Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Der Genetische Code | STARK erklärt

STARK Verlag4:48 142.531 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 39 Zeilen
Herunterladen
  1. Als Code bezeichnet man ein System von Zeichen, mit denen eine Information verschlüsselt, gespeichert und
  2. übertragen werden kann. In unserem Alltag sind wir überall von Codes umgeben. Ja, sogar der Text in deinem
  3. Biobuch ist nichts anderes als ein Code, in dem die Wörter in Form von Buchstaben verschlüsselt sind. Der wichtigste Code
  4. in unserem Leben ist wohl der genetische Code, auch wenn uns das im Normalfall nicht bewusst ist.
  5. [Musik] Im genetischen Code ist die gesamte Erbinformation eines Lebewesens
  6. gespeichert. Die Gene als Informationseinheiten der DNA enthalten dabei die Anleitung für
  7. die Synthese von Proteinen. Die Abfolge der vier Basen Adenin, Tymin bzw. Urazil in der mRNA, Guanin und Zytosin
  8. innerhalb eines Gens, also die Basensequenz, verschlüsselt die Aminosäuresequenz der Proteine.
  9. Der Informationsfluss läuft allerdings nicht direkt von der DNA zum Protein, sondern über den Zwischenschritt der
  10. mRNA und der TRNAs. Wie bei jedem Code gibt es auch hier einen Schlüssel und wenn man diesen
  11. Schlüssel kennt, ist der Code leicht zu knacken. In diesem Fall ist das die Code Sononne. Mit diesem praktischen Werkzeug
  12. kann man ablesen, welche mRNA Codons welche Aminosäuren codieren. Sehen wir uns jetzt mal die wichtigsten
  13. Eigenschaften des Codes anhand der Codesonne an. Immer drei Basen codieren für eine
  14. Aminosäure. Es handelt sich also um einen Tripletcode. Ein Basentriplet wird auch Kodon
  15. genannt. Da vier verschiedene Basen gibt, ergeben sich 4 hoch 3, also 64 verschiedene Kodons.
  16. Insgesamt müssen 20 verschiedene Aminosäuren codiert werden, aus denen ein Protein bestehen kann.
  17. Der genetische Code ist degeneriert. Das bedeutet, dass oft mehrere Kodons für eine Aminosäure existieren.
  18. Die Aminosäure Agenin beispielsweise kann auf sechs verschiedene Arten in der mRNA codiert sein.
  19. Zudem gibt es neben dem Startkodon mit der Aminosäure Methonin auch noch drei Stoppcodons, damit klar ist, wo der
  20. Anfang und das Ende des Übersetzungsbereichs eines Gens sind. Der Code ist zudem eindeutig. Das heißt,
  21. dass ein Basentriplet immer für eine bestimmte Aminosäure steht. Außerdem ist er Komma und
  22. überlappungsfrei. Die Basentriplets werden durchgehend abgelesen. Es gibt keine Trendzeichen
  23. und auch keine Überlappungen zwischen den Codons. Als letzte Eigenschaft ist er auch noch
  24. universell. Fast alle Organismen nutzen den gleichen genetischen Code. Das heißt, gleiche Triplets codieren bei
  25. ihnen für die gleichen Aminosäuren. Das spricht dafür, dass alle Lebewesen einen gemeinsamen Vorfahren hatten, von dem
  26. sie den Code geerbt haben. Jetzt noch mal zurück zur Code Sononne. Die ist nämlich echt sehr hilfreich.
  27. Z.B. wenn du in einer Prüfung rausfinden sollst, welche Aminosäuresequenz sich aus einem bestimmten Erbgutabschnitt
  28. ergibt. Z.B. könnte der nicht kodogene DNA-STrang mit der Basensequenz GCT
  29. AAT GCC der Ausgangspunkt der Aufgabe sein. Der kodogene Strang hätte dann die
  30. Sequenz CGA TTA CG.
  31. Von der DNA kannst du die mRNA Sequenz ableiten. Denk dabei daran, dass die Basmin durch Urazil ersetzt wird.
  32. Jetzt kommt die Code Sonne ins Spiel. Sie wird von innen, also von 5 nach außen, also nach drei Strich gelesen.
  33. Geht man von unserer MRRNA Sequenz aus, dann lässt sich ganz leicht die Aminosäuresequenz
  34. Alanin, Asparagin, Alanin ableiten. Fassen wir das Wichtigste noch einmal zusammen.
  35. Der genetische Code umfasst die Erbinformation in Form von Genen. Über die Zwischenschritte mRNA und tna
  36. wird die in der Basensequenz der DNA verschlüsselte Information in die Aminosäuresequenz der Proteine
  37. umgesetzt. Der genetische Code ist ein Tripletcode, degeneriert, eindeutig, komma und
  38. überlappungsfrei und zusätzlich auch noch universell. Mit Hilfe der Codsonne kann man eine
  39. MRRNA Sequenz leicht in eine Aminosäuresequenz übersetzen und umgekehrt.

Zum Nachlesen