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Podcast Bachelor Geographie - studieren in Hannover
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Transkriptautomatisch erstellt · 289 Zeilen
- Ja, herzlich willkommen. Hallo zum ja Podcast zum Wachspiel Gang in der Geografie. Ja, und heute hier zu Gast sind einmal
- Lenard Grün und einmal Jens Groß. Ich bin Gerimer, ich bin Student an der ja Leidsuniversität Hannover und jetzt im vierten Semester Geografie und
- Geobotanik und genau wir wollten weiter mit den Stre vorstellen und am besten stellen sich erstmal unsere beiden ja Duzilenden vor. Genau. Fangen wir
- einfach mal an mit Ja Jens. Ja, Gerarbeiter in der physischen Geografie. Ihr seit langer Zeit tätig, unter anderem in der
- Lehre tätig und auch in der Fachstudienberatung. Genau. Ich bin Lard Grün. Äh, ich habe hier tatsächlich auch den Bachelor
- gemacht und den Master gemacht und bin mittlerweile dabei eine Promotion hier zu machen. Bin also auch in der Lehre tätig im Bachelor als auch, dass ich
- Parallelforschung mache. Sehr cool. Ja, [räuspern] also wir haben eine kleine Gederung, die wir sozusagen heute einmal den Podpass gestalten wollen und ja, wir
- wollen einfach ganz kurz einfach mal anfangen über Hannover an sich zu sprechen. Was macht Hannover aus? Was macht vielleicht Hannover auf euch
- interessant? Warum solltet ihr oder könnt ihr hier studieren? Was könnte reizen? Und genau, dann gehen wir so ein bisschen auf die Geografie
- ein. Äh, dann Bachelor äh ja, als Fach mit vielen Perspektiven, mit vielen Aussichten, wo es dann sozusagen hingehen könnte und ja, wer sind wir
- überhaupt? Den widmen wir uns dann und ja, damit wir da einfach wissen, wie der Stückung aufgebaut ist, der Badspielengang geht's einmal Richtung
- Studienverlauf und ich glaube die westlichen Fragen, lass wir da auf uns zukommen, damit es jetzt nicht zu viel wird. Äh, genau, deswegen steigen wir
- einfach mal damit ein, was macht denn überhaupt Hannover interessant? Und genau, da wollte ich einfach mal fragen, ihr wohnt ja schon teilweise etwas
- länger oder ihr wohnt ja wahrscheinlich schon etwas länger hier in Hannover. Ähm, was was macht denn Hannover für euch aus? Ähm ja, genau. Also, was ist
- denn für euch interessant an Hanuer? Also ich, man kann nicht damit anfangen zu sagen, dass irgendwo das Vorurteil schon richtig ist, dass Hannover nicht
- besonders einzigartig ist, dass es hier keine großes altes Gebäude gibt oder sowas, das jetzt irgendwie international bekannt wäre, aber das ist für mich
- finde ich auch gar nicht so relevant, sondern was halt häufig übersehen wird, ist, dass Hannover eine wirklich gute Stadt ist, um hier äh schön zu leben,
- auch als Student insbesondere. Also ist nicht nur, dass es viel Grün gibt und viele äh ja kulturelle äh diverse Vöttel, wo man halt wirklich viel leben
- kann, wo es gutes Studentenleben gibt, wo es viele alternative Kulturangebote gibt und so weiter. Ähm und somit ist insgesamt halt einfach ja in vielen
- Aspekten auch hinausgehend über das, was ich gerade gesagt habe, einfach viele Angebote gibt für äh Studierende, aber auch andere Personengruppen, um in
- Hannover gut zu leben. Ja, total. Also ich wohne jetzt ja seit zwei Jahren hier und ich muss auch sagen, also ich habe hier im
- Bachelingang viele Leute kennengelernt und was für mich auch viel ausmacht ist, dass wir halt den Park direkt vor der Tür haben. Also wir haben hier vor dem
- LOH Gebäude direkt Parkanlage mit dem Wengarten. Ähm und im Sommer bietet sich total an da manchmal zu piknicken, z.B. ein Spiel zu spielen. Äh das macht für
- mich von also für mich macht das auch sehr sehr viel aus z.B. anfangen, also auch Kontakte, die man hier halt kennenlernt und dann mit dem man hier
- auch viel erlegen kann. Ja, ich kann euch da nur zustimmen. Also, ich habe jetzt im Laufe der Zeit, in der ich hier in Hannover wohne, ja schon ziemlich
- viele Stadtteile kennengelernt. Während Studiums habe ich in der Nordstadt gewohnt, in der Südstadt, in der List. Jetzt wohne ich ein bisschen außerhalb
- von Hannover in Bemarode und das zeigt eigentlich auch die Vielfältigkeit der Stadt, ne? Ist wirklich toll. Ich schätze sehr die vielen Grünflächen in
- der Stadt, wie du gerade gesagt hast, die einen Rede ist ganz toll, aber das vielfältige Angebot. Also daher Hannover ähm in seiner Kleinheit bietet einfach
- wahnsinnig viel, ne? Das das tolle, [räuspern] also ich finde auch dafür, dass Hanf eigentlich so eine Großstadt ist, kommt
- es einen relativ klein vor. Also wir haben hier ja die Bahn, mit der kommt man relativ schnell von A nach B und es gibt auch immer ganz tolle Angebote.
- Z.B. Hanuver hat auch Sport im Paar im Sommer. Ist ein ganz tolles Angebot, äh wo man z.B. einfach kostenlos Sport machen kann. Also, es gibt ja auch
- vielfältliche Angebote, wo man einfach was sagen kann, ja, da gehe ich mal hin, das schaue ich mir mal an und ja, also ich finde, deswegen ist nur auch ganz
- interessant. Ähm ja, kommen jetzt mal zur Geografie. Äh, was ist denn Geografie überhaupt? Äh, genau. Mögt ihr das vielleicht einmal einweiten in das
- F? Das ist eine große Frage und jeder, der Geografie studiert, kennt diese Frage leider allzu gut, weil man die auch zehn
- mal seine Eltern erklären muss und am Ende des Tages ist es irgendwie immer noch nicht stecken geblieben. Ähm, was aber auch daran liegt, dass Geografiert
- auch ein sehr diverses Thema ist, ein sehr vielfältiges Thema mit vielen Themengebieten, mit denen sich im Endeffekt die Geografie beschäftigt.
- Also man sieht ja, es geht nicht nur um wirtschaftliche als auch um gesellschaftliche als auch um Umweltaspekte und somit alle möglichen
- Themengebiete, die dort äh mit beinhaltet sind. Es geht also nicht darum, sich wirklich mit einem spezifischen Themenfeld zu beschäftigen,
- sondern es geht eher darum, diese Themen, was auch häufig sehr zukunftsrelevante Themen sind und sehr international relevante Themen, mit dem
- wir uns beschäftigen, diese Themen aus einem bestimmten Blickfeld. aus einer bestimmten Perspektive zu betrachten, nämlich aus
- einer geographischen Perspektive. Das heißt, sich genau anzuschauen, okay, wie unterscheiden sich bestimmte Prozesse, bestimmte Probleme, bestimmte Lösung
- zwischen verschiedenen Orten auf der Welt, zwischen verschiedenen Ländern, zwischen verschiedenen Regionen und so weiter und welche Rolle spielt im
- Endeffekt der Rauben in all diesen Prozessen und Problemen, die dort vorhanden sind? Ja, dem kann ich kaum mehr was
- hinzufügen. Das ist glaube ich schon voll unfassend erläutert. Also die einfach riesengroße Vielfältigkeit des Faches macht es aus, ne? ganz spannend
- aus allen Bereichen und das Spannende ist ja daran, da werden wir gleich noch drauf zu sprechen kommen, dass man innerhalb des Studiums sich auch erstmal
- orientieren kann, ne, in dieser ganzen Breite die Geografie kennenlernen und sich dann seinen Bereich sucht, äh der für einen persönlich interessant sein
- könnte. Genau. Und dazu ach kommen wir noch gar nicht. Äh, genau. Also, vielleicht fangen wir dann erstmal genau, bevor wir
- jetzt sozusagen darauf weiter eingehen, erstmal damit an, äh, wer als Fakultät oder als genau sozusagen Stre sind wir denn überhaupt? Ähm,
- genau. Ja. Ja. Äh, also die Geografie gehört zur
- naturwissenschaftlichen Fakultät, ne? Und das ähm was die Geografie ausmacht, ist eben, dass wir wie wir gerade gesagt haben, die große Breite
- hat z.folge, Folge, dass wir in der Geografie zwei verschiedene Abteilungen haben oder zwei verschiedene Institute. Ähm zum einen die Humangographie und
- dann den Bereich der physischen Geografie. Das spiegelt sich dann ja auch im Studium wieder und ähm dadurch haben wir eben diese gesamte Breite
- Perspektive auch in Personal vertreten, also von der Wirtschaftsgeografie über die physische Geografie mit den vielen auch interdisziplinären Möglichkeiten,
- die diese Vielfalt auch bietet. Ja, total. Und genau jetzt sozusagen auf diese zwei Abteilungen zu sprechen zu kommen. Äh es gibt nämlich im
- Studienverlauf, also man hat die ersten drei Semester erstmal das den allgemeinen Bad spielt immer sozusagen zusammen und ab dem dritten kann man
- sich dann spezifizieren, also spezialisieren, sorry und ich persönlich habe mich dann in die physische Geografie begeben. Ähm genau, das ist an
- sich ein ganz tolles Konzept und genau äh möchte ich dazu noch eine Kleinigkeit erzählen, damit sich die Leute was darunter vorstellen können?
- äh sehr gerne. Also, ich kann aus meiner eigenen Erfahrung auch erzählen, weil ich genau dieses Konzept auch selbst durchstudiert habe, wenn man das mal so
- sagen möchte, dass erstens das eine tolle Sache war, erstmal diesen ersten diese ersten zwei Semester zu haben, wo man wirklich sich alles anschauen
- konnte. Gerade auch das gilt für viele Leute, die sich am Ende für Geografie entscheiden, dass man sich noch nicht ganz sicher ist, mit welchen Themen man
- sich überhaupt beschäftigen möchte. einfach ein allgemeines Interesse an verschiedenen Themenbereichen hat und erstmal positiv einsteigen zu können
- verschiedene Themenbereiche, bevor man sich dann ähm entscheiden muss an irgendeinem Punkt, okay, wo will man tiefer einsteigen, wo man will, dann
- würde ich in die Details noch mal reingehen. Das fand ich erstmal toll und dann auch im Nachhinein betrachtet diese Möglichkeit zur Spezialisierung, was es
- an vielen anderen Standorten nicht gibt, dass man halt sich dann auf einen Teilbereich, nämlich Humangeografie oder physische Geografie spezialisieren kann,
- was halt noch mal viel mehr ermöglicht in die Details reinzugehen und das viel besser zu verstehen. War für mich also auch eine tolle Erfahrung.
- Ja, die Spezialisierung hier in Hannover, die Möglichkeit ist sicherlich auch ein Alleinstellungsmerkmal für Hannover, dass wir dieses sogenannte YM
- Modell haben. Und der große Vorteil ist natürlich, dass alle, die hier anfangen zu studieren, erstmal ein ganz breites Fundament, das sowohl
- fachwissenschaftliche Inhalte beinhaltet, aber auch methodische Inhalte beinhaltet. Das heißt, man bekommt erstmal, wie du gerade gesagt
- hast, ein Gesamtüberblick über die Geografie und diese Gesamtperspektive, die braucht man später auch noch, egal in welchem Bereich man sich vertieft,
- ne? Weil man natürlich wissen muss, wie Zusammenhänge zwischen humangeographischen und physischgeographischen Inhalt? Wir
- werden auf die Inhalte ja noch zu sprechen kommen. Ähm die haben eigentlich immer alle Perspektiven, die wir gemeinsam betrachten müssen, um auch
- Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Mhm. [räuspern] Wie war das denn für dich die Entscheidung? War das eine einfache
- Entscheidung? Ganz einfach war sie nicht, muss ich zugeben. Ich habe während meinem Semester festgestellt, dass mir
- Humangographie nicht so wirklich liegt, äh was total okay ist. Ähm, aber ich habe mich dann eher so in die physische
- Geografie begegeben und auch aufgrund sozusagen von Freunden, die ich hier kennengelernt habe, die sich auch sozusagen dann dahinegeben haben und bin
- dann in die Geobotanik und also anfangs war die etwas na ja durcheinander, aber ich muss sagen, es macht Spaß und es läuft und es
- funktioniert auch. Äh ja und ich bin eigentlich sehr zufrieden, dass man sich halt wirklich ab dem dritten Semester entscheiden konnte, aber ich bin auch
- froh, dass man bis zum dritten Semester auch die Möglichkeit hatte, sich nicht von Anfang an für ein Thema entschieden zu haben. Äh daher ging es halt
- vielfältig und ja, es hat auch ja auch Spaß gemacht, Einblick in andere Sachen zu bekommen, vor allem, weil es auch immer wieder auftaucht, z.B. wenn man
- auch in der physischen Geografie z.B. Umfragen macht. Ähm, genau. Äh, ja, der nächste Punkt wäre sozusagen ähm ja,
- was ist denn überhaupt der Schwerpunkt der Geographie jetzt hier an unserer Universität? Mm. Wir haben diese zwei Schwerpunkte, die wir gerade
- angesprochen haben. Einmal die physische Geografie und Landschaftsökologie. Ähm und dann eben den Schwerpunkt der Humangeographie, zu dem dann Ländern
- gleich noch ein bisschen mehr sagen kann, vielleicht zur physischen Geografie und Landschaftsökologie. Auch selbst in diesem Schwerpunktbereich
- haben wir eine riesengroße Perspektive unterschiedlichen unterschiedlicher Themen, ne, die sich also aufteilt von Fragen allgemein zur
- Landschaftsstrukturen, Landschaftsprozessen, ähm über Ökosystemleistung, ganz aktuelle Thematik, die wir behandeln,
- ähm über viele weitere Themen, die aus landschaftsökologischer oder umweltwissenschaftlicher Sicht auch brandaktuell sind. Wir bieten also auch
- vielerlei Möglichkeiten innerhalb der Schwerpunkte sich wieder thematisch zu vertiefen. Und das hast du vielleicht auch schon gesehen, die Seminare und äh
- Studienprojekte, die wir anbieten, thematisieren ja immer wieder unterschiedliche Themen, aus denen wir dann auch aus der Praxis und aus der
- Forschung schöpfen, um dann wieder aktuelle Themen für die Studierenden bereitzustellen. Und in der Humanfie ist es ja ähnlich,
- teil das Ganze ja auch noch mal auf, richtig? Ja, genau. Also, wir haben dann noch mal eine, es ist keine wirklich starke Unterteilung jetzt, aber es ist
- auch so eine sanfte Unterteilung einfach, dass man noch mal differenzieren könnte zwischen Wirtschaftsgeografie und
- Kulturgeographie. Also quasi einerseits die Fragestellung, die sich mehr genau diesem wirtschaftlichen Bereich annähern, als auch Fragestellen, die
- sich eher diesen sozialwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Kreis annähern. Ist aber alles stark verbunden durchaus.
- Das ist jetzt trotzdem nur eine Vertiefungsrichtung in Humangeographie. Das ist auch quasi wofür Humangeographie steht, also die Geografie der Menschen
- und wie sie sich im Raum verteilt, die Aktivitäten der Menschen und ähm da gibt's im Endeffekt, also ist vielleicht trotzdem noch schwer vorzustellen, was
- genau jetzt darunter fällt. Deswegen um dann vielleicht mal ein paar Beispiele zu geben, ist gar nicht schlecht. Ja,
- wäre das sowas wie nehmen wir z.B. regionale Transformationsprozesse, also wie Regionen ihre Wirtschaft umstellen hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft,
- nehmen wir sowas wie Standortfindung von Unternehmen. Also, warum gehen Unternehmen nicht nur in einer bestimmte Stadt, ein bestimmtes Land, sondern auch
- innerhalb einer Stadt? An welchem Standort werden die sich niederlassen aufgrund verschiedener standlicher geographischer Faktoren, aber auch sowas
- wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, wie ist gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer Stadt in bestimmten Vöten einer Stadt geprägt von verschiedenen
- geographischen oder sozialen Faktoren als auch sowas wie z.B. Akzeptanz gegenüber erneuerbaren Energien. Jetzt mal als konkretes Beispiel, was wir
- nicht nur in der Forschung haben, wo wir Forschungsprojekte zu Thema haben, sondern was wir auch dann in der Lehre eingebunden haben.
- Total. Ja. Äh und das ist nur eine kleine Auswahl für vielen Themen, die sich in der Geografie,
- das klingt ja auch vor allem auch sehr zukunftsrelevant. Das ist ja vielleicht auch noch mal interessant. Äh Jens, machst du vielleicht auch noch mal paar
- Beispiele für die physische Geografie? Ja, klar, kann ich sehr gerne machen. Also, ich hatte ja schon ein paar Themen angesprochen. Ähm, du hast vielleicht
- schon einige auch in deinen Lehrveranstaltung aktuell erlebt. Ähm, ein Thema, das bei uns natürlich ein großer Schwerpunkt ist
- Ökosystemleistungen. Also die Frage, was wir als Gesellschaft für Nutzen aus der aus den Ökosystem aus der Natur ziehen, was wird uns angeboten? Also, da
- unterscheidet man ja verschiedene Arten von Leistungen, Versorgungsleistung, Regulationsleistungen und so weiter. Ähm, das ist ein interessanter Bereich,
- den wir sowohl in den Seminaren als auch äh in der Forschung sehr stark vertiefen. Dann ist ein großes Thema, das wir in der physischen Geografie seit
- vielen, vielen Jahren untersuchen, das Thema Bodenosion. Ähm, ein Thema, das den meisten gar nicht so bekannt ist, aber natürlich eins der ganz großen
- Umweltprobleme ist. Das bedeutet, wie gehen wir mit unseren Ackerflächen um, was für Folgen hat das im Hinblick auch auf die nachhaltige Nutzung der
- Landschaft und der landwirtschaftlichen Nutzflächen. Ähm, aber auch Themen ähm, die methodischen Inhalt haben, also Fernerkundung äh mit Drohnen, da sind
- wir methodisch natürlich auch sehr stark vertreten. Welche Möglichkeiten hat man dort Daten zu erheben, um landschaftsökologische Fragestellungen
- zu beantworten? Und äh ich weiß nicht, ob du im aktuellen Studienprojekt bist. Da kannst du vielleicht was dazu erzählen, weil das ja ein schönes
- Beispiel auch ist. Genau. Äh genau. Also ja, also ich bin jetzt dieses Semester ins Studi Projekt reingestarten gestartet. Äh genau. Und
- wirten uns da also wir haben die Möglichkeit uns da eigenen sozusagen thematischen Schwerpunkt, also uns Themen auszusuchen, die wir uns wennen
- wollen, so ein bisschen auf einer gewissen Grundlage. Und genau, also ich setze mich jetzt mit meiner Gruppe mit z.B. Pollen im Wfengarten auseinander.
- Ähm total interessant, weil das habe ich sonst eigentlich nie gemacht. Und jetzt müssen wir sozusagen uns einmal selbst Methoden erarbeiten, wie wir das den
- überhaupt alles erheben können, wie wir die Pollen, das Risiko dort äh überhaupt feststellen können und am Ende auch z.B. visualisieren, digitalisieren können und
- vielleicht auch also präsentieren können über Plakate oder halt auch in der kleinen Exkursion, die wir erstellen müssen. Äh es ist auch sehr praxisnah,
- also wir kommen raus, wir machen was. Ähm, das finde ich auch natürlich sehr schön. Genau. Ähm, ja, jetzt haben wir
- natürlich schon sehr über den Punkt Humand viel gesprochen. Ähm, genau. Ich glaube, haben wir abgehackt.
- Haben wir abgehackt. Okay, gut. Ähm, gut. Ähm ja, was zeichnet denn die Lehre allgemein so aus? Also auch z.B. Internationalität ist vielleicht ein
- Punkt, der vielleicht für viele auch ein bisschen interessant sein könnte. Äh ja, erzählt doch mal. Ich würde gerne vielleicht ein bisschen allgemeiner
- fahren und zwar, weil wenn man jetzt mal so die Lehre vergleicht, ich habe natürlich jetzt nur den Studiengang Geographie studiert,
- also habe ich jetzt keine First Experience oder Vergleich zu anderen Studiengängen. Aber was mir so aufgefallen ist, auch wenn ich mit
- Freunden und so weiter darüber geredet habe, ist, dass ähm ein scheinbar sehr ja signifikanter Punkt war, was so die Lehre bei uns ausmacht, dass wir nicht
- so einen starken Fokus haben wie jetzt in größeren Schreengängen, dass man irgendwie mit hunderten Leuten in einer Vorlesung sitzt und am Ende muss man
- irgendwelche Sachen einfach nur auswendig lernen und dann Klausur nach Klausur schreiben, um möglichst einfach nur schnell durchzukommen dadurch,
- sondern tatsächlich haben wir erstmal kleinere Gruppengrößen. Also am Anfang sind das noch so 70, 80 Leute, aber nach diesen ersten zwei
- Semestern teilt sich das auf und dann haben wir noch so 30 Leute, also so typische Klassengrößen einfach, was einfach eine sehr schöne Größe ist, dass
- man irgendwie noch Vielfalt hat in verschiedene einzelne Gruppen als auch, dass ähm sich [räuspern] der Dozent auch Zeit nehmen kann für jeden einzelnen und
- was auch schön dabei ist, dass wir halt nicht nur Klausuren schreiben, wir haben auch ein paar Klausuren, aber wir haben auch sehr viele Gruppenarbeiten, ne, die
- dann als auch einzelne Projektarbeiten, wo es im Endeffekt viel darum geht, Sachen zu präsentieren, also wirklich was zu erarbeiten mit irgendwelchen
- Sachen mit entweder Literatur oder Daten zu arbeiten und da im Endeffekt ja was ein eigenes Produkt zu erarbeiten, also eigenes Ergebnis zu erarbeiten sollte
- man eher sagen und das dann zu präsentieren in Präsentation als auch z.B. in Hausarbeiten niederzuschreiben. Was mir persönlich z.B. viel besser
- gefallen hat als Klaus zu schreiben, weil es man wirklich irgendwas schafft mit seinem Kopf, seinen Händen, je nachdem wie man das beschreiben möchte.
- Ähm und da wirklich irgendwie verschiedenste Arte von Fähigkeiten gefördert werden und beansprucht werden, wenn
- vielleicht auch mal mehr lernt, also nicht sozusagen auf die Klausur vorbereitet, sondern vielleicht auch mal über die Praxis und so ein bisschen das
- Interesse dann weckt und genau dann tief dann das Thema vielleicht selbständig aus Interesse reinsteigt. Genau. Und dazu ist es ja auch so, dass ja später
- in der Arbeitswelt niemand einen fragen wird, dass man irgendwie all sein Wissen auf Blattpier schreibt, wie man seine Klausur tut, sondern am Ende des Tages
- geht's ja darum, irgendwelche Dokumente vorzubereiten und abzugeben oder was zu präsentieren vor verschiedenen Stakeholdern, je nachdem, wo man dort
- arbeitet. Also im Endeffekt bereitet ein das auch schon mal viel besser auf die spätere Arbeitswelt vor, als man das jetzt mit Klausuren hätte.
- Also absolut, das kann ich auch noch mal unterstreichen, gerade das, was du gesagt hast, was glaube ich ganz wichtig ist und für den Standtort Hannover auch
- ähm besonders ist, dass diese große Nähe zwischen Lehrenden und Lernenden gegeben ist, ne? Die kleinen Gruppen, die wir haben, äh wir als Lehrende kennen die
- Studierenden dann irgendwann auch persönlich. Also, wir haben keine großen Vorlesungen mehr. Und das Wesentliche, was du gerade sagst, diese Qualifikation
- der Präsentationstechniken, die man hier ähm wirklich erlernt, höre ich auch immer wieder von Absolventen, Absolventen, die dann später im
- Berufsleben sind und sagen, Mensch, das ist das, was ich am meisten gebraucht habe, ne? Ich muss meine Inhalte dann irgendwelchen ähm Bürgern oder wie auch
- immer verkaufen und das ist wirklich ein ganz ganz großer Vorteil, den man hier gewinnt. Also, ich finde auch das Verhältnis
- zwischen Student und Lehrenden finde ich hier auch also es allgemein relativ eng, finde ich. Also, man kennt sich wirklich und nicht nur halt zwischen Dozierenden,
- sondern halt auch zwischen Studenten an sich. Also da, dass der Studiengang allgemein nicht so groß ist, lernt man relativ schnell äh zumindest alle
- einigermaßen kennen. Also ich kenne zumindest die Gesichter und ich habe auch, denke ich, mit dem Großter auf jeden Fall irgendwann mal gesprochen.
- Ähm, das heißt auch, das ist ein großer Unterschied. Also, es h ich auch aus anderen Studien ging, dass man da nie alle kennenlernen kann, weil es einfach
- viel zu viele Leute gibt, die auch gar nicht unbedingt immer da sind. Äh, das finde ich auch sehr, sehr gut tatsächlich.
- Mhm. Ähm, genau. Um noch einen Punkt zu ist mir gerade aufgefallen. Ähm neben
- ähm ja bestimmten, dass man einfach quasi mit Theorien arbeitet oder mit Daten arbeitet, gibt's ja noch den dritten Punkt, dass wir verschiedene
- Kurse haben, wo man auch mit äh sagt man verschiedenen Computerprogrammen, also verschiedenen technischen Programmen arbeitet, wo das können z.B.
- Statistikprogramme sein. Das kann aber auch ähm sowas wie äh geografische Informationssysteme sein, wo wir an verschiedenen Stellen im Bachelor damit
- arbeiten. Willst du vielleicht noch mal ergänzen zu geografischen? Ja, geografische Informationssysteme ist natürlich so eine so eine Kernkompetenz,
- ne? Alle unsere Absolventen bekommen, glaube ich, da eine sehr fundierte Ausbildung und von allen denjenigen äh von mit denen ich noch Kontakt habe, die
- im Berufsleben sind, die sagen genau, das ist das, was wir hier gelernt haben, das brauchen wir. Egal in welchem Bereich, im humangeographischen oder im
- physisch geographischen Bereich ist das so ein ganz wesentliches Werkzeug geographische Informationssysteme, die man später braucht, um einfach auch
- diese großen Geodaten zu verarbeiten, Karten zu erstellen, Präsentation zu erstellen, aber auch Daten weiter zu verarbeiten. Und das kann man sagen, ist
- hier am Standort, glaube ich, auch sehr gut vertreten, die Grundausbildung für alle Studierenden und dann in den Vertiefungen auch noch mal mit ganz
- spezifischen der Veranstaltungen. Total, würde ich unterschreiben. Ja. Ja, danke. Genau. Ja, jetzt haben wir schon ganz kurz Ach so, neh Eindruck über
- Studienprojekte. Gerne. Genau. Also, ich habe schon über das Studienprojekt gesprochen, was es halt irgendwann dann im Wel des Studiengangs gibt. Was sind
- denn vielleicht so allgemeine Studienprojekte, die jetzt im Laufe des Wetterstudiengangs vielleicht entstanden sind von Studierenden?
- Ja, ich glaube bei den Studienprojekten können wir ein bisschen nahtlos an greifen da, was wir gerade gesagt haben. Ähm es ging ja darum, dass wir gesagt
- haben, was macht die Lehre aus, ne? und Studienprojekte sind ja, wie du gerade sagst, ein wichtiger Teil des Studiums, ein relativ großer Teil und da wird dann
- die Theorie zur Praxis, ne? Alles, was man am Anfang lernt im Grundstudium, lernt man dann oder wendet man dann in der Praxis an. Das heißt, du hast es
- beschrieben an dem Beispiel, man bekommt eine ganz konkrete Fragestellung. Man muss im Team arbeiten, man muss Problemlösungskompetenz
- entwickeln, äh man muss sein Ergebnis selbst präsentieren, man muss sich Methoden selbst überlegen. Und das Ganze ist natürlich eine direkte Vorbereitung
- auf das Berufsleben. Also das lernt man, das braucht man später, um eine Fragestellung selbst zu bearbeiten, zu überlegen, wie gehe ich daran, wie
- organisiere ich mich im Team, äh wie manage ich dieses äh ganze äh Projekt? Und da haben wir natürlich viele verschiedene unterschiedliche
- Themenstellungen. Du hast gerade gesagt, euer Studienprojekt hat ja so das Thema urbane Ökosystemleistung im weitesten Sinne. Wir haben auch Studienprojekte,
- wo wir in den Harz fahren, z.B. und die Entwicklung des Ökosystem Harz oder des Waldökosystem Harz äh untersuchen, gerade nach der äh Borkenkäfer
- ähm Plage aus den letzten Jahren und den Folgen, die wir dort hatten. Also, da gibt es auch wieder ganz viele verschiedene unterschiedliche Themen aus
- der Theorie, die wir dann in die Praxis wirklich umsetzen. Genau. In der Humographie haben wir ähnliche Strukturen von
- Streprojekten. Also das trifft auch darauf zu, aber die Themen sind natürlich anders. Ähm da haben wir z.B. um jetzt mal ein Beispiel zu nennen von
- ich selbst damals durchgeführt habe, da haben wir uns ja in dieser großen Gruppe erstmal getroffen vom Studienprojekt und haben dann Kleingruppen gebildet und die
- Aufgabe war als Kleingruppe an einen Unternehmen heranzutreten. Das kann auch was Kleines sein. Ähm wie z.B. Restaurantkette oder sowas, eine kleine
- Restaurantkette und mit denen einmal durchzuspielen, wo jetzt ein sinnvoller nächster Standort für die sein könnte. Z.B. Ich
- habe damals mit meiner Kleingruppe zusammen eine lokale Bürgerkette in Hanufer angesprochen und haben wir mit dem uns ein paar mal getroffen und haben
- halt so bisschen gefragt, okay, was sind relevante Aspekte für den Standort und haben dann damit auch eine GISalyse, also eine so eine Computeranalyse
- gemacht, wo wir im Endeffekt identifiziert haben, was wäre jetzt ein guter neuer Standort für die für die nächste Filiale der Kette. Das war jetzt
- super Ding, weil es super spannend war auch mit Leuten außerhalb des Studiums zu reden und wie du bereits gesagt hast im Endeffekt die verschiedenen Sachen,
- die man gelernt hat dort anzuwenden, nicht nur im Bezug auf jetzt diesen Standort zu identifizieren, also die Theorie anzuwenden, dann diese
- Computerprogramme anzuwenden, sondern das Ganze dann ja auch zu präsentieren möglichst, so dass alle das verstehen und davon überzeugt sind und dann quasi
- auch eine Arbeit dazu zu schreiben. Also es war auch einer der tollsten Sachen, die ich persönlich fand im Studium. Anderes kleines Beispiel noch mal äh
- noch mal aktueller. Vorher hatte ich ja schon mal das Beispiel Akzeptanz für Windkraftenergie oder erneuerbare Energien genannt. Da hatten wir letztens
- jetzt auch ein Studienprojekt zu. Also dementsprechend wechseln die Themen auch ein bisschen von den Studienprojekten, wo wir wo die Studie sich damit
- beschäftigt haben auch in Kleingruppen organisiert haben und dann zu verschiedenen Gemeinden Niedersachsen gefahren sind und mit denen darüber
- gesprochen haben. Okay, was sind denn für die verschiedene wichtige Faktoren? Warum ähm jetzt Windkrafträder, die neu gebaut werden, da akzeptiert werden oder
- welche Faktoren führen dazu, dass da lokale Widerstände gibt gegen den Ausbau von neuen Paarenergien? Wow. Ja, das klingt sehr cool. Äh auch
- ein ganz ne Einblick für mich tatsächlich. Also ich habe mich ja eher auf die physische dann spezialisiert und ich muss zugeben. Ja. Ja, genau. Ja,
- das freut mich. Ja, es ist auch nie zu spät zu wechseln. [gelächter]
- Das ist ein guter Punkt. Ähm, da können wir auch noch mal ganz kurz drauf zu sprechen kommen. Äh, weil wir vorhin habe ich ein bisschen vergessen. Äh, wie
- ist das denn, wenn man zwischen äh Schwerpunkten wechseln möchte? Ist das denn einfach so möglich? Geht das denn spontan oder ist das am Ende total
- aufwendig und eigentlich gar nicht Ja, sagen wir ja genau, also vielleicht nicht, also ja, genau. Erzähl mal ganz kurz was dazu.
- Ja, das ist natürlich grundsätzlich möglich. Man legt sich jetzt nicht endgültig fest nach dem zweiten Semester, dass man sagt, ich muss jetzt
- in meiner Vertiefung bleiben. Man muss ehrlicherweise sagen, äh je nachdem zu welchem Zeitpunkt man wechselt, kann das sein, dass das Studium sich ein bisschen
- verlängert dadurch, weil man ja neben der Geografie und das haben wir bisher jetzt noch gar nicht so richtig angesprochen, noch die Möglichkeit hat,
- einen Ergänzungsbereich zu studieren, ne? Und der Ergänzungsbereich erweitert ja noch mal das die ganze Perspektive. In der physischen Geografie haben wir
- die Ergänzungsbereiche z.B. Wie du sagst, du studierst der Geobotanik im Ergänzungsbereich. Wir haben Ergänzungsbereiche Gestein und Boden,
- Wasser und Klima oder Geoinformatik und dort belegt man eben ein Anteil der Lehrveranstaltungen auch. Und wenn ich die natürlich schon zum Teil absolviert
- habe und dann den Vertiefungsbereich wechsle, dann würde man den Ergänzungsbereich auch wechseln. Das kann man, das muss man dann in Kauf
- nehmen, aber es ist jederzeit möglich. Und das allerwichtigste, was wir ja auch immer allen Studierenden sagen, ihr müsst das machen, wo ihr Spaß dran habt.
- Und wenn ihr feststellt, das war die falsche Entscheidung, dann wechselt auf jeden Fall. Genau. Also, was ich zumindest auch
- mitbekommen habe oder was man vielleicht denkt, wenn man sagt, okay, man spezialisiert sich irgendwann, dass man sich irgendwie wirklich dann für etwas
- einträgt. Das macht man gar nicht so richtig. Man belegt relativ offen Kurse äh die sozusagen am Ende einfach zusammenkommen müssen, um diese
- Spezialisierung sozusagen angereichnet zu bekommen. Äh und deswegen hat man halt auch die Möglichkeit relativ gut, es ist ja kein verlorenes Wissen, also
- ihr habt was gelernt und ihr habt dann trotzdem noch die Möglichkeit zu sagen, okay, ich habe das jetzt gelernt, aber das will ich in Zukunft gar nicht
- machen. Äh dass ihr sozusagen einfach umschwenken könnt, das da mitnehmen könnt, euch vielleicht sogar noch anrechnen lassen könnt, was natürlich
- topwä genau. vielleicht aber doch irgendwie feststellt, das andere liegt mir mehr und das möchte ich in Zukunft auch
- machen. Ist auch ein guter Punkt, den du ansprichst im Endeffekt, dass wir so eine gewisse Wahlfreiheit haben. Also es
- gibt natürlich eine grobe Struktur so, man muss z.B. ein Studienprojekt machen, man muss ein Hauptseminar machen und es gibt bestimmte genau diese
- Ergänzungsbereiche, wo man bestimmte Punkte ablegen muss, aber es ist größtenteils nicht definiert, dass man jetzt irgendwie was ganz bestimmtes
- machen muss, sondern es gibt immer eine gewisse Auswahl an verschiedenen Themen, an verschiedenen Modulen quasi, wo man verschiedene Themen sich auswählen kann
- und somit hat man durchaus eine gewisse Freiheit, sich auch seine sein Studium so ein bisschen so zu prägen, dass man das studiert, die Themen sich aneignet,
- mit dem man sich auch längerfristig dann noch vielleicht beschäftigen möchte oder die vielleicht in dem Moment einfach interessieren.
- Genau. Ähm ja. Ähm der nächste Punkt wäre z.B. was ja auch ein großer Bestandteil z.B. in der Geografie ist, ist ja raus ins Gelände zu kommen und
- was zu sehen, was zu machen, vielleicht auch was zu erheben und ja, da kommt es dann ja, dann kommt es halt zur Exkursion. Ähm, genau. Wie ist denn das?
- Ich fange mit der Humangographie an, weil ich das persönlich gar nicht so genau kenne, wie das in der Homangiografie ist. Äh, genau. Erzähl
- mir doch gerne mal was dazu. Also, Exusslosion insgesamt sind natürlich so das der der das Passionsmodul
- in dem Studium. Es ist jetzt nicht unbedingt, dass man dass es das wichtigste Modul ist, um jetzt irgendwie spezifische Inhalte zu lernen, aber es
- gehört einfach einerseits so ein bisschen dazu zur Geographie, dass man auch so ein bisschen die Welt erkunden möchte und andererseits ist es auch ein
- super Gelegenheit, um einfach das, was man in anderen Modulen gelernt hat, dann in der echten Welt einmal zu sehen. Das heißt, bei uns ähm wir hatten z.B. in
- letzter Zeit häufiger mal Studien äh Exkursionen, z.B. die Niederlande nach Ütrecht oder nach Spanien hatten wir auch Exkursion und was Doktffekt
- passiert, wir haben so eine Gruppe und das fühlt sich auch so ein bisschen an wieer sehr an wie den Klassefahrt muss man sagen, dass man halt zu
- verschiedenen in der Hangograph jetzt verschiedenen Stake dann geht z.B. irgendwie eine Rad Planungsgesellschaft in der Stadt, die irgendwie den
- Radverkehr organisiert, das war jetzt in Ütrecht oder äh eine lokale Tourismusorganisation, das war in Spanien oder irgendwelche lokale
- Unternehmen und man geht dann halt zu denen zu verschiedenen Termin und tauscht sich in der Gruppe einfach mal aus und versucht so ein bisschen zu
- identifizieren, okay, die Themen mit denen wir uns im Studien befasst haben, wo können wir die jetzt wiederfinden in der realen Welt? Mhm. Ich finde
- Klassenfahrt hilft es teilweise auch sehr gut, also nicht, dass es also es fühlt sehr locker eine sehr leckere Stimmung auf den Exkursionen. Ich hatte
- äh wir hatten eine z.B. an die Ostsee und genau es war halt wir hatten halt tagsüber ein bisschen Programm, wo wir was gelernt haben, äh wo wir auch selbst
- Sachen angehen mussten, aber wir hatten auch abends z.B. einfach Zeit mit anderen Komitoren Zeit zu verbringen und genau das ist sozusagen auch Teil von
- Exkursion, die wir genau haben. Äh Jens, erzähl doch mal aus der physischen Geografie, wie ist das denn? Ja, der wesentliche Punkte schon
- genannt. Also Exkursion ist natürlich ein ganz wichtiger Bestandteil des Studiums. Das fängt an, wie du gerade gesagt hast, mit den ein oder zwei
- Tagesexkursionen im Grundstudium. Da macht man eben die Exkursion zu den verschiedenen Schwerpunktbereichen. Äh lernt dort mal ja die Theorie in der
- Praxis kennen. Wie sieht das draußen aus? Für die physische Geografie schauen wir uns eben an, wie sind wie entstehen Landschaften, ne? Wie sehen die heute
- aus, was können wir daraus lernen? Was für Landschaftsprozesse finden dort statt? Also, du hast gerade die Ostsee angesprochen, schaut man eben wie sind
- die Küsten entstanden, was für Prozesse, wann hat das stattgefunden, wie haben die Eiszeiten, die Landschaften geprägt, das ist wichtig.
- Und das setzt sich dann natürlich im Hauptstudium fort, also in der Vertiefung fort mit der großen Exkursion, ne? Und die Großexkursion ist
- ja auch immer so ein so ein kleines Highlight des Studiums, wo man dann ein oder zwei Wochen wirklich in der Gruppe unterwegs ist und dort macht man
- natürlich auch ganz unterschiedliche Aspekte. Also ich kann mal von der Ex oder von den Exkursionen berichten, die ich betreut habe, ähm wo wir z.B.
- [räuspern] in Norwegen waren, da fährt man dann erstmal natürlich gemeinsam in kleinen Bussen hin, organisiert das selber auch. Äh man übernachtet
- gemeinsam in Hütten, kocht gemeinsam das also das, was nicht so das fachliche ist. Und fachlich schaut man natürlich sich an, wie sind z.B. Fjorde
- entstanden, wie verändern sich die Gletscher unter dem Eindruck des Klimawandels, ähm was für Nutzungsmöglichkeiten gibt es dort? Also
- ganz ganz viele verschiedene Themen, die wiederum ja schon mal theoretisch schon irgendwann angesprochen worden sind in den Grundlagen Veranstaltungen, die
- werden dann im Raum wirklich ähm anhand von Beispielen diskutiert. Und ähm ich glaube, wie gesagt, du hast das Wichtige gesagt, dieses Teambuilding innerhalb
- der Exkursion ist eine ganz tolle Sache und da haben wir zum Teil ja auch internationale Gruppen. Ähm bei der Summer School warst du ja auch schon
- dabei, wo dann Studieren aus anderen Ländern dazu kommen und das natürlich dann noch mal besonders schön. Genau. Also, da kann ich vielleicht noch mal
- ganz kurz berichten. Ähm genau, es ist auch international. Also, wir hatten über die Summer School äh und über die Winter School, das ist so ein
- Kombinations ähm Angebot würde es jetzt einfach mal nennen. Genau, wo uns wo ein Ausschlusssprojekt mit japanischen Studenten stattfindet, die uns dann
- sozusagen einmal im Jahr besuchen und die wir dann Japan besuchen. Äh, genau, das war total schön, weil ich habe sie sozusagen hier in Deutschland
- kennengelernt und dann sind wir halt nach Japan und haben halt dort mit den japanischen Studenten äh Sachen erlebt. Sie haben uns Japan gezeigt. Wir haben
- aber auch nicht nur Sachen, die wir hier gelernt haben, sondern auch ganz neue Sachen gelernt. Äh, wir haben z.B. wir auch etwas über Schnee gelernt, also
- Schneeprofile her oben. Äh habe ich nie im Leben dran gedacht, dass ich sowas machen würde. Äh es war tatsächlich sehr interessant und das auch nur, weil dort
- dann auch ein Ausstattsb stattfand und dann auch italienische Studenten dort vorbei, also dort auch anwesend waren, die sich halt in ihrem Masterprojekt auf
- Sachen spezialisiert haben und davon berichtet haben. Also auch dieser internationale Austausch fand da total da, also es ja war mal was ganz
- besonderes, muss ich zugeben. Ähm ja, genau. Ähm apropos Ausland, äh wenn ich jetzt sage genau, ich möchte jetzt vielleicht auch
- einfach mal raus aus Deutschland, möchte vielleicht noch mal ein bisschen Zeit im Ausland verbringen, wie ist das denn während des Schulungs möglich?
- Vielleicht Jens fängst du diesmal an. Ja, also da haben wir natürlich einmal das Erasmus Austauschprogramm. Das ist ein Austausch in der Regel
- innerhalb Europas. Ähm, wir haben sehr, sehr viele, also beide Abteilung haben sehr, sehr viele Partneruniversitäten, ähm, zu denen man dann ähm hingehen
- kann, studieren kann. Man bekommt alle Leistungen, die man dort vor Ort erbracht, auch anerkannt. Ähm, bekommt eine Unterstützung, auch noch eine
- finanzielle Unterstützung. Und äh für die physische Geografie haben wir z.B. die Austauschuniversitäten auf den Azoren ähm in Island ähm in Finnland,
- aber auch in Polen, Frankreich, Spanien. Also je nachdem, wo man so seinen Schwerpunkt findet oder man vielleicht sprachlich auch sich weiterentwickeln
- möchte, hat man die Möglichkeit dort während des Studiums dann ein Semester im Ausland zu studieren und das ist sehr zu empfehlen, weil das bringt einfach
- einem sehr sehr viel weiter. Und ähm außerhalb dieses Erasmusprogramms gibt es natürlich auch noch weitere Kontakte zu anderen Standorten weltweit und wir
- sehen, dass auch dass Abschussarbeiten im Ausland erbracht werden können, die sich aus diesem Auslandspraktikum ergeben haben. Und ich würde das sehr
- befürworten, ich selber war ein halbes Jahr in Neuseeland während meines Studiums und habe auch Exkursion nach Russland gemacht. Also
- Auslandserfahrungen sind, glaube ich, ein ganz ganz wesentlicher Aspekt gerade als Geograf Geografin im Studium. Ich glaube, da können wir auch verdient
- sagen, dass wir hier ein Geografiestandort sind, weil wenn man jetzt sich mal andere Studiengäe anschaut, die haben typischerweise so
- drei, vier Erasmusstand vielleicht und wir haben da wirklich, ich weiß nicht, wie viel es jetzt sind, aber ich glaube 17, 18 oder sowas. Also auf jeden Fall
- eine große Ausweischon und selbst wenn jetzt irgendwie jemand komplett woanders will, vielleicht will jemand nach was ich Kapstadt oder sowas, ähm das ist
- natürlich ein bisschen aufwendiger als über dies Erasmusprogramm, aber wir unterstützen die Studierenden auch dabei sowas zu machen, wenn das die wichtig
- ist und oder ja, wir es machen möchten, sich diesen Aufwand machen möchten, unterstützen wir die auch. Also insgesamt ist sehr viel möglich da.
- Ja. Ähm, genau. Und ich hoffe, jetzt erstmal nichts vergessen. Ähm ja, aber genau, also es war jetzt natürlich sehr, sehr
- viel Information auf einen Schlag und ihr habt natürlich die Chance, das auch mehrfach anzuhören, vielleicht ein bisschen von A nach B zu skippen, um
- euch vielleicht noch mal ein paar Informationen anzuschauen oder natürlich auch online nachzuschauen. Da steht noch mal ganz viel auch vielleicht noch mal
- ein bisschen spezifischer auf den Studiengang zugeschnitten. Ähm ja, also wir würden euch fr uns freuen, wenn ihr äh euch bewerben würdet. Äh [räuspern]
- ja, habt ihr die Chance zu über die QR Code und ja, habt ihr noch sonst irgendwie was schönes zu ergänzen oder eine Kleinigkeit?
- Ja, schaut bei uns auf dem Instagramkanal vorbei, wenn ihr nicht schon da wart, schaut auf unserer Website vorbei, da findet ihr alle noch
- mal detaillierte Informationen. Wenn euch konkrete Fragen einfallen, lassen sich vielleicht auch dach beantworten. Sonst schreibt uns gerne per Mail. Es
- gibt äh Kontaktpersonen auf der Website. Ihr könnt uns sonst auch eine Nachricht bei Instagram antworten. Natürlich ist per Mail immer ein bisschen sicherer,
- dass das durchkommt. Ähm genau. Ich glaube, das ist das Wesentliche. Schaut bei den Hochschul Informationstagen bei uns vorbei, wenn
- ihr Lust habt. Ähm, also wir stehen für alle Fragen zur Verfügung jederzeit und äh beantworten gerne eure Fragen. Das tut es ganz gut. Und genau. Ja, äh
- dann ganz vielen Dank fürs Zuhören und äh ja, nach Bewerbungszeit se 1.06 bis 15.07. nicht vergessen, sich zu bewerben und genau
- wir freuen uns auf alle, die Lust haben auch zu studieren. Genau.
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