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Geographie studieren in Hannover - Teil 1: Was ist Geographie?
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
- [musik] Die Geografie ist ein wunderschönes Fach, was wahnsinnig vielschichtig ist.
- Geografie, da geht's darum, dass wir verstehen wollen, wie unsere Welt funktioniert eigentlich. Wie verändert der Mensch die Erde und ja, wie können
- wir das Ganze im Prinzip besser gestalten und besser nutzen im Sinne von von nachhaltiger Entwicklung. Was den Studiengang hier in Hannover
- auch auszeichnet, ist, dass es zwei Institute sind, physische Geografie und Humangeographie, aber dass wir doch sehr eng miteinander zusammenarbeiten. Es
- gibt hier kein gegeneinander. Nehmen wir uns ein konkretes Alltagsproblem, ja, wir wissen Klimawandel spielt eine Rolle für uns.
- Und dann die physische Geografie schaut eher auf die Frage, wie genau lässt sich der Klimawandel modellieren? Was trägt genau dazu bei? Was ist die
- Strahlungsbilanz? Was sind Wärmebilanzen, Stoffströme, wie spielt das alles zusammen? Die Humangeografie stellt sich die Frage, wie interagiert
- die Gesellschaft? Wer ist verantwortlich für den Klimawandel? Wer ist nicht verantwortlich? Wie gehen wir damit um? Was für Lösungsansätze entwickeln wir
- und wie kommen wir damit voran? Ja, ich war zu Schulzeiten auch schon an Erdkunde interessiert und habe dann aber im Studium erst verstanden, was dann
- noch alles dazu gehört. Die Geografie hat ja viele verschiedene Teilrichtungen, der Humangeographie, physische, aber habe dann im Studium
- festgestellt, dass mich das Physische viel mehr interessiert, dieses das das greifbare mit der Natur rausgehen, die Sachen anfassen, also diese Diversität
- von Themen, die im Alltag eben auch ständig eine Rolle spielen, das hat mich dann [musik] überzeugt. Also wir werden nicht unsere Umwelt
- verstehen können, wenn wir nur auf einen kleinen Teilaspekt schauen. Die Geographie macht sich die Mühe, das nicht auszublenden, sondern das große
- Ganze des tatsächlichen Lebens und der tatsächlichen Realität in den Blick zu nehmen. Das sorgt dafür, dass unsere Studierenden einfach auch was sehr sehr
- praktisch relevantes studieren. Die Lernmethoden, die wir anwenden, sind sehr divers von der Arbeit mit den Dingen tatsächlich. Wir arbeiten aber
- auch natürlich mit digitalen Methoden. Daten sind sehr wichtig auch gerade von Informationssystem ist ein Hauptthema bei uns. Daneben verlieren wir natürlich
- nicht den Kontakt zur Natur, dass man im Gelände genau schaut, wie sieht das in der Natur aus und nicht nur vom Computer sitzt.
- Die Humangeographie nutzt eigentlich quantitative Daten, aber auch qualitative Daten. Das heißt, wir sind nicht Datenfrei, aber wir sind schon im
- Wesentlichen auch ein Lektürefach. Das heißt, wenn man Humangeographie studiert, dann liest man auch Texte, Bücher und das das häufigste Wissen
- entstammt eigentlich aus der Lektüre. Bei den Exkursionen, die ein wichtiger Teil unseres Studiums sind, geht es
- darum, den Studierenden tatsächlich mal einmal zum Anfassen, die Gegenstände zu zeigen, die wir sonst nur eher theoretisch in den Vorlesungen
- präsentieren. Exkursion ist ganz wichtig, weil wir damit zeigen, wie Landschaftsprozesse vor [musik] Ort passieren. Viele
- Exkursionen versuchen wir unter Nachhaltigkeitsaspekten durchzuführen. Eine Exkursion ist gelungen, wenn ja natürlich hinterher das Verständnis da
- ist. Viele Phänomene kann man eigentlich erst verstehen, wenn man sie wirklich gesehen hat, aber auch sozial ist es sehr wichtig, dass man sich besser
- kennenlernt, dass es vielleicht auch ein ziemliches gutes Merkmal unseres Studiengang ist. Ich glaube, wir haben mit den
- Studierenden ein sehr gutes Verhältnis. Es ist sehr auf Augenhöhe, da werden nicht so große Unterschiede gemacht und das macht das Ganze sehr persönlich und
- sehr freundlich. Zum Thema Nachhaltigkeit kann die Geografie einen sehr großen Beitrag leisten.
- Wenn ich die Frage nach der Relevanz des Studiengangs ganz ehrlich beantworten soll, dann würde ich sagen höchste Relevanz. Die Geographie macht wertvoll
- dieses Verständnis, dass [musik] nicht einzelne Aspekte angeguckt werden und dann wird versucht im Hinblick auf Nachhaltigkeitsproblematiken
- an einzelnen Stellschrauben was zu verstellen, ohne zu verstehen, was auf der anderen Seite dann passiert, sondern das große Ganze als System zu verstehen,
- das ist eben die die Eigenart der Geografie. Unser Studiengang bietet vielfältigste Möglichkeiten ein Verständnis zu entwickeln dafür, wie
- teilweise auch begrenzt unsere eigene deutsche Sichtweise auf die Probleme der Welt ist und wie vielfältig und und teilweise sehr anders die Sichtweise
- anderer Länder und Kulturen auf diese Probleme sind. Es braucht Zeit, es braucht Ruhe und es braucht auch ein gewisses Maß an immer
- wieder neu entflammter Neugierde darauf. In der Summe führt das dazu, dass der Studiengegangen austariert sich mit diesen großen Problemen
- auseinandersetzen kann. Die Geographie bietet schon Perspektiven, die andere Fächer eben da nicht aufweisen.
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