Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Artbildung nach der Synthetischen Evolutionstheorie | STARK erklärt

STARK Verlag4:23 72.051 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
Herunterladen
  1. Wusstest du, dass es auf der Erde mehrere Millionen verschiedene Tier und Pflanzenarten gibt? Wie es zu dieser enormen Vielfalt gekommen ist, erfährst
  2. du in diesem Video. [Musik] Die synthetische Evolutionstheorie ist
  3. echt eine super Sache. Sie stellt die Erweiterung der Theorien Charles Darwins mit Hilfe der Erkenntnisse aus allen Teilbereichen der Biologie da und kann
  4. erklären, wie es zur Entstehung neuer Arten kommt. Nach der synthetischen Evolutionstheorie verläuft die Evolution durch die Wirkung der fünf
  5. Evolutionsfaktoren. Mutation, Rekombination, Selektion, Genrift und Isolation. Bevor wir loslegen, hier erstmal die wichtigsten
  6. Definitionen. Eine Art umfasst alle Individuen, die sich theoretisch fruchtbar miteinander kreuzen können. Eine Population bilden
  7. alle Individuen eine Art, die in einem Ökosystem vorkommen und sich daher tatsächlich untereinander fortpflanzen können. Die Mitglieder einer Population
  8. haben also einen gemeinsamen Genpool. Als Genpool wird die Gesamtheit aller Gene und ihrer Allele in einer Population bezeichnet.
  9. Schauen wir uns jetzt mal kurz die einzelnen Evolutionsfaktoren an, damit uns klar wird, was die so treiben. Mutation und Rekombination sind
  10. zufällige Ereignisse. Sie erhöhen die genetische Vielfalt innerhalb des Genpools einer Population. Damit sorgen sie dafür, dass es Individuen mit
  11. unterschiedlichen Merkmalen gibt. Das ist sehr wichtig, damit der nächste Evolutionsfaktor die Selektion etwas hat, woran er ansetzen kann. Die
  12. Selektion sorgt nämlich für eine gerichtete, also nicht zufällige Veränderung des Genpools je nach den gerade herrschenden Umweltbedingungen.
  13. Die jeweils am besten angepassten Individuen können ihre Gene am erfolgreichsten an die nächste Generation weitergeben und tragen damit
  14. am meisten zu deren Genpool bei. Die Gendrift mischt das Ganze etwas auf. Sie kann vor allem in kleinen Populationen dazu führen, dass zufällige Allele
  15. Genpool häufiger oder seltener vorkommen, egal ob sie vorteilhafte oder nicht vorteilhafte Merkmale codieren. Durch den letzten Evolutionsfaktor in
  16. der Runde, die Isolation, wird der Genfluss zwischen verschiedenen Populationen einer Art verhindert, was letztendlich zur Entstehung neuer Arten
  17. führen kann. So, dann lass uns doch endlich mal anschauen, wie es genau zur Artbildung kommen kann, damit gleich mal keine
  18. Missverständnisse aufkommen. Neue Arten können immer nur aus bestehenden Arten entstehen und nicht einfach aus dem Nichts. Also werden jetzt zwei
  19. Populationen einer Art, beispielsweise durch eine Naturkatastrophe räumlich, also geographisch voneinander isoliert, spricht man von Separation. Bleibt die
  20. Separation dauerhaft erhalten, kann das Wirken der anderen Evolutionsfaktoren dazu führen, dass sich der Genpool der beiden Teilpopulationen
  21. auseinanderentwickelt und zwei verschiedene Unterarten, manche sprechen auch von Rassen, entstehen. Dauert die Separation noch länger, kann es
  22. schließlich dazu kommen, dass sich die beiden Gruppen nicht einmal mehr dann kreuzen könnten, wenn die Isolation aufgehoben wird. Sie sind also
  23. reproduktiv isoliert, was bedeutet, dass aus einer Ursprungsart zwei verschiedene neue Arten entstanden sind. Beruht die Artbildung, wie hier beschrieben, auf
  24. einer geographischen Trennung, spricht man von allopatrischer Artbildung. Im Gegensatz dazu ergibt sich der seltene Fall der sympatrischen Artbildung nicht
  25. aus einer geographischen Trennung. Hier führt beispielsweise die Polypluidisierung von Individuen, das heißt die Vervielfältigung des
  26. Chromosomensatzes zur sofortigen reproduktiven Isolation. Dieser Fall kommt eigentlich fast nur bei Pflanzen vor. Jetzt das Ganze noch einmal im
  27. Schnelldurchlauf. Die synthetische Evolutionstheorie vereinigt die Theorien Darwins mit den Erkenntnissen aus der modernen Biologie. Nach dieser Theorie
  28. gibt es fünf Evolutionsfaktoren: Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift und Isolation. Bei der Entstehung neuer Arten wirken die
  29. Evolutionsfaktoren zusammen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der allatrischen und der sympathischen Artbildung.

Zum Nachlesen