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Artbildung nach der Synthetischen Evolutionstheorie | STARK erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
- Wusstest du, dass es auf der Erde mehrere Millionen verschiedene Tier und Pflanzenarten gibt? Wie es zu dieser enormen Vielfalt gekommen ist, erfährst
- du in diesem Video. [Musik] Die synthetische Evolutionstheorie ist
- echt eine super Sache. Sie stellt die Erweiterung der Theorien Charles Darwins mit Hilfe der Erkenntnisse aus allen Teilbereichen der Biologie da und kann
- erklären, wie es zur Entstehung neuer Arten kommt. Nach der synthetischen Evolutionstheorie verläuft die Evolution durch die Wirkung der fünf
- Evolutionsfaktoren. Mutation, Rekombination, Selektion, Genrift und Isolation. Bevor wir loslegen, hier erstmal die wichtigsten
- Definitionen. Eine Art umfasst alle Individuen, die sich theoretisch fruchtbar miteinander kreuzen können. Eine Population bilden
- alle Individuen eine Art, die in einem Ökosystem vorkommen und sich daher tatsächlich untereinander fortpflanzen können. Die Mitglieder einer Population
- haben also einen gemeinsamen Genpool. Als Genpool wird die Gesamtheit aller Gene und ihrer Allele in einer Population bezeichnet.
- Schauen wir uns jetzt mal kurz die einzelnen Evolutionsfaktoren an, damit uns klar wird, was die so treiben. Mutation und Rekombination sind
- zufällige Ereignisse. Sie erhöhen die genetische Vielfalt innerhalb des Genpools einer Population. Damit sorgen sie dafür, dass es Individuen mit
- unterschiedlichen Merkmalen gibt. Das ist sehr wichtig, damit der nächste Evolutionsfaktor die Selektion etwas hat, woran er ansetzen kann. Die
- Selektion sorgt nämlich für eine gerichtete, also nicht zufällige Veränderung des Genpools je nach den gerade herrschenden Umweltbedingungen.
- Die jeweils am besten angepassten Individuen können ihre Gene am erfolgreichsten an die nächste Generation weitergeben und tragen damit
- am meisten zu deren Genpool bei. Die Gendrift mischt das Ganze etwas auf. Sie kann vor allem in kleinen Populationen dazu führen, dass zufällige Allele
- Genpool häufiger oder seltener vorkommen, egal ob sie vorteilhafte oder nicht vorteilhafte Merkmale codieren. Durch den letzten Evolutionsfaktor in
- der Runde, die Isolation, wird der Genfluss zwischen verschiedenen Populationen einer Art verhindert, was letztendlich zur Entstehung neuer Arten
- führen kann. So, dann lass uns doch endlich mal anschauen, wie es genau zur Artbildung kommen kann, damit gleich mal keine
- Missverständnisse aufkommen. Neue Arten können immer nur aus bestehenden Arten entstehen und nicht einfach aus dem Nichts. Also werden jetzt zwei
- Populationen einer Art, beispielsweise durch eine Naturkatastrophe räumlich, also geographisch voneinander isoliert, spricht man von Separation. Bleibt die
- Separation dauerhaft erhalten, kann das Wirken der anderen Evolutionsfaktoren dazu führen, dass sich der Genpool der beiden Teilpopulationen
- auseinanderentwickelt und zwei verschiedene Unterarten, manche sprechen auch von Rassen, entstehen. Dauert die Separation noch länger, kann es
- schließlich dazu kommen, dass sich die beiden Gruppen nicht einmal mehr dann kreuzen könnten, wenn die Isolation aufgehoben wird. Sie sind also
- reproduktiv isoliert, was bedeutet, dass aus einer Ursprungsart zwei verschiedene neue Arten entstanden sind. Beruht die Artbildung, wie hier beschrieben, auf
- einer geographischen Trennung, spricht man von allopatrischer Artbildung. Im Gegensatz dazu ergibt sich der seltene Fall der sympatrischen Artbildung nicht
- aus einer geographischen Trennung. Hier führt beispielsweise die Polypluidisierung von Individuen, das heißt die Vervielfältigung des
- Chromosomensatzes zur sofortigen reproduktiven Isolation. Dieser Fall kommt eigentlich fast nur bei Pflanzen vor. Jetzt das Ganze noch einmal im
- Schnelldurchlauf. Die synthetische Evolutionstheorie vereinigt die Theorien Darwins mit den Erkenntnissen aus der modernen Biologie. Nach dieser Theorie
- gibt es fünf Evolutionsfaktoren: Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift und Isolation. Bei der Entstehung neuer Arten wirken die
- Evolutionsfaktoren zusammen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der allatrischen und der sympathischen Artbildung.
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