 51 Zeilen
- im letzten Video hast du die Grundlagen der Kostenträger stückrechnung gelernt insbesondere das einheitliche Kalkulationsschema ist dir mittlerweile
- bekannt ich bin Lukas dein ringman Wirtschaft und in diesem Video erkläre ich dir die rückwärtskalkulation wenn ein
- Industrieunternehmen auf eine Kundenanfrage einen verbindlichen Angebotspreis abgeben muss dann wird dieser im Rahmen einer
- vorwärtskalkulation ermittelt neben den voraussichtlich anfallenden Selbstkosten des Auftrags wird auch ein Gewinn in den Angebotspreis einkalkuliert
- hat der Kunde eine starke Verhandlungsposition kann es sein dass er diesen Angebotspreis ablehnt und einen Gegenvorschlag für den
- listenverkaufspreis macht wenn es aus Unternehmenssicht gewünscht ist den Gewinn trotz niedrigerem listenverkaufspreis konstant zu halten
- dann muss das Unternehmen Kosten einsparen bei den Löhnen wird es vermutlich kaum möglich sein das einzige Einsparpotential liegt folglich bei den
- Kosten für das Material welches für den Auftrag verbraucht wird die die rückwärtskalkulation wird angewendet um herauszufinden wie hoch die materiale
- Einzelkosten maximal ausfallen dürfen wenn wir trotz dem niedrigeren listenverkaufspreis des Kunden eine bestimmte gewinnvorgabe erzielen möchten
- auch für die rückwärtskalkulation verwendest du dasselbe Kalkulationsschema ausgehend von dem vorgegebenen listenverkaufspreis wird
- zunächst der Barverkaufspreis berechnet ziehen wir den gewünschten Gewinn ab erhalten wir die maximal möglichen selbst Kosten von dort aus können wir
- die materiale Einzelkosten berechnen die wir maximal zahlen können um den gewünschten Gewinn zu erzielen soweit zu den Vorüberlegungen zur
- rückwärtskalkulation schauen wir uns nun noch ein Merkur Beispiel dazu an aufgrund starker Konkurrenz kann eine Maschinenfabrik für eine Schleifmaschine
- maximal einen listenverkaufspreis von 127480 € verlang mehr gibt der Markt nicht her gewünscht ist ein Gewinn von 15% in Bezug auf die Selbstkosten es
- wird mit 10% Kundenrabatt und 2% kundenskonto kuliert und der Verkauf der Maschine erfolgt über Vertreter welche im Erfolgsfall eine Provision von 7% des
- zielverkaufspreises erhalten die voraussichtlichen Einzelkosten sind bis auf die materialeinzelkosten als Ziel unserer kulation bekannt ebenso wie die
- normalzuschlagsätze unsere rückwärtskalkulation starten wir von dem vorgegebenen listenverkaufspreis aus der Kundenrabatt beträgt 10% und wird vom
- listenverkaufspreis ausberechnet welcher damit 100% entspricht wir rechnen also vom 100 der Kundenrabatt in Höhe von 12748 € ist vom listenverkaufspreis
- abzuziehen um den zielverkaufspreis zu erhalten welcher damit 90% des listenverkaufspreises entspricht als nächstes sind die 2% kundenskonto und
- die 7% vertreterprovision zu berücksichtigen welche beide vom zielverkaufspreis aus berechnet werden damit ergibt sich ein kundenskondto von
- 2294,64€ und eine vertreterprovission von 8031,24€ insgesamt müssen wir also
- 10325,88 c€ von unserem zielverkaufspreis abziehen um unseren Barverkaufspreis zu erhalten welcher damit 91% des zielverkaufspreises
- entspricht auch bei Skonto und Provision rechnest du bei der rückwärtskalkulation folglich vom 100 als nächstes muss der Gewinnaufschlag berücksichtigt werden
- welcher auf die Selbstkosten aufgeschlagen wird weil die Selbstkosten damit 100% entsprechen entspricht der Barverkaufspreis aus Anbietersicht
- folglich 115%. und von unserem ermittelten Barverkaufspreis aus berechnen wir nun unseren Gewinn in Euro mit 115% im
- Nenner er gibt sich ein Gewinn in Höhe von 13618,19 C zieht man diesen Betrag vom Barverkaufspreis ab erhält man die
- maximal möglichen Selbstkosten für den Auftrag und damit kommen wir zu dem schwierigsten Teil der rückwärtskalkulation gesucht sind die
- Material Einzelkosten welche wir maximal bezahlen können um unseren Gewinn zu halten die übrigen Einzelkosten sind uns bekannt ebenso wie die
- normalzuschlagsätze zur Berechnung der voraussichtlich Gemeinkosten für die Berechnung der fehlenden Werte gehen wir wie folgt vor zunächst berechnen wir
- ausgehend von den Selbstkosten die Herstellkosten des Auftrags anschließend berechnen wir die Fertigungskosten für welche uns alle notwendigen Angaben
- vorliegen wenn die Herstellkosten die Summe aus Materialkosten und Fertigungskosten darstellen ist es möglich von den Herstellkosten die
- Fertigungskosten abzuziehen um die maximal möglichen Materialkosten zu erhalten und weil uns der normalzuschlagsatz für
- die Materialgemeinkosten bekannt ist können wir von dort aus die materiale Einzelkosten berechnen und genau diese Schritte führen wir jetzt durch ziehen
- wir die sonderereinzelkosten des Vertriebs von den Selbstkosten ab erhalten wir eine Zwischensumme da diese Zwischensumme die
- gemeinkostenzuschläge für Verwaltung und Vertrieb bereits beinhaltet entspricht sie aus Anbietersicht 125,8% mit diesem Prozent im Nenner
- erhalten wir ausgehend von der Zwischensumme vertriebsgemeinkosten in Höhe von 4856,64 C und verwaltungsgemeinkosten
- von 13570 € und 4 Cent insgesamt müssen also 18426,68 c€ von der Zwischensumme abgezogen werden um die maximal
- möglichen Herstellkosten zu erhalten diese setzen sich aus den Material und Fertigungskosten zusammen als nächstes berechnen wir die Fertigungskosten mit
- den fertigungslöhnen als zuschlagsgrundlage ergeben sich fertigungsgemeinkosten von 21384 € was zu einer Zwischensumme von
- 41184 € führt nach Berücksichtigung der 900 € an sondereinzelkosten betragen die Fertigungskosten damit insgesamt 4284 €. wenn diese Fertigungskosten
- unveränderlich sind und die Herstellkosten maximal 71.000 421,25 Cent betragen dürfen dann verbleibt für die gesamten
- Materialkosten des Auftrags noch ein maximales Budget von 29337,25 c€ diese Materialkosten entsprechen aus Sicht des Anbieters
- 108,5%. mit diesem Prozentwert im Nenner ergeben sich Materialgemeinkosten von 2298,31€ und wenn wir diese von den Materialkosten ab ziehen erhalten wir
- die materialeinzelkosten die der Auftrag maximal verursachen darf um unseren geplanten Gewinn zu halten mit diesem
- Wert kann das Unternehmen also jetzt in die Verhandlung mit den Zulieferern für das Material gehen bei der rückwärtskalkulation bleibt das
- Kalkulationsschema gleich nur die rechenrichtung ändert sich du rechnest zunächst vom listenverkaufspreis bis zu den Herstellkosten und berechnest
- anschließend die Fertigungskosten die Differenz von Herstell und und Fertigungskosten verrätt ihr die maximal möglichen Materialkosten mit Hilfe des
- normalzuschlagsatzes für die Materialgemeinkosten kannst du ausgehend von den gesamten Materialkosten dann die maximal möglichen Material Einzelkosten
- bestimmen auf deinem rechnweg musst du immer genau aufpassen ob du gerade vom oder auf 100 rechnest womit du in jedem Fall rechnen kannst sind stabile
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- und Tricks rund um Wirtschaft ciao ciao und viel Spaß beim Lernen
Zum Nachlesen
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