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Was ist ein Lesetagebuch? – Gestaltung & Aufbau

Deutsch - sofatutor4:48 5.362 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 34 Zeilen
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  1. Hallo, schön, dich zu sehen. Was macht denn Teo da?
  2. Er liest in seinem Tagebuch. Doch das ist kein gewöhnliches Tagebuch.
  3. Es ist ein Lesetagebuch. Davon hat Pia noch nie gehört und weiß nicht, was das sein soll.
  4. Sie möchte unbedingt mehr darüber erfahren. Du auch?
  5. Dann bist du hier genau richtig. Was ist das eigentlich, ein Lesetagebuch?
  6. Ein Tagebuch kennst du ja bestimmt. Da schreibst du alles auf, was in deinem Leben an bestimmten Tagen so passiert.
  7. So ähnlich ist das mit dem Lesetagebuch auch. Nur dass du dort alles zu einem bestimmten Buch aufschreibst.
  8. Ein Lesetagebuch ist ein persönliches Buch zum Buch. In einem Lesetagebuch notiert man zum Beispiel wichtige Textstellen, Namen von Personen,
  9. Ereignisse und Sätze, die im Buch vorkommen. Auch Bilder können dazugehören und machen ein Lesetagebuch bunt.
  10. Für ein Lesetagebuch bekommst du viel Zeit. Teo hat sein Tagebuch in drei Wochen geschrieben.
  11. Und immer, wenn er ein Stück aus dem Buch gelesen hatte, konnte er eine Aufgabe bearbeiten. Natürlich braucht man dazu Hilfe.
  12. Deshalb bekommt man vom Lehrer die Aufgaben, die man im Lesetagebuch bearbeiten soll. Das kann jeder Lehrer unterschiedlich machen.
  13. Der Aufbau von Teos Lesetagebuch sieht so aus: Ganz oben auf dem Deckblatt steht: „Mein Lesetagebuch“.
  14. Dann hat er den Autor und den Titel auch dazugeschrieben. Er hat es bunt gestaltet, damit es von außen gleich auffällt.
  15. Zuerst hat er sich mit den Hauptfiguren des Buches beschäftigt. Um die dreht sich ja das Buch.
  16. Teo hat sie beschrieben und ein Bild von ihnen gemalt. Dann sollte sich Teo seine Lieblingsperson aus dem Buch heraussuchen und ihr eine Postkarte
  17. schreiben. Das war ziemlich lustig.
  18. Teo hat an Professor Rumpelmaus geschrieben. Als nächstes durfte er seine Lieblingsstelle aufschreiben.
  19. Weil er Professor Rumpelmaus am liebsten mochte, fand er auch die Stelle im Buch, an der er den bösen Zwerg in ein Kaninchen mit blauen Ohren verhext, am besten.
  20. Die hat er gleich abgeschrieben und ein schönes Bild dazu gemalt. Zu manchen Stellen im Buch hatte Teo noch Fragen.
  21. Deshalb hat er auch diese aufgeschrieben. Als nächstes sollte er für das Buch werben.
  22. Das heißt, andere davon überzeugen, das Buch zu lesen. Er hat einen tollen Werbetext geschrieben.
  23. Der kommt natürlich auch mit ins Lesetagebuch. Ganz zuletzt sollte Teo eine Fortsetzung für das Buch schreiben.
  24. Das war gar nicht so leicht. Aber es hat ihm sehr viel Spaß gemacht.
  25. Pia findet das Klasse. Aber wozu macht man sich die ganze Arbeit mit einem Lesetagebuch?
  26. Mit einem Lesetagebuch kannst du über deinen Text nachdenken, dich in deinen Text einmischen, dir eine eigene Meinung zum Text bilden.
  27. Und dich auch später an Inhalt und Figuren erinnern. Wenn du mit deinem Lesetagebuch fertig bist, hast du eine schöne Erinnerung an das Buch
  28. und kannst auch Jahre später nochmal nachlesen, worum es da eigentlich ging. Wir wissen jetzt also, dass Lesetagebücher von Kindern zu einem bestimmten Buch verfasst
  29. werden. In einem Lesetagebuch notiert man wichtige Textstellen, Namen von Personen, Ereignisse
  30. und Sätze, die darin vorkommen. Auch Bilder machen ein Lesetagebuch bunt.
  31. Das macht man, um sich später noch an manche Dinge aus dem Buch zu erinnern und sich mit Büchern näher zu beschäftigen.
  32. Pia hat heute viel gelernt und findet Teos Lesetagebuch super. Sie freut sich schon darauf, selbst mal ein eigenes Lesetagebuch schreiben zu dürfen.
  33. Es hat mir großen Spaß gemacht. Und ich freue mich, dich bald wiederzusehen.
  34. Tschüss!

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