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Mitbestimmung in Unternehmen - Betriebsverfassungs- & Mitbestimmungsgesetz, Aufgaben, Rechte & Ebene
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
- ja mitbestimmen möchten alle doch wie sieht es mit dem mitspracherecht der angestellten eines unternehmens aus sagt der chef einfach wo es lang geht das
- klären wir jetzt gemeinsam [Musik] wie viele dinge in der wirtschaft sind auch die mitbestimmungsrechte für
- mitarbeiter in unternehmen gesetzlich geregelt insofern herrscht keine willkürlichkeit bezüglich der mitbestimmung in diesem video wollen wir
- uns die regelungen für deutschland anschauen aber in den anderen ländern der eu sind diese regelungen ähnlich ausgelegt die mitbestimmungsrechte
- stehen im zusammenhang mit der rechtsform des unternehmens denn je mehr die persönliche haftung der gesellschafter abnimmt desto mehr
- steigen die mitbestimmungsrechte der arbeitnehmer die mitwirkung kann auf fünf ebenen stattfinden die unterste ebene ist die
- arbeitsplatz ebene hier kann die mitbestimmung des arbeitnehmers durch individualrechte erfolgen zb in der auslegung des arbeitsvertrags
- darüber schließt sich die betriebsebene an die mitwirkung kann hier beispielsweise über den betriebsrat erfolgen darauf gehen wir gleich noch
- einmal genauer ein auf der unternehmensebene erfolgt eine mitbestimmung zum beispiel durch arbeitnehmervertreter im aufsichtsrat
- die vierte ebene ist die überbetriebliche ebene eine mitbestimmung ist hier über wirtschafts oder sozial räte möglich und schließlich
- folgt die supranationale ebene in der zum beispiel auf eu-ebene mitbestimmt werden kann wir sehen uns hier nur die ersten drei ebenen also die arbeitsplatz
- betriebs und unternehmensebene an das gesetz über die mitbestimmung der arbeitnehmer betrifft alle privatwirtschaftlichen unternehmen mit
- mehr als 2000 angestellten der aufsichtsrat muss in diesen unternehmen paritätisch besetzt werden das heißt zur hälfte aus den vertretern der
- arbeitnehmer bestehen der aufsichtsratsvorsitzende kann aber über seine zweitstimme die arbeitnehmervertreter überstimmen
- paragrafen 27 und 29 mitbestimmungsgesetz in unternehmen mit 500 bis 2000 mitarbeitern steigt der anteil der besetzung des aufsichtsrats
- durch die arbeitnehmervertreter sogar auf ein drittel das betriebsverfassungsgesetz regelt die betrieblichen
- mitbestimmungsrechte von arbeitnehmern es gilt in unternehmen mit einer betriebsgröße von mindestens fünf ständig wahlberechtigten arbeitnehmern
- das heißt diese müssen mindestens 18 jahre alt sein und dem betrieb seit mindestens einem halben jahr angehören paragrafen 7 und 8
- betriebsverfassungsgesetz der betriebsrat wird von den arbeitnehmern geheim und unmittelbar auf vier jahre gewählt paragrafen 14 und 21
- betriebsverfassungsgesetz zu den aufgaben des betriebsrates § 80 betriebsverfassungsgesetz gehört es sicherzustellen dass alle gesetze
- verordnungen unfallverhütung tarifverträge und betriebsvereinbarungen vom arbeitgeber auch tatsächlich
- eingehalten werden hierzu kann sich jeder mitarbeiter an den betriebsrat wenden sollte ihm ein verstoß gegen eine dieser vorschriften
- auffallen oder sollte er direkt davon betroffen sein der betriebsrat wendet sich dann an den arbeitgeber um diesen missstand zu beenden der betroffene
- mitarbeiter muss dadurch nicht selbst aktiv werden außerdem kann seine anonymität gewahrt bleiben mit diesen aufgaben verbunden sind
- einige rechte die der betriebsrat ausüben kann dazu zählt auf höchster ebene die mitbestimmung bei einigen maßnahmen die der arbeitgeber ergreifen
- will benötigt er die zustimmung des betriebsrates ansonsten können diese maßnahmen nicht umgesetzt werden dazu zählen alle
- maßnahmen die die arbeits und urlaubszeiten betreffen aber auch regelungen zur arbeitszeiterfassung oder zum unfall und gesundheitsschutz § 87
- betriebsverfassungsgesetz daran schließt sich die ebene der mitwirkung an hierbei wirkt der betriebsrat aktiv bei der
- entscheidungsfindung mit und hat ein widerspruchsrecht veto dass er gegen diese maßnahmen oder entscheidungen einlegen kann
- dieses veto kann zwar vom arbeitgeber wieder überstimmt werden doch das muss dann begründet werden maßnahmen bei denen der betriebsrat ein
- mitwirkungsrecht hat sind zum beispiel die umgestaltung von arbeitsplätzen oder arbeitsabläufen aber auch die einstellung und entlassung von
- mitarbeitern § 102 betriebsverfassungsgesetz bei einzelnen maßnahmen steht der betriebsrat beratend zur seite hat also
- auf die eigentliche entscheidung keinen einfluss muss aber vom arbeitgeber angehört werden dies betrifft zum beispiel die planung und einführung von
- neuen gebäuden oder technischen anlagen sowie bei der stilllegung von betrieben oder betriebsteilen der arbeitgeber muss sich in diesen fällen mit dem
- betriebsrat beraten § 90 betriebsverfassungsgesetz schließlich gibt es an gelegenheiten bei denen der arbeitgeber dem betriebsrat
- nur über seine entscheidungen informieren muss der betriebsrat hat in diesen fällen keinerlei möglichkeit einfluss auf die entscheidung zu nehmen
- dies betrifft zum beispiel die einstellung von leitenden angestellten oder wichtige wirtschaftliche angelegenheiten des betriebs § 105
- betriebsverfassungsgesetz soviel zur mitbestimmung in unternehmen die ihr fehlt noch input zum thema stakeholder und shareholder kein ding
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- sehr
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