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Der Genetische Code | STARK erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 39 Zeilen
- Als Code bezeichnet man ein System von Zeichen, mit denen eine Information verschlüsselt, gespeichert und
- übertragen werden kann. In unserem Alltag sind wir überall von Codes umgeben. Ja, sogar der Text in deinem
- Biobuch ist nichts anderes als ein Code, in dem die Wörter in Form von Buchstaben verschlüsselt sind. Der wichtigste Code
- in unserem Leben ist wohl der genetische Code, auch wenn uns das im Normalfall nicht bewusst ist.
- [Musik] Im genetischen Code ist die gesamte Erbinformation eines Lebewesens
- gespeichert. Die Gene als Informationseinheiten der DNA enthalten dabei die Anleitung für
- die Synthese von Proteinen. Die Abfolge der vier Basen Adenin, Tymin bzw. Urazil in der mRNA, Guanin und Zytosin
- innerhalb eines Gens, also die Basensequenz, verschlüsselt die Aminosäuresequenz der Proteine.
- Der Informationsfluss läuft allerdings nicht direkt von der DNA zum Protein, sondern über den Zwischenschritt der
- mRNA und der TRNAs. Wie bei jedem Code gibt es auch hier einen Schlüssel und wenn man diesen
- Schlüssel kennt, ist der Code leicht zu knacken. In diesem Fall ist das die Code Sononne. Mit diesem praktischen Werkzeug
- kann man ablesen, welche mRNA Codons welche Aminosäuren codieren. Sehen wir uns jetzt mal die wichtigsten
- Eigenschaften des Codes anhand der Codesonne an. Immer drei Basen codieren für eine
- Aminosäure. Es handelt sich also um einen Tripletcode. Ein Basentriplet wird auch Kodon
- genannt. Da vier verschiedene Basen gibt, ergeben sich 4 hoch 3, also 64 verschiedene Kodons.
- Insgesamt müssen 20 verschiedene Aminosäuren codiert werden, aus denen ein Protein bestehen kann.
- Der genetische Code ist degeneriert. Das bedeutet, dass oft mehrere Kodons für eine Aminosäure existieren.
- Die Aminosäure Agenin beispielsweise kann auf sechs verschiedene Arten in der mRNA codiert sein.
- Zudem gibt es neben dem Startkodon mit der Aminosäure Methonin auch noch drei Stoppcodons, damit klar ist, wo der
- Anfang und das Ende des Übersetzungsbereichs eines Gens sind. Der Code ist zudem eindeutig. Das heißt,
- dass ein Basentriplet immer für eine bestimmte Aminosäure steht. Außerdem ist er Komma und
- überlappungsfrei. Die Basentriplets werden durchgehend abgelesen. Es gibt keine Trendzeichen
- und auch keine Überlappungen zwischen den Codons. Als letzte Eigenschaft ist er auch noch
- universell. Fast alle Organismen nutzen den gleichen genetischen Code. Das heißt, gleiche Triplets codieren bei
- ihnen für die gleichen Aminosäuren. Das spricht dafür, dass alle Lebewesen einen gemeinsamen Vorfahren hatten, von dem
- sie den Code geerbt haben. Jetzt noch mal zurück zur Code Sononne. Die ist nämlich echt sehr hilfreich.
- Z.B. wenn du in einer Prüfung rausfinden sollst, welche Aminosäuresequenz sich aus einem bestimmten Erbgutabschnitt
- ergibt. Z.B. könnte der nicht kodogene DNA-STrang mit der Basensequenz GCT
- AAT GCC der Ausgangspunkt der Aufgabe sein. Der kodogene Strang hätte dann die
- Sequenz CGA TTA CG.
- Von der DNA kannst du die mRNA Sequenz ableiten. Denk dabei daran, dass die Basmin durch Urazil ersetzt wird.
- Jetzt kommt die Code Sonne ins Spiel. Sie wird von innen, also von 5 nach außen, also nach drei Strich gelesen.
- Geht man von unserer MRRNA Sequenz aus, dann lässt sich ganz leicht die Aminosäuresequenz
- Alanin, Asparagin, Alanin ableiten. Fassen wir das Wichtigste noch einmal zusammen.
- Der genetische Code umfasst die Erbinformation in Form von Genen. Über die Zwischenschritte mRNA und tna
- wird die in der Basensequenz der DNA verschlüsselte Information in die Aminosäuresequenz der Proteine
- umgesetzt. Der genetische Code ist ein Tripletcode, degeneriert, eindeutig, komma und
- überlappungsfrei und zusätzlich auch noch universell. Mit Hilfe der Codsonne kann man eine
- MRRNA Sequenz leicht in eine Aminosäuresequenz übersetzen und umgekehrt.
Zum Nachlesen
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