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Geographie studieren in Hannover - Teil 1: Was ist Geographie?

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
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  1. [musik] Die Geografie ist ein wunderschönes Fach, was wahnsinnig vielschichtig ist.
  2. Geografie, da geht's darum, dass wir verstehen wollen, wie unsere Welt funktioniert eigentlich. Wie verändert der Mensch die Erde und ja, wie können
  3. wir das Ganze im Prinzip besser gestalten und besser nutzen im Sinne von von nachhaltiger Entwicklung. Was den Studiengang hier in Hannover
  4. auch auszeichnet, ist, dass es zwei Institute sind, physische Geografie und Humangeographie, aber dass wir doch sehr eng miteinander zusammenarbeiten. Es
  5. gibt hier kein gegeneinander. Nehmen wir uns ein konkretes Alltagsproblem, ja, wir wissen Klimawandel spielt eine Rolle für uns.
  6. Und dann die physische Geografie schaut eher auf die Frage, wie genau lässt sich der Klimawandel modellieren? Was trägt genau dazu bei? Was ist die
  7. Strahlungsbilanz? Was sind Wärmebilanzen, Stoffströme, wie spielt das alles zusammen? Die Humangeografie stellt sich die Frage, wie interagiert
  8. die Gesellschaft? Wer ist verantwortlich für den Klimawandel? Wer ist nicht verantwortlich? Wie gehen wir damit um? Was für Lösungsansätze entwickeln wir
  9. und wie kommen wir damit voran? Ja, ich war zu Schulzeiten auch schon an Erdkunde interessiert und habe dann aber im Studium erst verstanden, was dann
  10. noch alles dazu gehört. Die Geografie hat ja viele verschiedene Teilrichtungen, der Humangeographie, physische, aber habe dann im Studium
  11. festgestellt, dass mich das Physische viel mehr interessiert, dieses das das greifbare mit der Natur rausgehen, die Sachen anfassen, also diese Diversität
  12. von Themen, die im Alltag eben auch ständig eine Rolle spielen, das hat mich dann [musik] überzeugt. Also wir werden nicht unsere Umwelt
  13. verstehen können, wenn wir nur auf einen kleinen Teilaspekt schauen. Die Geographie macht sich die Mühe, das nicht auszublenden, sondern das große
  14. Ganze des tatsächlichen Lebens und der tatsächlichen Realität in den Blick zu nehmen. Das sorgt dafür, dass unsere Studierenden einfach auch was sehr sehr
  15. praktisch relevantes studieren. Die Lernmethoden, die wir anwenden, sind sehr divers von der Arbeit mit den Dingen tatsächlich. Wir arbeiten aber
  16. auch natürlich mit digitalen Methoden. Daten sind sehr wichtig auch gerade von Informationssystem ist ein Hauptthema bei uns. Daneben verlieren wir natürlich
  17. nicht den Kontakt zur Natur, dass man im Gelände genau schaut, wie sieht das in der Natur aus und nicht nur vom Computer sitzt.
  18. Die Humangeographie nutzt eigentlich quantitative Daten, aber auch qualitative Daten. Das heißt, wir sind nicht Datenfrei, aber wir sind schon im
  19. Wesentlichen auch ein Lektürefach. Das heißt, wenn man Humangeographie studiert, dann liest man auch Texte, Bücher und das das häufigste Wissen
  20. entstammt eigentlich aus der Lektüre. Bei den Exkursionen, die ein wichtiger Teil unseres Studiums sind, geht es
  21. darum, den Studierenden tatsächlich mal einmal zum Anfassen, die Gegenstände zu zeigen, die wir sonst nur eher theoretisch in den Vorlesungen
  22. präsentieren. Exkursion ist ganz wichtig, weil wir damit zeigen, wie Landschaftsprozesse vor [musik] Ort passieren. Viele
  23. Exkursionen versuchen wir unter Nachhaltigkeitsaspekten durchzuführen. Eine Exkursion ist gelungen, wenn ja natürlich hinterher das Verständnis da
  24. ist. Viele Phänomene kann man eigentlich erst verstehen, wenn man sie wirklich gesehen hat, aber auch sozial ist es sehr wichtig, dass man sich besser
  25. kennenlernt, dass es vielleicht auch ein ziemliches gutes Merkmal unseres Studiengang ist. Ich glaube, wir haben mit den
  26. Studierenden ein sehr gutes Verhältnis. Es ist sehr auf Augenhöhe, da werden nicht so große Unterschiede gemacht und das macht das Ganze sehr persönlich und
  27. sehr freundlich. Zum Thema Nachhaltigkeit kann die Geografie einen sehr großen Beitrag leisten.
  28. Wenn ich die Frage nach der Relevanz des Studiengangs ganz ehrlich beantworten soll, dann würde ich sagen höchste Relevanz. Die Geographie macht wertvoll
  29. dieses Verständnis, dass [musik] nicht einzelne Aspekte angeguckt werden und dann wird versucht im Hinblick auf Nachhaltigkeitsproblematiken
  30. an einzelnen Stellschrauben was zu verstellen, ohne zu verstehen, was auf der anderen Seite dann passiert, sondern das große Ganze als System zu verstehen,
  31. das ist eben die die Eigenart der Geografie. Unser Studiengang bietet vielfältigste Möglichkeiten ein Verständnis zu entwickeln dafür, wie
  32. teilweise auch begrenzt unsere eigene deutsche Sichtweise auf die Probleme der Welt ist und wie vielfältig und und teilweise sehr anders die Sichtweise
  33. anderer Länder und Kulturen auf diese Probleme sind. Es braucht Zeit, es braucht Ruhe und es braucht auch ein gewisses Maß an immer
  34. wieder neu entflammter Neugierde darauf. In der Summe führt das dazu, dass der Studiengegangen austariert sich mit diesen großen Problemen
  35. auseinandersetzen kann. Die Geographie bietet schon Perspektiven, die andere Fächer eben da nicht aufweisen.

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