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Wahlrechtsreform: Gutachten bescheinigt wenig Wirkung
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
- der bundestag ist inzwischen das zweitgrößte parlament weltweit nach dem volkskongress in china 709 abgeordnete sitzen reichstagsgebäude 111 mehr als
- eigentlich vorgesehen denn so groß ist inzwischen die zahl der überhang und ausgleichsmandaten ursprünglich waren nur 598 sitze im
- bundestag geplant verdi bekommt entscheiden die bürger bei der wahl durch ihre erst- und zweitstimme 299 abgeordnete kommen als gewinner ihrer
- wahlkreise per direktmandat in den bundestag die andere hälfte über die landeslisten ihrer parteien die 111 zusätzlichen sitze entstanden
- weil vor allem die union 2017 viele überhangmandate bekam zum beispiel in baden württemberg wäre es nur nach den zweitstimmen gegangen hätte die cdu von
- dort 27 abgeordnete in den bundestag entsandt aber sie hatte 38 wahlkreise über die erststimmen direkt gewonnen in der differenz also elf sitze mehr
- diese elf wurden damit zu überhangmandaten bundesweit kam die cdu auf 36 dieser extra sitze auch die csu und die spd erzielten
- überhangmandate die überhangmandate allein hätten das gesamt wahlergebnis verfälscht also mussten ausgleichsmandaten her damit das
- kräfteverhältnis zwischen den fraktionen gleich bleibt und der bundestag könnte weiter wachsen in der tendenz werden ehemals kleine parteien stärker während
- die ehemals großen weiterhin fiel erst stimmen sammeln also überhangmandate die ausgeglichen werden müssen nur jeder zusätzliche abgeordnete samt
- büro kostet den steuerzahler geld und ausschüsse die als kleine effektive arbeitsgruppen geplant waren werden immer größer gründe für eine
- wahlrechtsreform gibt es reichlich nur das wie ist die frage ja wie könnte eine reform des wahlrechts aussehen darüber hat die große koalition wirklich lange
- gestritten dass den schweizer in berlin den kompromiss der dabei herauskam den nennt die fdp einen schuss in den ofen baum das ja man merkt da vor allen
- dingen dass die opposition mächtig sauer ist das hat verschiedene gründe zum einen weil ihnen eben diese reform vorschläge nicht weit genug gehen
- man hätte sich eine drastische reduzierung gewünscht möglicherweise auch eine obergrenze für die mandat im bundestag das wird jetzt so nicht kommen
- und auf der anderen seite ist man verärgert dass man einfach nicht mitreden durfte es ist schon gute tradition weil einer doch so
- einschneidenden veränderung dass man da auch die opposition mit anhört das ist in diesem fall nicht passiert und deswegen ist da der frust besonders groß
- es geht ja auch letztendlich um macht und um posten welche parteien profitieren dann aktuell besonders das kommt immer darauf an welche brille man
- sich auf setzt also es sind vornehmlich cdu/csu die davon profitieren die hauptsächlich diese erst stimmen gewinnen und die sagen ja das ist unser
- gutes recht wir gewinnen das und deswegen wollen sie da eigentlich an keiner stelle groß verzichten und auf der anderen seite ist die opposition die
- sagt es jetzt steht eben diese unwucht durch diese überhangmandate eben wenn die parteistimme nicht so stark ist wie die erststimmen das haben wir eben auch
- gesehen im beitrag dann entstehen ihm diese überhangmandate und ist verärgert dass da die bereitschaft bei cdu und csu vor nämlich eben nicht so groß war noch
- drastischer senkungen vorzunehmen auf der anderen seite geht es ja auch ordentlich geld unser steuergeld wie teuer ist
- eigentlich so ein abgeordneter ja dass jetzt die aus verschiedenen bezügen zusammen also aus den abgeordneten bezügen das sind etwa 10.000 euro pro
- abgeordneter im monat und dazu kommen noch pauschalen für die unterhaltung der büros das ist das eigentlich entscheidende was immer noch mit hinten
- dran hängt also personalkosten auch das sind auch noch mal etwa 20.000 euro und wenn man das mal alleine für einen abgeordneten zusammenrechnet und dann
- hochrechnet merkt man dass man da sehr schnell in einem sehr hoch stelligen bereich landet was genau sieht jetzt der kompromiss der großen koalition vor um
- den bundestag zumindest ein bisschen kleiner zu kriegen jemand versucht an diesem sogenannten ersten zuteilung schritt ein bisschen zu arbeiten also
- wenn beispielsweise ein bundestagsabgeordneter ein direktkandidat sein mandat in thüringen gewinnt dann soll das innerhalb dieser
- partei nehmen wir an dass es die cdu in diesem fall ausgeglichen werden mit einem listenmandat in nordrhein westfalen um am ende eben nicht so viele
- überhangmandate zu produzieren dass es ein kleiner erster schritt und in einem weiteren schritt soll es eine größere reformen geben die dann ab 2024 greifen
- soll also für die nicht kommen sondern dann übernächste bundestagswahl erst relevant wäre in der man dann die wahlkreise reduziert und dadurch auch
- nochmal mandate verringert jetzt wird der aktuelle bundestag größenmäßig aktuell nur vom volkskongress in china getoppt nächstes jahr steht die nächste
- bundestagswahl an wie viel kleiner könnte der bundestag danach werden ja das ist die große frage vor allem gibt es daran schon heftige zweifel dass
- eben das jetzt vorgeschlagene gesetz oder die jetzt vorgeschlagene änderung das bewirken kann das tatsächlich eine deutliche reduzierung der mandate
- stattfindet und der plätze also dass mehr platz gewonnen wird im parlament es gibt den wissenschaftlichen dienst des bundestages es gibt auch sachverständige
- die ja auch angehört worden sind am montag im innenausschuss also die erhebliche zweifel daran haben dass man das jetzt wirklich bewirken kann
- zumindest in diesem ersten schritt deswegen verweist die koalition ja auch immer auf den nächsten schritt die reduzierung der wahlkreise also bedenken
- gibt es von vielen seiten vielen dank für diese information und einschätzung christian spielt sagen danke nach berlin
- [Musik]
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