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Rückwärtskalkulation einfach erklärt mit Beispielrechnung (retrograde Kalkulation)

JL Education8:07 11.781 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. im letzten Video hast du die Grundlagen der Kostenträger stückrechnung gelernt insbesondere das einheitliche Kalkulationsschema ist dir mittlerweile
  2. bekannt ich bin Lukas dein ringman Wirtschaft und in diesem Video erkläre ich dir die rückwärtskalkulation wenn ein
  3. Industrieunternehmen auf eine Kundenanfrage einen verbindlichen Angebotspreis abgeben muss dann wird dieser im Rahmen einer
  4. vorwärtskalkulation ermittelt neben den voraussichtlich anfallenden Selbstkosten des Auftrags wird auch ein Gewinn in den Angebotspreis einkalkuliert
  5. hat der Kunde eine starke Verhandlungsposition kann es sein dass er diesen Angebotspreis ablehnt und einen Gegenvorschlag für den
  6. listenverkaufspreis macht wenn es aus Unternehmenssicht gewünscht ist den Gewinn trotz niedrigerem listenverkaufspreis konstant zu halten
  7. dann muss das Unternehmen Kosten einsparen bei den Löhnen wird es vermutlich kaum möglich sein das einzige Einsparpotential liegt folglich bei den
  8. Kosten für das Material welches für den Auftrag verbraucht wird die die rückwärtskalkulation wird angewendet um herauszufinden wie hoch die materiale
  9. Einzelkosten maximal ausfallen dürfen wenn wir trotz dem niedrigeren listenverkaufspreis des Kunden eine bestimmte gewinnvorgabe erzielen möchten
  10. auch für die rückwärtskalkulation verwendest du dasselbe Kalkulationsschema ausgehend von dem vorgegebenen listenverkaufspreis wird
  11. zunächst der Barverkaufspreis berechnet ziehen wir den gewünschten Gewinn ab erhalten wir die maximal möglichen selbst Kosten von dort aus können wir
  12. die materiale Einzelkosten berechnen die wir maximal zahlen können um den gewünschten Gewinn zu erzielen soweit zu den Vorüberlegungen zur
  13. rückwärtskalkulation schauen wir uns nun noch ein Merkur Beispiel dazu an aufgrund starker Konkurrenz kann eine Maschinenfabrik für eine Schleifmaschine
  14. maximal einen listenverkaufspreis von 127480 € verlang mehr gibt der Markt nicht her gewünscht ist ein Gewinn von 15% in Bezug auf die Selbstkosten es
  15. wird mit 10% Kundenrabatt und 2% kundenskonto kuliert und der Verkauf der Maschine erfolgt über Vertreter welche im Erfolgsfall eine Provision von 7% des
  16. zielverkaufspreises erhalten die voraussichtlichen Einzelkosten sind bis auf die materialeinzelkosten als Ziel unserer kulation bekannt ebenso wie die
  17. normalzuschlagsätze unsere rückwärtskalkulation starten wir von dem vorgegebenen listenverkaufspreis aus der Kundenrabatt beträgt 10% und wird vom
  18. listenverkaufspreis ausberechnet welcher damit 100% entspricht wir rechnen also vom 100 der Kundenrabatt in Höhe von 12748 € ist vom listenverkaufspreis
  19. abzuziehen um den zielverkaufspreis zu erhalten welcher damit 90% des listenverkaufspreises entspricht als nächstes sind die 2% kundenskonto und
  20. die 7% vertreterprovision zu berücksichtigen welche beide vom zielverkaufspreis aus berechnet werden damit ergibt sich ein kundenskondto von
  21. 2294,64€ und eine vertreterprovission von 8031,24€ insgesamt müssen wir also
  22. 10325,88 c€ von unserem zielverkaufspreis abziehen um unseren Barverkaufspreis zu erhalten welcher damit 91% des zielverkaufspreises
  23. entspricht auch bei Skonto und Provision rechnest du bei der rückwärtskalkulation folglich vom 100 als nächstes muss der Gewinnaufschlag berücksichtigt werden
  24. welcher auf die Selbstkosten aufgeschlagen wird weil die Selbstkosten damit 100% entsprechen entspricht der Barverkaufspreis aus Anbietersicht
  25. folglich 115%. und von unserem ermittelten Barverkaufspreis aus berechnen wir nun unseren Gewinn in Euro mit 115% im
  26. Nenner er gibt sich ein Gewinn in Höhe von 13618,19 C zieht man diesen Betrag vom Barverkaufspreis ab erhält man die
  27. maximal möglichen Selbstkosten für den Auftrag und damit kommen wir zu dem schwierigsten Teil der rückwärtskalkulation gesucht sind die
  28. Material Einzelkosten welche wir maximal bezahlen können um unseren Gewinn zu halten die übrigen Einzelkosten sind uns bekannt ebenso wie die
  29. normalzuschlagsätze zur Berechnung der voraussichtlich Gemeinkosten für die Berechnung der fehlenden Werte gehen wir wie folgt vor zunächst berechnen wir
  30. ausgehend von den Selbstkosten die Herstellkosten des Auftrags anschließend berechnen wir die Fertigungskosten für welche uns alle notwendigen Angaben
  31. vorliegen wenn die Herstellkosten die Summe aus Materialkosten und Fertigungskosten darstellen ist es möglich von den Herstellkosten die
  32. Fertigungskosten abzuziehen um die maximal möglichen Materialkosten zu erhalten und weil uns der normalzuschlagsatz für
  33. die Materialgemeinkosten bekannt ist können wir von dort aus die materiale Einzelkosten berechnen und genau diese Schritte führen wir jetzt durch ziehen
  34. wir die sonderereinzelkosten des Vertriebs von den Selbstkosten ab erhalten wir eine Zwischensumme da diese Zwischensumme die
  35. gemeinkostenzuschläge für Verwaltung und Vertrieb bereits beinhaltet entspricht sie aus Anbietersicht 125,8% mit diesem Prozent im Nenner
  36. erhalten wir ausgehend von der Zwischensumme vertriebsgemeinkosten in Höhe von 4856,64 C und verwaltungsgemeinkosten
  37. von 13570 € und 4 Cent insgesamt müssen also 18426,68 c€ von der Zwischensumme abgezogen werden um die maximal
  38. möglichen Herstellkosten zu erhalten diese setzen sich aus den Material und Fertigungskosten zusammen als nächstes berechnen wir die Fertigungskosten mit
  39. den fertigungslöhnen als zuschlagsgrundlage ergeben sich fertigungsgemeinkosten von 21384 € was zu einer Zwischensumme von
  40. 41184 € führt nach Berücksichtigung der 900 € an sondereinzelkosten betragen die Fertigungskosten damit insgesamt 4284 €. wenn diese Fertigungskosten
  41. unveränderlich sind und die Herstellkosten maximal 71.000 421,25 Cent betragen dürfen dann verbleibt für die gesamten
  42. Materialkosten des Auftrags noch ein maximales Budget von 29337,25 c€ diese Materialkosten entsprechen aus Sicht des Anbieters
  43. 108,5%. mit diesem Prozentwert im Nenner ergeben sich Materialgemeinkosten von 2298,31€ und wenn wir diese von den Materialkosten ab ziehen erhalten wir
  44. die materialeinzelkosten die der Auftrag maximal verursachen darf um unseren geplanten Gewinn zu halten mit diesem
  45. Wert kann das Unternehmen also jetzt in die Verhandlung mit den Zulieferern für das Material gehen bei der rückwärtskalkulation bleibt das
  46. Kalkulationsschema gleich nur die rechenrichtung ändert sich du rechnest zunächst vom listenverkaufspreis bis zu den Herstellkosten und berechnest
  47. anschließend die Fertigungskosten die Differenz von Herstell und und Fertigungskosten verrätt ihr die maximal möglichen Materialkosten mit Hilfe des
  48. normalzuschlagsatzes für die Materialgemeinkosten kannst du ausgehend von den gesamten Materialkosten dann die maximal möglichen Material Einzelkosten
  49. bestimmen auf deinem rechnweg musst du immer genau aufpassen ob du gerade vom oder auf 100 rechnest womit du in jedem Fall rechnen kannst sind stabile
  50. Erklärvideos auf meinem YouTube-Kanal also lass mir gerne ein Abo da um künftige Videos nicht zu verpassen und checke die Videobeschreibung für Tipps
  51. und Tricks rund um Wirtschaft ciao ciao und viel Spaß beim Lernen

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